Kundenrezension

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gutes, mit tollen Infos geschriebenes Buch, aber keine Biographie, 30. Juli 2013
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Rezension bezieht sich auf: Ägyptens Sonnenkönigin (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch stellt eine im Grunde recht beeindruckende Abhandlung über eine faszinierende Frau namens Nofrete, bzw. auch bekannt als: Nefteta, Nefertiti wieder. Anfangen tut die fleißige und gelehrte Ägyptologin/ Archäologin mit dem Vater von Echnaton: Amenophis, III`. Und wen hat es nicht gepackt, das Ägypten- fieber? Denn alles rund um das alte-Ägypten, speziell aber jene berühmte Amarna-Familie (ein Teil der überaus bekannten 18 Dynastie) dem Neuen Reich, kann jeden fest in - seinen ganz eigenen speziellen Bann ziehen. Die Autorin macht in diesem Buch unter anderem deutlich, das Nofretete nicht Semenchkare gewesen sein kann. Beschreiben tut Sie es auf überzeugende Weise. Ein Beispiel aus dem Buch: Semenchkare war den Ägyptologen als schemenhafte, kaum greifbare Gestalt bekannt; er war möglicherweise der Gemahl Mertiatons und wahrscheinlich Mitregent und Nachfolger Echnatons. Wie schon Beketaton vor ihm scheint Semenchkare aus dem Nichts aufzutauchen, eine kurze Zeit als Günstling Echnatons zu existieren und dann wieder im Dunkel zu verschwinden. Die Theorie, Semenchkare sei mit Nofretete gleichzusetzen ist natürlich attraktiv. Wenn man das plötzliche Auftauchen Semenchkares mit dem ebenso plötzlichen verschwinden Nofretetes in Verbindung bringt, hat man zwei archäologische Rätsel mit einer einzigen, eleganten Lösung geklärt. Leider hatten die Vertreter der Mitregentschaftstheorie das Pech, daß neuere Untersuchungen von Mumienresten aus einem kleinen Felsengrab im Tal der Könige zu einem Ergebnis führten das ihrer Argumentation den Boden entzieht. Weiteres dazu auf Seite 230.

