Kundenrezension

108 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Extreme Auflösung - Man muss mit umgehen können, 23. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon D800 SLR-Digitalkamera (36 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) Monitor, LiveView, Full-HD-Video) Gehäuse schwarz (Elektronik)
Nikon D800, Seriennummer 6089..

1. Autofokus
Keine Probleme mit den linken Autofokusmessfeldern. Egal mit welchem Messfeld, der Autofokus entspricht der Einstellung in Live View und sitzt.

Ich habe allerdings bei allen Nikon Objektiven einen leichten Frontfokus, den ich mit der Autofokusfeineinstellung justiert habe. Dies ist mir auf den bislang geschossenen Fotos nicht aufgefallen. Erst mit einem Testaufbau konnte ich dies bei Offenblende feststellen. Im Kameramenü gibt es einen Punkt, indem man den Fokus feinjstieren kann. Die Kamera merkt sich jedes Objektiv und stellt den programmierten Wert bei jedem Objektivwechsel automatisch wieder ein.

Meine Korrekturwerte

Nikon f2.8 70-200mm VR II +4
Nikon f1,8 85mm +20
Nikon f4 24-120mm + 10
Nikon f4 16-35mm +15
Nikon AF-D f1.8 50mm +3
Nikon AF-S 2.8 24-70mm +3

Update: 21.11.2013: Da mich die Notwendigkeit der AF Feinjustierung insbesondere bei dem 85mm Objektiv genervt hat, haeb ich die Kamera mitsamt Objektiven zur Autofokusjustierung zu Nikon Frankfurt gebracht. Das ganze dauerte 1 Tag bis ich alles zurück bekam. Im Ergebnis ist die Feinjustierung jetzt ausgeschaltet. Der Autofokus arbeitet absolut perfekt. Ich muss nichts mehr korrigieren. Selbst wenn der Schärfentiefenbereich nur wenige Millimeter beträgt, passt alles. Ich bin insbesondere von dem 85mm jetzt total begeistert.

Update 26.03.2014
Man sollte bei dem AF-C, also dem kontinuierlichem Autofokus die Kamera auf Schärfepriorität stellen. Bei der D3S funktioniert Auslösepriorität sehr gut. Bei der D800 sind allerdings die Fotos sich schnell bewegender Kinder ständig etwas unscharf, trotz kurzer Belichtungszeiten. Dies ändert sich mit der Einstellung auf Schärfepriorität. Die Aufnahmen sind deutlich besser.

2. Landschaftsaufnahmen
Die D800 verlangt meines Erachtens nach eine andere Herangehensweise beim fokussieren. Durch die extrem gute Auflösung ändert sich die Schärfe durch Bewegungen des Fotografen schnell. Meine Einstellung ist daher:

Kontinuierlicher Autofokus und Schärfeprioritätanstatt Auslösepriorität auch bei AF-C.
Herangehensweise: 1. Ausschnitt bestimmen. 2. Autofokusmessfeld auswählen, 3. auslösen.

Die Auflösung ist so extrem, dass schlechte Objektive sofort bloß gestellt werden. Der Vorteil der Auflösung ist, dann man eigentlich keinen so großen Zoombereich benötigt, da man extreme Ausschnittvergrößerungen machen kann. Als „Immer drauf“ reicht ein 24-120 mm locker.

3. Sport
Im FX Modus sind max. 4 Bilder pro Sekunde bei FX zu wenig. Schneller wird es mit Mignon Akkus im Handgriff. Hier schafft diese im DX Modus 6 Bilder pro Sekunde. Bei Crop 1,2 sind es noch 5 Bilder pro Sekunde. Die Mignonakkus steigern aber gegen über Nikon Akku das Gewicht nochmals spürbar. Die Autofokus Messfelder arbeiten nur im DX Bereich und sind sehr schnell. Mit dem 3D kontinuierlichen Autofokus gibt es praktisch kein Ausschuss.

