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Kundenrezension

10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wichtiger Anstoss für die Politik, 18. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Was wir unseren Kindern in der Schule antun: ...und wie wir das ändern können (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist großartig. An vielen Stellen habe ich mich an meine eigene Schulzeit erinnert und jetzt besser verstanden, warum es mir mal schlecht und mal gut gefiel. Und dass das meist nicht an den Fächern, sondern mehr an den Lehrern und den Noten lag. Das Buch bekommt schon deshalb 5 Sterne, weil es mir half, mich selbst besser zu verstehen. Obwohl das Buch die aktuellen Mißstände aufgreift, sind diese Aspekte zeitlos.

Aber aktuell ergeben sich einige Handlungsvorschläge für die Politik. Insbesondere wird ja kritisiert, dass die frühe Aufteilung in 3 Schultypen nach der Grundschule der Hauptgrund für die Notwendigkeit der Selektion ist. Deshalb benötigt man heute ein Selektionskriterium und Noten schienen bisher das objektivste Mittel dazu. Da aber gerade diese Notengebung aus im Buch erläuterten Gründen in Frage gestellt wird, muss in einem neuen System deshalb die Selektion vermieden werden, aber wie? - Abschaffung der verschiedenen Schultypen, oder Möglichkeit des Wechsels zwischen ihnen, oder Aufwertung der Haupt und Realschule. Insbesondere die Möglichkeit bis zum Abitur und darüberhinaus weiterzumachen, muss auch später möglich sein. Dennoch ist auch damit das Thema nicht beendet. Wenn mehr Jugendliche bis zum Abitur kommen, muss es auch mehr Studienplätze oder weiterführende Möglichkeiten geben.

Für jetzt schon Betroffene bedeuten die Erkenntnisse aus dem Buch, dass auch die Eltern gefragt sind. Sie dürfen nicht aus den Noten der Kinder auf deren Intelligenz schließen. Das angesprochene Problem, dass zuhause deshalb Stress entsteht, weil Kinder schlechte Noten haben, könnten aufgeklärte Eltern vermeiden, und damit dem Kind die Möglichkeit geben, durchzuhalten und nicht an sich selbst zu (ver-)zweifeln.

Das Buch ist ein wertvoller Beitrag zur Pädagogik und gibt viele Anregungen, das System zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Allerdings weist auch dieses Buch nicht einen Weg zu absoluter Gerechtigkeit. Es weist einen Weg zu höherer Leistung bei den Schülern, der hauptsächlich durch weniger Frustration und mehr Unterstützung früherer Selbständigkeit der Kinder erreicht wird und damit die Basis für eigenverantwortliches Denken und Handeln bietet. Diese Erfahrung wünsche ich jedem.

Wir sollten insbesondere damit rechnen, dass auch in anderen Ländern diese Ideen aufgegriffen werden. Da sollten wir dann nicht die Letzten sein.
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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 12.12.2010 01:52:06 GMT+01:00
Dr. rer. imp. meint:
Ihre Erinnerung an die Schulzeit kann ich teilen: Mit einem ungeeigneten Lehrer macht das schönste Fach keinerlei Freude und wird zum "Langweiler".

Dennoch:
1. Wir z. B. sind eine Schule, in der Realschule und Gymnasium unter einem Dach untergebracht sind. Wir haben einige Fälle, in denen Realschüler aufs Gymnasium wechseln. Und dies dann auch mit gutem Erfolg. Das Schulsystem IST also durchaus durchlässig. Ein guter Freund hat zunächst auf der Hauptschule angefangen und es bis zur Promotion in Physik geschafft.

2. Auf die Frage, was an der Schule so viel Stress macht, kam von einer 8. Klasse Gymnasium die einhellige Antwort: "dass die Eltern immer so gute Noten von uns haben wollen". Ich hatte mich auf eine Menge Kritik am Umfang meiner gegebenen Hausaufgaben, an der Schwierigkeit der Schulaufgaben etc. eingestellt - nach der Antwort der Schüler war ich völlig sprachlos.

Dieser Stress war gerade während der letzten Bankenkrise deutlich zu spüren, weil viele Eltern die Gefahr sehen, dass ihre Kinder aus der sich auflösenden Mitteschicht herausfallen - und zwar nach unten und nicht nach oben. Auf solche großpolitischen Entwicklungen hat die Schule natürlich nur wenig Einfluss.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.01.2011 11:11:41 GMT+01:00
Elfchen meint:
Darf ich Sie fragen, in welchem Bundesland sich die Schule befindet, wo Sie tätig sind?

Veröffentlicht am 13.09.2011 17:22:32 GMT+02:00
Leseratte10 meint:
.. Wir sind leider jetzt schon die Letzten. Wusstet ihr, dass Finnland das Schulsystem der ehemaligen DDR übernommen hat? Ist tatsächlich so! Finnland war schon einmal Pisa-Sieger und ist immer oben auf.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.12.2011 09:19:33 GMT+01:00
Mike meint:
Wenn man die PISA-Erfolge in Relation zu den Bildungsausgaben setzt, erscheint das finnische System sogar als vergleichsweise ineffizient.

Gruß
M.
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