Aber warum waren Sie, die alten Ägypter und was sie repräsentierten - so eingestellt -, oder was hat sie angetrieben bzw. weswegen waren Sie ursprünglich samt Hieroglyphen- Schrift anwesend und machte sie zu der Kultur, welche sie letztlich waren? Wurden sie gar von Außerirdischen Besuchern/ innen in Iniationsriten eingeweiht oder stellt diese schwankende Hypothese absurden Quatsch dar? Denn zwar weiß ich selbst, das es als solches freilich pure Spekulationen meinerseits darstellt. Doch so gibt es eine lange, wenngleich - recht vorhandene Indizienkette -wie der Götterstammbaum im „Turiner Königspapyrus 193 es beweist. Dennoch könnten die zahlreichen Götter und Göttinnen der alt-ehrwürdigen Ägypter in der Tat Außerirdische gewesen sein, die die Ägypter in ihre eigene Religion eingeweiht haben...Hießen die Besucher deswegen vielleicht: Osiris, Isis, Horus, Hathor, Atum, Neith, Amun, Mut, Tefnet, Schu...u.s.w. Usf.? Und warum waren die Götter sterblich?. Es verbleibt vorerst bei den äußerst spannenden vielen Indizien. Doch ohne diese Einführung des Monotheismus durch Echn-Aton hätte nach Ansicht heutiger Ägyptologen ein Glaube an außerirdische Lebensformen nie aufkommen dürfen. Jesdenfalls waren die so zahlreichen Götter und Göttinnen wahrlich keine Götzen. Darüber hinaus fragt sich zugleich die Autorin in bezug zur Familie aus der Stadt Achet-Aton (das heutige Tell el-Amarna; etwa 300 Kilometer von Kairo entfernt), was der Grund für die Schädeldeformation gewesen ist?. Diesen versucht die Autorin auch auf den Grund zu gehen, scheitert aber folgend daran, weil sie sich nicht wirklich traut über den gewissen alternativ- und spekulativen- Bereich zu gehen. Die Archäologin und Ägyptologin J.Tyldesley gibt daher einen Einblick mit einer sagen wir: sanft-kritischen Note. Allerdings habe ich etwas entscheidenes vermisst. Auch bei den alten-Ägyptern ist Kritik nicht fern, obschon Frauen im Gegenüber anderer Kulturen zur deren Zeit nie besser behandelt wurden. Bedenken wir im Quervergleich den Koran oder die frauenverachtenden Passagen der meisten religiösen Bücher, allen voran der Bibel!. Denn während im Alten Reich noch ein bilineares Erbrecht herrschte, wird dieses schließlich im Neuen Reich unter dem Pharao Amenophis III. (1388-1351 v.u.Z.) durch eine unilinear-patrilineare Thronerbfolge ersetzt (das bilineare Thronerbrecht der Pharaonen). Parallel wird dieses gesellschaftliche Umwälzung von einer religiösen Umwälzung begleitet: Die aseitätische Kosmische Mutter wird zweigeschlechtlich in Göttinnen und Götter aufgespalten. Dies geht jedoch zunehmend mit einer patriarchalen Hierarchisierung in Form eines von einem Göttervater angeführten Götterpantheons einher und die Göttin wird schließlich von einem monotheistischen Vater-Gott völlig ersetzt, eben Aton. Zu einer Fehlinterpretation aus der Matriarchatstheorie heraus kommt es dann auch, wenn die Bedeutung von Frauen in der Geschichte daran aufgezeigt werden soll, dass es z.B. in Ägypten Gräber von Königinnen gibt, die besonders Reich ausgestattet sind. Eine besonders reiche Ausstattung von Gräbern, weist eindeutig darauf hin, dass es sich hier nicht um egalitäre hierarchiefreie Gesellschaften gehandelt haben kann, sondern bereits um eine herrschaftliche patriarchale Überlagerung. Obgleich ich Echnaton und auch seinen Vater nicht als Patriarchaten einstufen würde! Ich betrachte übrigens keinen einzigen Pharao als Patriarchaten! Damit lehne ich mich selbst, wie ich weiß, weit aus dem Fenster, aber beweist mir das Gegenteil.

Enttäuscht worden bin ich Insgesamt überhaupt nicht, doch einerseits überrascht über ihren Schreibstil. Wie ich weiter verärgert war, dass sie sich nicht wirklich getraut hat offener mit der Tatsache umzugehen, das jenes uns allseits bekanntes Christentum seine Wurzeln u.a. (auch in Sumer) sowie im alten Ägypten, zu suchen hat. Nirgendwo sonst als in der 18. Dynastie wird dies deutlich. Mittlerweile spricht man von ganzen 200 (!) Gemeinsamkeiten. Auch könnten sich die höchst patriarchalischen Bibelschreiberlinge bei Nofretete und Echnaton bedient haben. Dahingehend beschreibt die Autorin den Sonnenhymnus, der eine PAN-animistisch-theistische Sichtweise erkennen lässt, und sich unter anderem in jenem mittlerweile bekannten 104. Bibel-Psalm wiederfindet. Aufschlußreich erzählt die gelehrte Autorin, welche Rolle Echnaton als Vermittler bzw. Fürsprecher zu Aton hatte, und wie seine Große Königliche Gemahlin dabei fungiert hatte. Einer der ersten Vertreter dieser Schule im Hinblick altes-Ägypten vs. Bibel Parallelitäten war James Henry Breasted, der später zeitweise Howard Carters Tutanchamun-Grabungsteam angehörte. In seinem Buch „Dawn of Consience“ kommt er zu dem Schluß, dass der Monotheismus des als Häretiker bekannten Echnaton ein Vorläufer des israelischen Eingottglaubens (der aber nicht wirklich ein Eingottglaube ist; Echntaton bildete mit Nofretete eine Triade....) gewesen ist. Breasteds These beruht auf Ähnlichkeiten ägyptischer Texte mit entsprechenden Passagen des Alten Testaments. Hier hebt er insbesondere die Sprüche Salomos hervor. Sein schlagenstes Argument ist aber die Parallelität zwischen dem 104. Psalm und dem großen Aton- oder Sonnenhymne Echnatons und Nofretetes. Die auffälligsten Übereinstimmungen im 104. Psalm mit dem Aton-Hymnus sind in den Versen bis 26 enthalten. Aufgrund der Belegsituation, könnte man durchaus, so meint es auch die Autorin zur Ansicht kommen, dass die Königin neben ihrem Gatten der wichtigste denkende Kopf der religiösen Reform war und aktiv an der Einführung des Atonkultes mitwirkte. Doch woher rührte, so fragt die Autorin auch, Nofretes profundes theologisches Wissen? Wer waren die wirklichen "Berater" hinsichtlich der "Neuen Lehre"? Wer dazu den Aton-Hymnus genau studiert, kommt aber zu dem Ergebnis, dass mindestnes noch eine weitere ominöse Person am Aton-Monotheismus mitfeilte. Bevor man zu ergründen versucht, um welche Person es sich handeln könnte, sei hier dargelegt, wie die Forschung diesen theologisch-archäologischen Kriminalfall gelöst hat. Die Antwort ist herrlich einfach, wenn man sie denn weiß: Sie rührt aus einem genauen exegetischen Vergleich des atonistischen Hymnus mit dem 104. Psalm der christlichen Bibel. Der bringt nämlich überraschendes zutage:

