Kundenrezension

23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klare Verhältnisse, 5. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Spyder4Elite (Elektronik)
Hallo Fotofreunde!

Lange ging ich mit der Überlegung schwanger, mir ein Monitorkalibrierungsgerät anzuschaffen. Hintergrund waren meist Enttäuschungen beim professionellen Ausbelichten meiner Fotos, die manchmal rotstichig, manchmal zu kontrastarm waren oder in der Gamma-Kurve nicht stimmten.

Natürlich werden Kritiker (und Perfektionisten) anführen, daß eine Monitorkalibrierung nur bei hochwertigen Monitoren Sinn ergibt, da kann man bei einer sog. "Hardwarekalibration" nicht irgendwelche Tabellen im Grafikkartentreiber oder dem Betriebssystem umkrempeln (im Fachjargon oft als LUT - LookUpTable bezeichnet), sondern die Daten direkt und mit hoher Auflösung ins Display schreiben. Letztlich ist dieser Ansatzpunkt auch absolut nachvollziehbar, denn in der Grafikkarte wird im Modus mit 16 Millionen Farben - was zunächst spektakulär klingt - jeder Kanal nur mit 256 Nouancen abgebildet. 256(Rot)*256(Grün)*256(Blau)=16777216. Das bedeutet aber auch, daß eine total verbogene Antwortkurve für "Blau" (was bei ältlichen Monitoren durchaus vorkommen kann) nur unter Verlust von Farbabstufungen ("Posterisierung", diskrete Ränder werden sichtbar) geradegerückt werden kann. Falls überhaupt.

Soviel zu den prinzipiellen Limits im Farbmanagement und letztlich allen Colorimetern gemeinsam.

Die eiligen Leser können sich - ohne weitere Beschäftigung mit der Materie - nun entweder das Flagschiff, den Spyder4Elite, einen Spyder4Pro, den günstigen Spyder4Express oder wegen mir sogar einen (gebrauchten) Spyder3Elite (PC/Mac) (das letzte Modell, das noch mit Windows 2000 *UND* den Nachfolgesystemen funktioniert) anschaffen und der Abarbeitung folgender Liste widmen, falls sie keine Lust auf die registrierungswütige Datacolor-Software haben und eine sehr einfach zu bedienende und zuverlässige OpenSource-Alternative vorziehen:

1. Argyll CMS und dispcalGUI herunterladen, in ein Wunschverzeichnis entpacken.

2. Installationsschritte der dispcalGUI-Webseite befolgen.

3. Beim Spyder 4 muß man zumindest das Installationsmedium von Datacolor heruntreladen/bereithalten oder (vorübergehend) die Software installieren aber nicht(!) registrieren, damit ArgyllCMS/dispcalGUI die Korrekturdaten extrahieren kann (Menüoption "Tools/Import colorimeter corrections from other display profiling software...").

4. Danach läßt man den Monitor auf den Grundeinstellungen eine Weile laufen (30-60 Minuten) und nimmt mit einem Graukeil (z. B. von der Website Photo Friday: "Monitor Calibration Tool") eine Grundanpassung von Helligkeit und Kontrast vor, sodaß alle Grauabstufungen differenzierbar sind.

5. Monitoren, die nicht vie DVI sondern VGA angeschlossen sind, muß man evtl. noch mit den RGB-Schiebereglern einen Farbstich abgewöhnen und den Gamma-Wert anpassen, dann hat es die Kalibrierungssoftware leichter.

6. Nach dem Start von dispcalGUI wählt man eine Farbtemperatur von 6500K, Gammawert von 2.2 und hakt ggfs. die Umgebungsbeleuchtungskorrektur ("Ambient light level adjustment") an. "Black point correction" darf auf "Auto" stehen, für die Kalibrierungsgeschwindigkeit reicht bei den Spyder-Produkten oft "Very High", als "Profile Quality" kann man "Low" verwenden, wenn man keine extrem hohen Ansprüche stellt.

7. Nach dem Klick auf "Calibrate&Profile" startet der Vorgang, die Anweisungen sind selbsterklärend und im ersten Schritt interaktiv.

