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Wenn ein Engel singt..., 15. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: The Grand Design,Ltd. (Audio CD)
... dann sollte man ihm lauschen. So geht es mir immer wieder bei der Band Edenbridge. Denn ihre Sängerin Sabine Edelsbacher hat eine engelsgleiche, glasklare Stimme, die ihresgleichen sucht. Ströme von Gänsehaut rannen meinen Rücken schon immer hinab, wenn ich Sabines Gesang hörte. Das hat sich auch bei The Grand Design, dem neuesten Geniestreich der Österreicher nicht geändert. Gewohnt melodiöser, verträumter Metal, der es mit Leichtigkeit mit den größen des Genres wie Nightwish und Within Temptation aufnehmen kann. Mit dem gewaltigen Unterschied, dass Edenbridge sehr viel positivere Energien mit ihrer wunderschönen Musik erzeugen als oben genannte Bands. The Grand Design ist jedenfalls völlig gelungen und eine ganze Spur epischer und bombastischer als das Vorgängerwerk Shine. Was vielleicht auch an den verstärkt eingesetzten Chören liegen mag, bei denen unter anderem Dennis Ward, Sänger der Melodic Metal Band Pink Cream 69, unterstützend mitsingt. Das ganze erinnert ein wenig an das meiner Meinung nach beste Album der Band, Arcana. Allerdings klingt The Grand Design insgesamt homogener und man hört der Band an, dass sie sich musikalisch weiterentwickelt hat. Anspieltips: Der Opener Terra Nova, der mit fetten Chören gleich mal zeigt, in welche Richtung das Ganze geht. Der treibende Rocker Flame of Passion, das sphärisch angehauchte See you fading afar, der gute Laune Song On the Top of the world und der absolut geniale und epische Titelsong. Einziger Wehmutstropfen sind die beiden Balladen The Most beautiful Place und Taken away. Irgendwie kommen die nicht ganz an alte Glanzperlen wie Winterwinds oder A Moment in Time heran. Aber das ist nicht so schlimm, denn dafür sind die schnelleren Songs einfach nur genial und machen diese Schlappe um einiges wieder gut. Fans von melodiösem Metal mit weiblichem Gesang kann ich nur eines raten: Wenn ihr Edenbridge noch nicht kennt, gebt ihnen eine Chance, ihr werdet es nicht bereuen. Und all denen, die sie schon kennen und mögen, kann ich auch nur eines sagen. Holt Euch The Grand Design und lasst Euch von dieser Ausnahmeband auf eine wunderschöne Traumreise entführen, die man so schnell nicht mehr vergessen kann.
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The Grand Design,Ltd. B000FGFVG2
Edenbridge
Massacre (Soulfood)
The Grand Design,Ltd.
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Wenn ein Engel singt...
... dann sollte man ihm lauschen. So geht es mir immer wieder bei der Band Edenbridge. Denn ihre Sängerin Sabine Edelsbacher hat eine engelsgleiche, glasklare Stimme, die ihresgleichen sucht. Ströme von Gänsehaut rannen meinen Rücken schon immer hinab, wenn ich Sabines Gesang hörte. Das hat sich auch bei The Grand Design, dem neuesten Geniestreich der Österreicher nicht geändert. Gewohnt melodiöser, verträumter Metal, der es mit Leichtigkeit mit den größen des Genres wie Nightwish und Within Temptation aufnehmen kann. Mit dem gewaltigen Unterschied, dass Edenbridge sehr viel positivere Energien mit ihrer wunderschönen Musik erzeugen als oben genannte Bands.
The Grand Design ist jedenfalls völlig gelungen und eine ganze Spur epischer und bombastischer als das Vorgängerwerk Shine. Was vielleicht auch an den verstärkt eingesetzten Chören liegen mag, bei denen unter anderem Dennis Ward, Sänger der Melodic Metal Band Pink Cream 69, unterstützend mitsingt. Das ganze erinnert ein wenig an das meiner Meinung nach beste Album der Band, Arcana. Allerdings klingt The Grand Design insgesamt homogener und man hört der Band an, dass sie sich musikalisch weiterentwickelt hat.
Anspieltips: Der Opener Terra Nova, der mit fetten Chören gleich mal zeigt, in welche Richtung das Ganze geht. Der treibende Rocker Flame of Passion, das sphärisch angehauchte See you fading afar, der gute Laune Song On the Top of the world und der absolut geniale und epische Titelsong. Einziger Wehmutstropfen sind die beiden Balladen The Most beautiful Place und Taken away. Irgendwie kommen die nicht ganz an alte Glanzperlen wie Winterwinds oder A Moment in Time heran. Aber das ist nicht so schlimm, denn dafür sind die schnelleren Songs einfach nur genial und machen diese Schlappe um einiges wieder gut.
Fans von melodiösem Metal mit weiblichem Gesang kann ich nur eines raten: Wenn ihr Edenbridge noch nicht kennt, gebt ihnen eine Chance, ihr werdet es nicht bereuen. Und all denen, die sie schon kennen und mögen, kann ich auch nur eines sagen. Holt Euch The Grand Design und lasst Euch von dieser Ausnahmeband auf eine wunderschöne Traumreise entführen, die man so schnell nicht mehr vergessen kann.
Schnellwelz "GGans"
15. Juni 2006
- Insgesamt:
5

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Details
Ort: Detmold
Top-Rezensenten Rang: 8.087
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