Bibel, 104 Psalm
Vers 20: Schickst du Finsternis, so wird es Nacht. In ihr schleicht alles Waldgetier umher.
Vers 21: Die Löwen brüllen nach Raub; sie verlangen von Gott ihre Nahrung.
Vers 22: Strahlt die Sonne auf, dann verkriechen sie sich und lagern in ihren Höhlen
Vers 23: Nun geht der Mensch an seine Arbeit und an sein Tagwerk bis gegen Abend.
Vers 24: Wie zahlreich sind doch deine Werke Herr! Sie alle schufst du in Weisheit, die Erde ist erfüllt mit deinem Eigentum.
Vers 25: Da ist das Meer, so groß und weitumfassend, darin Gewimmel ohne Zahl: Lebewesen klein und groß!
Vers 26: Schiffe ziehen dort einher, der Seedrache, den du geformt, damit er darin spiele.

Aton-Hymnus
Kolumne 3: Lässt du dich im westlichen Lichtort nieder, hüllt Dunkel die Erde.
Kolumne 4: Sein Lager verlässt das Raubzug,...
Kolumne 5: Doch die Erde erstrahlt...
Kolumne 8: Wie mannigfaltig sind deine Werke!
Kolumne 8: ...nach deinem Willen hast du allein die Erde geschaffen, die Mensch, die Herden großes und kleines Getier,...
Kolumne 6: Schiffe ziehen flussauf und flussab.

Dieses Auffälligkeiten und mehr bespricht die gelehrte Autorin in einem Kapitel, traut sich leider dennoch nicht zu weiteren Ausführungen, welche eben so dringend nötig gewesen wären. Warum hat sie es nicht Offensiver angegangen? Die Antwort könnte vereinfacht, wie ich`s schon vorab vermutet habe, im gewissen christlichen Hintergrund der Autorin, zu finden sein. So ist es wahrlich an-und-für sich bedauerlich, dass der eigene spirituelle Hintergund (und egal wie wichtig das fur den einzelnen ist) hindert, weiter ernsthaft zu forschen um jede Beeinflussung von Nofretete und Echnaton als solches abzustreiten. Aber nicht nur diese Ähnlichkeiten der Texte sind geradezu frappierend. Zwei in weiten Teilen übereinstimmende Texte aus der Antike – es sind schon auf wahrlich weniger handfestem Material archäologische Theorien aufgestellt worden. Das führt doch letztlich zu der Frage: Gab es eine Persönlichkeit, die mit sogar an beiden Texten mitwirkte – und Nofretete kannte? Es kann diese Person existiert haben, doch ist sie in der Wissenschaft heftigst umstritten. Indes haben sich auch Fachfremde wie der Wiener Begründer der Psychoanalyse, Sigmund Freud, mit dieser Persönlichkeit ausführlichst befasst. Es handelt sich um keinen geringeren als den Religionsstifter Moses, der in den drei Weltreligionen (Christenheit, Judentum, und Islam) einen bedeutenden Platz einimmt!. Die relativen Übereinstimmungen zwischen dem Israeliten und dem ägyptischen Königspaar sind beeindruckend: Gemeinsam mit Echnaton war Nofretete jedenfalls eine Religionsstifterin – Moses ebenso. Nofretete hatte sich dem Monotheismus verschrieben – genauso wie Moses. Und wie Nofretete wirkte gleichfalls Moses (zeitweise) am ägyptischen Hof. Und Echn-Aton wird in vielen Büchern als Begründer des Monotheismus bezeichnet. Die monotheistischen Vertreter der abrahamitischen Religionen zweifeln dies jedoch an, weil sie – natürlich -, keine ägyptischen Wurzeln haben wollen.

