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Kundenrezension

5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen CD3 Entdeckung ansonsten altbekannt, 14. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Brahms: die Sinfonien (Audio CD)
Vier Sterne, weil eben die dritte CD interessant ist. Hier werden unbekannte Kostbarkeiten von Brahms vorgestellt. Paul Klengel hat anders als Arnold Schönberg die Intermezzi und Liebeslieder Walzer ganz im Stile des Komponisten orchestriert. Hier kann man wirklich noch etwas entdecken. Keine Reißer. Aber dafür liebevolle kleine Kunstwerke eines nur anscheinend bekannten Komponisten. Die Intermezzi klingen für Orchester wie langsame Sätze von Sinfonien. Hier wird auch die Ansicht von Robert Schumann deutlich, weshalb er in der Kammermusik seines Schülers "verschleierte Sinfonien" sah. Nach den Mendelssohn Discoveries nun Brahms Discoveries. Allein deshalb ist diese Ausgabe die Anschaffung wert.
Über die Einspielung der Sinfonien sind nicht viele Worte nötig. Hier werden Standardwerke wiederholt, mit einem Orchester, was einfach mehr kann und irgendwie genervt mit den Launen seines Chefs klarkommen muss, der keine Lust mehr hat. Es wäre nur schön gewesen, wenn dann zumindest die anderen Fassungen des Andante der 1.Sinfonie oder des Beginns der 4.Sinfonie einfach innerhalb der besagten Werke gespielt worden wären. Bei wirklicher Werktreue hätte Herrn Chailly auffallen müssen, dass die Holzbläser verdoppelt werden müssen. Immerhin klingt hier die 1.Sinfonie nicht mehr nach Rachmaninow, wie beim Concertgebouworkest.
Ich kann nur inständig hoffen, dass mit dem Rachmaninow-Zyklus wieder etwas Großes von Herrn Chailly gelingt. Und außerdem sind die Schostakowitsch-Sinfonien keine Parteitagsmusik, sondern wirklich große Musik!
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-10 von 11 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 14.10.2013 22:43:39 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.10.2013 07:06:21 GMT+02:00
Peter Rieger meint:
Ach, Herr (?) Ludwig, Sie gehen immer so streng ins Gericht mit Herrn Chailly. Für jemanden, der die internen Querelen im Gewandhaus nicht kennt, also jedenfalls für mich, ist fehlendes Interesse bei diesen Aufnahmen nicht hörbar. Das klingt alles sehr durchdacht, beteiligt und durchaus auch anders als in so mancher anderen Neuaufnahme dieses Repertoires (übrigens finde ich gerade die Holzbäser trotz der von Ihnen kritisierten fehlenden Verdoppelung überaus gut hörbar). Für meine Begriffe ist diese Box für Hörer eine gute Wahl, die "historische Informiertheit", den Klang eines großen und dazu sehr individuell und überaus "schön" klingenden Orchesters und eine hervorragende Aufnahmetechnik suchen. Wenn ich diese neue Version aus Leipzig mit den angemessenen Kontrahenten Norrington oder Mackerras vergleiche, würde ich jedenfalls Chailly den Vorzug geben. Und seien wir mal ehrlich, eine weitere Schostakowitsch-Aufnahme wäre genauso überflüssig wie dieses neue Brahms-Paket.

Veröffentlicht am 04.11.2013 18:17:13 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.11.2013 18:17:50 GMT+01:00
thomasspass meint:
Es wäre interessant, wie diese Einspielung der Sinf. 1 bis 4 im Vergleich zu der von Abbado und von Giulini (Wien) gesehen wird (ggf. noch mit der von Klemperer). Insofern teile ich nicht Ihre Meinung: "Über die Einspielung der Sinfonien sind nicht viele Worte nötig.".

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.11.2013 08:44:28 GMT+01:00
Peter Rieger meint:
Im Begleittext wird auf eine Interpretationslinie Weingartner-Toscanini-Walter abgehoben. Für mein Empfinden bietet Chailly gewissermaßen eine Mischung aus der gesanglichen, eher positivistischen Sicht Weingartners (London, 1930er Jahre, recht gut anhörbare restaurierte Aufnahmen bei pristineclassical) und zumindest dem Tempo Toscaninis, wenngleich er dessen Durchschlagskraft nicht erreicht, aber wahrscheinlich auch nicht anstrebt. Abbados Berliner Aufnahmen, soweit ich sie kenne, und erst recht Giulinis Wiener Einspielungen kann man schon allein hinsichtlich der Tempi schlecht mit Chaillys Leipziger Aufnahmen vergleichen, viel eher mit seinen älteren Aufnahmen aus dem Concertgebouw. Letztlich bleibt Chailly in den Leipziger Aufnahmen seinem bereits von seinen Beethoven-Einspielungen und auch von den Brahms-Klavierkonzerten mit Freire und den Mendelssohn-"Discoveries" bekannten Konzept treu - straff, transparent, agogisch flexibel. Das ist nun auch nichts wirklich Neues mehr, Mackerras, Gardiner, Norrington, Dausgaard (Nr. 1) haben ähnliche Ansätze. Ein Alleinstellungsmerkmal der neuen Chailly-Aufnahmen ist aber das Gewandhausorchester, das für meine Begriffe einen wirklich wunderbaren Brahms-Klang hat, wie es vielleicht sogar in den als Zugaben kompilierten Ungarischen Tänzen am deutlichsten wird.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.11.2013 09:50:31 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.11.2013 13:07:55 GMT+01:00
thomasspass meint:
Ihnen, Herr Rieger, wieder einmal meinen herzlichen Dank für Ihre präzisen Gedanken. Ich werde bestimmt hineinhören. Ein Kauf ist aber nicht sicher. Nach erstem Hineinhören ist der Klang wuchtig. Und Chailly ist mit den Leipzigern etwas schneller unterwegs, aber mit weniger Pathos als Abbado mit den Berlinern. Bei den Ungarischen Tänzen wird die Einspielung von Antal nicht übertroffen ASIN: B005EMNMJ0 Ungarische Tänze 1 Bis 21 . Da sind die Leipziger ähnlich der Abbado- oder Masur-Einspielung noch zu 'deutsch'.

