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Kundenrezension

42 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Kopfhörer, allerdings nicht ohne Schwächen!, 8. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Sony MDR-10RBT kabelloser Kopfhörer (Bluetooth, AAC Codec) schwarz (Elektronik)
Bevor ich ins Detail gehe, möchte ich hier direkt mal eine grobe Wertung der Kopfhörer abgeben, die ich über das Wochenende mal getestet hab, wobei ich nicht alle Aspekte beleuchte, sondern nur die, die mir wichtig sind. (kann z.B. nicht zur Sprachqualität beim Telefonieren sagen: nur ein kurzes Telefonat entgegengenommen und mir ist nichts besonderes aufgefallen)

Aussehen: 5/5 Simpel und elegant, mir gefällt es.
Tragekomfort: 4.5/5 Könnten etwas größer sein, aber im allgemeinen sehr gut: hatte sie gestern für ~13 Stunden an.
Akku: 4/5 Hab es nicht wirklich drauf ankommen lassen, aber nach ca. 14 Stunden hat das Lämpchen schon geleuchtet.
Sound: 3/5 Sehr Bass-lastig, aber dennoch nicht druckvoll.

Nun gut, wenn man Bluetooth Kopfhörer in Betracht zieht, sollte man wissen, dass zum übertragen des Signals im allgemeinen eine Umcodierung anfällt, was zu Qualitätsverlusten und einer Latenz führt, und somit die Abspielqualität auch stark vom verwendeten Codec abhängt, weswegen ich die Sender und die von ihnen unterstütze Codecs ebenfalls im folgenden erwähne.

Das 10RBT hat 3 einstellbare Modes, die bestimmen, welcher Codec bei der Übertragung verwendet wird:
Priority on sound quality: AAC oder aptX falls vom Sender unterstützt, sonst SBC (high quality)
Standart: SBC (high quality)
Priority on stable connection: SBC mit niedrigerer Bit-rate

Voreingestellt ist der Standart-Mode. Ich rate Ihnen, direkt nach dem Auspacken den Mode auf "quality" umzustellen, solange es nicht zu Aussetzern führt, denn so kann man, bei aptX fähigem Sender, eine bessere Qualität genießen.

Allem voran: Mein letztes Bluetooth Headset hatte ich vor mehreren Jahren, und ich war SEHR überrascht, dass selbst mit SBC(hq) die Audio Qualität sehr nahe am Kabel liegt. Bei der Ausgabe der gängigen Smartphones ist der unterschied wirklich vernachlässigbar, gerade wenn man die Kopfhörer unterwegs benutzt und ständig von Umgebungsgeräuschen umgeben ist.

Aber kommen wir zum Wichtigstem, dem Klang:

Als Klangreferenz verwende ich:
Klipsch Image S4 In-Ear Kopfhörer schwarz/chrome 58€
Beyerdynamic DT-770 Pro Studiokopfhörer 250Ohm Inkl. 3m Wendelkabel mit 3,5 mm Anschlußstecker und schraubbarem Adapter auf 6.3 mm Stereoklinke / Übertragungsbereich: 5 - 35.000 Hz 159€

Ich sag es direkt, ich stufe sie vom Klang ungefair auf das niveau der Klipsch ein, und manchmal sogar drunter. Wer an den ebenen, sauberen und klaren Klang von Studiokopfhörern gewohnt ist, wird diese Kopfhörer direkt wieder verpacken und zurück schicken wollen. Sie sind sehr Bass-lastig, aber nicht im positiven sinne. Die Bässe sind laut, aber nicht wirklich druckvoll. Hören sich eher "hohl" an überdecken für meinen Geschmack die Mitten zu stark. Das hört sich fantastisch in Dubstep und allg. elektronischer Musik an, aber Rock, Metal etc hört sich damit recht seltsam an.

Nun, ich habe sie tatsächlich nach dem ersten Probehören wieder in den Karton gepackt und wollte sie zurückschicken. Doch dann hab ich mir gedacht gibst du ihnen doch mal ne Chance. Also hab ich mal über das Wochenende nur diese benutzt, und ja man gewöhnt sich an den Klang. Und mittlerweile hören sie sich eigentlich ganz gut an - solange ich die Finger vom Beyerdynamic lasse.

Sie sind komfortabler als die In-Ears und Portabler als die Beyerdynamic.

