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Rätsel um das Grabtuch gelöst!, 31. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Der zweite Messias (Taschenbuch)
Als ich das Buch das erste mal durchblätterte, und von den "Rex-Deus-Familien" las, dachte ich - mein Gott - "noch" so eine Verschwörungstheorie... Nach ein wenig Längen um das "Freimaurergehabe", entfaltete sich jedoch ein äußerst spanner Geschichts-Krimi, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Natürlich fehlt es nicht an "spekulativen Elementen" (Das Grabtuch selber ist ja schließlich ein unbestreitbares rätselhaftes Faktum!), aber die Plausibilität der Annahmen, erfüllt in vielen Punkten "Occcams Messer", d.h. die These deckt sich mit vielen anderen Darstellungen über die Geschichte der Templer und des Christentums, (insbesondere z.B. auch mit der "Verschwörung von Jeruslem" des Autors Kamal Salibi - welches überhaupt nichts mit Templern zu tun hat). Die Annahme, das das Grabtuch auf Jesu selber zurückzuführen ist, kann nach der Lektüre des Buches nur als "abenteuerlich" bezeichnet werden. Beispiel: So ist die oft zitierte "Pollenthese" nicht ein Beweis gegen die These des Buches, sondern dafür: Leichentücher wurden bei rituellen Zeremonien der Templer regelmäßig verwendet. (gläubige Muslime tragen ja heute noch ihres ständig mit sich herum). Da Molay kurz vor seiner Gefangennahme aus dem Nahen Osten kam, ist es somit nur natürlich, daß sich an "seinem" Leichentuch Pollen aus dieser Gegend und aus "alter Zeit" befanden. Die Templer werden wohl kaum ihre Riten auf der "staubfreien grünen Wiese" abgehalten haben!? Die Geschichte um das Grabtuch ist jedoch nur ein Nebenaspekt des ganzen Buches. Die Autoren glauben sich an tiefergehenden Wahrheiten herangearbeitet zu haben, die die "überlieferten christlichen Glaubens-Interpretationen" massiv in Frage stellen. Vieles spricht dafür, (wenn man sich mit der Geschichte der Freimaurerei befasst hat) daß sie tatsächlich auf etwas gestoßen sind. Den Autoren bis dorthin zu folgen, sollte jedoch jedem selber überlassen bleiben.
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Der zweite Messias 3426775115
Christopher Knight
Droemer Knaur
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Rätsel um das Grabtuch gelöst!
Als ich das Buch das erste mal durchblätterte, und von den "Rex-Deus-Familien" las, dachte ich - mein Gott - "noch" so eine Verschwörungstheorie... Nach ein wenig Längen um das "Freimaurergehabe", entfaltete sich jedoch ein äußerst spanner Geschichts-Krimi, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Natürlich fehlt es nicht an "spekulativen Elementen" (Das Grabtuch selber ist ja schließlich ein unbestreitbares rätselhaftes Faktum!), aber die Plausibilität der Annahmen, erfüllt in vielen Punkten "Occcams Messer", d.h. die These deckt sich mit vielen anderen Darstellungen über die Geschichte der Templer und des Christentums, (insbesondere z.B. auch mit der "Verschwörung von Jeruslem" des Autors Kamal Salibi - welches überhaupt nichts mit Templern zu tun hat). Die Annahme, das das Grabtuch auf Jesu selber zurückzuführen ist, kann nach der Lektüre des Buches nur als "abenteuerlich" bezeichnet werden. Beispiel: So ist die oft zitierte "Pollenthese" nicht ein Beweis gegen die These des Buches, sondern dafür: Leichentücher wurden bei rituellen Zeremonien der Templer regelmäßig verwendet. (gläubige Muslime tragen ja heute noch ihres ständig mit sich herum). Da Molay kurz vor seiner Gefangennahme aus dem Nahen Osten kam, ist es somit nur natürlich, daß sich an "seinem" Leichentuch Pollen aus dieser Gegend und aus "alter Zeit" befanden. Die Templer werden wohl kaum ihre Riten auf der "staubfreien grünen Wiese" abgehalten haben!?
Die Geschichte um das Grabtuch ist jedoch nur ein Nebenaspekt des ganzen Buches. Die Autoren glauben sich an tiefergehenden Wahrheiten herangearbeitet zu haben, die die "überlieferten christlichen Glaubens-Interpretationen" massiv in Frage stellen. Vieles spricht dafür, (wenn man sich mit der Geschichte der Freimaurerei befasst hat) daß sie tatsächlich auf etwas gestoßen sind. Den Autoren bis dorthin zu folgen, sollte jedoch jedem selber überlassen bleiben.
"gandalf349"
31. Januar 2003
- Insgesamt:
5

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