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Kundenrezension

66 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zeitweise packend, aber unendlich viele Wiederholungen!, 11. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Nur eine böse Tat: Ein Inspector-Lynley-Roman 18 (Gebundene Ausgabe)
Auf den ersten 500 Seiten dachte ich: wow, endlich mal wieder ein spannender, packender, raffinierter Krimi von Elizabeth George. Bis dahin hätte ich glatte 5 Sterne gegeben. Es geht hier zwar "nur" um eine Entführung - später, auf Seite 500 oder so, ereignet sich noch ein Todesfall - aber die Geschichte ist fesselnd, rund, dicht gewebt, mit sehr viel spannenden Elementen, die vor allem Barbara Havers betreffen. Sie bekommt Druck von allen Seiten, wird quasi erpresst, ein übler Intrigant ist hinter ihr her, und Lynley ist in Italien, wo er mit dem sympathischen und gewitzten Commissario La Bianco vor Ort ermittelt.
Vor allem steht aber mal wieder Barbara Havers im Vordergund, darauf hatte ich schon lange gewartet.

Die Dialoge sind pointiert und spannend, es gibt einige skurrile Typen, die Rolle der Skandalpresse wird angeprangert, aber vor allem geht es um Havers, die, wie immer, stur ihren Weg geht und absolut besessen ist von dem Gedanken, Azhar und seiner Tochter Hadiyyah zu helfen.
Irgendwann merkt man allerdings, dass Barbara in diesem Roman überzeichnet dargestellt wird und Lynley leider als Weichei. Damit könnte ich ja noch leben, wenn die letzten 200-300 Seiten nicht wären. Je länger ich las, desto weniger Sterne wollte ich vergeben. Was auf diesen Seiten an neuen Erkenntnissen kommt, könnte man komprimiert auf 50 Seiten bringen, alles andere sind äußerst ärgerliche Wiederholungen.

Barbaras Absichten, ihre Wünsche, Ängste, ihr taffes Durchalten, ihre ewigen Auseinandersetzungen mit dem Skandalreporter, ihre ärgerlichen Monologe dem Commissario gegenüber, der kein Wort Englisch versteht ... das alles wird ausgewalzt wie ein endloser Teig, immer wieder erzählt Barbara dem italienischen Kommissar das, was der Leser schon tausendmal gehört hat, dazu gibt es etliche Logiklöcher, das Mordmotiv ist ebenfalls nicht zwingend, Menschen verhalten sich sehr unauthentisch (Mura); stundenlang wird beschrieben, was einer tun SOLL, bis erzählt wird, dass und wie er es dann tatsächlich tut - was ein schlimmer Anfängerfehler ist! -, Menschen verhalten sich seltsam (warum lässt es sich der Skandalreporter gefallen, bei allen Aktionen Barbaras, die er quasi sponsert, nicht selbst dabei zu sein? Natürlich nur der Dramartugie wegen!) - manchmal dachte ich, Elizabeth George hat inzwischen total verlernt, wie man einen packenden Krimi schreibt.

Die letzten Seiten habe ich teilweise überflogen, weil es sonst nicht mehr auszuhalten gewesen wäre. Und das ist mehr als Schade! Wenn E.G. wüsste, wo man aufhört, wäre dieser Roman wirklich lesenswert. Irgendjemand sollte ihr dringend raten, keinen Krimi mehr zu schreiben, der mehr als 600 Seiten hat. Dieser wäre, wenn man die endlosen Wiederholungen weggelassen hätte, mit 400-500 Seiten ein äußerst fesselnder Krimi mit einer guten, sehr menschlichen Geschichte geworden.
So gebe ich den ersten 500 Seiten 5 Sterne, den letzten 350 Seiten 1 Stern.
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