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Kundenrezension

17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Al Pacino vom Feinsten + gute Geschichte(!), 8. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Duft der Frauen (Oscar-Edition) (DVD)
Dieser Film wanderte primär in mein DVD-Regal aufgrund der Tatsache, dass ich ein Al Pacino "Fan" bin und ich seine schauspielerischen Leistungen sehr schätze. Mit diesem Film zusammen "schafften" es auch Frankie & Johnny sowie Insomnia, von mir gekauft zu werden, allerdings würde keiner dieser beiden Filme auch nur eine annährend so hohe Bewertung von mir erhalten wie dieser hier.

Die Story handeln von einem jungen Mann, welcher an einer Eliteuni studiert via Stipendium, seine Eltern sind arm, und seine sogenannten Freunde sind reich und trietzen ihn mit den Annehmlichkeiten, welche sie im Vergleich zu ihm genießen könnnen. Eines Tages wird dem "Schulleiter" ein Streich gespielt von 3 seinen Bekannten, und es wird bemerkt, dass er und ein anderer diesen Vorgang bemerkt haben. Daraufhin wird er als einziger bedroht von der Schule geschmissen zu werden, wenn er nicht gesteht, welche Schüler/Studierenden das Attentat begangen haben, da seine Eltern als einzige kein Geld/kein Einfluss auf die Institution ausüben können. Außerdem wird versucht, ihn zu bestechen mit einem Stipendium für Harvard, wenn er die Schuldigen beim Namen nennen sollte, was aber gegen seine Gesinnung spricht. An einem Wochenende nimmt er einen Job an, bei welchem er auf einen blinden, sich aus dem Dienst befindlichen Colonel(Al Pacino) aufpassen soll, währenddessen seine Familie wegfährt. Der Colonel ist aufgrund seiner Blindheit und seinem "erbärmlichen Leben" verbittert, trinkt relativ viel und hat kaum/keinerlei Lebenshoffnung mehr. Er "entfürht" unabgesprochen den Jungen nach New York, wo die beiden sich näher kennen lernen und einige Unternehmungen absolvieren. Der Junge denkt dort ständig an seinen Verbleib auf der Uni, welchen er einfach erreichen könnte durchs verpetzen der Täter, währenddessen sich der Gemütszustand des blinden sich ebenfalls immer weiter verschlechtert und in Richtung Depression "schlendert".Im Laufe der Zeit wird klar, dass er sich am Ende dieses Wochenendes das Leben nehmen möchte. Der Junge möchte ständig wieder zurück in sein College, da er das Problem möglichst bald regeln möchte, aber vorerst gelingt es dem Colonel, es ihm in N.Y. zu halten. Als er gehen darf, nämlich in dem Moment als er sich töten möchte, bleibt der Jugendliche und hält Frank Slade davon ab, sich zu töten. Zurückgekehrt in die Heimat der beiden gibt es wegen des Vorfalls an der Uni eine Anhörung, in welcher der junge Freund des Colonels aussagen soll, um seinem Platz zu behalten bzw. sogar nach Harvard aufzusteigen. Zur Überraschung seinerseits bzw. aller kommt der Colonel ihm zur Hilfe und vertritt ihn mit einem Plädoyer, welches letztenendes die "Jury" zu der Entscheidung kommen lässt, dass er nicht für sein Verhalten, die Täter nicht zu verpfeifen, bestraft werden kann, sondern dass es eine eher charakterlich löbliche Tat gewesen sei. Der Colonel, welcher sich die meiste Zeit rüde und verbittert aufgeführt hatte, trifft endlich eine Frau, mit welcher sich mehr anbahnen könnte, und hat sich in der Zeit mit dem Jungen auch aus seiner Unfreundlichkeit und Verbitterung ein wenig gelöst, währenddessen der Junge von der Stringenz des ehemaligen Militärmitgliedes profitierte, da er bereit ist, den unbequemen Weg zu wählen und seine Werte/seine Einstellung zu vertreten. Der Film heißt der Duft der Frauen, da der Colonel es aufgrund seiner Blindheit gelernt hat, verschiedene Seifen/Parfums/Düfte an Frauen zu identifizieren, welche sie tragen. Außerdem ist er ein Frauenliebhaber ohne gleichen, dies sei das einzige was ihn die Jahre über am Leben gehalten habe.

Der Film profitiert natürlich in unglaublicher Art und Weise von der one man show Al Pacino, welcher hier meiner Ansicht nach vollkommen zurecht den Oskar erhalten hat. Er mimt den verbitterten Blinden auf eine unnachahmliche Art und Weise und drückt dem Geschehen seinen Stempel auf, endend in dem Plädoyer für seinen jungen Freund. So traurig seine Situation auch sein mag als einsamer, blinder, trinkender Mensch, so sind seine fluchenden und direkten Aussagen dennoch stark belustigend(wobei man darüber je nach Lebensansicht sicher geteilter Meinung sein kann). Nichtsdestotrotz ist der Film nicht nur lustig, sondern auch vorallendingen traurig/bedrückend aufgrund der Misslagen der beiden Personen, aus welchen sie sich gegenseitig in der Lage sind, sich rauszuziehen. Das Ende ist welches zwar sehr versöhnlich ist, was mir in den meisten Fällen nicht gefallen mag, allerdings hier allzu angebracht und auch nur halbversöhnlich ist, bildet den Schlusspunkt dieses Filmes, welcher nicht nur(wenn auch vorallem) aus Pacinos schauspielerischen Leistung besteht, sondern auch mit einer gleichzeitig ergreifenden, teilweise lustig erfrischenden Geschichte bestechen kann, welcher von mir uneingeschränkte 5 Sterne erhalten kann. Er ist zwar kein Meilenstein der Filmgeschichte, wie es ein Cineast erwarten möge, allerdings durchaus ein starker Film ohne extrem viele Besonderheiten abgesehen von der Kunst des Hauptdarstellers.

Die DVD weist keinerlei Besonderheiten auf, außer der multiplen Sprachen, welche existieren, allerdings ist Ton und Bild auf jeden Fall uneingeschränkt empfehlbar, weswegen ich hier nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen kann.
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