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Metamorphose bestanden!, 25. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Metamorphosis (Audio CD)
Mit dem Album "Metamorphosis" präsentiert uns Papa Roach nunmehr das fünfte Studioalbum. War die Band noch mit "Infest" eine der zu der damaligen Zeit populären Nu-Metal-Bands (das meine ich nicht negativ), so hat sich spätestens mit dem vierten Album "The Paramour Sessions" eine ganz klare Veränderung abgezeichnet - und zwar zum Positiven. Papa Roach wurde erwachsen. Und was mit dem Vorgängeralbum begann, wird auf "Metamorphosis" klar weitergeführt. Stilistisch sind sich beide Alben sehr ähnlich, dennoch gibt es keinen Stillstand. Jetzt klingen die Titel noch homogener, einfach besser durchdacht. Den Anfang macht "Days of War", ein nur eineinhalbminütiges instrumentales Intro, das Lust auf mehr macht und dann zum zweiten Track übergeht. "Change or die" ist ein echtes Brett, bietet einen druckvollen E-Gitarreneinsatz und treibende Drums. Als drittes haben wir "Hollywood Whore", welches etwas langsamer daherkommt. Insbesondere die ersten paar Sekunden klingen sehr soft, das ändert sich aber schnell. An dem Lied gefällt mir besonders der Refrain, da er gut im Kopf bleibt und zum Mitsingen anregt. "I almost told you that I loved you" ist der erste Titel, der mich nicht ganz so sehr überzeugt. Allerdings bietet das Lied zum Einstieg eine ziemlich coole Percussion und wirklich schlecht ist der Song auch nicht. Die nächsten Titel sind "Lifeline" - sehr eingängige Melodie - und "Had enough". Hierbei handelt es sich um das erste ruhigere Lied auf dem Album und bietet echte Ohrwurmqualität mit überzeugender Melodie. Obwohl eine Ballade, kann ich mir den Track auch sehr gut live vorstellen. "Live this down" finde ich von allen Liedern am durchschnittlichsten und überzeugt mich nicht so richtig. Es erinnert mich irgendwie noch zu sehr an die alten Papa-Roach-Zeiten. "March out of the Darkness" fängt sehr ruhig an, wird dann aber schneller und gefällt mir wieder wirklich gut. Das recht schnelle "Into the Light" überzeugt mich hingegen wieder nicht so gut, aber das Lied hat einen spitzenmäßigen Mittelpart. "Carry me" ist eine sehr schöne Ballade und wird von "Nights of Love" gefolgt. Wie der Name schon andeutet, wird hier der Titel des Intros textlich nochmal aufgegriffen. Neben "Hollywood Whore" eines der stärksten Lieder auf dem Album. Den Abschluss des 46-minütigen Albums bildet "State of Emergency". Hier geht nochmal richtig die Post ab. Auch hier ist der Mittelpart besonders hervorhebenswert, da er mit einer tollen Percussion aufwartet. Die letzten Sekunden lassen die CD dann ruhig ausklingen. Als Fazit kann ich sagen, dass Papa Roach zu einer wirklich ernstzunehmenden, gereiften Rockband geworden ist, die momentan zu meinen absoluten Favoriten zählt. "Metamorphosis" ist zwar nicht durchgängig super, aber echte Aussetzer sind nicht zu vermelden. Vor allem aber wird das Album nicht langweilig. Jedes Lied ist absolut eigenständig und lässt einen nicht denken "Ach, das hab ich doch schon mal gehört". Dieses Album kann ich wirklich jedem empfehlen, der auch schon den Vorgänger mochte!
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Metamorphosis B001PXYHE6
Papa Roach
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Metamorphose bestanden!
Mit dem Album "Metamorphosis" präsentiert uns Papa Roach nunmehr das fünfte Studioalbum. War die Band noch mit "Infest" eine der zu der damaligen Zeit populären Nu-Metal-Bands (das meine ich nicht negativ), so hat sich spätestens mit dem vierten Album "The Paramour Sessions" eine ganz klare Veränderung abgezeichnet - und zwar zum Positiven. Papa Roach wurde erwachsen. Und was mit dem Vorgängeralbum begann, wird auf "Metamorphosis" klar weitergeführt. Stilistisch sind sich beide Alben sehr ähnlich, dennoch gibt es keinen Stillstand. Jetzt klingen die Titel noch homogener, einfach besser durchdacht.
Den Anfang macht "Days of War", ein nur eineinhalbminütiges instrumentales Intro, das Lust auf mehr macht und dann zum zweiten Track übergeht. "Change or die" ist ein echtes Brett, bietet einen druckvollen E-Gitarreneinsatz und treibende Drums. Als drittes haben wir "Hollywood Whore", welches etwas langsamer daherkommt. Insbesondere die ersten paar Sekunden klingen sehr soft, das ändert sich aber schnell. An dem Lied gefällt mir besonders der Refrain, da er gut im Kopf bleibt und zum Mitsingen anregt. "I almost told you that I loved you" ist der erste Titel, der mich nicht ganz so sehr überzeugt. Allerdings bietet das Lied zum Einstieg eine ziemlich coole Percussion und wirklich schlecht ist der Song auch nicht. Die nächsten Titel sind "Lifeline" - sehr eingängige Melodie - und "Had enough". Hierbei handelt es sich um das erste ruhigere Lied auf dem Album und bietet echte Ohrwurmqualität mit überzeugender Melodie. Obwohl eine Ballade, kann ich mir den Track auch sehr gut live vorstellen. "Live this down" finde ich von allen Liedern am durchschnittlichsten und überzeugt mich nicht so richtig. Es erinnert mich irgendwie noch zu sehr an die alten Papa-Roach-Zeiten. "March out of the Darkness" fängt sehr ruhig an, wird dann aber schneller und gefällt mir wieder wirklich gut. Das recht schnelle "Into the Light" überzeugt mich hingegen wieder nicht so gut, aber das Lied hat einen spitzenmäßigen Mittelpart. "Carry me" ist eine sehr schöne Ballade und wird von "Nights of Love" gefolgt. Wie der Name schon andeutet, wird hier der Titel des Intros textlich nochmal aufgegriffen. Neben "Hollywood Whore" eines der stärksten Lieder auf dem Album. Den Abschluss des 46-minütigen Albums bildet "State of Emergency". Hier geht nochmal richtig die Post ab. Auch hier ist der Mittelpart besonders hervorhebenswert, da er mit einer tollen Percussion aufwartet. Die letzten Sekunden lassen die CD dann ruhig ausklingen.
Als Fazit kann ich sagen, dass Papa Roach zu einer wirklich ernstzunehmenden, gereiften Rockband geworden ist, die momentan zu meinen absoluten Favoriten zählt. "Metamorphosis" ist zwar nicht durchgängig super, aber echte Aussetzer sind nicht zu vermelden. Vor allem aber wird das Album nicht langweilig. Jedes Lied ist absolut eigenständig und lässt einen nicht denken "Ach, das hab ich doch schon mal gehört". Dieses Album kann ich wirklich jedem empfehlen, der auch schon den Vorgänger mochte!
Sven Gellersen
25. März 2009
- Insgesamt:
5

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Ort: Hannover
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