Die Mühlen der Wissenschaft mahlen oft langsam. Es sollte noch circa fünfzehn Jahre dauern, bis sich „Breasteds Schneeball“ zu einer „Weigallschen Lawine“ mauserte. Arthur Weigall war Ägyptologe und entwickelte, auf der Basis von James Breasted, ein Szenario, das erstmals einen direkten Zusammenhang zwischen dem Exodus, Echnaton und Tutanchamun herstellt. In etlichen Schriften stellte Weigall ab 1910 sein Konstrukt vor, das zusammenfassend folgende Pärmissen beinhaltet: Exodus und Echnaton religiöse Revolution waren direkt miteinander verbunden, standen in direktem Zusammenhang. Der Exodus erfolgte am Ende der Regierungszeit Tutanchamuns, Doch hat man sich darunter keine Flucht des „auserwählten Volkes“ vorzustellen. Vielmehr erfolgte eine Vertreibung durch die Ägypter unter Führung des Generals Haremhab, der zum übernächsten Herrscher nach Tutanchamun aufsteigen sollte. Ein weiteres interressantes Detail ist, dass das Wort „Ägypten“ in der Bibel insgesamt sechshundertachtzig Mal vorkommt, das Wort Isreal in ägyptischen Texten aber nur ein einziges mal.

Allerdings fand ich es sehr gut, wie die Autorin Echnaton auch in Schutz nimmt; im Gegensatz zum Vater: Amenophis` III. Denn Echnaton, also Amenophis IV.` (die richtige Schreibweise wäre hierbei die des Amenhotep) war aus Sicht der Autorin keineswegs ein mystischer TRämuer oder gar ein Revolutionär oder an einer sonstigen Krankheit leidender Mann gewesen. Nach Glanvilles Ansicht verdiente er als König nichts als Tadel, Breasted feierte ihn als ersten Individualisten der Geschichte, für Gardiner wiederum trug er Züge eines Fanatikers, und Pendlebury hielt ihn für einen an religiösem Wahn Leidenden. Denn so ist es vollkommen richtig, wenn die Autorin schreibt: Nur eine außergewöhnliche Persönlichkeit kann über die Jahrtausende hinweg ein derart kontroverses Spektrum an Meinungen und Betrachtungen erzeugen. Der oftmals vielleicht missverständlich gefürchtete Pharao Echnaton galt auch als großer Eingeweihter, Mystiker und Träumer. Von folgenden Sätzen distanziert sich auch die Autorin: Bei allem, was man zugungsten Echnaton sagen kann, bleibt er doch im Geiste bis zum Ende totalitär. Das Recht des Individuums, sich frei zu entscheiden, war ihm gänzlich fremd. Er war der Vertreter einer universellen himmlischen Macht, die universelle Unterwerfung forderte, universelle Wahrheit beansprichte und von der keine weitere Offenbarung zu erwarten war. Ich kann mir kein unangenehmeres Regime vorstellen, unter dem Leben zu müssen jemanden beschieden sein kann. Dem kann man einfach nicht zustimmen, und warum dem so ist, genau dieses erklärt, und beschreibt die Autorin mit wahrer Leidenschaft. In bezug zu Moses ein weiterer Vergleich: Nur der Pharao selbst hatte Zugang zu Naos (Tempelkapelle), wo er allmorgendlich die Gottheit erweckte und die Gesetze für sein Volk erhielt, damit die Welt der Menschen weiterexistierte. Auf ähnliche Weise war es in der Bibel Moses, der die „Zehn-Gebote“ beziehungsweise die „Worte-Gottes“ empfing. Auch war es immer wieder nur Moses, der den persönlichen Kontakt zu „Jahwe“ haben durfte. In Anbetracht der Tatsache, daß die biblischen Psalme wortwörtlich der „Aton-Hymne“ entnommen wurden, erscheint auch die Verknüpfung der hebräischen Tradition mit der Vorlage des Echnaton als realistisch. Überdies hatte Echnaton in der Tat zwei Wesire, die „Nacht“ und „Ra-Mose“ hießen!. Zwar meine ich, das die Autorin weit über`s Ziel hinaus schießt, in welcher sie Nofretete als Pharaonin vorstellt, quasi als Mitregentin neben dem wahren und wirklichen König Echnaton. Aber es kann gar kein Zweifel daran bestehen, das Echnaton und seine "Große Königliche Gemahlin" Nofretete eine Art verschmolzenes Ehepaar darstellten, und überdies freilich sicher mehr waren, als nur ein einfaches Königspaar!.

