Kundenrezension

43 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der kleine Bruder des Originals, 4. November 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: XCOM: Enemy Unknown - [PC] (Computerspiel)
So, nach 30 Stunden des neuen XCOMs "habe ich nun fertig", und es ist Zeit für ein Resumeé.

Erstmal die Beschreibung:

Bei XCOM:Enemy Unknown übernimmt man, wie im alten Spiel, die Kontrolle über die eXperimentelle COMbat Unit oder kurz XCOM.

Dies funktioniert über 2 Bestandteile. Dem strategischen Teil, in dem man Dinge erforschen, herstellen, Gebäude bauen und die Abfangjäger starten kann, und den taktischen Teil, in dem 4-6 Soldaten der XCOM auf einer kleinen Karte versuchen, Aliens auszuschalten/andere Objectives zu erreichen.

Um das alles bezahlen zu können, gibt es einen Rat der geldgebenden Länder, die über den Fortschritt der XCOM wachen, und auch gerne mal Spezialaufträge vergeben.
Alle diese Länder verfügen über ein Panic-Level, welches steigt, wenn unkontrolliert UFOs über deren Terretorium rumfliegen, oder Alien-Übergriffe nicht verhindert werden.
Um UFOs aufzuspüren, benötigt man Satelliten, die über den Ländern positioniert werden müssen. Erfolgreiche Missionen, das Abfangen von UFOs, und Satellitenstarts reduzieren den Paniclevel im jeweiligen Land und sogar auf dem ganzen Kontinent. Steigt das Paniclevel auf 5, und man schafft es nicht, bis Ende des Monats vor dem Ratsmeeting diesen zu senken, steigt das Land aus, und alle Einnahmen an Geld, gestellte Wissenschaftler und Ingenieure gehen für immer verloren.
Die einzelnen Kontinente geben aber auch einen ganz speziellen Bonus. Je nach dem, wo man seine Basis baut, bekommt man einen der Bonis, was von monatlich mehr Geld, Autopsien/Befragung von Aliens kosten keine Zeit, bis hin zu weniger Kosten für Jäger/Gebäude geht. Diesen Bonus kann man jedoch auch bekommen, wenn man allen Ländern eines Kontinents einen Satelliten verpasst. Es ist also möglich, früher oder später, ALLE Bonis einzuheimsen.

Obwohl die ganze Welt von der XCOM gerettet werden soll, verfügt die XCOM nur über eine einzige Basis. Zum Glück kann man aber Abfangjänger auf jedem Kontinent stationieren.
Leider hat man aber auch nur einen Skyranger und ein Team.
Das Spiel rammt einem an diesem Punkt etwas in den Rachen, was man nur mit einem Kopfschütteln quittieren kann. Im Gegensatz zu UFO-Sichtungen, Terrormissionen und Spezialmissionen, finden Entführungsmissionen immer im Zweier-/Dreierpack statt.
Da man nur einen Skyranger hat, muss man 1-2 Missionen unbeantwortet verfallen lassen (Obwohl der Skyranger unglaublich schnell ist, und in weniger als 30min um die halbe Welt fliegt), und den Anstieg der Paniclevels in den 2 Ländern und deren Kontinenten hinnehmen, um die man sich nicht kümmern durfte(!). Im alten Teil konnte man diese UFOs vorher anfangen, um Missionen zu verhindern. Das geht hier nicht, ist aber komischerweise als Option in den Config-Dateien mit Mod aktivierbar.
Hier wird ein fest verdrahtetes Designelement genommen, um künstlich den Paniclevel zu steigern. Man kann nichts dagegen tun und nur hoffen, dass es genug Missionen und Aufträge gibt, bzw. schnell genug ein neuer Satellit von den Ingenieuren zusammengeschraubt wird, um den Paniclevel in den Ländern bis Monatsende zu senken.

Vor den taktischen Missionen kann man seine Soldaten ausrüsten. Es gibt kein Inventar mehr, sondern nur einen Rüstungsslot, einen Waffen-Slot, einen Pistolen-Slot, und einen Slot für ein anderes Item, wie eine(!) Granate, ein Medipack, Zielfernrohr usw. Die Soldaten haben zu Beginn keine Klasse oder besondere Fähigkeiten.
Überleben sie jedoch die erste Mission und haben genug Aliens gekillt, zeigt sich erst, welche Klasse sie haben. Es gibt Assault, Heavy, Sniper und Support. Man kann diese Klasse nicht auswählen, sondern dies wird random ausgewählt, und man sieht nur, wer was geworden ist. Wenn man z.B. 4 Supporter bekommt, muss man bei der nächsten Mission neue Leute mitnehmen, bis man die Leute/Klassen bekommen hat, die man gebrauchen, und weiter aufsteigen lassen will. Nach und nach gewinnen die Soldaten an Erfahrung, und jede Klasse verfügt über einen Fähigkeitsbaum, der oft je 2 "Wege" anbietet.

