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Kundenrezension

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eigenartig, ...., 23. Februar 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Born To Die (Audio CD)
... dass hier alle auf der Tonqualitaet rumhacken. Die Platte ist einfach gut und der Klang ist - zugegebenermassen - teils heftig dreckig, im Gegensatz zu Ihrer Elfenstimme.

Aber das ist doch der Punkt: Wer will schon eine perfekte Einspielung? Doch nur Hifi-Freaks fortgeschrittenem Alters. Aber eigentlich haben genau die Leute dann auch die Moeglichkeiten, die Aufnahme beim Abspielen einzuregeln, oder wenn das nichts hilft, sie digital nachzubearbeiten (was ich mir ueberlegt habe, bevor ich die auf mein Handy ziehe). Leute mit zu empfindlichem Gehoer sollten bei entsprechenden Einspielungen bleiben, die fuer teures Geld in den entsprechenden Ecken des Ladens zu finden sind (nur eben nicht hiervon). Was machen diese Leute eigentlich bei den fruehen Aufnahmen von Blues-Legenden aus den 30ern?

Meine Frau, die sehr gut Klavier spielt und ein fast absolutes Gehoer hat (sie schreit fast bei falschen Toenen, die nur wenig daneben liegen, was der Laie nicht mitbekommt), mag die Scheibe trotzdem. Sie weiss halt, dass andere Massstaebe gelten.

Aber mal zu Platte selbst. Es gibt eher eigenartiges zu hoeren, was man nach den Vorabveroeffentlichungen nicht zu erwarten hatte. Es gibt die leidlich bekannten Stuecke, die man haben will. Es gibt weitere Balladen, die den Weltschmerz auf wunderbare Weise vertonen. Es gibt intelligente Texte zu hoeren und zu lesen. Es gibt Spass beim Hoeren (sofern man seine Anlage richtig geregelt hat und ggf. nachregelt, nicht alle Stuecke sind gleich ausgesteuert).

Erstaunlich, dass unsere sehr waehlerische Katze die Platte super findet. Normalerweise, wenn ihr was nicht gefaellt, verlaesst sie den Raum. Hier nicht. Und Katzen haben auch ein sehr gutes Gehoer - und unsere dazuhin noch einen unbestechlichen Geschmack.

Lana DelRey sollte weniger Schmollmund produzieren auf den Fotos, das hat sie nicht noetig, etwas mehr fuer Live-Auftritte ueben, weiter intelligent bleiben und weiter gute Musik rausbringen. Dann passt das.

Meine Frau, ich und unsere Katze koennen die Scheibe nur empfehlen. Es bringt Spass, zuzuhoeren und die Texte zu verstehen. Die Stimmungen tragen einen weg. Und das macht gute Musik.
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Kommentare


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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.02.2012 10:15:12 GMT+01:00
[quote]haben genau die Leute dann auch die Moeglichkeiten, die Aufnahme beim Abspielen einzuregeln, oder wenn das nichts hilft, sie digital nachzubearbeiten [/quote]

Das Problem an fehlender Dynamik ist, dass Informationen fehlen. Vereinfacht gesprochen: Die ganze Bandbreite an Informationen wird quasi "vergrößert" (wie in einer Grafikbearbeitung ein Bild) und dann werden die Informationen die außerhalb des "Bildes" liegen abgeschnitten. Dadurch wird der Gesamtpegel angehoben, durch technische Probleme (zB Clipping der bisherigen Spitzenpegel) und durch den Prozess selbst hat das dann aber nicht mehr sehr viel mit der Originalaufnahme gemein.

Ist genau das selbe Problem wie mit der Webung im Fernsehen, es muss lauter sein als die Konkurrenz. Aber nur laut ist nicht zwingend schön, nicht nur bei der Werbung ;)

Veröffentlicht am 24.02.2012 17:38:33 GMT+01:00
Deckard meint:
Wer redet hier von "dreckigem" Sound oder falschen Tönen ? Der hier mehrfach aufgetauchte Begriff "Loudness war" ist ihnen offensichtlich nicht bekannt. Sie haben sich scheinbar nicht mal informiert bevor sie hier einen Rundumschlag gegen alle Kritiker der Produktionsqualität gelandet haben. Das Ergebnis ist daher völlig sinnfrei und damit durchaus peinlich für sie.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.02.2012 08:55:33 GMT+01:00
ichbinda meint:
Gaehn. Als ehemaliger Geschaeftsfuehrer eines Plattenladens ist mir der Begriff durchaus aus der Fachpresse gelaeufig und ich kann mich aber nur dem anschliessen, was auch andere sagen: Es ist subjektiv und ausserdem im Allgemeinen nur Audiophilen als stoerend empfunden. Mit dreckiger Sound ist genau das gemeint, was Sie mit vielen Fachbegriffen bebildern. Meine Kunden verstehen das nicht oder wollen es nicht verstehen oder interessieren sich nicht dafuer. Im Gegenteil, sie wollen eine verstaendliche Sprache hoeren. Als verstaendiger Verkaeufer muss man also so reden, das die Kunden einen verstehen - comprende muchacho?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.02.2012 09:00:53 GMT+01:00
ichbinda meint:
Danke fuer diese nette Antwort. ich habe ja an Deckard auch schon geantwortet. Nee, nee, ich weiss, wovon geredet wird. Man muss mir das nicht mehrfach erklaeren. 1993 war das schon deutlich zu hoeren bei diversen Aufnahmen. Klar. Aber nochmal: Wen stoert das denn? Die kurzen Peaklevelspitzen bei der Bassdrum oder sonstigen Instrumenten (Pauken) zu beschneiden sind ggf. in Kauf zu nehmen, wenn auch - mich stoert es auch - daneben.
Aber dafuer die arme Lana delRey herunterzumachen (hat sie das so gesteuert?) ist schwierig. Wie ist es denn mit Californication? Bei der Platte, da sind wir uns einig, dreht sich _mir_ der Magen um. Die hier kann ich gut hoeren.

Nja. :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.02.2012 13:44:41 GMT+01:00
Deckard meint:
"Es ist subjektiv..."
Genau das stimmt so eben nicht:
http://dynamicrange.de/de

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.02.2012 15:27:59 GMT+01:00
ichbinda meint:
Ich habe nie in Abrede gestellt, dass es messbar ist. Aber das ist nun mal so mit der Subjektivitaet - dem Empfinden. Das ist nicht messbar, sondern liegt im Ermessen des Hoerers. Und der entscheidet, ob er die Scheibe gut findet oder nicht... :-)
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