4. Low Light
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der Auto ISO Einstellung gemacht. Es gibt die Möglichkeit, dass die Kamera automatisch je nach Objektiv auf eine ausreichend kurze Verschlusszeit achtet und notfalls die ISO hochstellt.
Auch bei hoher ISO Zahl sind die Bilder kaum verrauscht. Skaliert man diese runter auf z.B. 12 Megapixel gibt es bis ISO 6.400 keine schlechten Bilder.

Update: Für Sportaufnahmen in der Halle (Tischtennis) habe ich mir noch eine Nikon D3S gebraucht gekauft. Der Unterschied bei hohen ISO Werten ist mehr als deutlich zugunsten der D3S mit nur 12 MP. Das Tempo sowieso. Die D800 ist super für Landschaft. Die D3S super für Halle und schnelle Sportarten. Das Rauschen bei dir D800 ist deutlich besser als bei meiner alten D300. Aber insgesamt eine Liga schlechter als bei der D3S. Bei der D3S sind mit ISO 5000 die Aufnahmen noch knack scharf und das Rauschen nach der RAW Entwicklung nicht zu sehen. Trotz der 36 MP bevorzuge ich in der Sporthalle die D3S

5. Sonstiges
Der Liveview Modus ist viel besser als bei der D300 (ohne S). Ein Knopf und man ist im Liveview und kann hier direkt scharf stellen und auslösen. Der Nachteil ist, dass ich mehrmals aus Versehen unbeabsichtigt den Live View Modus ausgelöst hätte und unbemerkt sich das Display eingeschaltet hatte, was einen wesentlich höheren Batterieverbrauch zur Folge hatte.

In einem Freizeitpark habe ich mit einem Nachbau Akku 850 Fotos gemacht. Einmal hatte ich für einen unbekannte Zeit aus Versehen Live View laufen. Der Akku hält also sehr gut durch.

Die Kamera ist recht schwer und groß und fast sich mit kleinen Händen nicht so gut an wie eine D300. Der Autofokuswahlschalter hat nur die Positionen manuell und AF ein. Um zwischen kontinuierlichem und Einzelfokus zu wechseln muss man den AF Schalter drücken und am Wählrad den gewünschten Modus und / oder die Anzahl der Messfelder einstellen.

Das Gehäuse ist gut abgedichtet. Im extremen Schneeregen mit starken Windböen hatte ich keinerlei Probleme.
Update Juli 2014: Als ich im Herbst 2013 im Europapark Rust in der Tiroler Wildwasserbahn war, saß wohl auf dem falschen Platz. Während ich das Eintauchen ins Wasser mit 4 Bilder /s fotografierte ergoss sich eine Ladung von einem gefühlten halben Eimer Wasser über die Kamera. Ich habe nur den Filter am Objektiv abgetrocknet und weiter fotografiert. Bis jetzt ohne Folgen.

Softwareprobleme hatte ich ebenfalls keine. Die Kamera stürzte niemals ab und war immer einsatzbereit.

Im Videomodus – geht nur mit eingeschaltetem Liveview Display verbraucht die Kamera viel Strom. Nach geschätzten 15 min Aufnahme mit Handgriff und 1900 mAh Mignon Akkus wird bereits ein niedriger Akku Stand angezeigt.

Probleme mit Schmutz auf dem Sensor hatte ich nach nunmehr 1.600 Bildern mit vielen Objektivwechseln noch keine. Ich habe im Menü eingestellt, dass der Sensor beim Ein- und Ausschalten gereinigt wird. Bislang sind alle Fotos perfekt ohne sichtbare Staubflecken. Die Reinigung scheint daher sehr gut zu funktionieren.

Kälte:
Bei einem Kurzurlaub im Nordschweden zeigte die Temperaturanzeige mittags in der Sonne minus 26 Grad. Am gleichen Abend 100 km weiter nördlich in Abisko mit dem offenen Sessellift zur Abisko Sky Station gefahren. Dort mind. 2,5 Stunden im Freien Polarlichter fotografiert und keinerlei Probleme mit der Kamera gehabt. Display usw. ging alles perfekt. Nur das Carbon Stativ musste erst wieder ins warme, bevor es sich einfahren ließ.

