Kundenrezension

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DER Klassiker unter den Weihnachtsfilmen: restauriert in HD, 10. November 2013
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Rezension bezieht sich auf: Ist das Leben nicht schön? [Blu-ray] (Blu-ray)
Frank Capras unsterbliches Meisterwerk aus dem Jahre 1946 gehört heute mit Recht zu den beliebtesten Filmen weltweit und ist seit vielen Jahren nicht nur in Deutschland fester Bestandteil des weihnachtlichen Fernsehprogrammes. "It`s A Wonderful Life" wurde seinerzeit für fünf Oscars nominiert, unter anderem für den Besten Film des Jahres, die Beste Regie und den Besten Hauptdarsteller, ging aber leer aus. Das Drehbuch schrieben Frank Capra, Frances Goodrich und Albert Hackett unter Mitwirkung einiger weiterer Autoren wie Dalton Trumbo und Clifford Odets, die jedoch im Vorspann nicht genannt werden, basierend auf der Geschichte "The Greatest Gift" von Philip Van Doren Stern.

"It`s A Wonderful Life" wird gerne als absoluter Wohlfühl-Film empfunden. Auf den ersten Blick mag das stimmen, doch sieht man genauer hin, erscheint unter der Bilderbuch- Oberfläche eine düstere Fabel über Gier, Ausbeutung, Verzweiflung und zerplatzte Träume. Der Held dieser Geschichte ist ein hochanständiger, fleißiger amerikanischer Durchschnittstyp, der im Laufe seines Lebens mehr als einmal von Wut und Unzufriedenheit beseelt, mit sich und seinem Schicksal hadern wird, bis zu dem Punkt, an dem unglückliche Umstände ihn an den Rand der Selbstzerstörung treiben.

George Bailey (James Stewart), Inhaber der "Baileys Building & Loan", einer kleinen Bausparkasse, die den Bürgern des beschaulichen Städtchens Bedford Falls bei Erwerb und Finanzierung eines Eigenheims zur Seite steht, ist am Heiligabend 1946 so verzweifelt, dass er sich das Leben nehmen will. Doch die himmlische Administration ist alarmiert, denn seine Familie und all die Menschen, die ihm so viel zu verdanken haben, wissen um seine unverschuldete Notlage und beten für ihn. Und so naht Rettung in Gestalt des kauzigen Clarence (Henry Travers). Clarence, den George zunächst nur für einen normalen älteren Herrn hält, ist ein Engel, der seit 200 Jahren vergeblich versucht, sich seine Flügel zu verdienen...

George Bailey, verheiratet mit seiner Jugendliebe Mary Hatch (Donna Reed) und Vater von vier Kindern, hat sein ganzes Leben in Bedford Falls verbracht. Als Junge bewahrte er einmal den Apotheker Mr. Gower vor einem tödlichen Fehler. George rettete auch seinen Bruder Harry vor dem Ertrinken in einem eiskalten Teich und verlor dadurch das Hörvermögen in seinem linken Ohr, was später auch dazu führte, dass er nicht zum Militär eingezogen werden konnte.

Als noch junger Erwachsener nahm er nach dem plötzlichen Tod seines Vaters dessen Platz in der kleinen Sparkasse ein, um den Betrieb vor der Übernahme durch den gierigen Aktionär Mr. Potter (Lionel Barrymore) zu bewahren. Dadurch und durch die Hochzeit mit Mary gab er seine eigenen Zukunftspläne auf.

Durch Georges Geschäftssinn, seine Umsicht und Hilfsbereitschaft, übersteht Bedford Falls die Weltwirtschaftskrise und den Zweiten Weltkrieg, in dem sein Bruder Harry zum Helden wird. Auch sein eigenes kleines Unternehmen bleibt bestehen. George Bailey ist nicht kleinzukriegen, sehr zum Ärger von Mr. Potter. Der alte Geizhals kontrolliert bald auch die Bank des Städchens. Die Chance, seinen geschäftlichen Konkurrenten George Bailey zu vernichten und sich auch noch die "Baileys Building & Loan" unter den Nagel zu reißen, scheint gekommen, als Georges schusseligem Onkel Billy (Thomas Mitchell) ein folgenschweres Missgeschick unterläuft...

