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Kundenrezension

28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen wichtige einkaufshilfe, 15. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der kleine Johnson 2010: 15000 Weine, Produzenten und Jahrgänge aus aller Welt (Gebundene Ausgabe)
Neben einem kurzen allgemeinen Teil zum Thema Wein, bietet der kleine Johnson hauptsächlich Informationen zu Weinerzeugern und Jahrgängen, aber auch zu allgemeineren Begriffen, wie Weinen, Rebsorten oder regionalen Besonderheiten in einem lexikografischen Teil, der nach Weinländern sortiert ist.

Erzeuger oder auch einzelne Weine werden nach einem Vier-Sterne-System eingeteilt, ein günstiges Preis-Genuss-Verhältnis wird zusätzlich durch farbige Sterne dargestellt, was die Bewertungsmöglichkeiten erhöht. Jahrgangsinformationen sind hier ebenfalls angegeben, aber auch in der Einleitung zu den einzelnen Weinbauländern.

Viele nützliche Informationen finden sich auf geringem Platz dieses hilfreichen Weinführers, der einem Licht in den schon unüberschaubaren Dschungel des Weines bringt, egal, ob zu Hause, bei der Weinverkostung oder auch beim Einkaufen.

Die Vorteile dieses Werkes bergen auch gleichzeitig seine Nachteile: 1. Man macht sich abhängig von einer Meinung. 2. Es gibt keine Vollständigkeit, so dass man gute Weine unbeachtet lässt, nur weil sie nicht genannt werden. 3. Letztendlich hilft eine Bewertung eines Erzeugers von einem bis drei Sternen bei der Auswahl eines Weines nicht wirklich viel weiter, man kann lediglich davon ausgehen, dass man keinen Ausschuss erwirbt.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 12.05.2015 06:48:51 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.05.2015 12:28:48 GMT+02:00
K.H. meint:
Die letztgenannten berechtigten Einwände des Rezensenten sind hier nach meiner (nachfolgend dargelegten) Einschätzung noch moderat ausgefallen, denn im Zuge meiner Käufe von Tokajer Weinen mir fiel auf, dass Mr. Johnson ganz handfeste Eigeninteressen bzw. Geschäftsinteressen vertritt:

Mitte Seite 289 seines Weinführers von 2012 stellt sich Johnson als Mitbegründer der "Royal Tokaji" heraus, einer Firma, die sicherlich zur Renaissance des Tokajers nach Überwindung der Planwirtschaft in Ungarn ein Scherflein beizutragen vermochte. Anständiger als einer der anderen auf Investionserfolge hoffenden ausländischen Investoren verhält sich Johnson allerdings sicherlich nicht, denn es fällt auf, dass er allein nur seiner Firma unter den Tokajervertreibern rote Sterne wegen Preisgünstigkeit vergibt, mithin die anderen engagierten Tokajerhersteller/Vertriebsfirmen indirekt abwertet. Stattdessen sticht seine Firma keinesfalls durch günstige Preise hervor, was sich in der Preisliste des spezialisierten Onlineshops "Tokajneum" für den "Eszencia" des Tokajers nachlesen lässt:

Während der "Eszencia" hier (umgerechnet auf eine halbe Flasche der hier immer reduzierten Flaschengrößen) in der Regel pro Halbflasche mit 250 ¤ zu erhalten ist, fällt der Eszencia der Firma "Royal Tokaji" mit 550 ¤ völlig aus dem Rahmen (trotz mitgelieferter Mahagonibox u. Kristalllöfel sehr überhöhter Preis), bietet im Restzuckergehalt (eines der Qualitätskriterien dieses "Weines der Könige") jedoch nur Durchschnittliches. Man braucht insofern nicht für insges. etwa 5000 ¤ erst alle zwanzig Konkurrenten des "Royal Tokaji" zu kaufen und zu verkosten, um feststellen zu können, dass die Firma, deren Miteigentümer Johnson ist, eben gerade nicht durch günstige Preise auffällt, wie es Mr. Johnson seines Lesern weiszumachen versucht. Ein 0,375 Liter Tokaji Eszencia für 550 ¤ können unmöglich als günstig bewertet werden, wenn die Konkurrenz dafür "nur" 250 ¤ haben will bei nicht selten auch noch höherem Restzuckergehalt, vergleichbarem Säuregehalt, zumeist sogar den besseren Jahrgang bietend und keineswegs selten gleichwertige Lagen. Auch das "Kellerklima", in dem dieser "Royal Tokaji" "aufwuchs" ist durchaus nicht konkurrenzlos und würde mich nicht verleiten, für dieses Exemplar 550 ¤ auszugeben. Kurzum, die noch einigermaßen abschätzbaren Voraussetzungen beim Zustandekommen dieses Tokajers "aus dem Hause Johnson" rechtfertigen den Preisunterschied bei weitem nicht. Und ich glaube auch nicht, dass Johnson auch nur näherungsweise die zwanzig Konkurrenten (die bei "Tokajneum" gelistet sind oder bei Tokaji.com) durchgekostet hat, durchkosten ließ, um zu seiner Beurteilung zu gelangen. Soweit zum "Flagschiff" der "Johnsonkellerei" (auf seine Teilhaberschaft wird immer wieder gern hingewiesen, auf das Ausmass seiner Teilhaberschaft allerdings nicht).

