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Kundenrezension

212 von 220 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kompakte, leichte Mini-(fast)DSLR, 24. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Olympus PEN E-PL3 Systemkamera (12 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz Kit mit 14-42mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Nach einigen Kompakt- und Bridge-/Megazoom-Kameras sowie einem DSLR-Versuch (zu groß, zu schwer -> blieb also meist zuhause) habe ich mir Anfang des Jahres eine Panasonic GH2 gegönnt (mit 14-140 Objektiv). Eine tolle Kamera, nicht schwerer und größer als meine alte Fuji F100 Bridge-Kamera, ersetzt DSLR und Camcorder, hat aber eine große Schwäche: die Abbildungsleistung des Objektivs, das insbesondere im Telebereich sehr unscharf abbildet. Voller Verzweifelung habe ich mir dann irgendwann das Zuiko 14-150 bestellt und bekomme jetzt von der GH2 die erwartet guten Bilder, allerdings nur bei guten Lichtverhältnissen, weil ohne Bildstabilisator. Und zum Filmen muss das Panasonic-Objektiv ohnehin wieder drauf.

Ohne allzu große Erwartungen habe ich mir nun eine PL3 bestellt, in der Hoffnung, sie könnte mir als leichte und kompakte Allroundkamera mit dem Zuiko 14-150 und in der Kamera vorhandener Bildstabilisierung gute Dienste leisten. Und ich wurde positiv überrascht: Geschwindigkeit, Bildqualität bis ISO 800, geringes Gewicht und Volumen machen die PL3 zur fast perfekten fast-immer-dabei Universalkamera, sofern man nicht filmen möchte. Die Kombination PL3 mit Zuiko 14-150 ist derzeit leider noch nicht als Set zu bekommen, aber das wird schon noch... Das 14-42 Kit-Objektiv wirkt ein wenig wie eine Spielzeugzugabe zu einem Mickey-Maus-Heft, liefert aber erstaunlich gute Ergebnisse. Allerdings könnte die Anzahl der möglichen Objektivwechsel wegen des billigen Plastikbajonetts durchaus begrenzt sein...

Größe und Gewicht der PL3 mit Zuiko 14-150 sind quasi identisch zu aktuellen Mega-(Grusel)-Zoom Kameras a'la FZ100 (ca. 600g) und liegen damit gut 1/3 unter den Werten der GH2.

Ich gehe jetzt nicht auf die Details ein (das werden viele Andere tun), nur kurz und knapp die wesentlichen Pros und Cons der PL3:

+ Sehr gute Bildqualität bis ISO 800
+ Sehr schneller, treffsicherer Autofokus (bei ausreichenden Lichtverhältnissen)
+ Serienbilder 5fps
+ Gutes Klappdisplay, mir gefällt die Variante zum Hochklappen deutlich besser als die Panasonic-Variante, bei der man das Display erst herausschwenken und dann drehen muss, es geht einfach schneller (ist natürlich Geschmacksache)
+ klein, leicht
+ Gute, intuitive Menüs
+ kein verdongelter Akku (wie bei Panasonic) -> Zweitakku ist bezahlbar

- Bildqualität bei höheren Empfindlichkeiten (ab ISO 1600) deutlich schlechter als bei der GH2
- Sensor-Shift-Bildstabilisator merklich schwächer als Objektiv-Stabilisierung bei Panasonic Objektiven
- kein Live-View bei Serienbildern, d.h. Objektverfolgung ist Glücksache
- Video ohne echten Bildstabilisator sollte man sich nicht antun -> Stativ für Video zwingend erforderlich
- Aufsteckblitz ist keine besonders geniale Lösung
- Ein GUTER Sucher (wie bei der GH2) wäre schön, gibts zwar als Zubehör, aber dann war's das erstmal mit kompakt und auch der Blitz muss draussen bleiben.

