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Kundenrezension

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musikalischer Einfallsreichtum + druckvoller Sound, 4. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Intense (MP3-Download)
Meine Erwartungshaltung an dieses Album war sehr hoch, denn irgendwie hofft man ja, dass sich ein Künstler weiterentwickelt und verändert. Bei DJ's wie Armin van Buuren oder Paul van Dyck oder Andre Tannenberger gefallen mir am besten diese Eigenkreationen - selbst komponiert, selbst eingespielt. Sie spiegeln am besten das musikalische Talent eines Musikers und DJ's wider.
Ich bin immer wieder überrascht, was ein technisch versierter und mit musikalischem Talent gesegneter DJ in der schon seit Ewigkeiten bestehenden Musikrichtung Trance/Dance produzieren kann. Alle Tracks dieser CD klingen enorm wertig und druckvoll. Bässe kommen zum Teil abgrundtief rüber, die Bassdrum pumpt was das Zeug hält und die Melos verzaubern mit raffinerten Synthies. Hinzu kommen die Gesangsparts von Künstlern, welche allesamt ein Glücksgriff sind. Dies war aber auch schon auf seiner vorherigen CD "Mirage" der Fall. Von Trevor Guthrie hatte ich bis zum Erscheinen der ersten Single-Auskopplung "This is what it feels like" noch nie etwas gehört. Hier lag Armin genau richtig mit seiner Wahl. Das Video zum Track ist übrigens auch Klasse.
Was mir an dieser CD auffällt ist, dass bei allem Druck und bei aller "Aggressivität" von manch treibendem Sound das Gesamtklangbild sehr stimmig und weich ist. Das muss eine Heidenarbeit beim Mastering gewesen sein. Schon bei "Mirage" gab es kaum Ausreißer aber das hier topt es nochmal.
Es ist schwierig, Musik mit Worten zu beschreiben. Jedem, der Trance mag, der sich von Bässen und Bassdrums verwöhnt fühlen kann und der gerne genauer hinhört, welche Zaubereien man heute mit Hardware- und Software Synths gestalten kann, dem lege ich dringendst diese CD ans Herz. Kopfhörer auf - Musik an - Augen zu - Welt aus!
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Kommentare


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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 06.05.2013 21:32:17 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.05.2013 21:32:31 GMT+02:00
Tobi G. meint:
Schöne Rezension, allerdings muss ich Dir in einem Punkt widersprechen:
Es war keine "Heidenarbeit", die Platte zu mastern. Denn ich finde, der Sound ist schrecklich, wieder mal ein Opfer vom "Loudness War" - tot komprimiert.
Schaue dir die Peak-Level einfach mal am PC an...schlimm schlimm.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.05.2013 23:03:51 GMT+02:00
biteater meint:
Nun ja, Du magst sicher Recht haben. Für jemanden, der auch nur ansatzweise audiophil veranlagt ist, mag diese Form der Produktion schrecklich klingen. Ich denke aber, dass die Zielgruppe hier eine ganz andere ist, nämlich die, die auf den von Dir angesprochenen "Loudness War" schlichtweg abfährt (jaaaaa, ich zähle mich teilweise auch dazu *g*). Ich denke auch, dass sich heutzutage die breite Masse an Hörern und Musikern nicht um Dynamikumfang kümmert, wie es z.B. die Dire Straits getan haben (sind die ein gutes Beispiel dafür?). Ansonsten würde diese Art der Produktion nicht schon seit Jahren auf einer nicht enden wollenden Erfolgswelle reiten. Musik - und insbesondere Dance Produktion - ist heute nichts weiter als ein Markt. Der Kunde und die Zielgruppe bekommt das, wonach sie am lautesten schreit: "Bass, bass! Wir brauchen Bass, Bass.....Sicher Digger, türlich türlich...." Und der Kunde zahlt sogar dafür. Die von Dir angesprochenen Peak Level sind das Ergebnis der Markt-Nachfrage - nicht mehr und nicht weniger.
Und trotzdem finde ich, dass es sich nicht schlecht anhört, nicht so schrecklich, wie von Dir beschrieben. Zur richtigen Zeit, in der richtigen Stimmung im richtigen Ambiente - geil.
Wenn ich versuche, einen solchen Sound hinzubekommen, kommt meistens Müll raus. Und weil ich weiß, wie schwierig es ist und weil ich es schon so lange vergeblich versuche, bewundere ich die, die es schaffen. Ich gönne denen ihren Mainstream Erfolg.
Wenn ich richtige Musik hören will mit vollem Dynamikumfang und allem Drum und Dran (was tatsächlich nicht so selten vorkommt), dann gehe ich "back to the roots" und höre mir klassische Musik an. Ein tolles Beispiel dafür: Camille Saint-Saëns - Symphonie No. 3 für Orgel und Orchester (am besten dirigiert von Karajan). DAS ist Dynamik!
Im Übrigen finde ich es aber trotzdem toll, dass sich jemand a) mit meiner Rezension auseinandersetzt und b) Musik offenbar doch noch von einem Teil der Hörer mit der entsprechenden Ernsthaftigkeit angehört und kritisiert wird.
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