Kundenrezension

116 von 127 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Office 2013 - nichts fürs Büro, 3. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Microsoft Office Home and Business 2013: 1PC (Product Key Card ohne Datenträger) (Lizenz)
Auf unseren neuen Bürorechner habe ich Office 2013 installiert, weil wir halt ein Word und Outlook als weitverbreitete Allerweltsprodukte brauchen. "Leider hat etwas nicht geklappt", so die nichtssagende Meldung bei der Installation. Nach rund vier Stunden Installationsversuchen, teilweise mit einer Download-Version, die auf CD gebrannt wurde, hat es irgendwie doch geklappt. Nach 25 Jahren Erfahrung mit Microsoftprodukten kam ich mir vor wie der letzte Depp. Wie schön waren doch die Zeiten mit einer Installations-CD. Das Ikea-Prinzip für Software macht beim Kunden Arbeit, bei Microsoft erhöht es die Gewinnspanne.

Outlook 2013 funktioniert nicht mit Exchange 2003, der nicht nur in unserem Büro läuft. Update auf Serverprodukte 2013 gefällig? Schon mal die Lizenzkosten dafür berechnet? Auch sind andere Hardwareanforderungen für Serverprodukte 2013 erforderlich. Wir müssten unseren Produktiv- und unseren Ausfallserver erneuern, unser VMware Sphere neu installieren lassen, ebenso unsere berufspezifische Software, die auf Word und Outlook zugreift. Das sind locker 20.000 Euro Kosten. Von den Unwägbarkeiten einer solchen Änderung mit Produktivitätsausfall mal ganz abgesehen.

Die optische Darstellung von Outlook und Word ist schlecht, an Tablets orientiert und nicht an eine Büroumgebung. Die Optik lässt sich kaum ändern. Inbesondere der knallig weiße Bildschirm von Word bereitet Augenschmerzen.

Die Cloud-Funktionen habe sich soweit wie möglich abgeschaltet. Wer so schlechte Produkte fertigt, die einseitig nur an den Interessen von Microsoft orientiert sind, hat nicht mein Vertrauen. Auf die Cloud, insbesondere die von Microsoft, kann ich verzichten.

Office 2010 macht nicht die Probleme, kann mit Exchange 2003 und man kann die Farbgestaltung in Word wählen. Wer sich Installations-, Datenschutz- und finanzielle Probleme einhandeln will und auch Produktivitätsausfall in Kauf nimmt, um Allerweltsprogramme wie Word und Outlook unter den allerneuesten technischen und gesellschaftlichen Bedingungen zum Laufen zu bringen, der kaufe Office 2013. Viel Spaß!

Übrigens: Ich gehöre nicht zu den Windows 8 Nörglern, sondern komme damit ganz gut zurecht. Aber bei Office 2013 hört der Spass auf. Sollte Windows 8 nur als Transformationsriemen dienen, Content aus Office 2013 in der Cloud den Redmond-Göttern zur freien Auswahl zur Verfügung zu stellen, dann ändere ich meine bisher positive Meinung über Windows 8.
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-9 von 9 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 04.04.2013 12:59:24 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.04.2013 13:00:32 GMT+02:00
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.04.2013 14:53:39 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.04.2013 15:01:11 GMT+02:00
Karl Hermann meint:
Auf der Verkaufsverpackung unter "Systemvoraussetzungen" steht etwas von Windows 7 und 8, nicht jedoch von fehlender Kompatibiltät zu Exchange 2003. Auch ist Exchange 2003 keine Hardwarekomponente, die gegebenenfalls erforderlich wäre, sondern Software.

Warum habe ich Office 2013 dann gekauft? Weil Microsoft seine Kunden auf der Verkaufsverpackung nicht informiert, dass Outook 2013 nicht mit Exchange 2003 lauft. Wäre dies auf der Verpackung gestanden, hätte ich das Paket ungeöffnet an den Verkäufer zurückgeschickt.

Bei Amazon steht unter Systemvoraussetzungen "Systemvoraussetzungen: ab Windows 7". Ein Office Paket hat laut Bezeichnung Büros zur Zielgruppe. Dort gibt es viele Exchange Server, auch viele Exchange Server 2003.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.04.2013 15:53:02 GMT+02:00
Wenn man im geschäftlichen / gewerblichen Umfeld solche Software-Upgrades macht, sollte man im Vorfeld mehr prüfen als nur die Aufschriften auf der Verkaufsverpackung. Normalerweise lädt man sich zunächst die extra dafür bereitgestellten Testversionen herunter und testet das Ganze ausgiebig, bevor man Geld für neue Lizenzen ausgibt. Wenn man professionelle Firmen mit dem Upgrade beauftragt, sollten diese auch wissen, was geht und was nicht geht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.04.2013 16:05:51 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.04.2013 16:38:47 GMT+02:00
Karl Hermann meint:
Das habe ich bei VMWare gemacht, bei Windows Server, bei Blackberry Server, bei unserer branchenspezifischen Spezialsoftware: alles von Profi installiert.

Die Installation von Allerweltssoftware wie Outlook und Word benötigt keine Testversionen. Ich gehe davon aus, dass mit den neuen Versionen nicht das Rad zweimal erfunden wird.

