Kundenrezension

26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die 5 besten Alben der alten Molly Hatchet ! Was will man mehr ?, 26. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Original Album Classics (Audio CD)
Dieses Box-Set von Molly Hatchet enthält die ersten 5 (Studio-) CDs dieser Band:

1. Molly Hatchet: 1978 - Debüt-LP, gilt schon lange als Klassiker
2. Flirting With Disaster: 1979 - Zweite LP, Klassiker Nr. 2, noch besser als das Debüt
3. Beating The Odds: 1980 - Dritte LP mit J. Farrar als neuen Sänger - ganz stark
4. Take No Prisoners: 1981 - Vierte LP, auch mit J. Farrar - immer noch sehr gut
5. No Guts ... No Glory: 1983 - Fünfte LP mit der MH-Hymne "Fall Of The Peacemakers" und mit dem Rückkehrer Danny Joe Brown wieder am Mikro

Molly Hatchet veröffentlichten 1978 ihr Debut und schlugen damit in der Southern-Rock Welt ein wie eine Bombe. Lynyrd Skynyrd, die Alt-Meister in diesem Genre, existierten nicht mehr bzw. lagen auf Eis (bedingt durch den tragischen Flugzeug-Crash 1 Jahr zuvor). Und Molly Hatchet nutzten die Gunst der Stunde und übernahmen den verwaisten "Southern Rock Thron". Genauso wie L.S. hatten auch Molly Hatchet drei Gitarristen, die aber in der Regel doch um einiges heftiger zur Sache gingen als dies bei L.S. der Fall war. Die Hard Rock Komponente war bei den Molly Hatchet-Songs viel stärker ausgeprägt, was bei den Fans auch überaus gut ankam.
Dies zeigte sich auch in der Tatsache, dass bei Molly Hatchet der Einsatz von Keyboards - wenn überhaupt - nur dezent im Hintergrund ablief. In der Zeit von 1978 - 1983 gab es keinen festen Keyboarder im Line Up der Band. Bei der 3. und 4. LP (Beating The Odds & Take No Prisoners) übernahm Jimmy Farrar den Gesang, da der vorhergehende Sänger Danny Joe Brown mit gesundheitlichen Problemen (Diabetes) zu kämpfen hatte. Für mich war und ist Jimmy Farrar immer noch der beste Sänger, den Molly Hatchet je hatten und beide LPs mit ihm sind hervorragend, wobei Beating The Odds eine ganz starke Scheibe war. Im Jahr 1983 kehrte dann D.J. Brown wieder zur Gruppe zurück und sang die 5. LP No Guts ... No Glory ein. Auf diesem Album haben Molly Hatchet mit dem Song "Fall Of The Peacemakers" ihr Meisterstück bzw. ihre Hymne abgeliefert (wie "Free Bird" von L.S., "Green Grass ..." von den Outlaws oder "Highway Song" von Blackfoot). Nach dieser Platte aber war es mit der "grossen Zeit" von Molly Hatchet vorbei. Es folgten einige Besetzungswechsel, ein Keyboarder (John Galvin) wurde in die Band fest integriert (dafür hatte man nur noch 2 Gitarristen - ab 1985 war einer davon ein gewisser Bobby Ingram) und das Song-Material der nachfolgenden Scheiben war um ein Vielfaches schwächer. Entweder waren die Musiker (bzw. die Komponisten) der Gruppe verbraucht und ausgebrannt oder die Plattenfirma bedrängte die Band vehement, ihren Stil mehr auf die Kommerz-Schiene auszurichten. Southern Rock war zu dieser Zeit (etwa ab Mitte der 80er Jahre) nicht mehr besonders angesagt und vor allem in den USA so gut wie gar nicht mehr gefragt.
Es folgten noch zwei (mehr oder minder mäßige) Studio-Alben (The Deed Is Done & Lightning Strikes Twice) und eine (relativ gute) Live-Scheibe (Double Trouble), ehe dann 1990 das (erste) Molly Hatchet Kapitel zu Ende ging.
Anmerkung: Die Southern-Rocker Blackfoot ereilte genau dasselbe Schicksal (Hinzunahme eines Keyboarders ins Line Up - Änderung der musikalischen Ausrichtung hin zu mehr Kommerzialität - relativ schwache Alben und Songs - Auflösung).
Fans von Molly Hatchet haben die 5 CDs dieses Box-Sets sowieso alle im Schrank stehen. Für Neueinsteiger kann es nichts Besseres geben, als die besten CDs von Molly Hatchet zu einem absolut fairen und günstigen Preis zu bekommen. Und diejenigen, welche diese Alben (nur) als LP besitzen, können sich jetzt äußerst preisgünstig die CDs zulegen !
Leute, langt zu und kauft das Ding ! Wenn nicht jetzt, wann dann ?
An der Höchstwertung komme ich nicht vorbei: 5 Sterne !
Ach ja - eine Sache ist bei diesem Box-Set doch noch zu bemängeln: Bei der Beating The Odds-CD hat man leider nicht die Special Edition mit den 4 Bonus Live Tracks (gesungen von J. Farrar) genommen, sondern nur die normale Ausgabe. Warum eigentlich ? Denn bei der Flirting With Disaster-CD hat man die Special Edition mit den Bonus Tracks verwendet ! Very strange, indeed !

