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Kundenrezension

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Amen and attack!, 7. Oktober 2013
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Rezension bezieht sich auf: Preachers of the Night (Audio CD)
Powerwolf sind schon ein eigenwilliger Haufen. Sie geben sich, auch von ihren Texten her, als eine Mischung aus Werwölfen, gottesfürchtigen Priestern und Klischee-Teufelsanbetern aus. Klingt merkwürdig und paradox, aber irgendwie funktioniert es. Dass das alles mit einem ordentlichen Schuss Humor zu verstehen ist, haben Songs wie "Saturday Satan" oder "Resurrection By Erection" in der Vergangenheit bereits gezeigt. Damit hat die Band nicht nur relativ großen Erfolg, sondern auch Nörgler auf den Plan gerufen, die irgendwo in den tiefen 80ern stecken geblieben sind und meinen, Metal dürfe nicht ein kleines bisschen witzig sein. Dabei übersehen sie allerdings, dass sie selbst oftmals wandelnde Klischees sind; unfreiwillige Komik ist meist am besten. Zurück zur gewollten Variante: Trotz des offensichtlichen Augenzwinkerns sind Powerwolf nicht als Spaßband zu verstehen. Sie setzen auf ihr bewährtes musikalisches Rezept: traditioneller, bewusst nicht allzu komplexer, dafür umso eingängigerer Metal, garniert mit den Klängen einer Kirchenorgel. Das Aushängeschild bleibt aber Attila Dorn, dessen tiefer Gesang zwar pathetisch, jedoch niemals übertrieben klingt. (Kleiner Tipp am Rande: Ich kann übrigens auch die sehr coole Band Red Aim empfehlen, in der der "Rumäne" (hüstel) unter seinem anderen Pseudonym Doc Don Rogers einst gesungen hat.) Natürlich sind die Texte von Powerwolf ein wenig bescheuert, aber das muss halt einfach so sein. Und ganz ehrlich: Die Lyrics von Bands wie Manowar, Saxon oder Anvil sind keinen Deut weniger albern. Neu ist auf "Preachers Of The Night" ein Text, der komplett in deutscher Sprache verfasst wurde. "Kreuzfeuer" fügt sich tatsächlich harmonisch ins Gesamtbild ein, ohne negativ aufzufallen; ich mag es nämlich normalerweise nicht, wenn deutsche und englische Texte auf einem Album vermischt werden. Der einzige Ausrutscher ist "Secrets Of The Sacristy", das einfach zu sehr nach europäisch-cheesigem Power Metal mit Kinderliedmelodien klingt. Ansonsten ist aber alles im grünen Bereich, obwohl die Vorgängeralben ein paar Hits mehr in petto hatten. Wer die Band bisher mochte, kann auch diesmal blind zugreifen, und wer Powerwolf aus metallisch-orthodoxen Gründen ablehnt, der soll halt weiterhin zum Lachen in den Keller gehen und da seine Uralt-Platten von Mercyful Fate und Judas Priest hören. Die finde ich übrigens lustiger als Powerwolf.
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