Sniper haben ein Scharfschützengewehr, was keine andere Klasse benutzen kann, ebenso Heavies, die eine schwere Waffe und einen Raketenwerfer mit einem Schuss tragen. Diese Klassen können NUR diese Waffen benutzen. Nur Supporter und Assaults können normale Gewehre benutzen. Die Assault-Klasse hingegen ist die einzige Klasse, die eine Schrotflinte benutzen kann.

Im Taktikmodus selber hat jeder Soldat nur 2 Aktionen pro Runde. Zeiteinheiten oder Aktionspunkte gibt es nicht mehr. Man kann entweder 2 mal laufen, einmal laufen und schiessen, oder einmal schiessen. Ausserdem gibt es noch Ducken(für bessere Deckung) und "Overwatch", was soviel bedeutet wie: Sobald ein Gegner ins Sichtfeld rennt, wird drauf geballert. So kann man sich also etwas verschanzen. Hinzu kommen die Spezialfertigkeiten, die man je nach Klasse und Rang aktivieren kann.

Im Taktikmodus ist Deckung das A und O. Ohne Deckung sind die Soldaten für die Aliens leichtes Spiel, und man wird gradezu abgeschlachtet. Leider gibt es hier einige Unstimmigkeiten. Die Line of Sight ist nicht immer eindeutig, die Prozente der Trefferchance manchmal nur schwer nachvollziehbar, und das Spiel leidet unter Clippingfehlern, so das manchmal die Waffe durch eine Wand gehalten wird usw. Nett gemacht sind jedoch die kleinen Videos, wenn die Soldaten eine Tür auftreten, eine Scheibe zerschlagen, oder einem Alien den Rest geben.

Hat man alle Aliens gekillt, und kommt zuück in die Basis, werden Verwundungen versorgt, und Beförderungen ausgesprochen. Wie schon erwähnt, darf man dann beim Aufstieg meist zwischen 2 verschiedenen Fähigkeiten auf einem Rang wählen. Diese Wahl kann nicht rückgängig gemacht werden.
Nach den Missionen kann man über den grauen Markt auch die erbeuteten Sachen der Aliens verkaufen(Am besten aber erst, wenn man diesen Gegenstand bereits erforscht hat). Leider gilt dies nur für deren Items. Im alten Original konnte man fortschrittliche Technologie die man erforscht und selber hergestellt hat, ebenso verkaufen. Das geht jetzt nicht mehr. Was man produziert hat, und irgendwann nicht mehr braucht, verrottet im Lager der XCOM, ohne das man es abstossen kann. Gleichzeitig sind Gegenstände sofort nach Bestellung fertig, nur grössere Projekte wie ein Jäger oder Satellit dauern viele Tage. Gebäudetechnisch muss man sich nicht um viel sorgen. Die Barracks halten genug Platz für viele Soldaten, es gibt keine Lager, nur ein Workshop und ein Forschungslabor, und weitere zu bauen ergibt nur wenig Sinn. Im ganzen Spiel baut man eigendlich nur Satelliten-Uplinks, um weitere Satelliten starten zu können, Kraftwerke, eine Foundry und 2-3 einmalige Spezialgebäude wie z.B. eine Zelle für gefangene Aliens.

Da es nur eine Basis gibt, wird diese von den Aliens nicht angegriffen. Die Basis-Verteidigungsmissionen/Techs/Gebäude fehlen also.
Leider gibt es auch nur wenige UFOs zum abfangen und es gibt nur eine Alien-Basis. Die Missionsvielfalt ist also begrenzt: Entführung, Terror, abgestürztes/gelandetes UFO bergen, und einige einmalige Spezialmissionen. Richtig spannend ist eigendlich nur die Terrormission, da man hier nicht rumsitzen, und sich verschanzen kann, sondern aktiv losrennen muss, um Zivilisten zu retten.

