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Kundenrezension

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie werden rezensiert werden –Widerstand ist zwecklos!, 2. September 2013
Von 
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Tactical Assault (Videospiel)
Star Trek: Tactical Assault ist wieder eins dieser Spiele, die nie so wirklich die Massen begeistern können. Vielleicht gibt es zu wenig Core-Trekkies mit PSPs oder das Gameplay will niemandem so richtig gefallen.
Nichtsdestotrotz war Tactical Assault für mich eine angenehme Überraschung und hat mir durchaus Spaß gemacht, obwohl die Rezensionen einen doch eher mittelmäßigen Ton anschlagen.

Falls sich jemand meinen Roman nicht durchlesen will, so scrolle er bitte…
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Zu allererst einmal: Das Spiel ist komplett auf Englisch. Wer die eine oder andere Star Trek Serie schonmal im O-Ton durchgeschaut hat, wird sich problemlos zurechtfinden, der Rest könnte sich über den einen oder anderen Fachbegriff wundern. Meiner Meinung nach sind aber nur mittelmäßige Englischkenntnisse zum grundlegensten Verständnis vonnöten. Zur Not halt mal pausieren und die unbekannte Vokabel nachschlagen.
Wenn man das Spiel zum ersten Mal startet, fliegt einem im nett gemachten Intro die Enterprise A entgegen und William Shatner rattert seine altbekannten Phrasen herunter.
Bei „to boldly go where no man has gone before“ wird der Titel eingeblendet und es folgt das animierte Hauptmenü mit meiner Meinung nach stimmiger Musik. Auch finde ich die anderen Menüs sehr schön und "trekkig" gestaltet. Haben mir gut gefallen.
Und den Soundtrack fand ich gar nicht schlecht und fast nie „dudelig“.
Auf der DS-Version sind die Menüs übrigens nicht animiert.

Tactical Assault besteht quasi aus drei Teilen: Dem Kampagnenmodus, dem Multiplayermodus und dem Skirmishmodus, also dem freien Spiel.
Der Kampagnenmodus gliedert sich wiederum in zwei Teile. Zuerst die Sternenflottenkampagne mit 15 Missionen und die Klingonenkampagne mit 16 Missionen. Zu Anfang ist nur Erstere verfügbar, die Zweite schaltet man erst danach frei, was auch gut so ist, denn die Klingonenkampagne kam mir ein Stück schwieriger vor und sollte Anfängern ziemliche Probleme bereiten.

Zur Sternenflottenkampagne: Ich fand sie ganz nett. Man kämpft gegen Klingonen und Romulaner, erlebt und unterstützt, wie die Sternenflotte und das klingonische Reich Frieden schließen und deckt sogar einen Verräter in den eigenen Reihen auf.
Im Laufe der Missionen kann man die Handlung durch geschickte Konversationslenkung und Diplomatie beeinflussen oder Notrufen zuhilfe eilen. Oft entscheidet dies auch über die finale Wertung. Der Anreiz: Verbesserungspunkte mit denen man sein Schiff „aufleveln“ kann. Meistert man die Missionen herausragend, erhält man mehr Punkte als wenn man den leichten und kurzen Weg geht.
Im Laufe der Kampagne darf man auch mal eine Miranda Class (z.B. USS Reliant) oder eine Constitution Class (z.B. USS Enterprise A) steuern und gegen klingonische Bird of Preys in den Kampf ziehen.
Auch ist die Sternenflottenkampagne non-linearer als die Klingonenkampagne, da man mehr Entscheidungen treffen darf.

Nun zur Klingonenkampagne: Der größte Unterschied zur Sternenflottenkampagne ist, dass die Schiffe andere Fähigkeiten besitzen. War die Spezialfähigkeit der Sternenflottenkreuzer die Schildregeneration mit Hilfsenergie, nutzt man diese Energie bei den Bird of Preys für die Tarnvorrichtung. Auf die Schilde sollte man besser gut acht geben denn sind sie erstmal zusammengebrochen, ist die Mission so gut wie verloren. Bei der Sternenflotte gab es noch die Chance der Wiederaufladung.
Dafür braucht man für die Klingonischen Schiffe eine andere Strategie, in der man sich mithilfe der Tarnvorrichtung anpirscht, alles auf ein Schildsegment abfeuert, und sich dann schnell wieder tarnt um, während die Waffen neu aufladen, nicht schutzlos dem feindlichen Feuer ausgeliefert zu sein.
Im Laufe der Kampagne steuert man den bekannten Klingonischen Bird of Prey bis hin zum alteingesessenen Schlachtkreuzer der K’t’inga Klasse, noch bekannt aus den Filmen.
Was mir an der Klingonischen Kampagne unheimlich gefallen hat, waren die Dialoge zwischen den Klingonen. Sie strotzten nur so vor Star Trek „Insidern“ und klingonischen Beleidigungen wie P’taQ oder welche, die ich gar nicht kenne, sich aber nicht nett anhörten!
Dagegen waren die Sternenflottendialoge sehr flach und langweilig.