Wer sich für eine PL3 interessiert, hat offenbar gewisse Präferenzen für leichte und kompakte Bauformen. Es ist eher unwahrscheinlich, dass man sich bewusst eine kleine Kamera zulegt, um dann einen großen Objektiv-Zoo mitzuschleppen. Deshalb schliesse ich dann mal von mir auf Andere und nehme an, dass der typische PL3-Nutzer meistens ein für ihn geeignetes "immer-drauf"-Objektiv benutzen wird. Vor diesem Hintergrund hier der Versuch einer Abgrenzung gegen andere Kamerasysteme:

Wenn ein Brennweitenbereich bis zum leichten Tele ausreichend ist, könnte eine gute Kompaktkamera wie z.B. Canon G12, Panasonic LX5, Nikon P7000, etc. bei normalen Lichtverhältnissen ausreichen. Vorteile der PL3 sind Geschwindigkeit, Variabilität (man kann halt doch mal eine längere Telebrennweite oder ein extremeres Weitwinkel verwenden) und Bildqualität insbesondere bei schlechteren Lichtverhältnissen, Nachteile sind Gewicht, Größe und Preis.

Auch wenn jetzt einige aufschreien werden: Die PL3 kann durchaus auch eine Megazoom-Kamera mehr als ersetzen. Sie ist mit dem Zuiko 14-150 (entspricht 28-300 KB) nicht größer und schwerer als aktuelle Gruselzoom-Kameras a'la Panasonic FZ100 etc., bietet aber deutlich bessere Bilder. Und auch der große Zoombereich bei den Mega-Zooms sticht nicht: Ich habe mit einem Freund bei bestem Licht Fotos mit seiner FZ100 bei 600mm KB-Äquivalent und der PL3 bei 150mm mit "digitalem 2-fach Telekonverter" (=digital-Zoom) gemacht, was ebenfalls 600mm KB-Äquivalent entspricht. Die Bilder der PL3 waren trotz Digital-Zoom sichtbar besser als die der FZ100. Natürlich ist das ein Vergleich Porsche gegen Opel, aber hier hat der Porsche sogar mal Alltagsvorteile !

Der Vorteil der PL3 gegenüber den Panasonic-µFT-Kameras (G3, GF3) ist zunächst einmal die Tatsache, dass keine bildstabilisierten Objektive verwendet werden müssen, diese also grundsätzlich kleiner, leicher und günstiger ausfallen. Allerdings ist die Kamera-interne Bildstabilisierung der objektivbasierten Bildstabilisierung merklich unterlegen und insbesondere offenbar auch nicht zum Filmen geeignet. Das größte Manko bei Panasonic ist jedoch, dass es derzeit kein wirklich gutes bildstabilisiertes µFT-Super-Zoom Objektiv im Bereich 14-150 gibt, sieht man mal vom weit über 1000 Euro teuren Leica 14-150 für FT Anschluss ab. Dieses Frusterlebnis habe ich mir mit meiner GH2 mit dem Panasonic 14-140 abgeholt. Und, nein, es ist nicht defekt! Auf slrgear. com kann man den Unterschied zum Zuiko deutlich sehen, es ist wirklich so eklatant.

Und z.B. Sony NEX 3/5/C3? Der größere APS-C Sensor liefert in extremeren Situationen sicherlich bessere Bilder, braucht aber auch mechanich erheblich größere Objektive (die Physik kann ja so gemein sein..). Wer's klein und kompakt haben möchte, liegt da falsch. Auch wenn das Gehäuse der Sony NEX noch kleiner ist als die PL3: Beim 18-200 Super-Zoom mutiert die Kamera zum Objektivdeckel mit Auslöser, das Gesamtgebilde ist aber letztendlich größer und schwerer als die PL3 mit 14-150 (gleicher KB-äquivaltener Brennweitenbereich ca. 28-300).