Warum Echnaton dann aber, worauf die Autorin in ein paar Seiten auch entsprechend eingeht, die Außenpolitik so dermaßen vernachlässigt hat, kann an dem intensiven Verhältnis zu seiner Frau gelegen haben. Man könnte also auch behaupten, das die zwei einfach mitsamt ihrem ganzem "Clan" in einer irgendwie ganz-und-gar anderen eigenen Welt, lebten. Alles in allem ist das Buch absolut weiter zu empfehlen, denn die Autorin kontert mit zwar sanfter Kritk, und so wird dieses vor allem deutlich beim Kapitel über Amenophis`III., den Vater Echnatons, doch sie weiß im Grunde in vielerlei Hinsicht zu überzeugen, auch wenn sie es liebt abschweifend zu werden, um eigene persönliche Überlegungen auf die Amarna-Zeit zu projizieren. Dieses wird widerum klar ersichtlich in dem Kapitel über die ägyptische Religion, besonders der jener Aton-Theologie, und in den Deutungen der verschiedenen Kunstreliefs. Dennoch war auch das Analysieren des neuen Kunstils sehr einfühlsam beschrieben und erklärt. Genau das Gleiche gilt auch für die Beschreibung was den Bau der neuen Stadt betrifft, in welche Echnaton übersiedelte, das hat mit gut gefallen. Insgesamt wurde ich nicht enttäuscht. Man kann Nofretete ohne Zweifel in eine Reihe von Pharao Hatschepsut, Merit-Neith (Pharaonin?) Ah-mes-Nefertari, Ah-Hotep, Nitokris, Hetep-her-es (Mutter des Cheops) Nefru-Sobek, Tauswere, stellen. Die Autorin ist eine Archäologin/Ägyptologin, welche sich sehr gut auskennt, ihren Beruf liebt, und auch entsprechend so darüber schreibt. Und ja, sie schreibt nur so voller Tatendrang und Esprit.
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1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.08.2013 00:00:32 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 15.08.2013 16:30:42 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.08.2013 20:33:00 GMT+02:00
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.08.2013 16:35:17 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 15.08.2013 19:12:15 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 18.08.2013 06:31:40 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.08.2013 22:15:15 GMT+02:00
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.09.2013 10:47:25 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.09.2013 12:31:04 GMT+02:00
Jayanti meint:
In manchen teilen mögen sie recht haben, doch eine Unterhaltung aus Star trek (selbst wenns fiktiv aus dem fernsehen kommt) ist auch gut gewählt:

Commander Wiliam Riker sagte: „Dieses Schiff wird mir fehlen, der Abschied kommt viel zu früh.“ Daraufhin sagt Captain J.L.Picard: „Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit, würde uns wie ein Raubtier einen Leben lang verfolgen. Ich möchte viel-lieber glauben, dass die Zeit unsere Gefährtin ist, die uns auf unserer Reise begleitet, und uns daran erinnert, jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen. Was wir hinterlassen, ist nicht ist so wichtig wie die art, wie wir gelebt haben. Denn letztlich sind wir alle nur sterblich!." Sprechen sie nur für ich selbst, sagte daraufhin Riker, "ich habe vor ewig zu leben"

Und was auch immer danach kommen mag (sofern überhaupt etwas kommt, und es nicht nur dunkel bleibt) , und was auch immer noch passiert: Ich lebe jetzt, und sollte ich heute sterben, würde ich mich nicht beschweren. Denn: Auch die Möglichkeit meines persönlichen Weiterlebens nach dem Tod ist für mich Gefühlsmäßig kaum wichtig. Natürlich will ich nicht sterben, aber wenn ich an meinem Tod denke, der eines Tages kommen wird, wie ich ja weiß, dann meine ich, daß mich beide denkbaren Alternativen gleichermaßen glücklick machen würden (ich benutze das Wort "glücklich" ganz bewußt, trotz meiner Liebe zum Leben, denn für mich bedeutet Glücklichsein auch heitere Hinname des Unausweichlichen. Mein Leben voll und ganz in der Überzeugung zu leben, daß ich im Rahmen meiner Fähigkeiten und Möglichkeiten zu dem beitrage, was ich für das Wohl meiner Lieben und der Menschheit im allgemeinen halte. Nach einem solchen befriedigenden Leben wüürde es mir keineswegs etwa ausmachen, mich in nichts aufzulösen und andere weitermachen zu lassen - genau wie man glücklich schlafen geht, wenn man einen mit guter, interessanter Arbeit ausgefüllten Tag hinter sich hat. Aktivitäten und Pflichten nach dem Tod des Körpers fotzusetzen und meine Aufgabe, falls es eine gibt, auch dann zu erfüllem - genau wie man am Morgen wieder frisch erwacht und die am Abend unterbrochene Arbeit weiterführt.

Ich persönlich fühle mich angesichts beider Möglichkeiten sehr wohl und weiß nicht, welche mir lieber wäre, hätte ich die Wahl. Ich bin nicht einmal sicher, ob ich, was meine Persönlichen Interessen angeht, die Lösung kennen möchte. Bei näheren Übelegungen glaube ich, daß ich vielleicht irgendeine Form weiterer Existenz den Vorzug geben würde; gleichzeitig aber halte ich meine persönliche Existenz nicht für sehr wichtig, und ich fände es bestimmt nicht ungerecht, wenn mein Tod das absolute Ende meiner Existenz bedeuten würde, sofern die Welt demaßen funktioniert. Für mich liegt im Wunsch nach individuellen Weiterleben eine art Egozentrik. So würde ich schon alleine die Möglichkeit eines Weiterlebens bevorzugen, nicht aber aus persönlichen Gründen. Ich habe vielmehr erkannt, daß das hier im Jetzt erlebte und die Forschungen der Quantenphysik auf die Wahrscheinlichkeit irgendeiner Art des Weiterlebens hinweist. Meine jetzige Bevorzugung dieser Alternative entspringt einem disziplinierten, spontanen Sichfügen, das mich in eine hramonische Beziehung zu dem bringt, was ein kosmisches Gesetz zu sein seint. Und da ich keine Dogmen, keine als heilig verklärten Schriften lesen und glauben brauchte, werde ich mich fallen lassen und abwarten was da vllt. noch kommen wird- könnte. Und deshalb würde ich mich vielmehr als Pantheistin bezeichnen, genau wie schon der große Albert Einstein