8. Bei den obigen Einstellungen muß man sich ca. 30 Minuten gedulden, präzisere Kalibrierungen können auch gerne weit mehr als 60 Minuten dauern.

9. dispcalGUI unter Windows 7 legt die Einstellungen unter %APPDATA%\dispcalGUI\storage ab und kann die Datei auf Wunsch auch gleich mit Windows-Bordmitteln beim Start des Systems laden ("Control Panel/Color Management"), für XP/Vista gibt es ein Tool für den Autostart-Ordner.

10. Fertig. Spyder abstecken, Spaß mit farbtreuen Fotos haben.

Nun zu zum Service von Datacolor und der Spyder-Modellpalette. Achtung: Diese Rezension bezieht sich auf Spyder3Elite (PC/Mac), die Unterschiede zum Spyder 4 besteht darin, daß Letzterer eine Onboard-Kalibrierung mit dabei hat. Wer den obigen Open-Source-Ansatz zu Kalibrierung verfolgt, der wird zwischen dem Spyder4Elite, dem Spyder4Pro und dem günstigsten Spyder4Express nur marginale Unterschiede vorfinden. Schwerpunkt ist hier die Herstellersoftware, die beim "Express" z. T. schmerzhafte Einschränkungen hat.

Raymond, mein freundlicher Ansprechpartner von Datacolor meldet sich auf meine Anfrage "Welches Produkt soll ich kaufen, wenn ich neben einem WinXP und neueren Betriebssystemen auch noch Windows 2000 kalibrieren will?" sehr schnell mit dem kurzen und bündigen Rat: "[...] The best solution we have is for you to purchase a Spyder3Elite. We have legacy software for this that will run on Windows 2K and later software for Windows 8. [...]". Na bitte. So stelle ich mir Kundendienst vor - Menschen die aufmerksam lesen und auch etwas anderes als Textbausteine schreiben können. Pluspunkt für das Produkt.

I. d. T. gab es auf der Homepage eine Win2K-Version (die auch unter WinXP läuft) herunterzuladen, schnelle Suche führte auf datacolor.com > Support > Spyder Products > Downloads > Archive > Spyder3Elite 3.0.4 Windows. Diese Version muß - das dürfte Menschen, die nicht wollen, daß Software nach Hause telefoniert - im Gegensatz zu den Nachfolgern NICHT online aktiviert/registriert werden. Eine Eingabe des Produktcodes (z. B. von der Verpackung/des Beilegers) ist jedoch nach wie vor erforderlich.

Mit dieser Software war es mir - nach einigen Iterationen und etwas Gehirnschmalz - relativ problemfrei möglich, mehrere Monitore auf unterschiedlichen Rechnern zu einer annähernd gleichen Charakteristik zu bewegen. Mein Erfolgsgeheimnis dabei war, daß ich (entgegen dem Rat der Kalibrationssoftware) nicht alle Regler auf ihre Mittelposition stellte, sondern versuchte, dem Programm schon eine möglichst gute Ausgangssituation anzubieten.

Im ersten Durchgang war noch alles auf Null, danach kann man sich das Ergebnis (Soll-Ist-Korrektur) anzeigen lassen und, falls man z. B. feststellt, daß der Rotkanal sehr stark nach unten korrigiert wurde, den Rotregler am Monitor etwas reduzieren. Der Hintergedanke dabei ist, daß im Monitor die Signale möglicherweise höher aufgelöst sind und deswegen der Spyder weniger extreme Sprünge in der LUT der Grafikkarte einträgt. Natürlich sollte man sich diese Einstellungen notieren, denn nur für diese gilt das Kalibrierungsprofil. Sobald man die Farbtemperatur z. B. von 9300K auf 7500K oder 6500K stellt, wird das Bild logischerweise wärmer (=rotstichiger).

Da eine .icm-Datei erstellt wird, kann man sie idealerweise gleich entsprechend benennen, in meinem Fall also Hyundai_L90D_R50G50B50H100K50.icm. R=Rot, G=Grün, B=Blau (für analoge Anschlüsse), H=Helligkeit, K=Kontrast.