Es ist nicht der Kunde, sondern Microsoft, der den Kunden darauf hinzuweisen hat, dass bestimmte Software aus seinem Haus, die häufig mit Officeprodukten eingesetzt wird, nicht funktioniert. Ich installiere auch nicht eine Testversion von Akrobat Reader oder den pdf-creator, wenn neue Updates kommen. Sollten diese Produkte nicht laufen, kann ich mich nicht beschweren, denn sie waren ja kostenlos.

Ich bin nicht bereit, für wirklich banale Standardsoftware auf Arbeitsplatzrechnern Testversionen zu installieren. Es ist Sache des Softwareherstellers, auf Inkompatibilitäten mit seinen eigene Produkten hinzuweisen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.04.2013 16:36:37 GMT+02:00
"Ich bin nicht bereit, für wirklich banale Standardsoftware auf Arbeitsplatzrechnern Testversionen zu installieren."

Wie gut diese Strategie funktioniert, haben Sie uns ja hier ausführlich geschildert.

MS Office ist eben keine "banale Standardsoftware" sondern erfordert schon eine ganze Reihe von Kenntnissen, insbesondere, wenn sie in bestehende Netzwerkstrukturen (Exchange, SQL-Server usw.) integriert werden soll.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.04.2013 16:45:02 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.04.2013 16:49:40 GMT+02:00
Karl Hermann meint:
Ein Textbearbeitungsprogramm wie Word ist banale Standardsoftware, zumal es Textverarbeitungsprogramme gibt, wie das deutsche "Papyrus", das im Bereich des reinen Texthandlings deutlich mehr kann als Word.

Wen sie im Übrigen mit "uns" meinen, weiß ich nicht. Sie sprechen nicht für die Netzgemeinde, sondern für sich. Bleiben Sie sachlich.

Was spricht dagegen, auf der Produktverpackung aufnehmen "Outlook 2013 benötigt Exchange 2007 und höher"?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.04.2013 17:03:04 GMT+02:00
Mit "uns" meine ich alle, die hier mitlesen. Alle die können erkennen, dass der Verzicht auf einen ausführlichen Test in Ihrem Falle falsch war.

"Was spricht dagegen, auf der Produktverpackung aufnehmen "Outlook 2013 benötigt Exchange 2007 und höher"?"

Dagegen spricht, dass es eben nicht zwingend Exchange benötigt. Man kann Outlook auch genau so gut ganz ohne Exchange benutzen. Es würde die Mehrzahl der (vorwiegend privaten) Nutzer völlig in die Irre führen. Die professionellen Nutzer haben aber ohnehin andere Informationsquellen als die Produktverpackung (die man bei Amazon sowieso nicht komplett lesen kann).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.05.2013 08:52:37 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.05.2013 08:52:54 GMT+02:00
R. Ummenhofer meint:
Ich kann dem Rezensenten nur zustimmen.
Microsoft bricht sich kein Bein, indem es eigene Softwareinkompatibilitäten aufzeigt. Es steht auf der Verpackung ja auch ab WIN 7 oder 8 drauf. Dann müsste genauso ab Exchange ..... stehen.
Wenn ich jedes mal bei Microsoft Neuerungen erst einmal ausführliche Software Tests benötige bzw. mache, kann ich mein Geschäft gleich Wochenweise dicht machen.
Für mich waren die hilfreichen schlechten Erfahrungen der anderen Benutzer auch in anderen Bereichen ein deutliches Warnsignal Office 2013 NICHT zu kaufen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.07.2014 19:38:14 GMT+02:00
Weil das nur ein Bruchteil der Systemanforderungen und -kompatibilitäten ist. Ihnen hätte das vielleicht geholfen, der nächste würde sich dann beschweren, dass nicht draufsteht, dass es nicht mit Office Communicator 2007 funktioniert.

Die Systemanforderungen für Office 2013 beschreibt Microsoft ausführlich und für jedermann mit zehn Sekunden Google-Aufwand auffindbar auf http://technet.microsoft.com/de-de/library/ee624351(v=office.15).aspx#section10

Selbst in Schriftgröße 1 gedruckt würden diese Informationen nicht auf eine Produktverpackung passen ;-)

Ihren Ärger in allen Ehren... Aber wie schon von anderen geschrieben wurde: solche Informationen kann man problemlos vor dem Produktkauf erfahren. Und gerade im geschäftlichen Bereich ist man besonders gut beraten, das zu tun. Wenn man selbst dazu nicht in der Lage ist (was kein Vorwurf sein soll... Mir ginge es in vielen Dingen rund ums Auto so), sollte man jemanden fragen, der sich auskennt. Ob sie das für "banale Standardsoftware" halten oder nicht, ist da leider irrelevant.

Mal davon abgesehen: selbst einem Laien (und darüber sind Sie ja wohl hinaus) würde ich die Gedanken "zwischen den Versionen liegen ZEHN Jahre... Ob die noch sauber zusammenspielen? Sollte ich mich zumindest mal schlau machen" zutrauen.

Nichts für ungut...
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