Kundenrezension

21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Soundbar für Menschen mit Platz, 22. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Magnat Sounddeck 400 BTX vollaktives Bluetooth Heimkino-Sounddeck mit eingebauten Subwoofer (100 Watt RMS) (Elektronik)
Da die Canton DM 50 leider einen Serienfehler hatte und wieder zurück ging, habe ich mich nach einem Soundcheck im hiesigen Elektro-Markt für das Magnat Sounddeck entschieden. Das Sounddeck hat zwei digitale Anschlüsse (Lichtleiter und Koax) und einen analogen Stereoausgang, HDMI fehlt, Bluetooth ist vorhanden. Von den Maßen ist das Magnat-Produkt ca. 50 % größer als Cantons DM 50, das sollte man bedenken. Daher empfehle ich vorher mit dem Zollstock die benötigte Fläche auszumessen. Auch die Bauhöhe ist zu beachten, damit der Fernseher nicht zu hoch steht. Das Gehäuse ist nicht sehr edel ausgeführt, schwarze Kunststofffolie - mehr gibt es nicht. Ansonsten verträgt das Gehäuse einige Kilo an Gewicht, was auch kaufentscheidend sein kann - je nach Fernseher. Dafür sieht man keine Fingerabdrücke wie bei Hochglanzgehäusen. Die Abdeckung ist magnetisch gehalten und mit schwarzer Stoffbespannung versehen. Es sind zwei kleine Hochtöner verbaut, 2 x 2 Mitteltöner und zwei Basschassis, die nach unten strahlen. Die Hoch- und Tieftöner sind dem normalen Lautsprecherbau entliehen, nur die Mitteltöner sind wohl Spezialanfertigungen, da ich diese Größe bei den normalen HiFi-Lautsprechern noch nie gesehen habe. Unterhalb des Gehäuses sind vier Füße montiert, die den Abstand zum Untergrund wahren, damit der Bass etwas Luft hat (Downfiretechnik).
Die optische Rückmeldung zu den Eingängen, zur Lautstärke und zur Bass- und Höhenanhebung ist sehr dürftig (nur kurze Rückmeldung über ein LED), mit etwas Eingewöhnung kommt man damit aber klar. Die Fernbedienung nutzt man nur für das erste kurze Set-Up zu Beginn und überträgt anschließend der ohnehin vorhandenen lernfähigen Fernbedienung eines anderen Herstellers die Aufgaben.
Der Klang erinnert an Lautsprecher aus dem unteren HiFi-Preissegment (wie z. B. Magnats Monitor Supreme-Serie). Für ein solches Sounddeck oder für eine solche Soundbar also gar nicht mal so schlecht im Vergleich zu den Denon-, Yamaha- oder Bose-Produkten die alle irgendwie einem soundtechnischen Doping unterliegen. Das Magnat Sounddeck klingt auch ohne Anhebung der Bässe und Höhen bei Musik sehr neutral. Einzig die Sprachverständlichkeit ist nicht ganz so optimal gelungen. Dieses ist aber auch abhängig vom Fernsehsender und fällt mal mehr oder weniger auf. Ich habe hier noch eine kleine Optimierung vorgenommen und das Sounddeck auf ein paar Dynavox Sub Watt Absorber (Spikes) gestellt, was die Sprachverständlichkeit erheblich verbessert (kleiner Trick aus dem High-End Segment) und auch den Abstand von Basschassis zu Untergrund ein wenig optimiert. Insgesamt eine gute Alternative den schlechten Klang heutiger Fernseher zu verbessern. Es ist allerdings keine Alternative zu einer hochwertigen Stereoanlage - darüber sollte man sich im Klaren sein. "Nebenbeihörer" könnten aber mit dem Gebotenen zufrieden sein, insbesondere wenn das Sounddeck per Bluetooth z. B. mit dem Tablet gekoppelt wird. Die UPE von 600,- Euro für das Produkt halte ich allerdings für leicht überzogen, da sollte Magnat noch nachsteuern. Der Strassenpreis liegt aktuell wesentlich tiefer, so dass sich ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis ergibt. Die eingesetzte Technik scheint zuverlässig zu arbeiten - was mir nach dem Canton-Abenteuer wichtig ist. Ansonsten empfehle ich vor dem Kauf auf jeden Fall einen kurzen Soundcheck zu machen und die eigenen Vorstellungen mit dem Hörerlebnis abzugleichen.
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Von 2 Kunden verfolgt