Insgesamt also war die Klingonenkampagne zwar viel schwieriger, jedoch auch atmosphärischer und liebevoll gestaltet. So ist z.B. das klingonische Tutorial ein Kampf um Leben und Tod mit einem anderen „Anfänger“.
Ich bitte jeden, sich erst ein Urteil über dieses Spiel zu machen, wenn er die Klingonenkampagne mindestens angezockt hat. Wer das Spiel dann immer noch nicht "trekkig" genug findet, nun ja...

Ich schätze den Umfang der beiden Kampagnen auf etwa 15 Std., was denke ich ganz akzeptabel ist.
Kommen wir zum Multiplayer Modus, welchen ich leider nie ausprobieren konnte. Hier bekriegen sich zwei menschliche Spieler wahlweise mit oder ohne KI in unterschiedlichsten Kombinationen in verschiedenen Spielmodi. Ich schätze, man kann mit einem Star Trek begeisterten Freund einige Stunden im Multiplayer verbringen!

Eine der Glanzleistungen des Spiels bestehen für mich aus den Skrimishmodus-Gefechten, in dem man mit in den Kampagnen freigeschalteten Raumkreuzern KI-gesteuerte Schiffen auseinandernimmt. Hier gibt es eine Auswahl von 20 Schiffen 5 verschiedener Spezies. Manche sind Fantasie-Typen und sehen grauenhaft aus, doch die meisten sind stimmig und durchaus schlagkräftig.
Ich schätze dass man beim Skirmishmodus durchaus 10 Std. und mehr verbringen kann, bis man wirklich alle Kombinationen auf allen Schlachtfeldern ausprobiert hat.
Als Romulanischer Dreadnaught gegen drei Bird of Preys? Kein Problem.
Wenn man allerdings die Seiten wechselt, und selbst versucht mit 2 anderen KI Kollegen einen Dreadnaught in die Knie zu zwingen, hat man eine neue Herausforderung.
Es sei gesagt, dass man sich in diesem Modus gehörig austoben kann.

Die Grafik von Tactical Assault ist einer PSP würdig und liegt selbstverständlich Lichtjahre vor der DS Version. Dafür ist die Steuerung nicht ganz so intuitiv, doch man gewöhnt sich an die Tastenkombinationen und bedient sein Raumschiff nach kurzer Zeit perfekt.
Die Schiffe sind detailliert, glänzen sogar leicht, und haben ein unheimlich detailreiches Schadensmodell. Natürlich trifft das auch für Gegner und Verbündete zu.
Nur die Umgebung hätte ruhig etwas hübscher sein können. Asteroiden sehen aus wie große Kartoffeln, die durchs All trudeln und Planeten wie grüne/rote/blaue Bälle im Weltall. Bin sogar in der ersten Mission mal mit einem kollidiert weil ich dachte, man könnte in den Orbit einschwenken. Falsch gedacht! Tod durch Kollision mit einem großen grünen Ball im offenen Weltraum!

Kommen wir nun zu einem weniger erfreulichen Aspekt des Spiels: Dem hohen *hüstel* ich meine fordernden Schwierigkeitsgrad.
Denn der ist wirklich fordernd und so ziemlich das einzige Manko an Tactical Assault in meinen Augen.
Die einen lieben Herausforderungen und die anderen wollen einfach nur ein bisschen Spaß an der Freude haben.
Anfangs sind die Missionen zwar noch einfach, nehmen jedoch im Schwierigkeitsgrad zügig Fahrt auf, besonders in der Klingonenkampagne, und werden somit niemals langweilig.
Die Gegner sind intelligent und nutzen die Spezialfähigkeiten ihrer Schiffe gut aus. Zudem sind sie niemals wehrlos denn die Verhältnisse sind immer ausgeglichen. Oft steht der Spieler einer ebenbürtigen oder sogar leicht übermächtigen Flotte gegenüber, die er alleine oder mit bedingter Hilfe besiegen muss. Dabei lassen sich die Verbündeteten immer besonders gerne in der Luft zerreißen was äußerst frustrierend ist, wenn die Mission von ihrem Überleben abhängt. So fühlt man sich öfters als Babysitter. Hier wäre es hilfreich gewesen, wenn man dem Verbündeten zum Beispiel den Rückzug befehlen könnte, wenn sein Schiff schwer beschädigt ist.

