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Kundenrezension

22 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ehrenrettung für einen guten Film!, 15. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Wuthering Heights - Emily Brontës Sturmhöhe (DVD)
Dieser Film ist - zugegeben - nichts für Ungeduldige oder Menschen, die das Buch eben erst gelesen haben. Man muss sich etwas von der Vorlage lösen, um ihn richtig genießen zu können. Kann man das aber, darf man einen überaus sinnlichen Film genießen, der Begehren, Verzweiflung und Einsamkeit in Bildern spürbar macht, ohne große Worte zu verlieren. Regisseurin Andrea Arnold lässt mit schwebend-zitternder Kamera zwei ungeheuer begabte Jungdarsteller einfangen, die die Abgründe in den Seelen von Cathy und Heathcliff absolut überzeugend darstellen, trotz ihrer Jugend. Auch die Erwachsenen Darsteller machen ihre Sache mehr als nur gut.
Dass Heathcliff hier von einem Farbigen gespielt wird, ist endlich einmal konsequent, wird er doch auch im Buch als fremdländischer, dunkler Mensch beschrieben. Ein Inder wäre in Anbetracht der geschichtlichen Zusammenhänge sicher noch passender gewesen, aber sei's drum.

Ja, auch in dieser Version gibt es nur die eine Handlungshälfte - die böse Rache Heathcliffs fehlt.
Dennoch ist dieser Film ein Erlebnis, etwas gänzlich Anderes. Kamera, Sound, Darsteller, Buch und Regie haben mich auf ihre Art vollends überzeugt.

Am Ende hoffe ich zwar, dass die Sturmhöhe, diese unsterbliche, wunderbare Geschichte auch noch eine Verfilmung erfährt, die ihr komplett gerecht wird, sich absolut ans Buch hält, alle Handlungsebenen berücksichtigt, und uns mal eine BLONDE Cathy beschert (BBC, ist das so schwer?) -- trotzdem ist dieser Film eine Perle. Punktum.
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1-10 von 11 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 15.03.2013 16:24:00 GMT+01:00
Gerade nochmal nachgeschlagen: "Mit seiner dunklen Haut sieht er aus wie ein Zigeuner [...]" S. 10 (dtb-Ausgabe)
"Aber du musst es als ein Geschenk Gottes annehmen, auch wenn es so schwarz ist, als käm's vom Teufel." (S. 50)
"Das ist gewiss die seltsame Errungenschaft, die mein verstorbener Nachbar von seiner Reise nach Liverpool nach Hause brachte - ein kleiner Inder, oder ein amerikanischer oder spanischer Schiffbrüchiger." (S. 69)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.03.2013 10:45:18 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.04.2013 12:31:22 GMT+02:00
Dodo meint:
Um es auf den Punkt zu bringen: in Brontes Original wird Heathcliff mehrmals als "gypsy" bezeichnet, einmal als "lascar". Aber nie als "negro", wie man damals eben einfach geschrieben hätte.
Auch wird Heathcliff nie als "black", sondern immer nur als "dark" beschrieben, die Originalstelle zu dem einen Zitat oben heißt: "it's as dark almost as if it came from the devil."
Einen unbestimmt fremdländisch exotisch, aber doch eben nicht schwarzen Mann mit einem Mann afrikanischer Abstammung gleichzusetzen, ist nicht zwingend logisch.
PS: Cathy Earnshaw ist im Buch allerdings dunkelhaarig, ihre Tochter Catherine Linton ist blond. ;-)

Veröffentlicht am 24.05.2013 20:43:29 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 25.05.2013 08:17:01 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.05.2013 21:13:27 GMT+02:00
Hallo Dodo,