Es werden übrigens Monitore mit RGB-Schiebern unterstützt, solche, die nur Helligkeits-/Kontrasteinstellungen haben, jene, an denem man die Helligkeit der LCD-Hintergrundbeleuchtung einstellen kann und freilich diejenigen, die die direkte Auswahl einer Farbtemperatur erlauben sowie Kombinationen davon. Die Menüführung ist manchmal etwas kryptisch, so muß man für die RGB-Option erst in ein spezielles Untermenü und auch eine komplette Neukalibrierung (bei der alle RGB-Nouancen durchgespielt werden) ist erst mit etwas Fummelei möglich, aber das sollte denjenigen nicht schrecken, der sich ernsthaft mit der Farbwiedergabe seines Bildschirms auseinandersetzt.

Im Endresultat mußte sich die Software bei meinem Hyundai gar nicht so extrem stark anstrengen, die Vorher-Nachher-Unterschiede (die die Software anhand einiger Beispielbilder auch anzeigt) subtil aber nicht gravierend. Bei einem älteren, lange gelaufenen Samsung sah es da schon anders aus, der hatte eklatante Probleme bei der Anzeige von intensiven Blautönen. Ob da nun die LCD-Filter ausgeblichen sind oder der Leuchtstoff der eingebauten Kompaktleuchtstofflampe gealtert ist, kann ich nicht beurteilen.

Übrigens kann man sich bei den sogenannten "LED-Monitoren" (da sind gegenwärtig kaum Millionen von winzigen RGB-LEDs verbaut, der Name deutet eher darauf hin, daß an den Kanten oder in einzelnen Clustern am Hintergrund ein paar weiße LEDs sitzen) durchaus schwerer tun, denn "weiß" ist nicht gleich "weiß" - die Farbe von LEDs streut oft nicht unerheblich, was örtliche Schwankungen in der Farbwiedergabe erzeugt.

In diesem Zusammenhang ist es auch sinnvoll, den Monitor gelegentlich zu prüfen, dabei kann man den Spyer etwas hin- und herverschieben um auch andere Bereiche des Bildschirms zu erfassen. Leider erlaubt die Software nicht, das Testfenster (in dem die Farben- und Helligkeitsstufen angezeigt und vom Colorimeter erfaßt werden) nach Belieben zu positionieren, man bleibt also mehr oder weniger auf den zentralen Bereich beschränkt.

Zumindest in der Version 3.0.4 von Spyder3Elite (Nachfolger habe ich noch nicht getestet, vermutlich aber zumindest bei Windows XP und Vista unumgänglich) wird ein kleines Programm in der Autostartfunktion installiert, die farbrichtige Konfiguratin erfolgt also erst, wenn sich der Benutzer eingeloggt hat. Das ist nicht weiter schlimm, kann aber Anfangs zu Irritationen führen. Natürlich sollten, das geht aus der Anleitung glücklicherweise deutlich hervor, andere Farmanagementtools (Adobe Gamma, Windows-Bordmittel, PaintshopPro Gamma, etc.) abgeschaltet werden und auch bleiben. Nur so gibt es keine Konflikte.

Als eingefleischter Nerd versuchte ich ebenfalls, Spyder Elite zu deinstallieren und einfach die erzeugte .icm-Datei im Windows-Farbmanagement zu importieren und so ebenfalls zu einem kalibrierten Monitor zu kommen, leider erfolglos. Der Hintergedanke war dabei, daß man dann auch andere Monitore an Rechnern von Bekannten kalibrieren könnte, ohne sie mit einer Softwareinstallation zu belästigen. Wie ich nun weiß, funktioniert der Ansatz _prinzipiell_, jedoch erst ab Windows 7 und besser. Schade.

