Kundenrezension

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wouldn`t it be nice, 25. Januar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Pet Sounds (Audio CD)
Was wäre aus den Beach Boys geworden, wenn die Beatles Ende 1965 kein "Rubber Soul" veröffentlicht hätten? Hätte Brian Wilson dann, auch auf Drängen der Plattenfirma, mit den Beach Boys ein weiteres Album mit "Strand"-Musik kreiert, um dem Bandnamen alle Ehre zu machen? Und hätte es ohne "Pet Sounds" jemals ein "Sgt. Pepper`s Lonely Hearts Club Band" von den Beatles gegeben? Die musikalische Bedeutung dieses Meisterwerkes ist wohl unumstritten, und all die Musikerkollegen, die sich von "Pet Sounds" maßgeblich haben beeinflusst gefühlt, können sich nicht irren. Dass Brian Wilson das Album seinerzeit, obwohl auf 8-Spur-Tonbandmaschinen aufgenommen, nur in Mono abgemischt hat, entspach nicht nur seinen eigenen Vorstellungen, sondern auch dem damaligen Zeitgeist. Erst 1996 sollte er sich dazu aufraffen, auch einen Stereo-Mix zu produzieren, erstmals zu hören im Boxset Pet Sounds Sessions, und einige Jahre später auch als Einzel-CD erhältlich.
Das neue SACD-Remaster von MoFi basiert auf dem Stereomix von 1996, übertrifft diesen in Sachen Dynamik und Transparenz jedoch um Welten, plötzlich haben Drums und Percussion Wucht, lassen sich Blasinstrumente wie Klarinette, Tenor- oder Bariton-Saxophon oder Posaune glasklar heraushören, gekrönt natürlich von Vokalarrangements, die ihresgleichen suchen und nur selten zuvor oder danach gefunden haben. Die einfach genialen Arrangements von Brian Wilson werden erstmals mit dieser SACD so richtig hör- und erlebbar.
MoFi liefert mit dieser SACD ein Meisterstück, das sogar Nicht-Beach Boys-Fans begeistern dürfte. Wouldn`t it be nice, wenn MoFi auch von den Beatles leckere SACDs produzieren würde, haben doch die Fab Four bis heute kaum besser geklungen als auf den von MoFi Ende der 70er bis Anfang der 80er Jahre veröffentlichten LPs. I`m waiting for the day, um noch einen "Pet Sounds"-Songtitel zu zitieren! Die zuletzt von AudioFidelity veröffentlichte Monoversion Pet Sounds (24k-Gold-CD) ist, Steve Hoffman möge mir verzeihen, gegen diese SACD absolut chancenlos.
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1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 12.03.2012 17:59:07 GMT+01:00
Sehr interessante Rezension(en) zum Thema SACD. Mein CD-Spieler beherrscht das Format SACD. Trotzdem dürften Blu-ray und Vinyl-Fassungen noch besser werden, oder nicht? Im August will ich mir die "Jungs" mal live ansehen, dass ist dann hoffentlich Super Audio! :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.03.2012 19:23:00 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.03.2012 19:30:39 GMT+01:00
AMM meint:
Diese "Pet Sounds" und die meisten anderen SACDs sind sog. "Hybrid"-SACDs, d.h. sie bestehen aus einer SACD- und einer CD-Schicht. Die CD-Schicht läuft auch auf einem normalen CD-Player, für die SACD-Schicht brauchst Du allerdings einen SACD-Player. Für Scheiben wie diese "Pet Sounds" lohnt sich schon einer, der klangliche Unterschied zwischen der SACD- und der CD-Schicht ist hier gewaltig! Eine gut produzierte SACD lässt sich soundmäßig kaum noch toppen und braucht sich vor keiner Blu-Ray verstecken, es gibt m.W. auch nur sehr wenig Audio-Blu-Rays, dieses Format wird sich m.E. genauso wenig durchsetzen wie DVD-Audio. Auch SACDs fristen nach wie vor ein Nischendasein, allerdings gibt es in letzter Zeit wieder deutlich mehr SACD-Neuerscheinungen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.07.2012 22:45:05 GMT+02:00
Dr.W.Stein meint:
Ich habe die Pet Sounds Version von 2001 mit remasterten Stereo und Mono Versionen drauf. Ehrlich gesagt bin ich schon von deren Klangqualität geplättet. Kaum Vorstellbar, daß sich das noch dramatisch steigern läßt.

Darf ich fragen, was Sie für eine Anlage haben? Vielleicht muß ich mal wieder investieren, um die Qualität neuerer Aufnahmen wertschätzen zu können?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.07.2012 23:34:27 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.07.2012 23:34:54 GMT+02:00
AMM meint:
Das dürfen Sie:

SACD-Player: Marantz SA-15S2
Verstärker: Marantz PM-15S2
Kopfhörerverstärker: Black Cube Linear von Lehmann Audio
Kopfhörer: Sennheiser HD 800
Lautsprecher: Nubert nuVero 4

Vor allem in meinem Sennheiser klingt die "Pet Sounds"-SACD wirklich gigantisch!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.07.2012 17:14:40 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.07.2012 17:35:21 GMT+02:00
Dr.W.Stein meint:
Danke. Mit diesen Komponenten ist es in der Tat kein Wunder, daß sie jedes Detail hören.

Ich war kürzlich auf der Suche nach einem SACD Player, da in letzter Zeit einge gute SACDs herausgekommen sind. Im Moment bin ich bei McIntosh hängen geblieben, kann mich allerdings noch nicht wirklich zu 5500 Euro durchringen, nur um SACD-Fähigkeit dazuzubekommen.

Ich werde gerne mal Marantz probieren. Den Lehmann Verstärker habe ich ebenfalls und er klingt sogar besser, als der Vorverstärker, der im McIntosh SACD Player drin ist. Allerdings höre ich noch über den HD650.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.07.2012 17:47:48 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.07.2012 18:22:01 GMT+02:00
AMM meint:
Ich bin wirklich sehr angetan von meinem Marantz-Player, der übrigens auch einen sehr guten Kopfhörerausgang hat, habe vor der Investition auch ein paar teurere andere gehört, u.a. einen Esoteric und auch einen McIntosh. Damit und mit gleichwertigen Zusatzkomponenten, wohl in derselben Preisklasse, lässt sich mein Equipment sicher noch toppen, aber so groß sind die Unterschiede dann m.E. nicht mehr, als dass der finanzielle Mehraufwand dafür wirklich gerechtfertigt wäre. Das gesparte Geld gebe ich dann lieber für gute SACDs aus, z.B. von Analogue Productions, die seit einigen Jahren ganz phantastische Scheiben herausbringen, v.a. für Jazzfans. Den HD 650 habe ich auch noch, allerdings benutzt meine Frau den jetzt hauptsächlich.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.07.2012 18:34:12 GMT+02:00
Dr.W.Stein meint:
"Das gesparte Geld gebe ich dann lieber für gute SACDs aus, (..)"
So etwa denke ich auch. Das garantiert dann sicherlich auch noch viele von Ihren ausgezeichneten Besprechungen. Darauf zu verzichten, ist dann doch bei weitem kein McIntosh wert.
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