Bei den anderen sechs bei "Tokajneum" gelisteten Weinen der Johnson nahe stehenden Firma "Royal Tokaji" gestaltet sich der Preisvergleich mit den Konkurrenzfirmen nicht vergleichbar negativ auffällig wie beim "Flagschiff", insgesamt betrachtet weder zu Gunsten noch zu Ungunsten der "Royal Tokaji". In einem einzigen (!!) Fall steht die "Royal Tokaji" sogar tatsächlich günstig da, in den anderen fünf Fällen aber nicht, hier dann in etwa eher durchschnittlich gemäß Preishöhe der Qualitätsstufe. Dennoch ist sich Johnson sicher genug, dass die Konkurrenten mit seiner Firma im Preis-Leistungs-Verhältnis nicht mithalten können. Da scheint ihm wohl der eine günstige Ausreißer im Angebot "seiner" Firma zu Kopfe gestiegen zu sein, während die weiteren mindestens sechs Exemplare ihn ihn allesamt widerlegen. Soviel Überblick wollte sich Johnson dann wohl doch nicht zumuten angesichts des einem ihm ins Auge stechenden werbewirksamen Ergebnisses. So also "arbeitet" Johnson an und mit seinem (Mach-) Werk.

Am meisten irritiert mich die Unverschämtheit, mit der Johnson in diesem nachweisbaren Fall einer Interessenvermischung zu Werke geht. Wie unverschämt mag er erst dort auftreten, wo man ihm hinsichtlich Interessenlage und und Aufwand der Meinungsbildung nicht so leicht in die Karten zu schauen vermag ? Vielfach wird man ihm dies nicht nachweisen und entgegenhalten können. Aber der hier vorgelegte Einzelfall war vergleichsweise leicht recherchierbar. Die höherwertigen Tokajerweine mit ausgewiesenem Restzuckergehalt sind nun einmal in ihrer Preiswürdigkeit nicht so sehr von Glauben und Meinen abhängig. Da kann sich Johnson nicht so leicht hinter seinem Geschmacksempfinden oder sonstigen Argumentationen verschanzen. Natürlich gibt es auch bei den unterschiedlichen Qualitätsstufen der Tokajer zudem eine Qualitätsstreuung, aber die Verbindlichkeit des Restzuckergehaltes der Tokajerklassifikationen steht hier außer Frage und bestimmt die Preisgestaltung sehr entscheidend. Deswegen ist diese Einzelfallbetrachtung hier derartig bezeichnend für die Arbeitsweise Johnsons und keineswegs nur als ein "verzeihlicher Ausrutscher" von ihm zu betrachten.

Im Übrigen bemühe ich mich derzeitig um die Beschaffung von (Rot-) Weinen von zwei Herstelllern in Frankreich und Spanien, die beide nicht vermerkt sind bei Johnson. Okay, dies muss man nicht erwarten, ist aber dennoch einer Erwähnung wert. Kaum auf dem Markt, sind diese Weine auch schon wieder ausverkauft. An eine Beschaffung älterer Jahrgänge ist gar nicht erst zu denken. Da sorgen informierte und äußerst kaufinteressierte Kunden dafür, dass solche Weine auch erst gar nicht herumstehen, um dann schließlich auch noch bei Parker, Johnson & Co landen ! Einer dieser beiden Hersteller, auf deren Weine man geradezu lauern muss, wenn man sie ergattern will, nämlich Pierre Cros (äußerst erfolgreicher "Eigenbrötler" des Minervois), ist mit seinen Weinen "Vieilles Vignes" und insbes. "Les Aspres" dennoch in mindestens einem anderen Weinführer verzeichnet und auch immer wieder hervorgehoben - warum nicht zumindest verzeichnet bei Johnson, der nach unerfindlichen, selbstherrlichen und eben auch eigennützigen Kriterien seinen Führer zusammenstellt und sich nicht scheut, Hervorhebungen zu missbrauchen.