In den Missionen selber kann man aufgrund des fehlenden Inventars nichts aufheben. Keine Waffe von einem toten Kumpel benutzen oder Zeug von den Aliens aufsammeln. Man muss nur nachladen, aber da man unendlich Magazine hat, ist das ein eher fragwürdiges Feature. Darüber hinaus ist die Begegnung auf dem Schlachtfeld mit den Aliens sehr merkwürdig gelöst. Aliens bewegen sich nur in Gruppen von 2-4, und sie sind entweder stationär bis man sie findet oder sie laufen ein wenig rum. Trifft man auf Aliens, haben diese sofort eine Lauf-Aktion um in Deckung zu gehen. So erwischt man bei der ersten Begegnung nie welche unvorbereitet. Man sieht sie, "triggert" sie damit an, und sie verschanzen sich.

Sofort zu Beginn wirkt das Spiel sehr linear, da es fest vorgegebene "Meilensteine " gibt, die je nach Fortschritt getriggert werden. Auch später im Spiel, gibt es mit schöner Regelmässigkeit Entführungsmissionen, wo man sich nur eine aussuchen kann. Alles in allem fühlt sich die Invasion eher halbherzig an. In den ersten Monaten sieht man 3 oder 4 Ufos am Himmel, man macht 3 oder 4 Terror- und ein paar mehr andere Missionen, und alles plätschert so vor sich hin. Eng wird es nur manchmal durch die Entführungsmissionen, weil sie einem steigende Panic-Level aufzwingen, die man aufgrund des einzigen Skyrangers nicht verhindern kann.

Das Spiel dümpelt also so vor sich her, man erforscht, holt die Aliens schnell in Technik ein, und die Kämpfe werden so im letzten Drittel recht mühelos, auch auf Classic. Problem ist hier, dass die Waffen eine sehr kleine Schadensvarianz haben, und die Rüstungen keinen Schaden abziehen, sondern Trefferpunkte geben. So kann man später locker 2-3 Treffer aus den stärksten Waffen der Aliens vertragen ohne das jemand stirbt. Kritische Treffer machen zwar mehr Schaden, aber diese sind von Gegnerseite recht selten, und selbst dann überleben die meisten Soldaten einen Treffer. Spannungstechnisch also auch hier eher Fehlanzeige.

Leider wird bei den höheren Schwierigkeitsgraden nicht auf cleverer KI zurückgegriffen, sondern es werden einem nur mehr Gegner mit unglaublicher Treffsicherheit entgegengeworfen. 18 Jahre seit dem ersten XCOM, und keine Fortschritte in dieser Disziplin, ist schon sehr schade.

Auch die Forschung ist zum grossen Teil eher dröge gemacht. Textwände ohne richtige Bilder sind das Ergebnis von der Forschung, und anstatt wie im ersten Teil, wo jede Waffe/Technologiestufe vor und Nachteile hatte, lohnt es hier immer die beste Tech zu verwenden. Oft liegen die Zeiträume zwischen neuen Technologien nur einige Tage auseinander, so dass es nicht unbedingt lohnt z.B. auf Laser umzusteigen, und die knappen Ressourcen und das Geld dafür auszugeben, wenn man kurz davor steht, Plasma zu bekommen. Es gibt auch wenig zusätzliche Technologie oder Ausrüstung. Keine Munitionstypen, keine Leuchtmittel, keine Spengladungen usw. Es gibt sowohl ausrüstungs- als auch forschungsmässig nur das Allernötigste. "Unnütze" Tech wie im alten XCOM, um ein wenig über die Aliens, ihre Lebensart usw. zu erfahren, kann man garnicht erforschen, sondern die gefundenen Dinge nur auf dem grauen Markt verkaufen.
Ausser dem erzwungenen Paniklevel, der auch im Setting selber wenig Sinn macht(3 Angriff von Aliens in 2 Monaten, die 10 Leben fordern sorgen dafür, dass der ganze Kontinent in Panik versinkt), passiert Alien-seitig nicht sehr viel. Keine Konstruktion von neuen Basen, kein höheres UFO-Aufkommen, nicht mehr Terrormissionen usw., nichts. Alles bleibt in gescripteten Bahnen, bis man wieder einen "Meilenstein" geschafft hat, und eine Spezialmission kommt.
Nach der ersten Hälfte besteht das Spiel eigendlich nur aus Meilenstein abklappern, damit ein weiteres Event seitens der Aliens getriggert wird und zwischendurch mal eine Entführungsmission oder ein UFO-Abschuss. Die Spannung, die Eile, das Gefühl das es um den eigenen Hals immer enger wird, welches man beim alten Spiel hatte, um den immer mehr und immer schneller werdenen Aktionen der Aliens herr zu werden, fehlt komplett.
Ein freies Sandbox-Spielerlebnis wie im ersten Teil wird so unmöglich gemacht, und reduziert den Wiederspielwert darauf, vielleicht einen höheren Schwierigkeitsgrad auszuprobieren. Da hier nur mit Masse und Treffsicherheit gearbeitet wird, wird das Spiel dadurch eigentlich nur länger und frustrierender, aber nicht schwieriger, weil man den Methoden nicht mit cleverem Vorgehen, sondern nur mit Geduld, mehr Vorsicht und neuladen begegnen kann.