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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 23.03.2014 17:54:06 GMT+01:00
Armoky meint:
Klasse Review, Danke für ihre Eindrücke!
Wie ist der direkte Vergleich zu dem Canton DM 50? Oder anders gefragt: Welche Soundbar würden Sie behalten, falls es bei Canton keinen Serienfehler geben würde?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.03.2014 21:06:51 GMT+01:00
Der Zauberer meint:
Einen kleinen Vorteil bei der Canton sehe ich in der Sprachverständlichkeit und allgemein ausgedrückt im vielleicht besseren "Kino-Sound" der spektakulärer rüberkommt als bei der mehr neutral abgestimmten Magnat. Diese Neutralität hat aber Vorteile bei Musik - es klingt souveräner. Ich habe gerade die Magnat mit dem Tablet über Bluetooth verbunden und mittels Spotify Musik übertragen. Das klang gut - obwohl ich da sehr anspruchsvoll bin. Auch bei der Maximallautstärke traue ich der Magnat aufgrund der größeren Chassis und des größeren Gehäusevolumens mehr zu als der Canton. Die Basschassis der Magnat sind vergleichbar mit denen normaler Kompaktboxen. Da steht mehr Membranfläche zur Verfügung. Das ist ein Vorteil. Ich halte beide Soundbars letztendlich für gleichwertig. Direkt habe ich beide nicht miteinander verglichen, daher sollte man sich beide einmal anhören - vielleicht nicht nur mit normalem Fernsehprogramm sondern auch mit Musik. Vor der Entscheidung für die Magnat hatte ich mir die Produkte von Onkyo, Denon und Bose angehört. Die kosten zwar weniger, die Magnat ist aber haushoch überlegen. Ich glaube übrigens nicht, dass Canton die Probleme ohne Austausch von Bauteilen in den Griff bekommt. An eine Fehlerbeseitigung durch ein Softwareupdate glaube ich nicht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.03.2014 22:20:27 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.03.2014 22:25:24 GMT+01:00
Armoky meint:
Sehr hilfreiche Informationen, klasse!
Da ich die Soundbar primär für Filme nutzen will und die Ausmaße bzw. die Optik des Canton mir mehr zusagen, werde ich mir wahrscheinlich die DM 50 bestellen. Das Display sehe ich auch als Vorteil. Ich hoffe einfach, dass Canton die technischen Probleme in den Griff bekommen hat, ansonsten Umtausch ;)
Über die Quadral Magique liest man auch gutes, evtl auch eine Überlegung...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.02.2015 04:10:39 GMT+01:00
Ray meint:
Hallo,können sie mir evt. sagen,wie pegelfest das Sounddeck ist?Also fängt es bei basslastigen Sequenzen an zu knattern/scheppern,wenn die Lautstärke hochgefahren wird oder schafft das Sounddeck auch hohe,basslastige Pegel ohne überfordert zu werden?Danke,Gruß

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.02.2015 10:21:25 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.02.2015 19:28:43 GMT+01:00
Der Zauberer meint:
Guten Tag, ich habe die Soundbar bisher nur bis zu gehobener Zimmerlautstärke laufen lassen. Ich gehe davon aus, dass angesichts der soliden Basstreiber nichts scheppern wird. Diese stammen wohl aus dem normalen Lautsprecherbau, ausserdem können Sie die Basspräzission (weich / härter) über den Abstand zur Unterlage beeinflussen (z.B. zusätzliche Gummifüsse). Bitte beachten, dass die Soundbar zwei Bassreflexausgänge hinten hat. Falls der Bass unpräzise oder wummern sollte liegt das vielleicht an einem zu geringen Abstand zur Wand. Da empfehle ich, den Abstand zu optimieren. Da können Zentimeter mehr oder weniger entscheidend sein. Einfach probieren, allerdings mit einer gut klingenden DVD oder BR, der Fernsehton ist als Testquelle nicht immer geeignet.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.03.2015 19:52:10 GMT+01:00
Florian meint:
Kann man den Trick mit den Dynavox Sub Watt Absorber (Spikes) auch bei dem Canton DM50 anwenden, ich würde hier nämlich falls möglich gern noch die Sprachverständlichkeit verbessern.
Würden die Spikes dann zusätzlich oder anstatt der Standfüße angebracht? :)
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