Schärfe Update 20.03.2014
Der Umgang mit den 36 MP ist nicht einfach. Kleine Bewegungsunschärfen fallen sofort auf. Es ist manchmal nicht einfach ein Portrait zu schießen, bei dem jedes Härchen des Augenliedes knack scharf ist. Man braucht deutlich kürzere Verschlusszeiten als man es bisher gewohnt war. Und selbst bei 1/250 sec bei 85mm ist nicht jedes Fotos bis in die feinsten Härchen scharf. Schließt man die Blende auf einen höheren Wert als Blende 8 kommt eine Beugungsunschärfe hinzu. Daher eigenen sich Werte zwischen 1.8 und 8 am besten für scharfe Fotos.

Schärfe Update 02.06.2014
Die Kamera ist aufgrund der vielen Pixel sehr anfällig für Bewegungsunschärfen. Toll ist die Funktion, welche die ISO Automatik an die verwendete Brennweite anpasst. Ich habe hier bei kürzeste Verschlusszeit "Automatisch" eingestellt. Dabei kann für "Automatisch" extra eingestellt werden Normal, Länger in 2 Stufen und Kürzer in 2 Stufen. Länger ist für jemand der die Kamera sehr ruhig halten kann, kürzer wenn die gewünschte Belichtungszeit noch kürzer sein soll. Also bei Kürzer z.B anstatt bei 200 mm Brennweite 1/200 sec statt dessen 1/400 oder 1/640 sec. Mit der kürzesten Einstellung habe ich bei Portraits von nervösen Kindern alles knack scharf. In der Standarteinstellung waren nur die Aufnahmen scharf, bei denen die Kinder mal wirklich ruhig waren.
Ich finde diese Einstellmöglichkeit vermeidet Fehler. Man muss weniger nachdenken welche ISO Zahl man nimmt.

6. Meine Eindrücke von Objektiven:

Nikon f2.8 70-200mm VR II – Super schneller Autofokus, knack scharf. Dank VR II bei 200mm und 1/125 Sekunde scharfe Bilder

Nikon f1,8 85mm - Nach Kalibration Knack Scharf und gut

Nikon f4 24-120mm Sehr gutes immer drauf Objektiv, in der Bildmitte immer scharf. Bei 120 mm wird es am Rand schlechter.

Nikon f4 16-35mm – Nicht so gut wie mein Tokina 12-24 an der D300. Trotzdem gut und scharf. Bei 16mm hohe Verzeichnung. Bei 35mm könnte es schärfer sein. Zum Rand hin deutlicher Schärfeverlust.

Nikon AF-D f1.8 50mm – Super scharf. Auch bei Offenblende ok. Aber winziger Schärfentiefebereich dank FX Sensor.

Nikon 28-80mm – Echt scharfe Billig Plastiklinse

Nikon AF-S 2.8 24-70mm - Super scharf, wertig gebaut. Relativ schwer.

Sigma 28-300mm – Oh mein Gott!! Bloß weg damit

Tokina AF 17mm f/3.5 AT-X Pro f3.5 Festbrennweite – Die Randschärfe ist so extrem schlecht. Die Fotos sind nicht zu gebrauchen

Tokina 12-24mm AT-X 4.0 PRO DX – DX Objektiv im FX Modus: Bei 24mm keinerlei Randabschattungen und vor allem in der Bildmitte superscharf. Am Rand noch ok.

Nikon 2.8 14-24mm Traumhafte Schärfe, tolle Farben, Hammer.

Nikon 28-300mm Richtig toll scharf, gutes Reisezoom. Allerdings Motive vor dem Hintergrund freistellen geht aufgrund der Lichtstärke eigentlich nur im Telebereich. Es kommt natürlich auf die Entfernung zum Motiv an.

Die Eindrücke sind persönlich geprägt. Andere mögen andere Ansichten haben

Zum AF Problem von Kameras aus den ersten Serien 2012

Dies ist meine persönliche Meinung und daher eigentlich nicht Teil der Rezension:

Daher erübrigen sich Kommentare oder negative Bewertungen meiner Rezension. Es wird viele geben, die anders denken als ich. Das finde ich auch in Ordnung.