Leider ist die Story auch nicht so der Brüller, und nach 30 Stunden flimmert ein recht unbefriedigendes Ende über den Monitor.

Trotz aller Dinge die nicht so gut gelöst werden, macht das Spiel bis 2/3 eigendlich schon Spass. Sicher die Spannung ist nicht annähernd so hoch wie im alten Spiel, und die Taktikmissionen fühlen sich eigendlich bis auf die Terroreinsätze immer gleich an, weil man ausser den Spezialfähigkeiten wenig Optionen hat, aber die Kämpfe machen zu Beginn Spass, die Forschung kommt in Gang, man bekommt nach und nach Ausrüstung und Waffen, die effektiver sind, und die Videos an den Meilensteinen sind nett gemacht. Auch hat mir gut gefallen, dass gefangene Aliens Wissen mitbringen, die die Forschung in bestimmten Bereichen beschleunigt. Das ist eine schöne Idee, die aber leider dazu führt, das Plasma-Tech plötzlich in 4 Tagen erforscht ist, was dann doch zu schnell geht. Hat man die meisten Aliens "befragt", ist man mit der Forschung sehr schnell durch.

Beim Abfangen der Ufos hätte ich mir eine schönere Präsentation gewünscht. Gittermodell von UFO und Jäger plus Striche/Punkte, die die 2 Schiffe austauschen, da war sogar der Kampf im alten XCOM irgendwie schöner. Die einzige wirkliche Spannung im Spiel kommt auf, wenn die UFOs zu gross werden, als das man sie mit dem alten Abfangjänger runterholen könnte, und man den neuen Jäger noch nicht hat. Hier friemelt man rum, verpasst dem Abfangjäger die beste Waffe, und einige One-Shot Items die ihn z.B. ausweichen lassen, und hofft, dass man das Riesen-UFO mit 3 Jägern runterbekommt. Leider kann man auch immer nur einen Jäger schicken, was schade ist, da man ja meist mehrere hat, und man so einem grossen UFO vielleicht Herr werden könnte. Das Indi-Projekt "Xenonauts", was ebenfalls ein UFO-Remake ist, wird einen komplexen Luftkampf mit mehreren Jägern, denen man Befehle erteilen kann, enthalten. Es ist fast schon peinlich, dass Firaxis den kompletten Strategie-Teil so extrem vernachlässigt/abgespeckt hat, und sich von Indi-Projekten vorführen lassen muss.
Zu guter letzt möchte ich sagen, dass ich die PSI-Sachen später interessant, aber gleichzeitig schade finde, dass sie so "must have" ins Spiel eingebaut wurden. Ohne PSI lässt sich das Spiel übrigends nicht beenden.

Alles in allem setzt das neue XCOM mehr auf Leute, die den Taktikmodus am wichtigsten finden, und die mit Mikromanagement auf Strategiesicht nicht viel anfangen können.
Sowohl Taktik- als auch Strategieteil sind stark simplifiziert worden, viele Features wie Inventar, im Kampf Dinge aufheben, Magazine, verschiedenste Waffen/Munitypen, Verschiedene Schussmodi, Basisverteidigung, komplexes Rüstungssystem, agressiver werdendes Alien-Vorgehen, Facing und vieles mehr fehlen einfach.

Für die Fans von Taktikspielen ist das neue XCOM durchaus ein noch guter Vertreter, denn trotz der ganzen Simplifizierung bleibt der Taktikteil durchaus spassig und ermüdet den Spieler erst gegen Ende etwas. Für Leute, die das Mikromanagement, die vielen Auswahlmöglichkeiten, die vielen Ausrüstungsgegenstände, eigene Dinge herstellen und verkaufen, die spannende Forschung und vorallem das Gefühl die Situation immer beeinflussen zu können, toll fanden, werden das neue XCOM wohl eher als Pausenfüller bis zu Xenonauts (und Co), denn als richtige Neuauflage vom Original ansehen.

