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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Einladung zur Kommunikation, 7. Juli 2005
Blatnik lässt in seinen Erzählungen unterschiedlichster Länge (von einer Zeile bis zu siebenunddreißig Seiten) einfache, in ihrer Geschichtslosigkeit fast anonyme Personen, meist Großstädter, oft auch junge Menschen, aufeinander treffen, aneinander vorbeikommunizieren und sich wieder trennen.Manchmal reizen diese "Begegnungen" zu Heiterkeit, hin und wieder zu Betroffenheit, doch zu diesem Anreiz trägt der Autor, der 1963 in Ljubljana geborene Literaturwissenschaftler und Soziologe Andrej Blatnik, nichts bei. Er enthält sich jedes Kommentars und jeder Wertung. Er berichtet in einer neutralen Sprache, schreibt, was die Menschen tun, sagen und denken - nicht mehr. Es sind eigene Mutmaßungen, die die Leser in die Geschichten verwickeln und auf ein anderes Ende hoffen lassen. Wahrscheinlich ist es dieser oszillierende Kontrast zwischen den eigenen Gedanken und den berichteten Schicksalen, worin der eigenartige Reiz dieser gleichzeitig nüchternen und doch Spannung vermittelnden Erzählkunst liegt. Andrej Blatnik ist eine Entdeckung wert!!!
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Der Tag, an dem Tito starb. Und andere Erzählungen 3852562988
Andrej Blatnik
Folio, Wien
Der Tag, an dem Tito starb. Und andere Erzählungen
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Einladung zur Kommunikation
Blatnik lässt in seinen Erzählungen unterschiedlichster Länge (von einer Zeile bis zu siebenunddreißig Seiten) einfache, in ihrer Geschichtslosigkeit fast anonyme Personen, meist Großstädter, oft auch junge Menschen, aufeinander treffen, aneinander vorbeikommunizieren und sich wieder trennen.
Manchmal reizen diese "Begegnungen" zu Heiterkeit, hin und wieder zu Betroffenheit, doch zu diesem Anreiz trägt der Autor, der 1963 in Ljubljana geborene Literaturwissenschaftler und Soziologe Andrej Blatnik, nichts bei. Er enthält sich jedes Kommentars und jeder Wertung. Er berichtet in einer neutralen Sprache, schreibt, was die Menschen tun, sagen und denken - nicht mehr. Es sind eigene Mutmaßungen, die die Leser in die Geschichten verwickeln und auf ein anderes Ende hoffen lassen.
Wahrscheinlich ist es dieser oszillierende Kontrast zwischen den eigenen Gedanken und den berichteten Schicksalen, worin der eigenartige Reiz dieser gleichzeitig nüchternen und doch Spannung vermittelnden Erzählkunst liegt. Andrej Blatnik ist eine Entdeckung wert!!!
WoMo "wo_mo"
7. Juli 2005
- Insgesamt:
5
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Ort: Graz
Rang der Rezensentin/des Rezensenten: 567
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