P.S.: Beim nächsten Molly Hatchet Box-Set, welches dann vielleicht die ersten 5 Studio-CDs der zweiten MH-Phase (ab 1996 - die sog. "Bobby Ingram - Ära") enthalten wird, werde ich wieder eine Rezension verfassen. Mal schauen, wann das sein wird !
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 01.11.2010 11:30:56 GMT+01:00
Child in time meint:
Ja, starke Band, die ab 1996 wieder tolle Alben veröffentlich hat.

Veröffentlicht am 17.12.2010 12:15:32 GMT+01:00
Herb meint:
Gutes Review - allerdings ist Jimmy Farrar nicht der beste sondern der schwächste Sänger von MH. Der beste ist Phil McCormack.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.12.2010 13:15:46 GMT+01:00
Dr. Rock meint:
Hallo Volker !

Alle 3 Sänger (Brown - Farrar - McCormack), die bisher bei Molly Hatchet das Mikro in der Hand hielten, waren Könner und gute Frontmänner. Wer denn nun der Beste von den Dreien war/ist, ist reine Geschmackssache und spielt eigentlich gar keine so grosse Rolle !
Für Dich ist es McCormack, für mich war es Farrar - no big deal !

Keep On (Southern-) Rocking !

Dr. Rock

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.01.2011 14:36:18 GMT+01:00
Uwe Steffen meint:
hallo Dr. Rock und alle anderen
Ich bin der gleichen Meinung wie der Doc
Persönlich fehlt mir von der Serie das zweite Album mal sehen obwohl ich die anderen 4 als LP#s hab kann es gut sein das ich mir alle nochmal als CD kaufe.
Ich bin seit mitte der 70er Rock Fan muss aber sagen von Molly Hatchet hörte oder sah ich erst nach 2000 zum erstenmal was, dies war als ich mir das Molly Konzert von der Loreley aus dem Jahr 1996 aufnahm, danach fand ich dann die 4 LP's kurze Zeit später in sehr gutem Zustand auf einer Plattenbörse.
Für mich sind Molly Hatchet unumstritten die beste Souther Rock Band meine Brüder sehen das vielleicht anders mein älterer ist rissiger Lynard Skynard Fan und mein jüngerer Blackfoot.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.01.2011 11:14:05 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.01.2011 11:14:51 GMT+01:00
Dr. Rock meint:
Hallo Uwe !

Wenn man ein "Southern Rocker" ist, sollte man die ersten 5 LPs/CDs von Molly Hatchet haben. Das ist mehr oder minder Pflicht !
Ob man nun mehr von der Mucke von Lynyrd Skynyrd oder Blackfoot oder Molly Hatchet oder den Outlaws oder Doc Holliday oder den (frueheren) 38 Special oder irgend einer anderen Southern Rock Band angetan ist, hängt ausschliesslich vom jeweiligen persönlichen Musik-Geschmack ab.
Ich persönlich komme mit allen oben genannten Bands klar. Alle die genannten Gruppen haben in ihrer langen Karriere saustarke Alben herausgebracht, aber auch den einen oder anderen weniger guten Release auf die Menschheit losgelassen. Was ja eigentlich auch völlig normal ist !
Ich bin schon zufrieden, wenn die Fahne des Southern Rock auch von der Nachfolge-Generation der Musik-Fans hochgehalten wird und nicht irgendwo in der Versenkung verschwindet. Das hat diese Musik nämlich nicht verdient ! Und ich kann auch ganz gut damit leben, dass Bands wie Molly Hatchet, Lynyrd Skynyrd oder 38 Special mittlerweile nicht mehr ganz genauso klingen wie in den 70er bzw. 80er Jahren.

Also - machs gut und bleibe dem Southern Rock treu !

Dr. Rock

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.10.2011 17:01:04 GMT+02:00
Dr. Music meint:
Och nöö! Der kopiert doch nur den viel zu früh verstorbenen Danny Joe Brown! Dessen Stimme war das Markenzeichen von MH!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.05.2014 20:48:25 GMT+02:00
A. Runte meint:
Bin auch der Meinung von Dr. Rock...Jimmy Farrar ist der Beste der Hatchet-Sänger. Aber gut - das ist eben Geschmackssache
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