Kommen wir zu konkreten Fällen:
PC -> Kabel -> 10RBT
Wer Kauft schon Bluetooth-Kopfhörer um sie mit Kabel zu hören? Na ich zum Beispiel, wenn sie denn mit den Beyerdynamics mithalten könnten, hätte ich die Verkauft und würde die Sonys zum Musizieren verwenden. Im kabelgebundenen Betrieb verhält sich der Kopfhörer so wie ich es oben beschrieben habe.

PC -> Sennheiser BTD 500 USB- Netzwerkadapter (Bluetooth 3.0) -> 10RBT
Das Sennheiser BTD BTD 500 unterstützt aptX, bei Verbindung mit dem 10RBT leuchtet das entsprechende Lämpchen lila was eben die verwendung von aptX signalisiert. Was den Klang angeht gibt es keine Unterschiede, die ich zum kabelgebundenen Betrieb feststellen konnte - allerdings gibt es eine kleine Latenz. Diese ist zu merken, aber nicht dramatisch. Damit kann man problemlos Videos gucken und Spiele spielen, ohne das Ton und Bild asynchron wirken. Es macht das PC-Spielen an einem Fernseher von der Couch aus zu einem Erlebnis für die Ohren, das ist momentan der Hauptgrund warum ich die Kopfhörer trotz des mir missfallenden Sounds behalten möchte.

Galaxy S2 -> 10RBT
Das Galaxy S2 unterstützt kein aptX, und da ich CM installiert habe, wird nicht mal der Samsung Bluetooth-Stack benutzt, sondern eben das was die Leute hinter Cyanogenmod geschrieben haben. Es wird also SBC mit (hoffentlich) ~320kBit/s verwendet, und ich muss sagen es klingt gut. Der Sound hört sich weniger klar an, gerade in den Mitten und Höhen, aber unterwegs mit Umgebungsgeräuschen ist es vertretbar. Die Latenz hingegen ist nun sehr deutlich, Spielen lässt sich damit nicht wirklich - und auch Videos wirken schon mal asynchron. (+Ein anderes Problem: WLAN und Bluetooth vertragen sich hier scheinbar nicht so gut, liegt aber hoffentlich an Cyanogonmod)

Nexus 7 (2013) -> 10RBT
Hier hab ich am Betriebssystem nichts geändert, das Nexus 7 ist in dem Zustand, in dem Google es mir zugeschickt hat. Hier gilt exakt das selbe wie für das S2.

Abschließend lässt sich sagen:
Das 10RBT ist ein gutes paar Kopfhörer, allerdings mit schwächen im Klang. Wer sich mit dem Klang anfreunden kann, wird die Kopfhörer lieben. Was den Bluetooth Aspekt der Kopfhörer angeht, da sollte man sich nicht allzu viele Sorgen machen - der Qualitätsverlust ist zu Gunsten der Komforts absolut vertretbar, und wenn man aptX fähige Sender hat (z.B Galaxy S3 und nachfolger), gibt es fast keine Verluste.

EDIT: Ich konnte mich mit dem Klangcharakter nicht anfreunden, habe die Kopfhörer nun doch zurück geschickt.
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1-10 von 15 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.12.2013 23:03:19 GMT+01:00
Thommy meint:
Das ist eine sehr gute Rezension. Ich besitze sie auch und muss nach unzähligem Belesen und Probehören sagen, dass die Bass-Problematik tatsächlich nur im Bereich Rock und Metal auftritt, sich aber gut mittels EQ beheben lässt.
Ansonsten bieten diese Kopfhörer für meinen Geschmack den idealen Kompromiss zwischen Bass-Betonung bei gleichzeitig adäquater Abdeckung des Mittel- und Hochtonbereichs.
Wer allerdings auf der Suche nach rein linear auflösenden Studio-Kopfhörern ist, der sollte lieber zu den deutlich neutraler (aber dafür eben nicht so "warm") klingenden Beyerdynamic 770 oder beispielsweise den Audio Technica ATH-M50 greifen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.12.2013 20:13:23 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.12.2013 20:14:55 GMT+01:00
O. Ivasenko meint:
Ich fürchte ich kann Ihnen hier nicht zustimmen. Ich habe an dem EQ gedreht und gedreht und doch konnte ich den Ton nicht so hinbekommen, dass es mir gefällt. Dabei kommt es mir gar nicht mal so auf einen linearen Frequenzgang an, ich bin bei weitem kein audiophiler und liebe meine Bässe. Die Klipsch S4, die ich als Referenz verwendet habe, haben auch einen Bass-Betonenden Charakter, allerdings hören sich die Bässe da leiser/dezenter und druckvoller an. Im vergleich klingen die 10RBT "hohl".