Pros und Kontras im Detail:

Positiv:

+ schöne Grafik mit Videos aufgelockert
+ Nette Musik
+ Bessere Inszenierung als im alten Teil, durch Videos/Sprachausgabe
+ Trotz Simplifizierung immernoch spassiger Taktikteil
+ Kleine Aktions-Animationen im Taktikteil
+ Trotz Zweifel funktioniert Klassensystem durchaus
+ Gefangene Aliens geben Forschungs-Bonis
+ PSI im Kampf nett umgesetzt

Negativ:

- sehr linearer Aufbau
- kein Inventar
- wenig Ausrüstungsgegenstände
- keine verschiedenen Schussmodi(Auto-Feuer usw.)
- Probleme mit Line of Sight im Taktikmodus
- Nachvollziehbarkeit von Deckung/Trefferchance durchwachsen
- Clippingfehler (Waffe durch Wand usw.)
- Gegenstände aufheben im Kampf nicht möglich
- nur eine Basis
- keine Basisverteidigung
- nur ein neuer Jäger
- Gegner ohne spezifische Stärken/Schwächen
- PSI zu stark erzwungen in die Geschichte gebaut
- Aliens haben auch nur eine Basis
- Move-Aktion bei Antriggern von Aliens fragwürdig
- Erzwungene Panikmache durch max. 1 von 3 Missionen gleichzeitig
- Spiel plätschert zwischen Kampagnen-Meilensteinen wegen passiver Aliens träge vor sich hin
- geringer Wiederspielwert durch railroady Kampagne
- höhere Schwierigkeitsgrade statt durch clevere KI nur durch Masse/hohe Trefferchance erreicht
- viele Waffen klassenspezifisch
- selbst produzierte Gegenstände unverkäuflich
- wenig interessante Forschung
- keine "Fluff-Items" erforschbar
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 08.11.2012 13:07:08 GMT+01:00
Micky meint:
Wow. Das nenne ich mal eine Rezension. Großartig.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.11.2012 19:57:57 GMT+01:00
Da kann ich nur zustimmen. Tolle Rezension!

Veröffentlicht am 20.11.2012 20:03:53 GMT+01:00
Brakiri meint:
Danke für die Blumen :)

Veröffentlicht am 27.12.2012 20:47:44 GMT+01:00
Hans meint:
Die selben Gedanken sind mir auch durch den Kopf gegangen, Sie haben es in Worte gefasst, Hut ab!

Veröffentlicht am 07.01.2013 18:32:05 GMT+01:00
Cthulhu meint:
Sehr gute Rezension. An und für sich kein schlechtes Spiel, aber hier wurde leider wieder alles zum Schlechten hin simplifiziert. Leider muss man damit als PC-Spieler leben, da moderne Spiele vor allem Fast-Food für die Konsole sind und das ist nun mal der viel größere Markt als der PC-Markt. Ich hätte auf die Mängelliste noch geschrieben, dass man nicht mehr so wie früher frei in der Gegend herumballern kann. Ich HASSE es, dass einem in den modernen Spielen immer mehr Freiheiten genommen werden. Und das Prozedere des Ausrüstens des Teams vor den Missionen ist ja wohl eine Vollkatastrophe.

Veröffentlicht am 22.01.2013 17:11:37 GMT+01:00
muruk hai meint:
Sehr detaillierte Rezension und vielen Punkten stimme ich ebenfalls zu, jedoch ist hier die Anzahl der Negativpunkte deutlich größer als Positiv...rechtfertigt es dann 3 Sterne !?!? Vieles hört sich so an als wäre das Spielen an sich nicht so spaßig. Als Kaufentscheidung nicht hilfreich.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.02.2013 14:49:35 GMT+01:00
Brakiri meint:
Es ist kein schlechtes Spiel. Das auf keinen Fall.
Aber es fokussiert mehr auf den Taktikmodus als auf die "Invasionssimulation".

Leider gibt es nur 5 Sterne. 4 Sterne sind zuviel, 2 Zuwenig. Es bleiben nur 3. UND: 3 von 5 Sternen sagen was aus? Es ist ein überdurchschnittliches Spiel.

