Kundenrezension

23 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grossartiges Spätwerk, 11. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Homo Erraticus (Limited Edition) [Vinyl LP] (Vinyl)
Hahahaha...Mr. Anderson Sie haben es wohl versäumt dem in ihrem Geiste gebornen Kinde "Gerald Bostock" rechtzeitig mal ordentlich den Hintern zu versohlen. ;-)

Denn dieser kramt ein Büchlein mit dem Titel Homo "Britannicus" Erraritcus des Amateurhistorikers Ernest T. Parritt hevor. Eine History der frühen Zivilisation Britanniens, angereicht mit diversen Prophezeihungen des Amateurhistorikers.
Ebenso ist Ernest T. Parritt nach einem Sturz davon überzeugt verschiedene Figuren historischer Existensen duchlebt zu haben.
Vom Siedler Nomaden aus der Jungsteinzeit bis hin zur Königin Viktorias Ehemann.

Der Protagonist um Jethro Tull, Mr. Ian Anderson gehorcht seinem inneren Kinde und vertont die Geschichte in Homo Erraticus (Umherwandernden Landstreicher), seinem 6. Studioalbum (Ian Anderson Plays The Orchestral Jethro Tull ausgeschlossen) das am 11. April 2014 als/ in diversen Ausgaben (CD, CD & DVD, Special Limited Edition, Vinyl) veröffentlicht wird.

Der Mann der episch, monumentale, theatralische Meisterwerke wie Thick As A Brick und A Passion Play in den 70er unter dem Namen Jethro Tull herausbrachte und Zuhörer bisweilen damit auch verstörte und überforderte, schafft es seine Hörerschaft auch 2014 noch etwas vorzusetzen das überrascht.

Und Homo Erraticus hat mich musikalisch sehr überrascht, ertönt dieses doch ebenso theatralisch und episch wie die bereits genannten Werke aus der History um Jethro Tull.

Ich will und kann aus diesem Album keinen einzigen Song hervorheben. Das Album erschliesst sich nur im Gesamtdurchgang und ich halte es für ein grandioses Spätwerk von Ian Anderson. Ich erspare mir deshalb auch einzelne Bewertung zu den Songs.

Ebenso sagen die Songschnipsel die auf diversen Plattformen zum reinhören vorliegen nichts über die Qualität der Songs oder das Album aus. Viel zu komplex sind die Kompositionen und Stimmungen.

Ian Anderson ist ein hervorragnder Komponist und das wird auch hier wieder mehr als deutlich. Erwähnt seien deshalb trotzdem das Folkige "The Engineer", das rockig - kreative Instrumental "Tripudium Ad Bellum", das kurze Akustische "Heavy Metals", ein Wunderschönes "After These Wars" oder das sich einprägend, stampfende Finale "Cold Dead Reckoning".

Musikalisch ist das Album erst mal schwierig. Wer mit Jethro Tull's/ Ian Anderson's sperrigen Werken zurecht kommt, wird auch mit Homo Erraticus zurecht kommen. Das Album wird mit der Zeit ohnehin noch wachsen und einen entsprechenden Stellenwert erhalten.

Stimmlich hat sich Ian Anderson nicht verbessert und klingt somit auch auf diesem Album etwas dünn. Seine stimmlichen Probleme grenzen somit auch eine gewisse Vielseitigkeit aus. Stört mich bei diesem Album aber nicht weiter.
Insgesamt ertönt das Album dafür um so stimmiger, so als hätte man zusammen viel Spass gehabt es einzuspielen.
Ebenso ist die Wiedererkennbarkeit eines Ian Anderson/ Jethro Tull Albums vorhanden.

Jethro Tull/ Ian Anderson Fans kann ich das Album wärmstens empfehlen. Ebenso Liebhaber Progressiver Rockmusik.

Das Album will entdeckt werden, bietet es doch viele Überraschungen. Ich halte es für großartig und verpasse dem Teil daher die 5 verdienten Sterne.

