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Kundenrezension

77 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Und der Rausch nimmt kein Ende..., 28. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Distelfink (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch auf eine Ebene mit den Werken renommierter Schriftsteller der Weltliteratur zu heben, halte ich für überzogen. Während der Lektüre dieses monumentalen Bandes war ich immerfort versucht diesen aus der Hand zu legen, ohne einen Verlust über die entgangene Handlung zu empfinden, doch ich habe mich bis zum Schluss durchgekämpft.
Die Autorin möchte offensichtlich einen Entwicklungsroman aus der Perspektive eines jungen Mannes erzählen und es gelingt ihr auch meisterhaft sich in dessen Gefühlswelt einzufühlen und diese sprachlich geschickt darzustellen.
Mein großes Problem mit diesem Buch war zum einen der drastische Wechsel im Erzähltempo. Nachdem der geplagte Leser sich mehrere hunderte Seiten mit den jugendlichen Sauftouren und Drogenexzessen des Adoleszenten abmühen muss, der immer wieder in Lachen seines Erbrochenen erwacht, werden mit einem Schlag weitere acht Jahre überschlagen und der Leser hat plötzlich einen 26-jährigen jungen Mann vor sich, der sich nun völlig der Tablettensucht hingegeben hat. Zum Glück gelingt ihm die Entwöhnung in Eigenregie, wobei die Nebenwirkungen nur denen einer Grippe entsprechen. Wenig motiviert scheint die Liebesgeschichte zu Kitsey und die schlagartig vorbereitete und dann doch nicht durchgeführt Hochzeit, da im Hintergrund immer noch die große unerfüllte Liebe zu Pippa lauert. Beide Frauencharaktere sind nur oberflächlich ausgearbeitet und wirken wenig differenziert. So erscheint die vom Protagonisten sehr verehrte Pippa immer nur am Rande und ist dann plötzlich - für den Leser sehr überraschend - verlobt. Angesichts der Länge des gesamten Werkes erfährt man viel zu wenig über diesen doch so wichtigen Charakter.
Mir persönlich war auch nach ca. 400 Seiten und nach etlichen Drogenexzessen nicht klar, wie der Titel des Buchs zustandegekommen ist. Aber dann wird der Leser mit Gewalt darauf gestoßen.
Für mich ein Entwicklungsroman, der dem Anspruch dieses Genres nicht gerecht werden kann. Die drei Sterne gibt es für das gute Einfühlungsvermögen der Autorin und die auch im Deutschen schöne sprachliche Umsetzung des Themas.
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1-9 von 9 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 23.04.2014 16:25:15 GMT+02:00
doctor meint:
ich hätte es nicht besser beschreiben können

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.04.2014 17:05:05 GMT+02:00
Vielen Dank! Angesichts der vielen anderen positiven Rezensionen waren mir schon Zweifel gekommen.

Veröffentlicht am 02.05.2014 00:50:38 GMT+02:00
baghi09 meint:
Ich dachte auch schon ich bin die einzige die eine andere Meinung vertritt, ich fand den Roman einfach nur grottenlangweilig.

Danke für Ihre Beurteilung, es ist gut zu wissen, das man nicht alleine ist.

Veröffentlicht am 03.05.2014 13:27:25 GMT+02:00
Heide Pirkl meint:
Mir hat die Geheime Geschichte so gut gefallen, dass ich sofort den Distelfink bestellt habe. Bin jetzt mitten in der Wüste (Las Vegas) mit Boris, Saufexzessen und Erbrochenem, und beginne, mich zu langweilen. Sehr schön und geheimnsvoll fand ich allerdings die vorhrgehenden Erzählstränge in New York im Antiquitätenladen und bei der reichen Familie, die Theo aufgenommen hat. aber dann, wie gesagt... ich werde schon weiterlesen, aber irgendwie beginnt mir jetzt die Lust langsam zu vergehen. Sind es diese eher uninteressanten Kindereien? Ist es ein echter Enwticklungsroman? Und warum nennt der russische Freund den Helden immer "Potter"....

Veröffentlicht am 07.05.2014 22:20:44 GMT+02:00
H. Arendt meint:
Liebe Frau Begrmüller,
ich bin ganz Ihrer Meinung. Das Buch ist unverdient "hochgejubelt" worden und hat viele formale Mängel. Auch die Sprache fand ich zu umgangssprachlich. Die ganze Drogengeschichte ist überzogen und mit der unentbehrlich russischen Mafia grauenhaft klicheehaft.
400 Seiten weniger und vor allem ein ordentliches Ende, d.h. Verdichtung und ein besserer Plot für die Auflösung hätten ein besseres Buch ergeben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.05.2014 22:24:40 GMT+02:00
H. Arendt meint:
Liebe Maria Pirkl,
"Potter" nennt er ihn wegen der Brille.
Ich hoffe, Sie schaffen das Buch, das im hinteren Teil so schwer zu durchpflügen ist wie mit einem Schneepflug bei Blizzards.... Halten Sie durch!

Veröffentlicht am 08.05.2014 17:12:28 GMT+02:00
drucker meint:
Mal im Ernst: Wer nach 400 Seiten noch nicht weiß, worauf sich der Titel des Buches bezieht, kann beim Lesen bestenfalls nur mit einem Auge hingesehen haben. Dass dann auch anderes unklar bleibt, verwundert nicht weiter.

Veröffentlicht am 19.05.2014 17:21:08 GMT+02:00
regina2010 meint:
Liebe Frau Bergmüller,

ich teile Ihre Enttäuschung. Allerdings beziehe ich mich auf die Hörbuch-Version dieses Romans, da ist das Erlebnis natürlich noch mal ein anderes. Mich haben nämlich gerade die ersten 6 Stunden gefesselt, dieses Erlebnis des von allen Seiten verlassen Werdens eines jungen Mannes und die damit einhergehende Sprachlosigkeit, des Nicht-Antworten-Könnens.

Doch dann verliert sich der Roman in den ewig wiederkehrenden Schilderungen der Räusche, es ist einfach zu weit getrieben und wird ermüdend. Dann die klischeehaften Mafia-Verstrickungen, die aber auch wieder so in nichtige Details laufen. Er verflacht auch emotional so sehr, dass die Frauenfiguren auf einer ähnlichen Ebene wie diverse Antiquitäten landen. Etwas weniger epische Breite hätte hier gut getan. Der Roman läuft einfach aus und hält nicht, was der Anfang - meiner Meiniung nach auch sprachlich - verspricht.

Machen wir uns auf zu neuen Entdeckungen!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.05.2014 16:17:39 GMT+02:00
Vielen Dank für Ihren Kommentar. Anfangs hatte mich der Roman auch gefesselt. Aber das Potential der Geschichte wurde meines Erachtens von der Autorin nicht voll ausgenutzt. Besonders gestört hat mich ebenfalls die sehr schwache Zeichnung der Frauenfiguren. Etwas mehr Liebe zum Detail hätte ich mir hier gewünscht.
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