Kundenrezension

28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weichspühlfilm. Leider, Potenzial ist nämlich da!, 27. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Wie durch ein Wunder (DVD)
Viele mögen es nicht hören wollen oder wahr haben, aber Zac Efron ist nicht mehr der Teenager, der in den drei "High School Musical" Filmen rumgetänzelt ist und gesungen hat. Er ist erwachsen geworden, was man nicht nur an seinem Erscheinungsbild sieht, sondern auch an seiner Rollenauswahl. Im letzten Jahr spielte er zum Beispiel im von Kritikern gelobten Drama "Ich und Orson Welles" mit, für das er Lob einheimsen konnte. Zwar ist "Wie durch ein Wunder" nun auch verschrieen als Teenie-Kost für Fans des 23-jährigen, aber das stimmt nicht ganz. Der Film hat aber mit ganz anderen Problemen zu kämpfen wie zum Beispiel mit langweiligen Passagen und der Wendung im letzten Drittel des Films.

An dieser Stelle sei mal nicht verraten, was die "grandiose" Wendung des Films ist, denn wenn man ein wenig drüber nachdenkt, kommt man vielleicht sogar drauf, spätestens aber, wenn man den Film sieht. Die Überraschung ist also keine, tragisch ist sie aber schon im gewissen Maße, ebenso wie die ersten zehn Minuten des Films, die wirklich unter die Haut gehen. Dann wird der Film aber etwas fad, fast sogar langweilig und kitschig, weil so gut wie nichts passiert. Das ändert sich jedoch gegen Ende, wo dann doch noch etwas Spannung aufkommt und man hoffen kann, das alles ein gutes Ende nehmen wird.

Leider wurde durch einige Schwächen im Drehbuch aus Ben Sherwoods gleichnamigen Roman ein Weichspühlfilm, dem es oftmals an Tiefe fehlt. Ebenfalls hätte es nicht geschadet, wenn der Film ein wenig düsterer geworden wäre. Bei der Thematik vielleicht angebracht.

Bekannte Gesichter wie Donal Logue, Kim Basinger und Ray Liotta haben zu wenig Zeit auf der Leinwand, um ihre Leistung als positiv zu bezeichnen. Amanda Crew ist zwar erst in der zweiten Hälfte so richtig präsent, macht ihre Sache aber gut und spielt sehr sympathisch. Der junge Schauspieler Charlie Tahan spielt ebenfalls überzeugend und zeigt besonders in den emotionalen Szenen, dass er was kann.

Wie bereits erwähnt liefert Zac Efron hier ordentlich ab und überzeugt, besonders aber in den dramatischen Szenen, die es zwar ziemlich häufig gibt, die aber nicht immer ihr Ziel erreichen und den Zuschauer berühren können. Wenn er jedoch seinen kleinen Bruder tot neben sich liegen sieht und er voller Verzweifelung schreit, kauft man ihm das ab! Gänsehaut-Gefahr!

Der Score ist bis auf wenige Ausnahmen recht zurückhaltend, aber genau richtig. Kamerafahrten sind auch ein paar tolle dabei, die Kulissen sind wirklich schön, ebenso wie das Farbspiel in den Szenen, in denen Charlies kleiner Bruder als Geist zu sehen ist. Von der technischen Seite her gibt es hier nichts zu meckern.

So ist "Wie durch ein Wunder" leider nur ein durchschnittlicher Film geworden. Von der technischen sowie schauspielerischen Seite wirklich gut, aber durch einige Schwächen im Drehbuch und Langeweile nach dem ersten dramatischen Schub kann das übersinnliche Drama nur bedingt überzeugen.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 28.02.2011 17:58:16 GMT+01:00
el_boes069 meint:
Ich kann diesem Urteil nur zum Teil Recht geben, denn wenn man den Film unter unterhaltungstechnischer Hinsicht betrachtet muss man sagen, dass der Film tatsächlich einige Längen zu überwinden hat und auch die Geschichte ist irgendiwe zweitgeteilt. Jedoch finde ich, dass es in diesem Film um viel tiefere Dinge geht, als nur um die schnöde Unterhaltung. Diese Thematik ist, wie ich finde, noch relativ unangetastet und wird in diesem Film mehr als gut dargestellt. Besonders gefallen hat mir der Schluss. Ich will nicht zu viel verraten, aber der letzte Dialog zwischen den beiden Brüdern ist mit das Beste, was ich in den letzten Jahren in einem Film gehört habe!

mfg

Veröffentlicht am 19.06.2012 21:22:56 GMT+02:00
KinG O meint:
Normalerweiße lese ich nur Rezensionen und beantworte sie dann für mich.
Bei diesem Film aber, den ich gerade gesehen habe muss ich allerdings meine erste Kritik in Schriftform auf Amazon abgeben.
Ich verstehe, wenn man nur rein Inhaltlich von diesem Film ausgeht die doch eher guten Rezensionen nicht ganz.

Ohne Frage ist der Film für Mich gelungen, aber weit von einer 5 Sterne Bewertung entfernt.
Sven Jacobs bringt alles in allem auf einen Guten Punkt.
Ich stimme dieser Rezension deshalb zu und würde dem Film Ebenfalls *** Sterne geben!
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