Den Kauf "des Johnson" brauche ich nicht zu bereuen. Für wenige Cent, praktisch nur die Versandkosten, erhielt ich leicht "veraltete" Exemplare dieses (Ver-) Führers, in dem sich diese oder jene nützliche Information ja immer noch finden lässt, wenn man ansonsten mit einer großen Portion Skepsis Johnson gegenüber tritt. Und derartige Skepsis hat sich Johnson ja nun nachweisbar redlich verdient ! Sicherlich ein Profi, vor allem aber wohl eben auch ein Profiteur. Schlimmer als peinlich, was er sich bei den Tokajern leistete, die ihm ja angeblich ans Herz gewachsen sind, was ich aus seinem Ungarn-Beitrag aber nicht ersehen kann. Da recherchieren und informieren andere angemessener.

ZWISCHENFAZIT:
Die unmöglich zu bewältigende thematische Breite dieses Weinführers versucht Johnson durch Oberflächlichkeit, Selbstherrlichkeit und auch Eigennützigkeit im Griff zu behalten. Jedenfalls als Kaufhilfe taugt dieser Weinführer für mich nicht. Inwieweit ich den Angaben zu günstigen Trinkzeitpunkten trauen soll, weiß ich nicht. Ich glaube allerdings nicht, dass sich Johnson hierzu praktisch orientierte statt sich nur von allgemeinen Erwägungen und Einsichten leiten zu lassen. Mit einem nur "so tun als ob" wurde eben auch dieses Großprojekt eines Weinführers aufs Gleis gebracht.

Wenn man wissen will, was "die Spatzen von der Dächern pfeifen", dann kauft man sich diesen Weinführer für wenig Geld als "veraltetes" Exemplar. Wenn man jedoch "das Lied der Nachtigall" vernehmen will, dann sollte man sich von Johnson nicht die Ohren zudröhnen lassen. Es führen viele Wege zum Weinkauf. Den Weg mit den Hinweisschildern von Johnson würde ich jedenfalls nicht einschlagen.

In der Preisregion für 5¤ bekommen Sie einen einen trinkbaren Rotwein. In der Preisregion für 10¤ bekommen Sie einen bereits schmackhaften Rotwein. In der Region von 20¤ finden sich Rotweine, die sich zudem bereits richtig genießen lassen und eine erfreuliche Entdeckung sein können. Wenn Sie auf einen Rotwein abzielen, der nicht nur Genuss bringen sondern bereits ein gewisses (aber nicht alkoholbedingtes) "Suchtpotential" bereithalten könnte, werden Sie wohl (auch hier immer ohne Gewähr) 30¤ bis 50¤ anlegen müssen. Wer mehr zahlt hat etwa einen falschen Kaufzeitpunkt erwischt oder ist eines der vielen Opfer von Mythologisierungen. Vorlieben und Sammelleidenschaft mögen höhere Preise rechtfertigen, sofern dies der Geldbeutel erlaubt.

Natürlich gibt es Ausnahmen, die auch objektiv Ausnahmepreise rechtfertigen. Beispielsweise die Herstellung eines Tokaji Eszencia ist enorm aufwendig und fällt auch in seiner Intensität noch weiter aus dem Rahmen als die "Tokaji Aszu" (die man in gewisser Weise noch mit einer Trockenbeerenauslese vergleichen könnte). Ebenfalls völlig aus dem Rahmen fällt der Alkoholgehalt einer Eszencia (in der Regel 2 bis 6 Promille), deren Gärungsprozess auch nur erschwert in Gang zu bringen ist und mehrere Jahre benötigt.

Ansonsten jedoch sollte man bei Geldausgaben für normale Weiß- und insbesondere für Rotweine von mehr als 20¤ allerdings schon recht gut wissen, worauf man sich einlässt oder was einen erwartet, denn mit Reinfällen ist oberhalb der Kategorie 20¤ eher zu rechnen als mit Glücksfällen. Wer vernunftbetont kauft wird bei Rotweinen der 10¤- und 20¤-Klasse vor "Reinfällen" (schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis") einigermaßen verschont bleiben, es sei denn, er greift in die Regale der Discounter oder ist sonstwie schlecht informiert.