Fazit:

Wem minimale Abmessungen und Gewicht und ein Super-Zoom Objektiv nicht so wichtig sind oder wer die Hoffnung auf ein besseres bildstabilisiertes µFT-Super-Zoom Objektiv nicht aufgegeben hat, wird wohl insbesondere mit der Panasonic G3 (die ja eine etwas abgespeckte GH2 ist) besser bedient: Vorteile sind bessere Bildstabilisierung, Bildqualität bei höheren Empfindlichkeiten, Blitz und Sucher eingebaut, bildstabilisierte Videoaufnahme möglich, Live-View bei Serienbildern, wer's mag Touchscreen, etc.. Die Summe dieser Punkte begründet auch meinen Punktabzug für die PL3. Auch die GF3 ist eine gute Alternative, in Kombination mit dem mäßigen Panasonic 14-140 ist sie aber letztlich größer und schwerer als die PL3 mit dem Zuiko 14-150.

Und wem die 2kg+ einer gestandenen DSLR-Ausrüstung egal sind, wird in diesem Lager immer noch am Besten bedient und kann seine Fotoausrüstung wesentlich exakter an die persönlichen Bedürfnisse anpassen.

Wer aber einfach nur eine gute, schnelle, leichte und kompakte Kamera, mit deutlicher DSLR-Charakteristik in Leistung und Funktion, zum unkomplizierten Fotografieren bei nicht allzu kritischen Lichtverhältnissen haben möchte und Video nicht ganz oben auf seiner Wunschliste stehen hat wird mit der PL3 gut bedient. Insbesondere in Kombination mit dem Zuiko 14-150 erhält man eine sehr kompakte, leichte und leistungsfähige "all-in-one" Fotoausrüstung. Die PL3 (mit Objektiv) ist derzeit wohl die kompakteste und leichteste Form DSLR-Luft zu schnuppern.
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1-10 von 11 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 30.08.2011 03:32:37 GMT+02:00
Du schreibst:

" Das größte Manko bei Panasonic ist jedoch, dass es derzeit kein wirklich gutes bildstabilisiertes µFT-Super-Zoom Objektiv im Bereich 14-150 gibt, sieht man mal vom weit über 1000 Euro teuren Leica 14-150 für FT Anschluss ab. Dieses Frusterlebnis habe ich mir mit meiner GH2 mit dem Panasonic 14-140 abgeholt. Und, nein, es ist nicht defekt! Auf slrgear. com kann man den Unterschied zum Zuiko deutlich sehen, es ist wirklich so eklatant."

SLRgear.com schreibt:
"The Panasonic lens is sharper wide open than the Olympus, and marginally better when stopped down; results for chromatic aberration are also much better,.."

Wie passt Deine Aussage mit Deiner genannten Quelle zusammen?

Da ich gerade in der glücklichen Lage bin, beide Superzooms hier vor mir stehen zu haben (Dank einer Leihgabe einer Fotofreundin), kann ich sagen, dass in der Praxis kein nennenswerter Unterschied zu sehen ist.
Lediglich der OIS im Panasonic ist ein wenig besser, dafür ist das Zuiko gerade um den Betrag leichter, der das Arbeiten damit angenehm macht ... mit dem 14-140 ist die Grenze schon überschritten, bei dem man die PEN angenehm halten und nutzen kann (und so stimme ich Dir dann letztendlich doch zu ;))

Veröffentlicht am 30.08.2011 07:52:36 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.08.2011 08:07:12 GMT+02:00
derekema meint:
Ja, dieser nette Satz bei SLRgear ist mir auch aufgestossen, widerspricht er doch den von SLRgear in den jeweiligen reviews veröffentlichten Bildern, insbesondere bei den langen Brennweiten. Die still-life-shots des Panasonic (bei 140mm, F5,8) mit denen des Zuiko (bei 150mm, F5,6) einfach mal in voller Größe vergleichen, dann sollte man sehen können, was ich meine. Und genau diesen Unterschied der beiden Objektive sehe ich auch "real life" an GH2 und PL3.