George und seine Firma stehen vor dem Ruin. Ihm selbst droht wegen angeblicher Veruntreuung von Kapital und frisierter Bilanzen sogar Gefängnis. Um ihm seinen Lebenswillen zurückzugeben, greift Clarence zu einem Trick: Er zeigt George, was aus Bedford Falls und seinen Einwohnern geworden wäre, wenn George nie gelebt hätte...

Frank Capra erzählt ein modernes Märchen über falschen und echten Reichtum. Er tut dies federleicht, voller Wärme und Humor. Die bis in die kleinsten Nebenrollen grandiose Besetzung erweckt die Geschichte zum Leben. James Stewart brilliert in einer Rolle, die ihm auf den Leib geschneidert scheint. Das frei erfundene Städtchen Bedford Falls wirkt wie ein eigener Mikrokosmos. Die liebevolle Ausstattung, exzellente Kamera-Arbeit und passende Musik sorgen für die richtige Atmosphäre.

Donna Reed, die für "Verdammt in alle Ewigkeit" (From Here To Eternity, 1954) einen Oscar erhielt, spielt hier an der Seite von James Stewart ihre erste große Filmrolle. Ursprünglich sollte Jean Arthur, die unter Frank Capras Regie bereits in "Mr Smith geht nach Washington"(1939) neben Stewart zu sehen war, diese Rolle spielen, musste aber absagen. Neben Veteranen wie Thomas Mitchell, Lionel Barrymore und Henry Travers sind in kleinen Rollen weitere bekannte Gesichter dabei: Gloria Grahame, Oscar-Preisträgerin für ihre Rolle in Vincente Minellis "Stadt der Illusionen" (The Bad And The Beautiful, 1950), spielt Violet Bick und Ward Bond, bekannt aus vielen John Ford-Filmen, den wackeren Polizisten Bert.

Dass in dieser Geschichte unverhohlen Kritik am Kapitalismus geübt wird, rief seinerzeit die Kommunisten-Jäger um Senator McCarthy auf den Plan. Natürlich kann man auch Anklänge an Charles Dickens "Eine Weihnachtsgeschichte" (A Christmas Carol) finden. Henry F. Potter, der reichste aber auch gemeinste Mann weit und breit, lässt an Ebenezer Scrooge denken. Während dieser jedoch eine Läuterung erfährt und am Ende der Geschichte wirklich und wahrhaftig ein besserer Mensch wird, bleibt Potter derselbe hartherzige, alte Raffzahn, der er schon zu Beginn des Films war, als er Georges Vater das Leben schwer machte.

In Potters Verhalten Parallelen zum Gebahren gerade in der heutigen Welt der Finanzen auszumachen, ist ebenfalls nicht weiter schwer, was die Zeitlosigkeit dieses Films noch unterstreicht. Denn so moralisch verwerflich Potter im Laufe des Filmes auch vorgeht: Ein Verbrechen, für das man ihn juristisch belangen könnte, begeht er nicht. Und dass er die 8000 Dollar einfach behalten hat, die Onkel Billys Missgeschick ihm in die Hände gespielt hat, ahnt niemand. Seine Strafe besteht letztlich darin, dass die Gemeinschaft zusammenhält, dem richtigen Mann etwas zurückgibt, und sich so für George Bailey und seine Familie doch noch alles zum Guten wendet. Potter ist eigentlich ein zutiefst einsamer Mann ohne echte Freunde. All sein Geld kann die menschliche Wärme eines George Bailey, der nun für sein lebenslanges selbstloses Handeln belohnt wird, nicht ersetzen.

Auf BluRay erstrahlt "It`s A Wonderful Life" nun auch in Deutschland endlich in High Definition. Das Original-Material wurde phantastisch restauriert. Sicher gibt es Blurays, die in puncto Bild-und Tonqualität noch einen Tick besser sind, man darf aber nicht vergessen, dass der Film bereits mehr als 60 Jahre auf dem Buckel hat. Das Bild ist eine Wonne! Kein Vergleich mehr zu der bisher erhältlichen DVD aus dem Hause Kinowelt. Auch der Ton klingt in Anbetracht des Alters hervorragend. Alle Dialoge sind klar verständlich, Geräusche und Musik klingen ebenfalls sehr sauber.

