Kundenrezension

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen zu wenig Inspiration, 22. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: What's It All About (Audio CD)
Wenn man sich diese CD im Vergleich zu dem letzten Projekt "Orchestrion" zumindest ohne schnell genervt zu sein anhören kann, so fehlt im Vergleich zu früheren Alben von PM dennoch jede Inspiration. Dieses Album soll ja wohl auch eher auf "One Quiet Night" aufbauen, aber auch dieses Album war im Vergleich zu früheren Soloprojekten von Pat Metheny wie "New Chautauqua" langweilig. Bei der Veröffentlichung von PM Projekten hoffe ich inzwischen eher mal auf eine DVD mit alten PMG Songs wie z.B.
dem zweiten Teil der "The Way Up" Tour oder einer DVD der kleinen PMG Tour aus dem letzten Jahr. Ist echt enttäuschend was nach 1,5 Jahren Pause nun auf den Markt gekommen ist.
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 26.06.2011 09:27:38 GMT+02:00
Es ist schon merkwürdig, wie "Enttäuschung" Menschen dazu treibt, zu verurteilen. Was mir an "Kritiken" zu dieser (aber auch anderen) Pat Metheny Produktionen aus neuerer Zeit auffällt, ist das Unverständnis dafür, wenn Künstler sich verändern, reifen, neue Wege gehen, um irgendwann einmal "den Kreis zu schließen". Pat Methenys erstes Album war 'Bright Size Life' von 1975, mit Jaco Pastorius am Bass. Das ist 36 Jahre her. Das muss man sich mal klar machen. Metheny war damals gerade knapp über 20 Jahre alt. Er wurde als 'Sonnyboy' mit einer Gitarre bezeichnet, die frühen Metheny Platten wie 'American Garage' oder eben auch 'New Chautauqua' klingen ja auch so - jung, easy, locker, unbeschwert. Aber warum sollte er denn jetzt ein zweites 'New Chautauqua' machen? Die Welt ist eine sehr andere seit damals, alles hat sich verändert. Metheny hat eine Familie, Frau und drei Kinder, und er bezitzt (auch wenn das wenig bekannt ist) auch politisches und ökologisches Bewusstsein. (Immerhin kommt er aus dem mittlerern Westen!) Zwischen 'New Chautauqua' und 'What's it all about' liegen 9/11, mehrere Kriege, Fukushima, etc. Was hat das mit Metheny zu tun? Sehr viel! Wer sich das total melancholische "Girl from Ipanema" von der neuen Platte richtig anhört, spürt ganz deutlich, dass dieses x mal gespielte und gecoverte Bossa Nova Stück nicht zum hunderttausendsten mal aus lauter Langeweile von Metheny gecovert wurde. Pat Metheny spielt das Thema so sehr in Zeitlupe, dass es schon fast weh tut. Das 'Girl from Ipanema' hüpft nicht mehr über den Strand, wie zu seligen Bossa Nova Zeiten. Es steht viel mehr am Strand und starrt melancholisch in die Fluten, in denen tote Fische, Öllachen, weggeworfene Plastikflaschen schwimmen. Die Welt hat sich verändert. Pat Metheny auch. Er darf das. Wer 'New Chautauqua' hören möchte oder immer wieder die alten PMG "Hits" (Last train home) etc., der soll ich doch bitte 'New Chautauqua' oder 'Still life (talking)' in den CD Player legen, anstatt Metheny dafür abzuwatschen, dass er im Jahr 2011 kein 'New Chautauqua II' produziert. Warum sollte er? Es ist wie mit Bob Dylan - die Leute, die ihn ewig gerne mit akustischer Gitarre und Munharmonika hätten (und nichts anderes gelten lassen!) sind von gestern. Dylan nicht. Er ist gereift. Weitergegangen. Gut so!
Nein, 'One quiet Night' war nicht langweilig. Eine tolle CD, mit einem ähnlich melancholischen 'Last train home' wie nun 'Garota da Ipanema'. (Girl from Ipanema) 'Travels' ist mein Pat Metheny Lieblingsalbum - bis in alle Ewigkeit. Aber 'Speaking of now', 'Metheny - Mehldau' und eben 'What's it all about' sind auch klasse. Gereift eben, Metheny ist ende fünfzig. Er darf sich verändern. Ich persönlich freue mich auf die Musik, die er mit 70 machen wird, wenn er ein 'elder statesman' im Jazz sein wird - so wie heute z.B. Jim Hall. Auch Pat Metheny wird älter - man sollte das nicht mit "senil" verwechseln. Goin' ahead!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.06.2011 09:27:45 GMT+02:00
woko meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.06.2011 09:55:22 GMT+02:00
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.07.2011 15:23:45 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.07.2011 15:24:19 GMT+02:00
Also erstmal: mir gefällt Ihre Auslegung von Methenys Version von 'Garota de Ipanema' wie auch die Überlegungen zu Alter, Veränderung etc. Man könnte noch hinzufügen, dass das Stück auf äußerst interessante Weise reharmonisiert wurde.
Andererseits habe ich vollstes Verständnis dafür, wenn jemand diese Platte oder auch One Quiet Night langweilig findet und das auch ausspricht, ohne es weiter zu begründen. Ob man sich von Musik 'in Schwingung versetzen' läßt, hängt eben von der eigenen 'Stimmung' (Hörgewohnheiten, Erwartungen etc.) ab, da gibt es kein 'richtiges' Urteil. Nicht selten passiert es mir, dass ich mich entscheiden muß (gerade wenn ein Musiker sich mit einer gewissen Folgerichtigkeit verändert), ob ich *diesen* Weg jetzt mitgehen will oder nicht.
Auf 'What's it all about' zum Beispiel kann ich mich einstimmen, dreh lauf auf, höre auf Nuancen, Wendungen ... das gibt mir etwas, aber ich würde ohne zu zögern sagen, dass mich Methenys Werke in den 90er Jahren wesentlich mehr berührt haben, mich direkter angesprungen haben, ich sie riskanter und (vielleicht deswegen) musikalisch lohnender fand, als was er in den letzten Jahren gemacht hat (ich rede wohlgemerkt nicht nur von der PMG, sondern von Kooperation mit Dave Holland, Gary Thomas, Ornette Coleman etc.). Das hat mit Moral gar nix zu tun (von wegen 'er gibt sich keine Mühe mehr'), sondern einzig mit den Geschichten, die sich in mir entfalten, wenn ich diese Musik höre. Kurzum - man muß nicht jeden Verriß verreißen, auch wenn er vielleicht ein wenig grob daherkommt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.07.2011 08:03:13 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.05.2013 23:49:37 GMT+02:00
roadstarrot meint:
Ich erwarte ja kein Remake von New Chautauqua, gebe auch zu, dass meine Kritik etwas oberflächlich ist, aber New Chautauqua klingt nicht durchgehend unbeschwert und locker. So muten die Titel Hermitage und Sueno con Mexico durchaus auch damals schon eher melancholisch an. Aber die Titel haben alle ein Thema und man entdeckt die Titel immer wieder neu. Wenn Sie meine übrigen Rezensionen zu Pat Metheny CD's lesen gelesen, wüßten Sie auch, dass ich ein Anhänger seiner Musik bin. Von Still Life (Talking) bis The Way Up habe ich mir jede PMG Show seit Still Life (Talking) angesehen. Aber festzustellen ist, dass Pat Metheny spätestens seit "We Live Here" nachgelassen hat, wenn auch nicht live. Eine musikalische Weiterentwicklung ist in der neuen CD nicht zu erkennen.
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