A propos Gewandhausorchester: mal unter dem Dirigat von Louis Langrée hörte ich im Großen Saal Maurice Ravel, u. a. Le tombeau de Couperin, Ma mére l'oye usw. - der Klang war eine Wucht. Sichtliche Freude. Er wäre mal ein guter Chailly-Nachfolger nach 2020. Und schon jetzt wäre es eine CD-Neuerscheinung Wert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.11.2013 12:11:40 GMT+01:00
Peter Rieger meint:
Es ist ja auch die Frage, ob man jede neue Brahms-Aufnahme wirklich braucht, das ist klar. Den Kauf der Chailly-Box hier habe ich trotzdem nicht bereut. Louis Langree kenne ich nur von einer Aufnahme mit Mozart-Werken mit Capucon und Tamestit mit dem Scottish Chamber Orchestra. Auch er scheint einen eher schlanken, straighten Stil zu pflegen. Ich bin jedenfalls gespannt, was Chailly bis 2020 noch so mit dem Gewandhausorchester macht.
Mal eine Frage an einen Leipziger: ist Chailly als Chef beim Orchester tatsächlich so umstritten, wie man es aus der Rezension von Herrn Ludwig herausliest?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.11.2013 12:25:16 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.11.2013 17:50:05 GMT+01:00
thomasspass meint:
Da kann man im Grunde nur einen Musiker aus dem Orchester befragen. Aber nach dem, was ich entsprechend des Anscheins mitbekomme, ist Chailly in seiner italienischen Art sicher nicht unbeliebt, dessen lebendige Begeisterung und Simplicität wirkt sich als Wohlfühlmischung für alle Beteiligten aus. Bestimmt eine lebende Harmonie, die etwas bewegt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.11.2013 17:08:14 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.11.2013 13:23:33 GMT+01:00
H.v.Tronje meint:
Zu den hier besprochenen Brahms-Aufnahmen kann ich nichts sagen ; ich stelle mir meine Zyklen stets aus den vermeintlich besten Einzeleinspielungen zusammen. Erst kürzlich habe ich ein Interview mit Herrn Chailly gelesen, in dem er sich begeistert von seinem Orchester zeigt und meint, "angekommen" zu sein. Sollte so viel Heuchelei möglich sein? Aus anderen Rezensionen von Herrn Ludwig weiß man, dass er ziemlich gute Kenntnisse über einzelne Orchestermitglieder hat (zumindest vorgibt). Dass es in dieser hoch sensiblen Menschenansammlung auch Leute gibt, die dem Dirigenten nicht wohlgesonnen sind, ist mehr als wahrscheinlich. Frage: Wird hier das Süppchen eines solchen Grüppchens gekocht?. Inzwischen soll Chailly in Leipzig ja bis 2020 verlängert haben!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.11.2013 18:00:09 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.11.2013 18:53:23 GMT+01:00
thomasspass meint:
Ja, ich sehe das ähnlich. Übrigens: "angekommen" auch im Musiksinn. Denn Chailly ist auch ein Mann der Opern. Und das Gewandhausorchester Leipzig ist nicht nur ein Orchester, das der Stadt (Leipzig) gehört, sondern das einzige im städtischen Eigentum weltweit, das auch für den Spielbetrieb im Opernhaus verpflichtet ist, was sich aufs breitere und vielfältigere Repertoire auswirkt. Daher auch das Händchen von Chailly für Verdi. Und seine zusätzlichen Dirigate in Opernhäusern Italiens. Leipzig ist schon seit der DDR-Zeit Partnerstadt von Milano.

Diese Fakten zum Gewandhausorchester nannte so Leipzigs Oberbürgermeister Jung beim Eröffnen der Klassik Open Air 2013.
(Übrigens: beim Gürzenich-Orchester kenne ich mich nicht in den Details aus.)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.11.2013 18:18:50 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 05.11.2013 18:24:21 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.11.2013 16:52:17 GMT+01:00
C. Ludwig meint:
Leider ist dies möglich. Die Musiker sehen es so und außerdem will ja Herr Chailly so gerne die Scala übernehmen. Aber mit seinem ab 2014 geplanten Rachmaninow-Zyklus will Herr Chailly wieder richtige Musik einspielen.
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