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Kundenrezension

41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Fotografie- und Makroanfänger ungeeignet., 25. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Makrofotografie. Die große Fotoschule (Galileo Design) (Gebundene Ausgabe)
Da ich in diesem Jahr endlich mit der Makrofotografie beginnen wollte und mir auch schon ein Makroobjektiv gekauft habe, dachte ich, es schadet nicht sich ein Buch zum Thema zu kaufen, in dem viele Praxistipps gegeben werden. Ich habe dass Buch nun zu 2/3 durchgelesen und mir somit meine Meinung zum Buch gebildet.

Die Struktur des Buches ist tadellos. Es beginnt mit vielen Erklärungen zum Thema Makro, wie etwa den verschiedenen Objektiven, Zubehör, dem Abbildungsmaßstab und so weiter. Alles gut geschrieben und nachvollziehbar.

Danach kommen die Erklärungen zur Fotografietechnik, dem Scharfstellen, der Schärfentiefe, der Bildgestaltung und so weiter. Anschließend kommen verschiedene Themenbereiche wie "Im Garten", "Am Teich" oder "Zu Besuch im Schmetterlingspark".
In diesen Kapiteln beschreibt Björn K. Langlotz wie er dort fotografiert hat. Zwischendurch gibt es immer wieder praktische Workshops.

Klingt doch alles ganz gut oder? Ja, ist es eigentlich auch. Für Hobbyfotografen, die kompromisslos in die Makrofotografie einsteigen wollen und dabei viel, vieeeel Geld in die Hand nehmen wollen um sich Ausrüstung zu besorgen, ist das Buch eine reiche Wissensquelle. Anfänger jedoch, werden durch das lesen dieses Buches eher von diesem wunderschönen Bereich der Fotografie abgeschreckt. Bevor jetzt jemand laut aufschreit und "Das ist doch alles Käse, was der erzählt" ruft, folgt natürlich auch die Begründung für meine Einschätzung.

Der erste Punkt findet sich im Kapitel für die Fotografietechnik. Man stelle sich den Fotografieanfänger vor, der vielleicht irgendwo mal ein paar schöne Makrofotos gesehen hat und sich dachte: "Das will ich auch machen". Der liest sich jetzt dieses Kapitel durch und denkt sich, wenn er die Erklärungen zur Berechnung des Einflusses verschiedener Zubehörteile auf Schärfentiefe, Abbildungsmaßstab usw. liest, erstmal: "Oh mein Gott, das muss ich alles wissen um schöne Makrofotos zu machen?". Nicht wenige werden da schon die Lust am Lesen verlieren. Für den ambitionierten Fotografen, sind die Erklärungen sicher sinnvoll. Oder auch nicht, denn wer berechnet schon im Wald erstmal, wie viel Abbildungsmaßstab er jetzt erhält wenn er eine Nahlinse vor dieses oder jenes Objektiv schraubt? Richtig, wenige bis gar keiner, man probierts einfach aus.

Wenn man sich durch dieses, teilweise sehr interessante, teilweise etwas befremdlich wirkende Kapitel durchgelesen hat, kommen die praktischen Kapitel. Dort beschreibt der anerkannte Naturfotograf Björn K. Langlotz sehr ausführlich, wie er im Garten, im Wald, im Schmetterlingspark oder am Teich fotografiert. Aber genau dass ist der negative Punkt. Er beschreibt wie ER, ein professioneller Fotograf dort fotografiert. Und spätestens dann fragt sich der Anfänger:"Wie jetzt, drei Blitzgeräte, Diffusoren, Reflektor, Stativ, Einstellschlitten, Schwanenhals, Balgengerät, Makroschnecke, Lupenobjektive?".Er ruft in die Küche:"Schatz, haben wir im Lotto gewonnen oder schaust du mal kurz in die Küchenkasse ob sich da mehrere tausend Euro finden lassen? Die brauch ich nämlich scheinbar, wenn ich Makros fotografieren möchte!"

