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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
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Rezension bezieht sich auf: Straßenfeger 28- Graf Yoster gibt sich die Ehre, Folgen 37 - 62 [5 DVDs] (DVD)
Dieser 'Nach-Aufguss', erschienen von 1974 bis 1977, unterscheidet sich erheblich von der ursprünglichen "Yoster"-Serie der 60er.Großer Pluspunkt: Die Drehbücher sind besser, die Geschichten stimmiger, durchdachter; es gibt kaum noch logische Risse. Das mag vor allem daran liegen, dass man sich im modernen amerikanischen Stunden-Format versucht (Episodenlänge 45 bis 50min plus Werbung), wie es das deutsche Publikum dieser Zeit zum Beispiel aus "Star Trek" ("Raumschiff Enterprise") kennt. Leider war dieses Format damals gegen die stur zementierten Regeln des ARD-Vorabendprogramms nicht durchzuhalten, doch immerhin weicht man dann auf 2mal 25-minütige Doppelfolgen aus; eine zusätzliche Herausforderung, denn nun muss man nicht nur die Handlung teilen, sondern auch noch in der Mitte einen (vorläufigen) Abschluss erzeugen. (Den leidigen Un-Begriff "Fortsetzung folgt" gab es damals in Deutschland noch nicht!) Zwei große Minuspunkte: Die zweite "Yoster"-Serie kommt bei weitem nicht an den Kultfaktor des Originals heran. Die Figuren verlieren immer mehr an Tiefe. Schließlich verzichtet man sogar auf den Hintergrund des 'Grafen' als erfolgreicher Kriminalautor, so dass seinem Handeln jegliche Motivation fehlt... außer eben, dass er 'Graf Yoster' ist. Die Serie lebt nun ausschließlich von der enormen Populärität der beiden Hauptakteure, die mit diesem 'Nachschlag' gründlich 'abgemolken' wurde... Und: Wie schon bei der ersten Serie ist die Qualität von Ton und vor allem Bild völlig indiskutabel für eine (nicht eben billige) DVD-Ausgabe des Jahres 2010. Wer behauptet, das läge 'am Alter des Originals', der vergleiche dies mit der 2004er DVD-Version der acht Jahre älteren Serie "Raumschiff Enterprise"! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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