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Womöglich der erste Sword & Sorcery Film, der den Titel auch verdient, 17. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Solomon Kane (DVD)
Solomon Kane ist eigentlich ein Charakter des amerikanischen Pulp-Autors Robert E. Howard und trotz seines Schattendaseins hinter der bekannteren Figur Conan, hat er es doch zuerst auf die moderne Leinwand geschafft, während die Conan-Movie-Produktion etwas länger auf sich warten lies. Die Produktion in diesem Fall wurde von echten Fans übernommen. Fast alle Beteiligten an diesem Film sind Sword & Sorcery Fans und Robert E. Howard Fans im besonderen. Ganz besondere Umstände für einen ganz besonderen Film. Solomon Kane ist womöglich einer der ernsthaftesten Fantasy-Filme der letzten 20-30 Jahre. Kein lustiger Sidekick, keine by-the-book Creative-Writing Elemente im Film, die ansonsten fast allen aus Hollywood stammenden Filmen anhängen. Es ist ein ehrlicher, ein ernster Film, der zugleich aber dank seiner großartigen Musik, wundervoller Bilder und toller Darsteller Gefühle wecken kann. Das überschaubare Budget des Films (zwischen 20-30 Millionen Dollar) ist eigentlich nur einer Hand voll Special-Effects anzusehen, da der Rest des Films ohne jeden Tadel ausgeführt und mit größtmöglicher Sorgfalt realisiert wurde. Die Schauspieler bestehen eben nicht aus den endlos überbezahlten Strahlemännern, sondern aus tollen Bühnenschauspielern oder aufstrebenden Talenten wie Rachel Hurd-Wood. Ganz besonders James Purefoy (Rome, The Philantropist) weiß in der Rolle des hageren, verbitterten Puritaners zu überzeugen und ist wohl das Element des Films dem sich sogar die kritischsten Howard-Fans nicht verschließen konnten. Der Film erzählt die Herkunft bzw. den Grund wieso Solomon Kane zum puritanischer Rächer wird, der durch die Geschichten von Robert E. Howard stapft. Michael J. Bassett musste sich hierfür einiges einfallen lassen, da REH (Abkürzung für Robert E. Howard) selbst keine Details zur Herkunft Solomon Kanes verfasst hatte. Er hat die Wahl getroffen Kane zu einem grausamen Soldaten zu machen (basierend auf einem Zitat eines Solomon Kane Gedichtes, in dem Kane davon sprach, er hätte einst eine Gruppe unheiliger Männer geführt und Dinge getan, auf die er nicht stolz ist), der mordend und brandschatzend im Namen von Königin Elizabeth durch Europa zieht. Diesen Pfad verfolgt er zu Anfang des Films, bis er dort auf einen Dämon trifft, der abgesandt wurde, um einen Pakt einzufordern, der Kanes Seele als Preis beinhaltet... und die Reise beginnt. Solomon Kane ist meines Erachtens nach ein absolutes Muss für jeden Fantasy-Fan. Der Film gehört außerdem in jedes Regal eines ernsthaften Film-Fans, da die wundervolle Musik von Klaus Badelt (Fluch der Karibik) und die Cinematography - die düsteren und grauen Bilder voller Regen, sind ein visueller Augenschmaus - von Dan Laustsen (Pakt der Wölfe) zum Besten gehören, was man in der Film Branche so finden kann. Ein spannender Ritt durch eine toll erzählte Charakterentwicklung eines grausamen Mannes, der aus dem dunkel ins Licht tritt, um nicht nur seine Seele vor dem Bösen zu retten, sondern die Welt von allem Bösen zu befreien. Von mir 5 von 5 Sternen!
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Solomon Kane B003XM9ADK
James Purefoy
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Womöglich der erste Sword & Sorcery Film, der den Titel auch verdient
Solomon Kane ist eigentlich ein Charakter des amerikanischen Pulp-Autors Robert E. Howard und trotz seines Schattendaseins hinter der bekannteren Figur Conan, hat er es doch zuerst auf die moderne Leinwand geschafft, während die Conan-Movie-Produktion etwas länger auf sich warten lies. Die Produktion in diesem Fall wurde von echten Fans übernommen. Fast alle Beteiligten an diesem Film sind Sword & Sorcery Fans und Robert E. Howard Fans im besonderen. Ganz besondere Umstände für einen ganz besonderen Film.
Solomon Kane ist womöglich einer der ernsthaftesten Fantasy-Filme der letzten 20-30 Jahre. Kein lustiger Sidekick, keine by-the-book Creative-Writing Elemente im Film, die ansonsten fast allen aus Hollywood stammenden Filmen anhängen. Es ist ein ehrlicher, ein ernster Film, der zugleich aber dank seiner großartigen Musik, wundervoller Bilder und toller Darsteller Gefühle wecken kann. Das überschaubare Budget des Films (zwischen 20-30 Millionen Dollar) ist eigentlich nur einer Hand voll Special-Effects anzusehen, da der Rest des Films ohne jeden Tadel ausgeführt und mit größtmöglicher Sorgfalt realisiert wurde. Die Schauspieler bestehen eben nicht aus den endlos überbezahlten Strahlemännern, sondern aus tollen Bühnenschauspielern oder aufstrebenden Talenten wie Rachel Hurd-Wood. Ganz besonders James Purefoy (Rome, The Philantropist) weiß in der Rolle des hageren, verbitterten Puritaners zu überzeugen und ist wohl das Element des Films dem sich sogar die kritischsten Howard-Fans nicht verschließen konnten.
Der Film erzählt die Herkunft bzw. den Grund wieso Solomon Kane zum puritanischer Rächer wird, der durch die Geschichten von Robert E. Howard stapft. Michael J. Bassett musste sich hierfür einiges einfallen lassen, da REH (Abkürzung für Robert E. Howard) selbst keine Details zur Herkunft Solomon Kanes verfasst hatte. Er hat die Wahl getroffen Kane zu einem grausamen Soldaten zu machen (basierend auf einem Zitat eines Solomon Kane Gedichtes, in dem Kane davon sprach, er hätte einst eine Gruppe unheiliger Männer geführt und Dinge getan, auf die er nicht stolz ist), der mordend und brandschatzend im Namen von Königin Elizabeth durch Europa zieht. Diesen Pfad verfolgt er zu Anfang des Films, bis er dort auf einen Dämon trifft, der abgesandt wurde, um einen Pakt einzufordern, der Kanes Seele als Preis beinhaltet... und die Reise beginnt.
Solomon Kane ist meines Erachtens nach ein absolutes Muss für jeden Fantasy-Fan. Der Film gehört außerdem in jedes Regal eines ernsthaften Film-Fans, da die wundervolle Musik von Klaus Badelt (Fluch der Karibik) und die Cinematography - die düsteren und grauen Bilder voller Regen, sind ein visueller Augenschmaus - von Dan Laustsen (Pakt der Wölfe) zum Besten gehören, was man in der Film Branche so finden kann. Ein spannender Ritt durch eine toll erzählte Charakterentwicklung eines grausamen Mannes, der aus dem dunkel ins Licht tritt, um nicht nur seine Seele vor dem Bösen zu retten, sondern die Welt von allem Bösen zu befreien.
Von mir 5 von 5 Sternen!
J. Rebhan
17. Oktober 2010
- Insgesamt:
5

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