Spaß beiseite.
Ich denke die Botschaft ist klar. Natürlich ist es schön zu lesen und anhand wirklich fantastischer Bildbeispiele zu sehen, was so alles möglich ist in der Makrofotografie. Aber welcher Hobbyfotograf hat schon derart umfangreiche Ausrüstung zur Verfügung? Und erst der Anfänger? Der will ein paar Tipps für den Anfang, keine Lektion in Sachen Ausrüstungsvielfalt. Denn Herr Langlotz beschreibt nicht etwa Alternativen zu seiner Vorgehensweise, nein, er beschreibt haargenau wie und mit welchen Methoden er fotografiert. Durch zwei Themengebiete habe ich mich durchgekämpft und die anderen überflogen. Jedoch kann ich daraus keinerlei Nutzen ziehen, denn meine Makroausrüstung umfasst zum Start ein Makroobjektiv, einen Satz Zwischenringe ein Sigma Makroblitz und das wars. Und das war für den Otto-Normal-Verbraucher mit ca. 700€ (und es waren schon gebrauchtkäufe, neu wäre noch wesentlich teurer gewesen) schon eine ganz schöne Investition. Also was nützen mir die Beschreibungen des Profis und seiner Methoden für meinen Start in die Makrofotografie? Richtig. Gar nichts. Allenfalls die Beschreibungen zum Thema Perspektive und Komposition habe mir Aspekte vermittelt die ich noch nicht kannte. Viel nützlicher für mich wäre aber gewesen, wenn Herr Langlotz den Vergleich zu seiner Ausrüstung und der Ausrüstung eines durchschnittlichen Anfängers in Bildbeispielen und Erklärungen dargelegt hätte. Eventuell würde es den ein oder anderen Anfänger nach einigem Üben auch reizen, mehr in sein Hobby zu investieren.

Von daher, ist es meiner Meinung nach auch unabdingbar, dass mir ein Buch verschiedene Wege zum guten Bildergebnis aufzeigt und nicht nur die Sicht des Profifotografen. Der will ich nicht werden und dessen Budget werde ich nie besitzen.
Das mit weniger Ausrüstung Abstriche im Vergleich zum perfekten Ergebnis gemacht werden müssen, ja, damit kann ich leben. Allerdings war ich auch schon im Wald unterwegs und habe ohne all diese Ausrüstung sehr schöne Ergebnisse erzielt, Ergebnisse die mich teilweise fasziniert und überzeugt haben, dass die Anschaffung des Objektivs und vor allem des Makroblitzes jeden Cent wert waren.

Somit überzeugt mich dass Buch nicht und ich werde es wieder verkaufen.
Für andere mag das Buch sehr wertvolle Tipps bieten, für mich jedoch ist es nur rudimentär brauchbar.
Das war eine Rezension aus der Sicht eines Makroanfängers, danke fürs lesen. Kommentare erwünscht, falls sie konstruktiv sind. Kommentare alla:"Alter du hast voll kein Plan man, geh Landschaft knipsen." dürfen gerne unterlassen werden.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 25.06.2014 08:53:46 GMT+02:00
Lele Faereya meint:
"Wie jetzt, drei Blitzgeräte, Diffusoren, Reflektor, Stativ, Einstellschlitten, Schwanenhals, Balgengerät, Makroschnecke, Lupenobjektive?".

Wer gute Makros fotografieren will, greift eben zu dieser Ausrüstung - was nicht heißt, dass man dafür jetzt Unsummen ausgeben muss. Lichtquellen gibt es in einem Haushalt sicherlich genug - da kann man anfangs schonmal auf die Blitzgeräte verzichten ( wer das nicht will: Yongnuo hat günstige für ca. 50 ¤ - vollkommen ausreichend für Makros) - einen Diffusor kann man sich leicht selbst bauen - für einen Reflekor nimmt man Alufolie. Ein Stativ ist ein MUSS - aber auch hier gibts es Alternativen...einen kleinen Kissenbezug gefüllt mit Bohnen zB ( ein Bohnensack also).

Man muss nur kreativ genug sein, um sich alles erstmal irgendwie zu basteln - dann lohnt sich das auch. Kein Anfänger wird DIE top Makros schießen. Ein Anfänger benutzt statt einem Lupenobjektiv eben erstmal einen Umkehrring oder Zwischenringe...wer keinen Umkehrring hat fixiert das Objektiv mit Gummis.

Die meisten Makros, die ich kenne sind mit einem 50mm Objektiv + einem +10 Makrofilter entstanden :) KREATIVITÄT! :D
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