Den von meinen Vorrednern angebrachten Kritikpunkt, daß der Spyder nur direkt am USB-Port ohne Verlängerungskabel funktioniere, kann ich so nicht bestätigen. Zumindest mit zwei zusätzlichen Metern eines Produkts von Delock mit USB-A-Stecker auf USB-A-Buchse funktionierter das Gerät einwandfrei. Falls man die kontinuierliche Umgebungslichtüberwachung nicht wünscht, kann der Spyder im Alltagsbetrieb auch abgesteckt und eingepackt bleiben, die Software stört das nicht.

Im Großen und ganzen erfüllten die Software als auch die Hardware meine dahingehenden Erwartungen. Mit einem Zeitaufwand von 1-2 Stunden und etwas Interesse an der Materie sollte es dem normalen Benutzer definitiv möglich sein, seinen Monitor zu einer halbwegs genormten Farbwiedergabe zu überreden. Der Spyder macht einen wertigen Eindruck, verkratzt dank Filzfüßchen auch die empfindliche Oberfläche von Hochglanzdisplays nicht und kann bei Bedarf auch mit einem Gummisauger für Röhrenmonitore ausgestattet werden. Am Anschlußkabel gibt es noch ein Ausgleichsgewicht, so rutscht das Colorimeter nicht am Bildschirm herunter und die Rolle Tape kann im Werkzeugkasten bleiben.

Wer die Farbtreue seines Projektors verbessern will, kann das ebenfalls tun. Natürlich funktioniert das nur mit einem am Beamer angeschlossenen Rechner (dessen LUT dann konfiguriert wird), da der Spyder keine Empfehlungen gibt, wie man ggfs. die Regler am Projektor einstellen muß, insbesondere nicht in Echtzeit. Mit etwas Spieltrieb läßt sich aber auch hier ein Workaround finden, denn anhand der Vorher-Nachher-Korrektur-Kurven sieht man schnell, wo es krankt und kann nachregeln. Natürlich kostet jede Iteration Zeit, weswegen das Verfahren nur eingefleischten Cineasten zu empfehlen ist. Rechner/Mediaboxen, die mit HDMI/DVI zwecks Wiedergabe von Videodateien an den Projektor angeschlossen sind, funktionieren freilich prima, insofern die Datacolor-Software darauf läuft.

Das Traumpaar dispcalGUI/Argyll CMS kann sogar Projektoren, Notebooks, intelligente Fernseher, etc. "tethered" und "remote" kalibrieren, indem es per PC eine (dynamische) Webseite generiert, die das zu kalibrierende Gerät dann anzeigen muß. Der Spyder hängt elektronisch am PC, analysiert jedoch das Bild vom Endgerät. Clever, oder? Wer sich mit der Spyder-Software partout nicht anfreunden kann, wird sich über diese Alternative freuen. Dieses ehrgeizige und gut gepflegte Open-Source-Projekt existiert in Binaries für Win2K/Vista/Win7 32bit, Vista/Win7/8, etlichen Linux Ubuntu/Kubuntu/Madriva/OpenSuSE- und Whitebox-Geschmacksrichtungen und kann auch für Apple-Plattformen compiliert werden. Argyll CMS funktioniert mit den Spyders 2, 3 und 4 (Installationsmedium des Herstellers erforderlich), sowie zahlreichen Produkten von X-Rite. Statt der Kommandozeilenversion kann auch dispcalGUI verwendet werden, kurze Suchmaschinenabfrage liefert alle relevanten Infos.

Fazit: Vier Sterne für ein sehr brauchbares Produkt, das das Gewissen beruhigt und Enttäuschungen bei der Ausbelichtung weitestgehend vermeidet. Ein Sternchen ziehe ich für die teilweise etwas komplizierte und nicht immer selbsterklärende Software sowie die Zwangsregistrierung neuerer Versionen ab. Echte Profis dürfen natürlich auch weiterhin die Nase rümpfen, denn ohne ein hardwarekalibrierbares Display im Bereich von ein bis mehreren tausend Euro mit dediziertem, abgedunkeltem Betrachtungsplatz ist auch weiterhin keine 100%ig farbverbindliche Begutachtung für heikle Kunden möglich.

Viele Grüße!
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