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Kundenrezension

25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Ding aus einer anderen Welt ..., 22. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Berge des Wahnsinns: Eine Horrorgeschichte (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Eine Antarktis-Expedition entdeckt ein unerforschtes Gebirge, und darin wiederum neben merkwürdigen eingefrorenen Kreaturen eine Stadt, die ganz offensichtlich nicht von Menschen erbaut wurde.
Lovecraft, der Erfinder des Necronomicon, ist für die Horrorliteratur ein wenig das, was Tolkien für die Fantasy: Einer, von dessen Ideen unzählige Nachahmer und Epigonen zehren. Sein Bestiarium uralter Göttermonster ist auch heute noch Inspiration für viele Autoren und teilweise sogar für Computerspiele (Quake). Den Hintergrund dieses Kurzromans bilden außerirdische Meereswesen und der tentakelköpfige Cthulhu. Ich konnte mich des Eindrucks übrigens nicht erwehren, daß John Carpenter sich von diesem Roman inspirieren hat lassen, als er "Das Ding aus einer anderen Welt" gedreht hat.
Da ich finde, daß Lovecrafts Gesamtwerk mehr ist als die Summe seiner Teile, ist mein Hauptargument für das Lesen dieses Buches nicht die Qualität des vorliegenden Einzelwerks. Diese ist, bei hellem Licht betrachtet, eigentlich nur Mittelmaß. Es passiert nicht sonderlich viel, und die Fähigkeit der Forscher, aus ein paar Wandreliefs das alles herauszulesen, was sie letzten Endes tun, erscheint mir doch arg unglaubwürdig. Für sich genommen würde ich nur drei Punkte vergeben, im Endeffekt sind es vier, weil ich als Lovecraft-Fan einen Bonuspunkt dafür vergebe, daß diese Geschichte ein Teil des faszinierenden Gesamtmythos ist.
Weshalb ich dieses Buch übrigens immer und immer wieder hervorkrame, sind die Beschreibungen des Gebirges und der verlassenen Stadt. Sie jagen mir einen Schauer über den Rücken, ähnlich wie ein Tourist empfindet, der sich den Grand Canyon ansieht.
Was das staubtrockene Zitat mit den Fußangaben angeht: Es handelt sich um einen Obduktionsbericht eines der gefundenen Monster, das wird nun mal so abgefaßt, und ich persönlich habe diese sehr detaillierte Beschreibung sehr genossen. Ansonsten gilt: Lovecrafts Sprachstil ist nicht jedermanns Sache. Viele finden ihn zu schwülstig, dann wieder zu trocken. Andere lieben ihn abgöttisch. Es ist nicht möglich, vorherzusagen, was der Leser von ihm halten wird, wenn er noch nie etwas von ihm gelesen hat. Aber zumindest kann man sagen, daß sein Stil gleichbleibend ist. Wenn jemandem also eines seiner Geschichten gefällt, werden ihm alle gefallen und vice versa.
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.03.2010 00:55:15 GMT+01:00
Beteigeuze meint:
Als Anmerkung:

"Das Ding aus einer anderen Welt" ist mit großer Sicherheit durch Lovecraft inspiriert. Allerdings nicht erst der Film von John Carpenter, sondern bereits die darauf zugrunde liegende Erzählung "Who goes there?" von John W. Campell Jr., auf der bereits die frühere Verfilmung von Howard Hawks beruhte. Carpenters Version ist dabei diejenige, welche dichter an der literarischen Vorlage ist.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.02.2011 01:42:40 GMT+01:00
genauso sieht es aus!
nebenbei: könnte mir jemand sagen, woher ich eine übersetzte Version von "who goes there" bekommen könnte (auch wenn es jetzt ein bisschen off-topic ist), da mir selbst Amazon da nicht weiter helfen konnte (alles vergriffen...)

habe "nur" die Originalversion als E-book (und es ist absolut geil!)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.04.2011 14:46:52 GMT+02:00
Monty Burns meint:
Hi Beteigeuze!
Die Theorie, dass >At the Mountains of Madness< als Inspirationsquelle für >Das Ding...< gedient haben könnte, kam mir auch sofort als ich es seinerzeit las. Ich kannte damals allerdings nur Nybys/Hawks Verfilmung. Es gibt da schon gewisse Ähnlichkeiten, besonders am Anfang. Aber ist das auch irgendwie belegt?
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