Veröffentlicht am 15.09.2013 16:28:42 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.09.2013 16:41:57 GMT+02:00
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.09.2013 15:02:14 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.11.2013 23:58:32 GMT+01:00
Jayanti meint:
Interessant was sie schreiben, werde später mal die Tage etwas mehr dazu vermerken, doch soviel sei gesagt: Sollte nichts mehr kommen, es also aus sein, oder ich in ein Nichts verfließe, wäre das nicht weiter schlimm, denn was ich sagen oder anders ausgedrückt - worauf ich hinausmöchte - ist, das ich mit meinen nunmehr 31 Jahren ein bisher wirklich schönes Leben gehabt habe, denn so bin viel herumgekommen, habe viel erlebt (schöne Dinge wie ich ja weiß) durfte u.a. tolle Menschen an-treffen bzw. auch freilich neue dann kennenlernern, durchaus viel gesehen, viele Länder bereist (Eltern sind viel wegen Geschäfte im Ausland unterwegs gewesen, Studium wegen bin ich viel herumgekommen) usw., aber wie ich schon erwähnte, nehme ich mich selbst - nicht so wichtig - und wäre daher auch gar nicht derart verärgert, wenn es das gewesen wäre. Allerdings traue ich dem Braten nicht so recht, das alles, also zugleich das Leben, die Welt und alles was es miteinschließt und damit zusammenhängt ein Witz sein soll. Anthropomorphe oder kreationistische Vorstellungen kommen für mich nicht in Frage, doch könnte es etwas schöpferisches geben, das möchte ich sogleich als solches nicht absprechen, aber was damit tun, wie gehen wir damit um? Von der Biochemie, Biologie, Gehirnphysiologie aus betrachtet, wird eine personal- tranzendent gedachte Gestalt überflüssig
Ausschwitz und der Holocaust sind für mich beste Beispiele um den Glauben an eine Religion ab absurdum zu würden, jedenfalls an den Theismus!. Es ist mehr wie ein Gedanke, sogleich wie der von der größe des Menschen, eine Vorstellung irgendwo. Schauen sie auf Youtube mal Bleep oder Joe Dispenza. Jeder nennt das halt anders, daher lassen wir uns überraschen, wenn es soweit ist, oder?....Ich kann/- konnte z.B. die Religionskriege, Debatten darum und mehr welche das umfasst, nicht mehr (nie-) nachvollziehen. Alle sind wir letztlich sterblich, egal ob wir ein unzerstörbares Bewusstsein in uns tragen. Was dann danach kommt, also nach dem definitven Tod der Zellen...Tja, nun, niemand kam bisher zurück um davon zu berichten, deswegen sage ich: lassen wir uns überraschen und genießen wir das Leben

Namaste. Ich sehe deine Lebenskraft, die wie ein kristallklarer Strom einen Berg hinabfließt. Die Schwingungen deines elektrischen Körpers und deiner heilenden Energie inspirieren und erfreuen mich. Du wurdest niemals erschaffen und kannst nicht zerstört werden. Wie in Avatar gesagt wurde: „Es gibt ein Netz aus Energie, das sich durch alle lebenden Wesen zieht. Es ist aber nur geliehen, und eines Tages musst du es zurückgeben.“ Ob das allerdings stimmt, werden wir erst erfahren, wenn wir alle als Mikro-Makro-individuelles Geschöpf (weil wir so voller Bakterien sind) die Reise antreten

Ach ja.: Den Homo sapiens-superior, habe ich von Stan Lee, das kommt also nicht von mir und hat auch nichts mit uns, den Menschen zu tun. So will ich zudem keinerlei Werbung für einen Supermenschen betreiben, nur bezog sich das auf eventuelle Außerirdische, von welchen ich überdies felsenfest überzeugt bin, das diese existieren...in welcher Form auch immer ;)

Wobei Gott für mich eine Erfindung und Sehnsucht des Menschen darstellen könnte, oder aber es wäre ein evolutionäres Plus sozusagen - ein konkreter Überlebensvorteil, denn auch die moderne Hirnforschung wird dies in teilen bestätigen, unabhängig welche Einflüsse die Quantenphysik hier- beizutragen hat. Das Universum ist wohl eher soetwas wie ein sich selbst-regulierender belebter, bewusster Organismus, mit welchem wir allesamt vernetzt sind, welches aber Unpersönlich ist, und sich nur als PAN oder Panentheistisch verstehen lässt.

Veröffentlicht am 24.09.2013 23:38:26 GMT+02:00
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]
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