Ich bin aber sonst von den Kopfhörern so begeistert (Akkulaufzeit, Komfort), dass ich nun warte, bis das Nachfolgemodell des 1RBT, das 1RBTMK2, in Deutschland auf den Markt kommt. Es ist eine Preisklasse höher geordnet, und hat hoffentlich nicht die mir missfallenden Charakteristika des 10RBT, oder zumindest nicht in dem Maß.

Übrigens bin ich auf meiner Recherche zum 1RBTMK2 auf folgendes Blog gestoßen: http://www.innerfidelity.com/
In der Wall Of Fame ist auch der Sony 1RBT (das aktuelle Modell) aufgeführt, samt eines detaillierten Tests inclusive Frequenzgang-Analyse. So ähnlich stelle ich mir auch das Bild der 10RBT vor: Viel Wumms im Bass bereich, aber extremer Abfall in die Mitten hin (25dB(!) bei den 1RBT) und auch im Subbass bereich, da wo der Druck herkommt, geht es steil bergab. Bei derartigen Schwankungen kann auch ein Equalizer nicht mehr viel tun.

Veröffentlicht am 31.01.2014 21:49:36 GMT+01:00
Jevermann meint:
Vielen Dank für die praxisnahe Beschreibung. Ich bin noch am Überlegen, ob ich mir diesen Kopfhörer zu lege, normalerweise bevorzuge ich neutrale Kopfhörer, zu Zeit ist der Preis auch einfach zu hoch ...

Veröffentlicht am 12.02.2014 00:22:52 GMT+01:00
bazzz meint:
Danke für die Rezension. Kurze Frage: wie stark strahlen die Kopfhörer ab? Sprich: kann man sie gefahrlos in einer Büroumgebung verwenden, ohne den Nachbarn zu nerven?

Veröffentlicht am 05.05.2014 06:06:30 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 05.05.2014 22:36:28 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.05.2014 07:11:50 GMT+02:00
O. Ivasenko meint:
Lesen Sie das Handbuch. So hab auch ich gelernt, wie man die Modes umschaltet und was sie jeweils bewirken. Es war was mit den Lautstärketasten beim Anschalten festhalten, ist aber schon zu lange her.

Einen Grund, die 10RBT nicht mit den In-Ears nicht zu vergleichen, sehe ich nicht.Vielleicht können Sie mich hier aufklären? Hab sie halt damit verglichen, was ich hier hab.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.05.2014 15:11:54 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 05.05.2014 15:12:49 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.05.2014 15:22:02 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 05.05.2014 22:36:07 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.05.2014 16:34:16 GMT+02:00
O. Ivasenko meint:
Das ist das dritte Ergebnis, wenn Sie "10RBT manual" bei Google eintippen.
http://helpguide.sony.net/mdr/10rbt/v1/en/contents/04/01/04/04.html

Bitteschön.

"inear is eine andere übertragungstechnik; zB weil die direkt im gehör anliegen und ausschlaggebend ist wie tief und perfekt sie im ohr immer stecken oder weil diese mit weitaus weniger strom, lautstärke, empfindlichkeit, impedanz usw. bennötigen"

Nun, sie werfen hier mit schlauen Wörtern um sich, jedoch möchte ich Sie darauf hinweisen, das der 10RBT ein Bluetooth-Kopfhörer ist. Das heißt der Verstärker, der Codec und so der gesamte Signalweg ist IM Kopfhörer selbst verbaut, und falls Sony fähige Ingenieure hat, auf die Kopfhörer abgestimmt. Zu sagen, ich könne die Kopfhörer nicht vergleichen, weil ich sie nicht richtig ansteuern kann ist einfach Unfug. Nach ihrer Logik könnte man ja gar keine Kopfhörer vergleichen, denn alle Kopfhörer haben verschiedene Impedanzen und Übertragungstechniken.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.05.2014 18:13:38 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 05.05.2014 18:15:11 GMT+02:00]
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