Meiner persönlichen Meinung nach, wird das AF Problem übertrieben dargestellt. Meine erste D800 aus Juni 2012 hatte auch das AF Problem. Dies habe ich aber erst durch probieren im Dezember 2012 herausgefunden, nachdem ich darüber gelesen hatte. Zwischenzeitlich hatte ich viele Tausend erstklassige und scharfe Fotos gemacht.

Die D800 hat 51 Messfelder. Von dem Problem waren genau die 3 äußerst linken Felder betroffen. Im normalen Gebrauch bei Landschaft und Sport bemerkt man diese Fehler nicht, da man nicht unbedingt diese 3 Messfelder benutzt. Selbst wenn ich diese benutzt habe, waren die Fotos knackschaft, da ich mindestens auf Blende 5.6 abgeblendet hatte.

Ich habe lange überlegt, ob ich die Kamera verkaufe und mir für mind. 500 Euro Aufpreis eine neue D800 kaufe. Letztendlich habe ich es aus dem Grund gemacht, da ich davon ausgehe, dass der Wertverlust in ein paar Jahren von Kameras mit dem AF Problem höher ist, als von Kameras ohne AF Problem.

Ich persönlich bin nur zufällig auf Berichte über ein AF Problem gestoßen und wäre von alleine nicht darauf gekommen.

Es ist aber die Entscheidung eines jeden Einzelnen, ob er die Kamera gut oder schlecht findet, wenn die 3 linken Felder bei Offenblende und lichtstarken Linsen fehlerhafte Ergebnisse liefern.

Richtig ist, dass es schade von Nikon ist, Kameras mit einem derartigen Problem auszuliefern. Umgekehrt hat die Kamera eine derart extreme Auflösung, das es schwierig sein dürfte im Rahmen der Massenproduktion eine Justage des Autofokus perfekt zu gestalten.

Jeder muss es für dich entscheiden ob er die Kamera mag oder nicht oder das Risko eingehen will, eine Kamera mit Fehlern in den 3 linken Messfeldern zu haben. Ich mag meine D800 und habe mich keinen Tag geärgert.

Update Juli 2014
Nikon hat die D810 vorgestellt. Ich sehe allerdings keinen Grund zu wechseln. Unterschiede sind eine bessere Motivverfolgung mit dem Autofokus, wohl etwas besseres Rauschverhalten und eine geringfügig bessere Serienbildgeschwindigkeit. Alles Unterschied die mich für Sportaufnahmen interessieren würden. Aber dafür ist die D810 im FX Vollformatmodus immer noch zu langsam.
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Kommentare

Von 3 Kunden verfolgt

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1-10 von 15 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 28.02.2013 17:54:21 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.02.2013 17:55:28 GMT+01:00
Dr. Maulbeer meint:
Dürfte ich hierzu fragen: "Auch bei hoher ISO Zahl sind die Bilder kaum verrauscht. Skaliert man diese runter auf z.B. 12 Megapixel, gibt es bis ISO 6.400 keine schlechten Bilder."
Originalbild nur in Raw, oder auch in JPG?
Wie skaliert man herunter?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.02.2013 22:10:26 GMT+01:00
H. Salzbrunn meint:
Hallo, wenn ich ehrlich bin, bin ich zu bequem in Raw zu fotografieren. Oftmals stelle ich in der Kamera ein, dass gleichzeitig RAW und jpg Bilder gespeichert werden und RAW Bilder auf der einen Speicherkarte gespeichert werden und jpg auf der anderen Speicherkarte. Benutzen tu ich meist nur die jpg Bilder (in fine und large) da der automatische Weißabgleich sehr gut funktioniert. Das gilt also auch für jpg Bilder.

Ich schalte auch die Rauschreduzierung bei Langzeitbelichtung aus, da bei einer Belichtungszeit von 30 Sekunden die Kamera für weitere 30 Sekunden an der Rauschreduzierung arbeitet. Ich finde trotzdem kein Rauschen in den Fotos.

