Kundenrezension

140 von 156 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Immer drauf!, 6. April 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1:1,8G Objektiv (52mm Filtergewinde) (Camera)
Positiv fällt der zunächst Lieferumfang auf: Neben den üblichen Abdeckungen werden die passende Streulichtblende (wichtig) und ein Transportbeutel (ganz nett) mitgeliefert. Die Vearbeitung der Linse ist sehr gut.
Die Brennweite entspricht mit dem üblichen DSLr-Crop-Faktor in etwa der eines 50mm Objektivs am 35mm KB-Film. Somit handelt es um eine klassiche "Normalbrennweite", mit der sich die meisten Situationen abbilden lassen.

Zu Bildqualität:
Die Bilder sind auch bei Offenblende 1.8 im Zentrum sehr scharf, leicht nachlassend in den Randbereichen. Blendet man jedoch auf 2.5 - 2.8 ab, erhält man eine wirklich exzelllente Qualität über den kompletten Bildbereich, die man bei einem "Superzoom" Objektiv vergeblich sucht. Verzerrungen und Vignettierungen sind im praktischen Betrieb nicht zu erkennen.
Durch die phänomenale Auflösung ist es damit möglich, die Auflösung aktueller DSLRs auszureizen. Die Schärfe und Auflösung macht es möglich, aus Bildern gezielte Auschnittsvergrößerungen zu erstellen. Die für diesen Preis enorme Lichtstärke macht das Objetiv zum idealen Begleiter für Available Light Fotografie.
Bei kleinen Blenden lassen sich mit dem Objektiv Objekte sehr schön freistellen. Somit sind auch Portraitaufnahmen ein ideales Einsatzgebiet.
Das Bokeh ist dabei sehr "angenehm" und weichzeichnend.

Der eingebaute Autofokus ist sehr schnell, leise und präzise. Schön ist die Möglichkeit, den Autofokus jederzeit manuell zu übersteuern, um auch in schwierigen Situationen jederzeit die volle Kontrolle über die Bildschärfe zu behalten. Da der Ultraschall-Autofokus im Objektiv verbaut ist, ist im Gegensatz zum Nikkor 50mm / 1.8 auch der Einsatz an den Nikon Einsteiger-DSLRs (D40, D60) problemlos möglich.

Die angesprochenen CAs sind konstruktionsbedingt im Labortest offesichtlich höhere als beim 50mm / 1.8. Im praktischen Einsatz konnte ich dies bisher nicht bestätigen.
Einziger "Nachteil" am Objektiv ist, dass man eigentlich kein anderes Objektiv mehr benutzen möchte und wirklich >90% aller Bilder mit dieser Linse anfertigt. Durch das gute Preis-Leistungsverhältnis ist die Linse ideal für "Festbrennweiten-Einsteiger", man wird damit schnell erkennen, wieso diese Objektive Superzooms überlegen sind. Das Objektiv hat wirklich das Zeug zum "Immer drauf".
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Von 2 Kunden verfolgt

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1-10 von 13 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.08.2009 14:18:57 GMT+02:00
eskimo meint:
Für Porträtaufnahmen halte ich 35mm (= ca. 50mm KB) zu wenig. 70-105mm KB (also 50-70mm DC) sind da besser geeignet!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.01.2010 12:44:03 GMT+01:00
H.P. meint:
Ja, das stammt noch aus den Urlehrbüchern der Fotografie, wo lichtstarke Optiken die absolute Ausnahme waren und man beim klassischen 50mm-Objektiv einen zu "unruhigen" Hintergrund hatte und erst mit einer mittleren Telebrennweite (das waren damals die 85er, die 105er und die 135er) aufgrund der größeren Aufnahmedistanz eine "schöne Freistellung" erreicht wurde.

Auch heute gilt der Brennweitenbereich zwischen 60mm und 90mm (Crop 1,5 40 mm bis 60 mm) als der "klassische Porträtbrennweitenbereich". Es spricht aber absolut nichts dagegen Porträtaufnahmen mit diesem DX-35er zu machen, da perspektivische Verzerrungen bei dieser "Normalbrennweite" noch ausbleiben und man "andere" Ergebnisse bei Porträtaufnahmen erzielt, als beim Einsatz längerer Brennweiten. Dieses Objektiv ist daher ohne Einschränkung auch durchaus für Porträtaufnahmen zu empfehlen, nicht als auschließliches Objektiv für solche Aufnahmen, aber als Objektiv, mit dem sich auch solche Aufnahmen wunderschön realisieren lassen. Und etwas anderes hat der Rezensent auch nicht erwähnt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.02.2010 12:17:24 GMT+01:00
M. Feldhaus meint:
Hallo, wie ich lese müßte es auch bei Konzerten , am Bühnenrand stehend,mit geringer Lichtstärkeoptimal sein !!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.03.2010 18:02:33 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.03.2010 18:03:18 GMT+01:00
Droli meint:
Da stimme ich H.P. absolut zu! Gut, dass das endlich mal einer klarstellt.
Wobei eskimo insofern im Ergebnis recht hat, als man bei 35mm für Kopf-/Schulterportraits schon verdammt nah ran muss. Ich habe das 35mm/f1.8 und bin sehr zufrieden, aber für Portraits bei denen man dem Motiv nicht unbedingt auf die Pelle rücken möchte (Stichwort: ungestellte Partyaufnahmen) ist ein 85er nach wie vor die bessere Wahl.