Veröffentlicht am 31.08.2011 14:55:43 GMT+02:00
Blue-Focus meint:
da ich alle Pen Kameras und viele andere ausprobiert habe - ein paar Anmerkungen zu Ihrer >Beschreibung:

- auch bei 1600 ISO ist sie noch sehr gut und allenfalls minimal schwächer als die Pana GH2 (optimale Einstellung verraosgesetzt)
- der AF ist im Gegensatz zzu allen DSLR-Systemen und Sony und Panasonic auch bei wenig Licht treffsicher und sogar beim 6,7/75-300 mm - das hat meine Pen 3 iommer wieder gezeigt
- der eingebaute Bildsatabi von Olympus ist keineswegs schwächer als der von Panasonic, Canon oder Nikon, es hängt vom Objektiv ab und wie sie die Kamera halten und einsetzen,
ich kann Macros aus freier Hand bei 1:1 machen, die sind bei 1/30 Sekunde unverwackelt und bei 300 mm Fotos mit 1/60 Sekunde ohne Verwacklung - einfach mal auf IS3 stellen!
- auch bei Serienbildern wird natürlich Live-View angezeigt, im Sucher kann man wunderbar allen Motiven folgen, selbst bei 300 mm und es gibt keine Dunkelpause wie bei den
allermeisten DSLR-Kameras... der Trick ist - einfach die Bild-Rückschau deaktivieren, dann läuft auch alles viel schneller. Ihre Feststellung trifft so nicht zu!
- Ich habe kurze Konzert-Videos mit den Objektiven gedreht, die ich verkaufen konnte - ohne Stativ und ohne deutliche Wackler!
- Mini-Blitz ist nie eine geniale Lösung... egal ob eingebaut oder aufgesteckt...
- der Sucher der Pen VF-2 ist entschieden besser als jeder bisherige Panasonic Sucher, vor allem leicht sichtbar bei wenig Licht, der Farbwiedergabe und bei Serienbildern... da war meine Pana GH2 mist,
die hat sich wirklich nur fürs Filmen besser bewährt!

und - die Pen 3 ist die deutlich bessere Wahl und ohne Sucher - machen die Kameras ohnehin nur kurzfristig spaß zum "knipsen" - Fotografie schreit nach einem Sucher - daran würde ich nie sparen - das hat ja jetzt auch Sony gemerkt!

Und Olympus bleibt merklich kompakter als Panasonic und der Sucher hat doch noch in der Hemdtasche platz und macht die Kamera nicht größer...
alles eine Frage der Nutzung...