Der Film wird präsentiert im Bildformat 1:33.1/ 4:3. Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprache vor. Die Original Mono-Tonspuren wurden im DTS-Verfahren aufbereitet. Bei der deutschen Tonspur handelt es sich um die sehr gute Original- Synchronisation, die von den alljährlichen Ausstrahlungen im Heiligabend-Programm des ZDF bekannt ist. Es gibt ausblendbare deutsche Untertitel.

Zusätzlich bietet die Disc die nachträglich colorierte Fassung des Films. Diese ist über den Menüpunkt EXTRAS anwählbar, liegt im selben Bildformat wie die Schwarz/Weiß-Fassung ebenfalls restauriert in High Definition vor und kann auf Deutsch und Englisch angesehen werden. Ein interessanter Vergleich ist also möglich, auch wenn ich zugeben muss, dass der Film auf mich nur in Original Schwarz/Weiß seine volle Wirkung entfaltet. Ein weiteres Extra ist der etwa 20-minütige Kurzfilm "Ist das Leben nicht schrecklich?", der noch aus der Stummfilm-Zeit stammt. Leider enthält diese Edition kein Making-Of oder einen Audio-Kommentar. Schade, aber angesichts der Qualität, in welcher der Hauptfilm hier präsentiert wird, sollte man wirklich nicht meckern.

"It`s A Wonderful Life" kam 1947 in die amerikanischen Kinos und war ein Flop. Seinen Status als Klassiker und Kultfilm erlangte dieses Werk erst viele Jahre später, als die Umtriebe der McCarthy-Ära längst der Vergangenheit angehörten. Sowohl Regisseur Frank Capra als auch Hauptdarsteller James Stewart bezeichneten diesen Film immer wieder als ihren persönlichen Lieblings-Film. Er ist eine Ode an das Leben. Dieser Film ist keineswegs ein unerträglich kitschiger Hollywood-Schinken, wie leidenschaftliche Hasser immer wieder behaupten. Vielmehr hat er auch einige ziemlich deprimierende Momente zu bieten, will aber letztlich Hoffnung machen, und schafft dies auch. Die guten Werte, die hier vermittelt werden, sind gerade in der heutigen Zeit vielleicht wichtiger denn je.

Wer diesen Klassiker endlich in der bestmöglichen Qualität im Heimkino genießen will, sollte sich diese BluRay unbedingt zulegen!
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Von 2 Kunden verfolgt

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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 20.11.2013 23:51:15 GMT+01:00
Tangle meint:
Hallo! Eine Frage: Ich sitze gerade leicht schockiert mit der BluRay vor unserem TV. Bildformat 1,33:1, sozusagen 4:3 ... das heisst ich habe keine Chance auf ein Bild ohne schwarze Streifen links und rechts ?!?!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.11.2013 10:07:09 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.11.2013 11:55:59 GMT+01:00
Martin Püsch meint:
Hallo,
soweit ich das beurteilen kann bleiben die Streifen links und rechts bei diesem Bildformat auf Bluray bestehen. War bei mir genauso. Ist übrigens bei der Bluray von "High Noon" auch der Fall. Bei den alten DVDs beider Filme von Kinowelt war glaube ich noch echtes Vollbild ohne Balken, aber bei der Formatierung 1,33:1 /4:3 auf Bluray hat man, zumindest bei einem großen Flachbild-Fernseher wohl immer die Balken. Wie das auf einem anderen, evtl. kleineren und anderes eingestellten Gerät anderen Typs auf Bluray aussieht, habe ich bisher noch nicht gesehen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass bei dem BlurayTransfer-Format auf jeden Fall Balken bleiben. Ist zugegebenermaßen ungewohnt, aber der Bildausschnitt des Filmes ist trotzdem vollständig. Es fehlt nichts im Bild. Das Original-Material wurde bei beiden genannten Filmen in High Definition für die Auswertung auf Bluray in der besten möglichen Bildqualität so gemastert, dass es, vor allem bei großen Bildschirmen, nicht so wirkt, als sei das Bild unnatürlich in die Breite gezogen worden. Genau dieses "Problem" hatten nämlich in gewisser Weise die alten Kinowelt- DVDs, bei deren Transfer zudem nicht das amerikanische restaurierte Master zum Einsatz kam, sondern alte, für die Fernseh-Ausstrahlungen entsprechend auf Vollbild getrimmte TV-Master mit mit dementsprechend ohnehin schon deutlich schlechterer Bildqualität und mit deutschem Vor-und Abspann.

