|
29 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rezension bezieht sich auf: 13 unerwünschte Reportagen (Taschenbuch)
13 unerwünscte Reportagen ist eines der ersten Bücher von Wallraff, ende der 1960er Jahre erschienen, und das merkt man.Es werden Themen wie Rechtsradikalismus, Vergangenheitsbewältigungen aus der Nazizeit und die Antipathie der "linken" (z.B. der Partei der Deutschen Linken) behandelt. Daneben gibt es auch noch weitere Missstände in den 60ern in Deutschland. Natürlich sind die meisten heute nicht mehr up-to-date, und die über Linke regt sich heute kaum mehr einer auf, und die NPD ist auch nicht mehr so im Vordergrund, wie damals, aber ich kann sagen, dass mir das Buch im geschichtlichen Bereich geholfen hat. Als 15-jähriger Schüler weiß ich nun, WIE extrem die Anti-links-Bewegung etc. in den 60ern warern. Wer sich ein Buch mit Kritik kaufen will, die aktuell ist sollte er von den Reportagen die Finger lassen, wer allerdings sich für die 60er interessiert, und Wallraff gut findet, sollte sich das Buch kaufen, denn schon hier wird der typische Wallraffschreivstil klar: Ich höre etwas über einen Missstand, ok, ich gehe hin, gebe mich als Linker/rechter/SOldat o. sonstiges aus, sammle erfahrungen, und gebe sie der Nachwelt weiter. Toll...und einmalig Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
DetailsArtikel
EUR 8,00
Rezensentin / Rezensent
![]() Ort: Lebach, Saarland
Top-Rezensenten Rang: 1.738.040 |