Kundenrezension

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nett gemacht..........., 20. April 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live (Ltd.Ecolbook) (Audio CD)
Ich bin ELO-Fan seit Zeiten von Out Of The Blue, für mich schlechthin DAS ELO Werk. So was diese CD angeht, kann ich mich den anderen Rezensenten nur anschließen. Ich wusste bereits vorher, was mich beim Kauf erwartet. Es ist definitiv nicht das Electric Light Orchestra, sondern eine sehr gut eingepielte Band mit Mastermind Jeff Lynne und dem einzigen wiedergekehrten Mitglied aus alten Zeiten, Richard Tandy, das war es. Die restlichen Mitglieder alle neu, bzw. schon wieder alt (2001). Die live eingespielten Aufnahmen dieser CD stammen von 2001, entstanden kurz nach ZOOM. Also schon realtiv alte Aufnahmen. Die Soundqualität ist super, da kann man nicht meckern. Jetzt kommt das berühmte Aber. Es fehlen im Vergleich zur DVD 12 (!!!) Songs. Selbst, wenn man sich bei der Produktionsfirma für eine Einzel-Cd entschieden hätte, wären bei einer Laufzeit von ca 45 Min (bei Wegfall der Bonustracks) noch ca 35 Minuten übrig geblieben. Also dafür habe ich Null Verständnis, da fühle ich mich schon abgezockt. Dennoch habe ich 3 Sterne vergeben und zwar aus mehreren Gründen, 1. die Songauswahl der vorliegenden CD ist schon super, ein sehr guter Querschnitt aus alten Zeiten, damit verbunden auch das Weglassen von Titeln von ZOOM, eigentlich eine gute Entscheidung. 2. Wie schon erwähnt der wirklich tolle Sound. 3. Das Mastermind, Jeff Lynne singt, vergleiche dazu die Livefassungen von ELO Part II (ganz schrecklich!!!). 4. Und letztendlich die Tatsache, das es Liveaufnahmen von ELO (mit Jeff Lynne)fast gar nicht gibt, mir bekannt ist nur "The Night The Light Went ON". Zu bemerken an dieser Stelle bleibt noch, das Original Electric Light Orchestra war zu keiner Zeit eine gute Liveband, das was ich aus den 70ern live von ELO (auf DVD) gesehen habe war fürchterlich, wirkte in Teilen wie Playback, klar die technischen Möglichkeiten unter Livebedingungen waren damals einfach nicht die gleichen wie heute. Und ELO war schon immer eine hauptsächlich im Sudio arbeitende Gruppe. Deshalb um so erfreulicher jetzt doch noch eine live eingespielte Scheibe von ELO sein eigen nennen zu können. Zum Abschluss noch eine Meinung zu den Bonustacks und zum Artwork. Beide Stücke sind in Ordnung, kann man gut hören, brauchen tut man sie aber nicht wirklich, nett wäre noch gewesen, voher die Stücke stammen, könnten aus den Session von ZOOM stammen, aber keine Angabe zum Produktionsjahr. Das Artwork ist spitze, genau wie in guten alten Zeiten, alleine dafür ein Stern, bleiben also genau genommen noch 2 für die Musik. Mein Traum ist halt eine ELO Scheibe mit originalen Mitgliedern, allen voran Bev Bevan, tja da warten wir wohl vergebens drauf. És bleibt beim Hören auf jeden Fall ein fader Beigeschmack. Was solls, die CD finden wir in ca. einem halben Jahr in der Ramschkiste beim lokalen CD-Händler.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 20.04.2013 14:41:55 GMT+02:00
PS meint:
Es ist absolut falsch, dass das Electric Light Orchestra keine gute Liveband war. In Amerika haben sie in den frühen 70ern einigen ganz großen Live-Acts die Show gestohlen und waren dort ganz groß, noch bevor der Erfolg in Europa kam. Zur "OOTB"-Tour und den angeblichen Playback-Shows verweise ich auf meine Rezension zur DVD zum Wembley-Konzert. Dass nicht alle Songs vom "Zoom"-Konzert verwendet werden, liegt wohl auch an einer künstlerischen Entscheidung. Es geht nicht um eine Doku der "Zoom"-Konzerte, sondern um ein selbständiges Live-Album: Immer war es ein Traum von Jeff Lynne, live seinen brillianten Studiosound umsetzen zu können, doch erst mit Fortschritt der Technologie konnte diese Vision wahr werden.

ELO war keine im Studio zusammenarbeitende Gruppe. Eher würde ich unterscheiden zwischen der Liveband ELO und dem Studioprojekt, das im wesentlichen Jeff Lynne solo (mit diversen Right-Hand-Männern wie Mack oder Richard Tandy) war. Nur wurde dies früher in der Öffentlichkeit nie so dargestellt. Dass die Band, die die 2001-Konzerte gab, nicht ELO war, würde ich auch verneinen. Offiziell gehörten zu ELO neben Lynne seit jeher nur Roy Wood (verließ ELO nach Album 1) und Bev Bevan (bis 1999 alle Rechte an Lynne abgetreten wurden). Aber jenseits solcher rechtlichen Aspekte würde ich es eher so formulieren: 2001 spielte nicht das klassische Line-Up der berühmten Phase Ende der Siebziger. Umbesetzungen in der Liveband ELO gab es aber auch früher viele, gerade auch in der Frühphase, und auch wieder in den Achtzigern. Letztlich war neben Richard Tandy aus den Achtzigern indirekt auch Dave Morgan noch bei den Konzerten beteiligt (im Umfeld). Lynne hat gesagt, dass ihm nostalgische Reunionen unwichtig sind, er habe einfach ein neues Team zusammengestellt, dass zu jenem Zeitpunkt für ihn aus musikalischer Sicht für seine Zielsetzungen die beste Wahl war. Vor allem Marc Mann ist ein Tausendsassa, der viel mit seinen technologischem Wissen dazu beitrug, dass dieser spektakulär-brilliante Sound live umgesetzt werden konnte.

Mein Traum ist auch noch einmal eine richtige ELO-Scheibe. Gerne mit Bevan und Tandy, wobei ich allerdings genauso eine ohne die beiden als ELO akzeptieren würde, denn mir kommt es eher auf den Sound an. Letztendlich hat Lynne immer bestimmt, in welche Richtung der Sound ging. "Zoom" war eine bewusste stilistische Variation der ELO-Formel, nicht das Unvermögen, an den classic ELO-Sound anzuknüpfen. Dass er, wenn er will, auch ganz alleine so klingen kann wie früher, zeigte Lynne doch zuletzt mit Point Of No Return, was für mich ein geniales Stück.
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