Der Film liegt auf der Bluray letztlich im echten Original-Format vor, in dem er ursprünglich gedreht wurde. Im Heimkino muss man auf einem Datenträger wie der Bluray die Balken dann eben in Kauf nehmen. Ein anderes Format entspräche nicht nur nicht dem Original, sondern ginge auch zu Lasten der allgemeinen Bildqualität. So ist das nun mal.

Hoffe, dass ich weiterhelfen und den Schock ein wenig lindern konnte. Beste Grüße Martin Püsch.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.11.2013 13:47:23 GMT+01:00
Tangle meint:
Danke für die Antwort. Das habe ich fast befürchtet. Schade, da das Bild wirklich besser als bei meiner älteren DVD ist. Aber es ist heutzutage wirklich ein gewöhnungsbedürftiges Format ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.11.2013 14:16:33 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.11.2013 14:47:47 GMT+01:00
Martin Püsch meint:
Hallo,

Gern geschehen. Das mit den Balken links und rechts ist mir neulich übrigens auch bei einem alten schwarzweißen Heinz Ehrhardt-Film aufgefallen, den das ZDF erstmals restauriert in HD ausgestrahlt hat. Habe zufällig reingezappt und mich im ersten Moment gewundert, warum die Seiten meines Bildschirmes schwarz blieben. Auch da war es also wohl das Original-Format 4:3. Sieht man im Fernsehen mittlerweile immer öfter, wenn solche alten Filme praktisch im Original in High Definition "wiederaufgeführt" werden. Es war ein Erhardt-Klassiker aus den 50ern, entweder "Witwer mit 5 Töchtern" oder "Der Haustyrann". Wenn man den Film dann auf Bluray/DVD kaufen würde und dieses Format exakt übernommen wurde, hätte man die Balken dann eben auch wieder. Original ist und bleibt eben Original.

Beste Grüße und noch viel Spaß beim Filme schauen. M.P.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.12.2013 00:41:41 GMT+01:00
Jimmy C. meint:
Och, Leute. Klar sind da Balken links und rechts, weil der Film eben im 1,37:1 Format gedreht wurde!
Das ist Original so und alles andere wäre furchtbarer Pfusch.
Habe anfangs auch bei älteren Serien auf 16:9 gezoomt, komischweise fand ich es erstmal besser so, bis ich endlich kapierte, dass es Original bersser, weil unverfälscht, aussieht.

Veröffentlicht am 01.02.2014 14:33:06 GMT+01:00
Monty Burns meint:
Hi Martin!

Auch noch kurz mein Senf hierzu. Sehr treffende Rezension! In der Tat empfinde ich den Film auch nicht als übermäßig kitschig. Er ist einfach eine brillante Melange aus Unterhaltung und inhaltlichem Anspruch, stellenweise wirklich sehr bitter und deprimierend, was Jimmy Stewart unglaublich eindringlich gespielt hat. Und dabei ganz im dickensschen Geiste. Immer wieder versuchen Leute zu bestreiten, dass dieser Film kapitalismuskritisch ist, was ich sehr befremdlich finde. Wie ich kürzlich mal gelesen habe ist das sogar ein prägendes Charakteristikum für Capras Werk, das ihn letztlich sogar seine Karriere gekostet haben soll. Auf die Filme, die ich von ihm kenne, trifft es zumindest zu. Aber ein Capra-Experte bin ich nun auch wieder nicht.

LG, M.B.
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