Veröffentlicht am 13.12.2011 14:28:21 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 13.12.2011 14:34:05 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 08.02.2012 10:41:45 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.02.2012 17:35:51 GMT+01:00
Kompliment, tolle und umfassende Rezi, insbesondere für Einsteiger. Aus meiner Sicht möchte ich gern noch auf ein paar wichtige Sachen hinweisen. Das 14-42 Standard Objektiv mit Kunststoff Bajonett gibt keinerlei Anlaß zur Kritik. Meiner Meinung nach braucht man sich hinsichtlich der Haltbarkeit keine Sorgen machen. Funktion und Verabeitungsqualität sind super. Das Double-Zoom Kit zu meiner Oly E-520 funktioniert auch nach 3 Jahre und vielen hundert Objektivwechseln immer noch einwandfrei (auch Kunststoffbajonette). Auch dort sind die optischen Qualitäten (bis auf die Lichtstärke) erfreulich hochwertig. Das geringe Gewicht ist sehr angenehm, wenn man das Gewicht der Zuiko-Pro Objektive kennt. Grosse Vorteile bei der PL3 sind: kein Kippmoment beim Auslösen (ähnlich wie bei der E-450), da der Auslöser recht dicht über dem Daumen liegt und es ist keine Spiegelauslösung vorhanden wie an einer Spiegelreflexkamera (bringt auch Unruhe in das System, daher gibt es dort die Spiegelvorauslösung). Ich habe jedenfalls bei den letzten 1000 Fotos keine unscharfen Fotos dabei, bis auf 5-6 Bilder die ich verrissen habe, bzw. dem AF zu wenig Zeit gab. Alles super knackscharfe Fotos. Ich bekomme mit der PL3 die gleichen verwacklungsfreien Fotos hin (bis ca. 25 mm Brennweite, bis 1/10 s Belichtungszeit) wie mit meiner Oly E-30 (mit Zuiko 2,8-4,0/12-60 SWD). Obwohl dort der interne Bildstabi wesentlich besser ist. Beim Video-Filmen stelle ich den Stabilisator aus oder auf IS 3 (nur vertikale Stabilisierung), da sonst der Stabi versucht beim Schwenk die horizontalen Bewegungen auszugleichen. Mit etwas Übung bekommt man erstklassige Full-HD Videos hin, die bei schwenkfreien Aufnahmen an HD+ Fernsehempfang herankommen. Für meine Zwecke vollkommen ausreichend (kleine Urlaubserinnerungen). Insgesamt sind die PENs eine tolle Sache. Verbesserungen sind natürlich immer möglich. Aber wie oft braucht man noch mehr ??? Mal ehrlich, das ist doch alles jammern auf sehr hohem Niveau. Inzwischen habe ich die PL3 jetzt 1 Woche ab 1.800 m Höhe beim Skiurlaub in Obertauern täglich genutzt und bin immer mehr begeistert von dieser Kamera, insbesondere über die narrensichere Belichtung, gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen im Schnee (Sonne und Schatten). Ich habe nicht ein einziges mal nachkorrigieren müssen. Eine der großen Entdeckungen für mich ist die 3D Fotografie mit fantastischen Ergebnissen, die mit der PL3 möglich sind. Man macht mit normalen Objektiven und dem Scene-Programm 3D, zwei Fotos nebeneinander (frei Hand, 2-3 cm versetzt) und die Kamera macht ein unglaubliches 3D Bild daraus. Seit kurzem habe ich ein 3D Fernseher (LG 42LW5590 mit Polfilterbrillen, siehe meine Rezension) und einen 3D Blu-Ray Player von Panasonic, der das 3D Format der PL3 (übrigens auch das Full-HD Videoformat) lesen kann. Einfach die SDHC Karte einstecken und genießen, affenstark. Sollte jeder mal probieren um sich das überhaupt vorstellen zu können. Das ergibt ganz neue Möglichkeiten in der Fotografie (leider vorerst nur für den Fernseher). Allein für die 3D Fotografie hat sich die PL3 schon gelohnt. Die Ergebnisse sind dermaßen natürlich, scharf und brilliant, dass man sich wundert wie Olympus das so hinbekommen hat. Es gibt etliche 3D-Filme zu kaufen, die nicht über solch tolle 3D-Effekte verfügen. Die Tiefenwirkung und das förmliche herausragen von Gegenständen aus dem Fernseher sind einfach genial. Die einfachsten Foto Motive werden so zum Augenschmaus und sorgen regelmäßig für AHA Momenten bei den Betrachtern. 2D Fotos sind dagegen fast schon langweilig. Absoluter Geheimtipp: unbedingt ausprobieren. Siehe auch meine komplette Rezi.
Alles Gute, A.Z.

Veröffentlicht am 22.02.2012 14:33:21 GMT+01:00
Suutsch meint:
Warum gibt es Punkt/Stern-Abzug, weil es andere, teurere Alternativen gibt? Du schreibst ja selbst: "Wem [blabla] nicht so wichtig und wer die Hoffnung [blabla] nicht aufgegeben hat". Ein Mercedes ist doch bspw. auch nicht schlecht, nur weil vielleicht Bentley oder Porsche in gewissen Kriterien die Nase vorn haben.

An sich ist die Bewertung ja sehr gut und auch hilfreich, nur die Schlussfolgerung verstehe ich nicht ganz - da ja in dem Sinne keine Schwächen der E-PL3 aufgekommen sind.