Skalieren mache ich in Adobe Photoshop, in dem ich auf Bildgröße gehe und diese von 7360 x 4912 pixel z.B. auf 4000 x 2670 pixel ändere.

Im Link - hoffe ich kann ihn einfügen - sind viele Fotos mit sehr langen Belichtungszeiten als Beispiel.

http://www.flickr.com/photos/german-traveler/sets/72157630910391632/detail/

Veröffentlicht am 21.03.2013 09:56:36 GMT+01:00
B.B. meint:
Hallo,
zu Ihrem Objektiv Nikon 1,8 50mm: Der "winzige" Schärfebereich hat nichts mit dem FX Sensor zu tun, sondern mit dem
Fotografieren mit Offenblende (1,8).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.03.2013 10:45:26 GMT+01:00
H. Salzbrunn meint:
Doch. Es ändert sich der Abbildungsmaßstab und damit der Schärfebereich.

http://www.prophoto-online.de/digitalfotografie/Sensorgroesse-Schaerfentiefe-10001071

Veröffentlicht am 21.03.2013 11:46:23 GMT+01:00
Ich habe noch das alte f2.8 80-200 Objektiv, möchte mir die D600 oder die D800 kaufen. Kann ich dieses Objektiv noch verwenden, bzw welche Einschränkungen habe ich zu erwarten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.03.2013 13:59:00 GMT+01:00
H. Salzbrunn meint:
Das 80-200 ist für Kleinbild und geht daher problemlos an einer D600 oder D800. Ich habe gelesen, dass die D600 mit den ersten 3000 Bildern Probleme mit Schmutz und Öl haben soll, die sich auf den Sensor legen, so dass eine Reinigung erforderlich ist.

Bei der D800 habe ich keinerlei Probleme mit Schmutz auf dem Sensor

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.03.2013 20:19:00 GMT+01:00
Vielen Dank für Deine Information.

Peter

Veröffentlicht am 06.04.2013 17:14:01 GMT+02:00
Fliegenpilz meint:
Ist die Kamera auch für unerfahrende Fotographen geeignet, oder kann sie dafür zuviel?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.04.2013 18:42:41 GMT+02:00
H. Salzbrunn meint:
Hallo, die Kameramenüs entsprechen bis auf wenige Kleinigkeiten denen einer Nikon D300. Die Kamera hat zwar eine Programmautomatik aber keine Motivprogramme. Mit einem guten Buch, dass die Einstellungen und die Auswirkungen erklärt, finde ich die Kamera aber einfach zu beherrschen. Ich habe im Gegenteil eher Probleme mit den Menüs von Kompaktkameras wie der Fuji X10. Mann kann mit der D800 sehr gut in Programmautomatik oder mit Zeitautomatik fotografieren ohne ständig in den Menüs Einstellungen vornehmen zu müssen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.04.2013 14:43:30 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.04.2013 14:44:08 GMT+02:00
H.P. meint:
@Fliegenpilz: meine persönliche Meinung - unerfahrene Fotografen sollten die Finger von der D800 lassen! Hierfür erlaube ich mir zwei Gründe zu nennen:
1. Die D800 will beherrscht werden, ansonsten sind die Ergebnisse, vor allem für Laien/Amateure auf den ersten Blick qualitativ nicht besser, als Aufnahmen, die mit z.B. einer 700er gemacht worden sind.
2. Die D800 macht wegen ihrer 36 MP nicht automatisch bessere Bilder, als Kameras mit einer geringeren Auflösung. Von daher sollte man sich wohl überlegen, ob man soviel Geld in einen derart speziellen Body investiert.

Ich besitze die D800 seit kurzem, teste sie zur Zeit ausgiebig und werde in weiterer Folge eine diesbezügliche Rezension verfassen. Eines steht für mich schon jetzt fest: Die D800 wird meine D700 nicht ersetzen. Die beiden werden sich ergänzen.
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