Veröffentlicht am 04.12.2010 01:30:56 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.12.2010 01:37:31 GMT+01:00
Llewellyn709 meint:
Hinter die Behauptung mit den nicht vorhandenen perspektivischen Verzerrungen bei Portrtaits möchte ich mal ein Fragezeichen setzen.
Als ich vor ca. 30 Jahren mit Fotografieren anfing, hatten die billigen 50mm Normalobjektive ("Kit" hieß es damals ja noch nicht, aber als solche wurden sie verkauft) längst eine Lichtstärke von f2 oder f1,8 erreicht. Trotzdem galt eisern noch die Regel, daß Portraitbrennweiten eigentlich erst ab ca. 70mm beginnen - eben genau wegen der (leichten) perspektivischen Verzerrungen, die bei 50mm und formatfüllenden Portraits noch vorhanden sind. Daran ändert auch die modernste Technik heute nichts. Das hier rezensierte Normalobjektiv ist also für Portraits eher zweite Wahl.

BTW: Die heutigen 1.8 auf APS-C-Sensoren sind den damaligen 1.8 auf KB-Film bei Portraits sowieso unterlegen, was Tiefenschärfe angeht. Sie haben zuviel davon. Grob geschätzt dürften sie vielleicht eher einem 2.8 auf KB-Format entsprechen, wenn nicht sogar noch mehr.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.12.2010 08:43:46 GMT+01:00
Das ist so nicht richtig. Insbesondere bei Kinderpotraits sieht mann oft perspektivisch verzerrte Gesichter (extrem dick Wangen meistens) bei zu kurzer Aufnahmedistanz. Natürlich lässt sich das auch gestalterisch einsetzen, aber das wird ehr selten vorkommen - es gibt aus der Zeit der Leica-Fotografen aber gute Potraits mit 24er Objektiven - wenn man's kann. Andererseits sind Potraits mit einem 80-200 f2,8 auch nicht schlecht, das Bild muss halt erstmal im Kopf sein, die Brennweite ist da sekundär.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.12.2010 11:52:29 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.12.2010 11:56:17 GMT+01:00
Llewellyn709 meint:
Was ist nicht richtig?
Perspektivisch verzerrte Gesichter bekommt man formatfüllend mit einer Portraitbrennweite wegen des Bildwinkels schlicht und ergreifend kaum hin. Zwar käme man mit Makros (welche ja auch gelegentlich für Portraits genutzt werden) nahe genug ran - aber dann ist halt nur noch das halbe Gesicht verzerrt drauf.

Die aufgeblähten Köpfe mit dicken Backen und riesigen Knollennasen kenne ich auch - dazu muß man nur einem Laien eine beliebige Zoomknipse in die Hand drücken und ihn/sie eine Party fotografieren lassen. Da wird dann üblicherweise großzügig das Weitwinkel eingesetzt und den Leuten auf die Pelle gerückt.

Unverzerrte Portraits mit 24mm Objektiven sind zwar möglich, aber nicht wenn das Gesicht formatfüllend drauf soll. Und wenn doch, dann nur als Ausschnittvergrößerung - aber das ist eigentlich Betrug, denn es gaukelt eine andere Brennweite vor. :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.12.2010 15:45:38 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.12.2010 15:47:08 GMT+01:00
Amazon hat meinen Beitrag irgendwie falsch eingehängt, ist eigentlich die Antwort auf O. Wasmeier bzw. H.P. Ihrem/Deinem Beitrag würde ich voll zustimmen.

Veröffentlicht am 11.12.2012 00:34:25 GMT+01:00
mika100 meint:
Hallo! Ich wollte das Objektiv mit einer nikon 3200 evtl. benutzten. Halten Sie das für eine gute Idee?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.12.2012 02:56:00 GMT+01:00
Llewellyn709 meint:
Sicher, warum nicht. Unter den Festbrennweiten ist das 35/1.8 (entspricht dem 50er "Normalobjektiv" bei Vollformat) der Klassiker schlechthin.
Kommt halt drauf an, was man damit machen will. Es ist ein guter Allrounder, aber man muss sich etwas mehr bewegen als bei den bequemeren Zoomobjektiven. Dafür ist es lichtstärker.
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