Veröffentlicht am 01.07.2012 21:31:10 GMT+02:00
Scotti meint:
Also ich habe mir jetzt mal die ganzen Komentare durchgelesen und muss sagen; und das nervt mich langsam total egal welche Kamera, wer Filme drehen will soll sich einen HD-Camcorder kaufen und keinen Fotoaparat. Egal ob Analog oder jetzt nun Digital, auch eine digitale Kamera sollte zum Fotos machen benutzt werden. Wer aber natürlich Videos macht und sich dann beschwert das das Ergebniss sehr schlecht ist und Punkte abzieht hat in meinen Augen keine Ahnung. Das bezieht sich natürlich auch auf die Tester für Zeitschriften. Man sollte die Videofunktion bei solchen Kameras doch immer noch als kleinen Zusatz sehen mit dem man kleine Urlauberinnerungen festhalten kann. Selbst eine Digitale Vollvormat Spiegelreflexkamera ist mit ihrer HD Videoqualität schlechter als ein digitaler Camcorder. Ich kaufe mir eine Kamera zum Fotos machen und nicht um Filme zu drehen. Das nächste ist der riesige Zoombereich von einigen Objektiven sei es bei MFT, APS-C oder Vollformat. Wer keine Lust hat sich mehrer lichtstärkere Objektive zu kaufen um das passende Objektiv für jede Situation zu haben, brauch sich auch nicht über die schlechte Qualität der Superzooms nicht zu beschweren. Ich halte von solche Zooms überhaupt nix, deswegen steige ich nämlich um von APS-C Format auf MFT. Die kleineren MFT Objektive sind weitaus billiger und haben bessere Lichtstärken. Ich verweise da mal auf die Festbrennweiten von Vogtländer die bei 25mm eine Lichtstärke von gerademal F/ 0,95 besitz und gerademal ca. 850¤ kostet. ich will gar nicht wissen was ein Objektiv für APS-C Format mit der Lichtstärke kosten würde. Selbst das 17,5mm F/ 0,95 ist mit 1200¤ noch relativ Preiswert. Z.B. das Canon 50mm F/ 1,2 L USM ist mit knapp 1700¤ schon sehr teuer und hat gerademal Lichtstärke 1,2. Das wird auch bei Nikon nicht anders sein. Ich freue mich schon endlich meine Olympus Pen E PL 3 in der Hand zu halten und klasse Fotos zu machen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.12.2012 10:42:29 GMT+01:00
Noch als Ergänzung: bei MFT muss die Lichtstärke für den Schärfentiefeneffekt umgerechnet werden: für APS-C * 1.5 und für Vollformat * 2. Also vergleicht sich ein 0,95 bei MFT mit Vollformat mit 1,9. Ein 2.0 wäre dann schon mit 4.0 zu vergleichen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.12.2012 21:54:56 GMT+01:00
Scotti meint:
das ist falsch, umrechnen muss man nur wenn man einen telekonverta zwischen objektiv und body setzt dann ergibt sich einen doppelte lichtstärke aber nicht wenn man das objektiv allein benutzt. wenn ich da ein 50mm f/1,2 für mft haben möcht müsste das objektiv ja dann eine lichtstärke von 0,6 haben und solche objektive gibt es nicht und wird es auch nie geben......nach ihrer meinung sind ja dann alle kameras und objektive die kleiner sind als vollformat nur müll der nicht mithalten kann mit der vollformat.....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.09.2013 14:11:21 GMT+02:00
win54 meint:
Hallo, mal eine Frage an alle die sich schon gut mit der kleinen E-PL3 auskennen. Ich habe mir jetzt das feine Zuiko 1,4/45mm bestellt. Wie kann ich bei hellem Tageslicht einen ND Filter einstellen oder sollte man nur mit Graufilter arbeiten? Danke für eure Tipps.
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