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Kundenrezension

10 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Neuinterpretation eines Klassikers der japanischen Geschichte, 4. Februar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: 47 Ronin (DVD)
Ich war sehr gespannt, wie der unerfahrene Regisseur Carl Rinsch die Idee umsetzt, aus dem alten japanischen Stoff der 47 Ronin einen Blockbusterstreifen mit Fantasy-Elementen zu machen.
Man darf hier natürlich keine geschichtlich 1a-fundierte Historienhandlung erwarten. Wer dem Film am Anfang seine berechtigte Chance gibt, findet hier natürlich vorwiegend Popcornkino vor, das aber - und das sei klar betont -nicht nur alleine mit modernster Tricktechnik und effektvollen Actionszenen punkten kann, sondern auch in anderen Bereichen überzeugt.

Im Groben hält sich die Handlung an die Vorlage aus der japanischen Mythologie. Der Feudalherr Asano wird Opfer einer Intrige gegen ihn und sein Land, wird gezwungen, seinem Leben ein Ende zu setzen; seine Samurai werden zu Geächteten und sinnen fortan auf Blutrache.
Garniert wird diese Geschichte hier durch Keanu Reeves, der ein Halbblut verkörpert: Kai, halb Mensch, halb Dämon. Er wurde weitab der Zivilisation von geheimnisvollen Wesen aufgezogen und ausgebildet, flieht aber und wird als Kind von Fürst Asano aufgenommen, jedoch in der Gemeinschaft der Samurai wie ein streunender Hund behandelt. Als dann aber das große Unheil über Asano und seine treuen Gefolgsleute hereinbricht, kann Kai endlich seiner Bestimmung folgen und ganz nebenbei seine große Liebe retten...

Hört sich an, wie eine typische Heldengeschichte. Ist es im Grunde auch. Man sollte hier keine großen Plottwists und Überraschungen erwarten, auch, was die Rahmenhandlung um die Ronin angeht. Wer den Ausgang der japanischen Geschichte um die 47 Ronin kennt, weiß ohnehin, wohin die Reise gehen wird (Hier aber lobend zu erwähnen: Der Film bleibt auch beim Ende seiner Vorlage treu).
Rollen sind klar verteilt, die Trennung zwischen den Guten und den Bösen erfolgt gar über verschiedenfarbige Harnische. Die "Bösen" geben sich von Beginn an alle Mühe, richtig böse zu wirken.

Ich finde so etwas in aller Regel eher langweilig, doch klassische Heldengeschichten funktionieren eben immer noch nach diesem Muster. Was "47 Ronin" rettet, ist, dass es sich bei den Hauptcharakteren Kai und Ôishi (gespielt von Hiroyuki Sanada - der ein oder andere dürfte den Schauspieler kennen) um absolut identitätsstiftende und sympathische Charaktere handelt, deren Handeln allzeit nachvollziehbar bleibt und einen auch mitfiebern lässt. Gerade Sanada hat eine ungeheure Leinwandpräsenz, die mir schon bei "Last Samurai", wo er einem Nebencharakter enorm viel Leben einhaucht, sehr zugesagt hat und wird eigentlich klamm und heimlich zum Star des Films.
Ja, er lässt Reeves eigentlich ziemlich alt aussehen.

Abseits von Handlung & Charakteren weiß der Film, durch imposante Panorama-Aufnahmen, tolle Settings und bunte Kostüme (ja, genauso will ich persönlich einen Film haben, der vom feudalen Japan handelt) und einen mitreißenden Score (Musik von Ilan Eshkeri (u.a. Centurion)) zu überzeugen.

Ich persönlich fand die Fantasyelemente zwar gut ins Gesamtwerk eingebettet, aber ehrlicherweise hätte man sie nicht wirklich gebraucht, um ein imposantes, episches Werk zu zaubern. Vielmehr werden sie zu meinem einzigen nennenswerten Kritikpunkt am Film: Die gewirkte Magie im Film sowie die anderen "unwirklichen Dinge" im Laufe der Handlung kommen einem irgendwie sehr substanzlos und gestellt vor und werden nie wirklich erklärt oder näher betrachtet. Die Hexe zum Beispiel bleibt bis zum Ende ein einziges Mysterium, ihre Fähigkeiten und überhaupt ihre Ziele und Pläne sind schwer fassbar und machen sie eher überflüssig.

Unterm Strich fühlte ich mich aber gut unterhalten und konnte auch keine großen Längen ausmachen. Gutes Blockbusterkino, bei dem 2D aber auf jeden Fall vollkommen ausreichend ist.
Fans von "Last Samurai" und "13 Assassins" sowie Leute, die grundsätzlich bei Spielfilmen sehr fasziniert vom feudalen Japan sind, sich aber nicht mit dicken Geschichtsbüchern befassen wollen, dürfen sich diesen Film bedenkenlos anschauen.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 05.02.2014 17:05:10 GMT+01:00
Sammy meint:
und wie war er in 3D?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.02.2014 10:46:36 GMT+01:00
A.G. meint:
nicht bahnbrechend.
Bin sowieso kein Fan von 3D, in den seltesten Fällen fand ich es eine echte Bereicherung für die Wirkungskraft eines Films.
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