Falls es Ihnen eher hilft: Für reine Taktik-Fans ist XCOM sicher geeignet und noch ein "guter" Vertreter. Möchten Sie etwas wie das Original-XCOM, mit anständigem Basenbau, Mikromanagement, viel Forschung, sehr viele Optionen im Kampf und in der Strategie-Sicht, dann ist das neue XCOM sehr mittelmässig und wird Sie schnell langweilen, weil zu stark vereinfacht.
Für 10-15¤ kann man es sich anschauen, Vollpreis würde ich aber nur dann empfehlen, wenn man wirklich NUR scharf auf den Taktikmodus ist.

Generell gesehen, wer an einem tollen Taktikspiel Interesse hat, der sollte sich für 5¤ Jagged Alliance 2 zulegen. Obwohl ewig alt, ist es 10 mal besser als das neue XCOM.

Veröffentlicht am 26.01.2014 13:58:44 GMT+01:00
K.I. meint:
Ehrlich gesagt, kann ich mich weder den Vorrednern, noch dem Autor der Rezension selbst anschließen.

Zuallererst einmal bin ich der Ansicht, dass man ein Spiel nicht im Vergleich mit seinem 18 Jahre älteren Vorgänger bewerten sollte; ich wage nämlich zu behaupten, dass die meisten potentiellen Käufer von XCOM:Enemy Unknown jenes Original nicht gespielt haben. Genau auf diesem Vergleich bauen Sie jedoch viele ihrer Kritikpunkte auf: dieses sei nicht mehr enthalten, jenes werde weniger ansprechend präsentiert und so weiter... Ich finde, man sollte von dem ausgehen, was ist, und nicht von dem, was einmal war…

Ich persönlich kannte den Vorgänger nicht und war folglich in dieser Hinsicht ein unbeschriebenes Blatt. Von meiner Warte aus erscheint so vieles, das Sie als kritikwürdig auffassen, völlig normal bzw. sogar passend: Ich finde es beispielsweise spannend, dass jedes Teammitglied nur ein Item mitnehmen kann, da man so besser taktisch planen muss, welcher Kämpfer welche Aufgabe übernehmen soll (mal ganz abgesehen davon, das der Unterstützer inkl. Rauchgranate später ganze 3 Items tragen kann). Oder auch den "Kritikpunkt" "- viele Waffen klassenspezifisch" kann ich nicht im Mindesten nachvollziehen, schließlich entspricht dies genau der Realität auf dem Schlachtfeld. Die taktischen Kämpfe selbst fand ich stets vortrefflich inszeniert: lediglich 1-2 Mal war die Kameraführung störend.

Im Allgemeinen werfen Sie XCOM:EU vor, dem Spieler zu wenig Neues/Abwechslungsreiches zu bieten. Dazu kann ich nur sagen, dass ich (wie gesagt, in Unkenntnis des geistigen Vorgängers) während meines ersten Durchlaufes nie auch nur ansatzweise Langeweile empfunden habe. Vielmehr faszinierten mich neue Forschungsresultate (die ich übrigens für durchaus ansprechend präsentiert halte), unbekannte Gegnertypen (die natürlich DOCH alle individuelle Stärken aufweisen und deshalb auch spezielle Taktiken erfordern [als Beispiele seien die Giftspucke des dünnen Mannes oder die "Weitflugfähigkeit" des Schwebers genannt]) und neue Fähigkeiten der Soldaten (wie das von Ihnen kritisierte Psi) ein ums andere Mal.

Schließlich finde ich die parallel ablaufenden Alienangriffe äußerst unterhaltsam, da der Strategiemodus gerade durch sie eine gewisse Würze und Anforderung bekommt. Und was das „Dümpeln“ der Kampagne angeht: spielen sie mal auf Klassisch im Ironman-modus und sagen Sie mir dann noch einmal, das Spiel wäre zu leicht/zu „dümpelig“: in diesem Modus war ich über jeden Tag froh, an dem kein Angriff kam, da ich so meine Verletzten noch länger schonen konnte! Ich finde wirklich, dass sich ein Kenner einer Spielereihe nicht über zu geringe Anforderungen beschweren sollte, solange er nicht auch den Schwierigkeitsgrad seinem Erfahrungsschatz angepasst hat…

In einigen Punkten stimme ich Ihnen dagegen zu: die Sichtlinien und Trefferchancen werden teils recht unlogisch berechnet, jedoch konnte ich sie mit steigender Spiellänge immer besser nachvollziehen. Und die Erhöhung des Schwierigkeitsgrades durch „nach-oben-schrauben“ der Trefferwahrscheinlichkeit der Gegner stößt auch mir sauer auf.
In diesem Sinne, viele Grüße
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Details

Artikel

3.9 von 5 Sternen (185 Kundenrezensionen)
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