Informieren kann man sich z.B. über die Portale "wine-searcher" oder "vivino", aber auch die haben ihre Tücken und Blödsinnigkeiten, die man erst einmal durchschauen muss. Dennoch ist es oftmals besser als Würfeln und immerhin ein Anfang des sich Umtuns. Ansonsten aber unterschlagen Bewertungssysteme gern, dass insbesondere Rotweine nach Öffnen der Flasche nicht selten fast schon im 20-Minuten-Takt sich immer wieder teils sogar sehr deutlich verändern. Der darin liegende Reiz der Beachtung der Geschmacksentwicklung wird fast niemals thematisiert. Wohl zu kompliziert, um auch dies noch in den üblichen Bewertungsfimmel einfließen zu lassen, der ja anscheinend möglichst quantifiziert ausfallen soll oder in dem angeblich aufgefundene vorgegebene Geschmacksnoten heruntergeleiert werden so, als gäbe es dem Herrn Lehrer die Ergebnisse einer Hausaufgabe zu unterbreiten. Pflichtgemäßes Aufsagen von Aneinanderreihungen nebst zumeist ebenfalls übernommener (geklauter) poesievoller Formulierungen. Der Hinweis eines Freundes auf ein (gar nicht so selten vorkommendes) Maiglöckchenaroma war völlig angemessen. Wird aber niemals von den "abgerichteten Nasen" erwähnt, ist nämlich nicht katalogisiert worden. So behilft man sich stattdessen dann mit "Veilchen" (die riechen aber nicht wie Maiglöckchen !!).

Solches zu Teilen ja doch nur angelernte Getue erspart mir Johnson immerhin (das sich dann bei ihm ständig wiederholende Repertoire wäre aber wohl auch eher als Einschlafhilfe zu gebrauchen, zumal derartige Wortkanonaden zur Aromatikohnehin häufig eher in den Bereich unverbindlicher Anpreisungen oder eigener Wichtigtuerei gehören - natürlich von durchaus gelungenen Ausnahmen abgesehen, wo eben Empfindungen leitend waren und nicht zur Jagd nach aufgelisteten Aromen geblasen worden war).

Wie man mit Johnsons Informationen einen Grundstein für eigene Erfahrungen legen sollte, wüsste ich nicht !! Nach meiner Erfahrung muss man erst einmal begreifen lernen, was (den Qualitätsbereich betreffend) in unterschiedlichen Preiskategorien mit dieser oder jener Wahrscheinlichkeit zu erwarten und zu erhoffen ist. Erst dann wird Weinkauf einschätzbarer. Wer fast nur im unteren Preissegment bist etwa 10¤ einkauft, wird keinen Qualitätsmaßstab entwickeln können sondern nur seine Vorlieben entdecken. In anderer Weise hängen Bewertungskategorien bei Johnson völlig in der Luft, denn von Preisen ist bei ihm ja nirgendwo die Rede, noch nicht einmal einzelne Weine werden bewertet. Erst dadurch ließe sich Johnson "auf den Zahn fühlen" und sein Maßstab erahnen. Soll man stattdessen etwa ganze Sortimente diverser Erzeuger durchprobieren und vergleichen, um Johnson zu begreifen - oder ihm auf die Schliche zu kommen ?

FAZIT:
Der "kleine Johnson" bietet für Wein vorrangig nur ein GLOBALISIERTES BRANCHENVERZEICHNIS mit Zusatzinformationen sowie einer fraglichen sowie auch fragwürdigen Erzeugerbewertung an. Er verhilft mehr zur Mythologisierung von Erzeugern als zum Durchblick über Weine. Und dies lässt Mr. Johnson sich auch noch als ständige Einnahmequelle bezahlen durch jährliche Neuauflagen seiner "Telefonbücher über Weinerzeugung" (bei denen allerdings Telefonnummern nicht verzeichnet sind).

Der "große Johnson" macht macht wenigstens mehr Sinn, Überblick über Weinregionen zu gewährleisten als der "kleine Johnson". Auch hier können mehr oder auch weniger "veraltete" Auflagen sehr billig und dadurch DANN auch sogar sehr preiswert erworben werden.

NACHTRAG:
Sollten Sie einmal ein jenseits der eingetretenen Pfade der Weinbeurteilung und -Verkostung ein anspruchsvolles Buch eines Genießers erweben wollen, dann ich empfehle ich Ihnen Harald Ecker: "Die Welt der Weine". Bereits der "Blick ins Buch" hat mich soeben veranlasst nicht zu zögern, mir dieses Werk für beachtliche 49¤ sofort zu bestellen. Dieses Juwel ist offensichtlich der Aufmerksamkeit der "Weinbanausen" entgangen, die nach Gängigem dürsten und Gutes nicht erkennen. Ecker konsumiert Weine offensichtlich nicht gemäß verbreiteter primitiver Checklisten im Sinne absurder Aneinanderreihungen, sondern weiß offenbar, wovon er bei seiner wirklich genießerischen Wein-Charakterisierung spricht.
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