Eine andere Sache sind die Rücksetzpunkte. Tactical Assault verzeiht hier keine Fehler, es gibt keine Checkpoints, keine Extraleben. Wenn das Schiff zerstört wird, muss man von vorne anfangen, ohne wenn und aber. Der Gerechtigkeit halber sind die Missionen aber nicht besonders lang. ~10min je nach Spielstil.
Ich muss auch sagen, dass ich öfter über die unfähigen Verbündeten geschimpft habe, als über fehlende Checkpoints.
Es gibt übrigens auch Cheatcodes für dieses Spiel, für diejenigen die es sich leichter machen wollen. Zum Beispiel alle Missionen oder alle Schiffe freischalten.
Man kann sich auch Upgrade Punkte zusammencheaten um sein Schiff schon in der ersten Mission maximal aufzuwerten doch Vorsicht! Die gegnerischen Schiffe scheinen mitzuleveln, deswegen muss es das nicht zwangsläufig einfacher machen.
Mich hat der Schwierigkeitsgrad bei einigen besonders harten Missionen geärgert und frustriert, dabei mag ich eigentlich Herausforderungen bei Spielen (z.B. Dark Souls oder Monster Hunter).

Zur Abwechslung auch mal etwas Lob.
Die Star Trek Atmosphäre!
Man merkt, dass dies ein Spiel von Trekkies für Trekkies ist. William Shatner im Intro, TOS Universum, klingonische Vokabeln und Star Trek Zitate in den Ladebildschirmen. Diese Zitate können länger oder kürzer sein, aus den Filmen oder der Serie und haben fast immer hohen Wiedererkennungswert (Schade, dass man sie teils nicht zu Ende lesen kann aufgrund der kurzen Ladezeiten ;)).
Welcher Trekkie könnte die herzzereißende Sterbeszene von Spock am Ende von „Der Zorn des Khan“ vergessen mit: „Ich war und werde es immer sein- Ihr Freund“
Oder auch den verrückten Klingonen aus „Das Unentdeckte Land“, der bis zu seinem bitteren Ende gerne mit Shakespeare Zitaten um sich geworfen hat?
„Sein oder nicht sein?“
Kurzum: Dichte Trekkie Atmosphäre wie sie kaum besser hätte sein können.

---------------------------------------------------Bis hier!
Hier mache ich mir es einfach und vergebe ein paar Punkte für verschiedene Kategorien:
Grafik: 8,5/10
Gameplay: 7/10
Atmosphäre: 10/10
Langzeit/Spieldauer: 7,5/10
Einen Bonuspunkt gibt es zugegebenermaßen noch für die besonders hübsch designte Verpackung mit dem bedrückten Rücken, was im Regal netter aussieht als die standartmäßigen weißen Rücken mit schwarzer Schrift.

Somit bekommt Star Trek: Tactical Assault von mir eine grundsolide 2+!
Warum trotzdem 5 Sterne? Naja das ist halt der Star Trek-Bonus… ;)
Mir hat das Spiel zwar einige Frustmomente doch auch viel Spaß beschert und, ganz ehrlich, wer behauptet, Tactical Assault bestehe nur im langweiligen im-Kreis-fliegen ums gegnerische Schiff bis die Schilde kaputtgehen, hat maximal die ersten beiden Missionen gespielt.
Übrigens hat das Spiel die lustige Macke, manchmal die falsche Musik einzuspielen. Während man zwei romulanische Warbirds bekämpft, ertönt entspannte Chillmusik, hat man sie dagegen besiegt, kommt plötzlich wilde Kampfmusik. Man erschreckt sich richtig.

Auf jeden Fall eine Kaufempfehlung von mir.

Eventuelle Fragen beantworte ich gerne in den Kommentaren.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 26.02.2015 22:04:36 GMT+01:00
Fabian G. meint:
sehr gute Rezension, vielen Dank..ich liebe diesen beinahe Klassiker..
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