sollte ich mich so sehr täuschen? Bei einem meiner absoluten Lieblingsbücher? Ich hätte geschworen, dass Cathy als blond beschrieben wird. (Insel-Ausgabe, Grete Rambach) An das englische Original habe ich mich zwar schon einmal herangewagt, bin aber der Komplexität des alten Englisch nicht gewachsen gewesen...
Zu Heathcliff: Wie schon im Text erwähnt wäre ein Inder auch im geschichtlichen Kontext besser gewesen. Auch ein Zigeuner käme sehr gut infrage. Aber dennoch ist Heathcliff dunkel und nicht weiß. Und von daher habe ich auch absolut nichts dagegen, dass er als Schwarzer dargestellt ist...
Dass indes in einer Übersetzung von 1938 nicht alles penibelst genau übertragen ist, scheint logisch. Dennoch mag ich besagte Übersetzung am liebsten von allen. Die Wortwahl, die Sprachmelodie sind berückend schön... :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.05.2013 21:34:11 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.05.2013 21:53:21 GMT+02:00
Hallo Tanja! So lange nicht voneinander gelesen! Ich freue mich! :)
Ja, der Film hat einen wirklichen Zauber. Wenn man sich ihm öffnet. Oder Arthaus-Filmen per se aufgeschlossen gegenübersteht. Andrea Arnold hat eine sehr eigene Bildsprache entwickelt, aber die ist so intensiv, dass es mich umgehauen hat!
Zu Heathcliff: Ich hatte beim Lesen auch immer eher einen südeuropäischen Heißsporn von dunklerer Tönung vor dem geistigen Auge (Zigeunertyp eben), aber finde es einfach überhaupt gar nicht schlimm, dass hier ein schwarzer gewählt wurde. Besser, als der hundertste Weiße...
Und ja, genau so wie die (gar schröckliche, über alles gehasste) Olivier-Verfilmung, fehlt auch dieser der furchtbare Rachefeldzug Heathcliffs. Und Catherines Quasi-Entführung und Enteignung fehlen ebenso wie die Resozialisierung Haretons... (diese Szenen der "zweiten Generation" gibt es ausschließlich in der Kosminsky-Verfilmung mit Ralf Fiennes, die auch recht gut ist!)
Nochmal: Dieser Film ist trotz aller Unterscheidungen vom Buch etwas Besonderes. Und Kaya Scodelario in diesen Bildern anzusehen ist überdies eine Wonne... :)

Liebe Grüße zurück
Daniel

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.05.2013 22:58:36 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.05.2013 23:06:54 GMT+02:00
Dodo meint:
Cathy Earnshaw ist dunkelhaarig, ihre Tochter blond. Siehe Kapitel 7: "brown ringlets".
Und leider ist die Insel-Übersetzung mit dem Wort "Neger" schlicht falsch, die Originalstelle spricht von einem "regular black", womit Nelly aber sagen will, dass Heathcliff eben nicht schwarz ist: "if you were a regular black", also ist er eben keiner.
Ansonsten ist Grete Rambach bis auf ein paar Schnitzer schon eine recht gute Übersetzung gelungen.

Es lohnt sich, die HP zu Wuthering Heights zu lesen, die ein britischer Fan gestaltet hat, besonders auch diese Seiten:
http://www.wuthering-heights.co.uk/musings.htm#haircolour
http://www.wuthering-heights.co.uk/faq.htm#black

Ich frage mich auch, ob die ganze Sache mit Heathcliff nicht missverstanden wurde, weil Leser oft vergessen, dass die Brontes geprägt durch den Vater eine stark irisch kultivierte Familie waren. Der dunkelhäutige Heathcliff könnte auch ein Kind der "Irish Travellers", der "Pavee", sein, die ab und zu auch durch die Pennines kamen und sicher gerade bei Kindern großen Eindruck machten.
Leute, die in der freien Natur leben, sind natürlich dunkelhäutiger als Leute, die sich viel in Häusern aufhalten.
Welch eine Herkunft Heathcliff hat, bleibt letztlich verborgen. Man hört nur die Meinungen von Leuten über ihn. Aber ein "Neger" ist er wirklich nicht. ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.05.2013 23:11:22 GMT+02:00
Dodo meint:
Oh, noch eine Ergänzung: es gibt fünf heute noch erhältliche Verfilmungen, in denen die ganze Romanhandlung (1. und 2. Teil) erzählt wird.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.05.2013 23:13:10 GMT+02:00
Ernsthaft? Ich sah bisher nur die eine - und las, dass es die einzige sei. Sei so gut und sag mir, welche noch...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.05.2013 23:14:34 GMT+02:00
Und danke für die Links, die führe ich mir mal zu Gemüte... :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.05.2013 08:35:39 GMT+02:00
Dodo meint:
Siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Sturmh%C3%B6he#Verfilmungen

Die 1978, 1998 und 2009 (mit Tom Hardy) sind aktuell auf DVD erhältlich, die mit Ian McShane ist zur Zeit vergriffen und noch antiquarisch erhältlich.
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