Und Sie, Mr. Anderson verpassen Gerald Bostock mal eine richtige Abreibung.
Denn der ist Schuld, dass Sie Geschichten vertonen die mich sowohl inhaltlich als auch musikalisch erst mal überfordern !!! ;o

Sehr, sehr empfehlenswert !!!
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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 11.04.2014 17:49:22 GMT+02:00
Danke für die gute Rezension. Vielleicht noch ein Wort zur Pressung der LPs?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.04.2014 18:14:47 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.04.2014 18:18:37 GMT+02:00
Spider meint:
Hallo Herr Gösebrecht !
Leider kann ich zu der Qualität der Vinylausgabe noch nichts genaues sagen, da ich diese erst heute Nacht bei Amazon bestellt habe um das Album um 0.00 Uhr in meinem Cloud-Player zur Verfügung zu haben. Bisher habe ich auch noch keine Bestätigung des Versandes erhalten, so das ich befürchte das die Vinyl Ausgabe morgen bei mir noch nicht auf dem Tisch liegen wird. Werde das aber gerne nachreichen wenn das Doppel Album vorliegt.
Erhalten habe ich die Limited Deluxe Edition in größe eines Quadratischen Fotobuches (ca. 25x25cm) die nur über anderen Versandanbieter zu beziehen war. Darin sind sowohl 2 CDs und 2 DVDs enthalten. Die Deluxe Limited Edition besticht durch ein schönes bläuliches äußeres mit goldenen Verzierungen und Schriftbild. Im inneren ähnlich eines Fotobuches ein überwältigendes und mehr als Informatives Booklet mit zahlreichen Bebilderung zu den einzelnen Songs, sowohl Lyrics und umfangreichen Anmerkungen zur Idee und Entstehung des Albums.
Ich hoffe ich konnte jetzt erst mal ein bischen weiterhelfen. Diese Ausgabe (Deluxe Limited Edition) ist durchaus eine Empfehlung wert.

Veröffentlicht am 12.04.2014 08:19:09 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.04.2014 08:19:42 GMT+02:00
"Der Mann der episch, monumentale, theatralische Meisterwerke wie Thick As A Brick und A Passion Play in den 70er unter dem Namen Jethro Tull herausbrachte und Zuhörer bisweilen damit auch verstörte und überforderte"

Die LPs wurden nicht "unter dem Namen JT" herausgebracht - sondern von der legendären Gruppe Jethro Tull gespielt. JT - das war weit mehr als nur Ian Anderson (ZB. der geniale Gitarrist Martin Barre).

"Thick as a brick" hat auch nicht überfordert oder verstört, sondern war eines der erfolgreichsten Alben von JT.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.04.2014 13:21:30 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.04.2014 13:29:24 GMT+02:00
Spider meint:
Hallo Jack-in-the-Green !!!
Das Ian Anderson (ich will es mal so nennen) stets der Diktator hinter Jethro Tull war dürfte einem heute mehr bewust sein als anno 1972/ 73.
Das müssten Sie doch eigentlich als Jethro Tull - Spezialist auch wissen. ;-)
Das ein John Evan, Barriemore Barlow, Jeffrey Hammond-Hammond und Martin Barre wesentlich zu dem Erfolg und Sound von Thick as a Brick beigetragen haben weiß man auch. Immerhin handelt es sich hierbei um das beste und kreativste Line - Up in der History um Jethro Tull und Ian Anderson.
Thick As A Brick war auch deshalb erfolgreich weil es etwas völlig neues anno 1972 präsentierte. Schließlich waren Longtracks von gut 45 Minuten länge keine alltäglichen Veröffentlichungen. Andere schlugen nur auch in diese Kerbe und eiferten Jethro Tull nach.
Deshalb hat Thick As A Brick und vor allen Dingen A Passion Play durchaus die Hörerschaft erst mal verstört und innhaltlich auch überfordert (im positiven Sinne).
Und sicherlich gehört Thick As A Brick heute ausnahmslos und mit recht zu den Rock Meilensteinen im Rock Universum.

Aber vielen Dank der Anmerkung von einem Jethro Tull Spezialisten an einen Jethro Tull Spezialisten. ;-)

Und viel Spass mit dem neuen IA - Album "Homo Erraticus" !!! Oder ist es doch ein heimliches TULL - Album unter dem Decknamen "Ian Anderson" ???
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