Joe Jackson ist mit "Rain" ein kammerpop-musikalisches Meisterwerk geglückt. Die Trio Besetzung verstärkt die Intimität der Songs, betont den Gesang und das melodiös fließende Pianospiel des Meisters stärker als in jeder Aufnahme seiner Karriere zuvor. Im Jazz war das Piano Trio schon immer mein Lieblingsformat - dies aber in dieser Klasse 1:1 in die Popwelt übersetzt zu bekommen ist vollkommen neu und atemberaubend schön.
Die Song Ideen sind durch die Bank weg von exquisiter "Body & Soul" Güte - es fällt wirklich schwer einzelne hervorzuheben. "Rush Across The Road" ist allein schon den Preis der CD wert - so eine zauberhaft, dahinschwebende Melodie hat er seit "Home Town" nicht mehr geschrieben. Seid mal ehrlich - wer erfindet schon ständig komplett neue Genre's beim Songwriting - z.B. einen hymnischen Wave Fetzer mit dramatisch-klassischen und arabischen Elementen wie "Good Bad Boy" oder den fantastischen Ramsey Lewis / Motown / Ballads Mix von "The Uptown Train". Von den echten Balladen mal ganz zu schweigen - Nummern wie "Wasted Time" und "A Place In The Rain" werden echte Joe Jackson Klassiker werden - so viel steht für mich jetzt schon fest.
Zum Abschluß mal eine Bemerkung abseits von "Rain" - in allen Musikzeitschriften wird mal wieder seine angeblich schwache Klassikphase durch die "Kritikermühlen" gedreht. Joe Jackson war von Anfang an ein "eklektischer" Musiker - man lese bloß mal "A Cure For Gravity" und sein Interesse an klassischer Musik von Kindheitsbeinen an wird deutlich - "against all odds" muß man wohl nach der Lektüre sagen. Seine Wavemusik war bereits sehr komplex und seine sogenannten klassischen Werke gleichzeitig sehr poppig und voller schöner Melodien und Songs. Ja Freunde - selbst die vieldiskutierte "Symphony No.1" wird stets fehlinterpretiert. Hört einfach mal auf einem Künstler vorzuschreiben, was er zu tun oder zu lassen hätte. Ansonsten hätte auch Bob Dylan seine Akustikgitarre niemals aus der Hand genommen !!!
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Joe Jackson
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"Rain" ist ein Geniestreich !!!
Joe Jackson ist mit "Rain" ein kammerpop-musikalisches Meisterwerk geglückt. Die Trio Besetzung verstärkt die Intimität der Songs, betont den Gesang und das melodiös fließende Pianospiel des Meisters stärker als in jeder Aufnahme seiner Karriere zuvor. Im Jazz war das Piano Trio schon immer mein Lieblingsformat - dies aber in dieser Klasse 1:1 in die Popwelt übersetzt zu bekommen ist vollkommen neu und atemberaubend schön.
Die Song Ideen sind durch die Bank weg von exquisiter "Body & Soul" Güte - es fällt wirklich schwer einzelne hervorzuheben. "Rush Across The Road" ist allein schon den Preis der CD wert - so eine zauberhaft, dahinschwebende Melodie hat er seit "Home Town" nicht mehr geschrieben. Seid mal ehrlich - wer erfindet schon ständig komplett neue Genre's beim Songwriting - z.B. einen hymnischen Wave Fetzer mit dramatisch-klassischen und arabischen Elementen wie "Good Bad Boy" oder den fantastischen Ramsey Lewis / Motown / Ballads Mix von "The Uptown Train". Von den echten Balladen mal ganz zu schweigen - Nummern wie "Wasted Time" und "A Place In The Rain" werden echte Joe Jackson Klassiker werden - so viel steht für mich jetzt schon fest.
Zum Abschluß mal eine Bemerkung abseits von "Rain" - in allen Musikzeitschriften wird mal wieder seine angeblich schwache Klassikphase durch die "Kritikermühlen" gedreht. Joe Jackson war von Anfang an ein "eklektischer" Musiker - man lese bloß mal "A Cure For Gravity" und sein Interesse an klassischer Musik von Kindheitsbeinen an wird deutlich - "against all odds" muß man wohl nach der Lektüre sagen. Seine Wavemusik war bereits sehr komplex und seine sogenannten klassischen Werke gleichzeitig sehr poppig und voller schöner Melodien und Songs. Ja Freunde - selbst die vieldiskutierte "Symphony No.1" wird stets fehlinterpretiert. Hört einfach mal auf einem Künstler vorzuschreiben, was er zu tun oder zu lassen hätte. Ansonsten hätte auch Bob Dylan seine Akustikgitarre niemals aus der Hand genommen !!!
D. Galperin
3. Februar 2008
Insgesamt: 5
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