Kundenrezension

91 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Digitalkamera Nikon Coolpix P7100 mit Zubehörmängeln, 17. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7100 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Diese Digitalkamera (und das kann ich nur bestätigen) macht keine schlechten Fotos, die ganzen positiven Erfahrungen meiner Vorschreiber brauche ich sicher nicht zu wiederholen. Die Kamera ist für diejenigen empfehlenswert, die etwas kompaktes in der Hand haben wollen (keine "Fotowaffel" für die Hemdtasche aber auch keine Schlagwumme für die Verteidigung) und die vielleicht etwas experimentierfreudig sind bzw. das beste aus ihren Fotos herausholen wollen und noch einen optischen Sucher sowie ein gutes LCD-Display schätzen. Es gibt viele Einstellmöglichkeiten und Effekte mit dem man extravagante Bilder machen kann. So ist z.B. der einstellbare Graufilter interessant oder die Möglichkeit, bestimmte Farben aus den Fotos schon mit der Aufnahme herauszufiltern. Eigene Konfigurationen können abgespeichert und so schneller verwendet werden. Man muss sich natürlich mit den Kameraeinstellungen beschäftigen, da man mit der normalen Grundeinstellung vielleicht etwas enttäuscht wird. Am Anfang war ich etwas verärgert über die Farben. Von meiner alten "Casio 5700" war ich normale Farben (in der Programmautomatik) gewöhnt aber bei der P7100 war ich erschrocken als ich meine Wiese im Garten fotografierte und das Gras leuchtete als wäre es fluoreszierend. Die P7100 hellt in der Grundeinstellung etwas auf sodass man die Belichtung am Einstellrad nach unten um den Faktor -0,3 oder -0,7 einstellen sollte. Auch kann man die Schärfeneinstellung sowie den Kontrast etwas nach oben korrigieren. Die angegebene Blitzreichweite von 9m ist ganz ordentlich. Belächeln muss ich jedoch immer die integrierte Lächelautomatik.
Möchte aber nun zu den Dingen kommen, die mir nicht gefallen. Beim Preis um die 400,- Euro könnte man eigentlich einen 2. Akku (Ersatzakku) erwarten, auch eine einfache Transporttasche hätte man noch zusteuern können. Weiterer Minuspunkt ist der nicht standardisierte Mini-USB-Anschluss, hier ist man immer auf das Nikon eigene Kabel angewiesen. Mir ist es unverständlich, warum man nicht die übliche Mini-USB-Buchse verbaut. Weiterhin ist mir aufgefallen, wenn man die Kamera über USB mit dem PC verbindet, erscheint die Kamera als Laufwerk nur im Windows eigenen Explorer. Wer also gern mit einem Dateimanager seiner Wahl arbeitet, wird hier das "Kamera-Laufwerk" nicht finden. Die erforderliche SD-Speicherkarte, die man selbst kaufen muss, ist noch zu verkraften, obwohl die Speichermedien heute auch nicht mehr "die Welt" kosten.
Nun möchte ich noch auf den absoluten "Hit" von Nikon aufmerksam machen und betrachte es als eine Unverschämtheit von Nikon, denn wer keinen originalen Akku (von Nikon) vom Typ "EN-EL14" in die P7100 einsetzt, der hat umsonst gekauft. Die am Markt befindlichen alternativen Li-Ion-Akkus vom Typ "EN-EL14" sind in Form und Spannungswert baugleich mit dem Original aber hier hat Nikon eine elektronische Sperre wie die Druckerhersteller bei ihren Druckerpatronen eingebaut. Wer Wert auf einen Ersatzakku legt (was in der Regel ja normal ist), der kann Nikon das Lächeln mit über 50,- Euro für einen Originalakku versüßen.
Leider habe ich das zu spät bemerkt und hätte mir diese Kamera eher nicht gekauft.
Aufgrund des mangelnden Zubehörs wie Ersatzakku und Tasche, sowie der abhängig machenden USB-Buchse und dem Zwang zum Original-Nikon-Akku, ziehe ich zwei Sterne ab.
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Von 4 Kunden verfolgt

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1-10 von 16 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 01.05.2012 22:10:31 GMT+02:00
Gut zu wissen - eigentlich bin ich ein erklärter Nikon-Fan und hätte die Kamera beinahe bestellt, aber die Inakzeptanz der Kamera gegenüber Nachbau-Akkus ist ein klares Ausschlusskriterium.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.05.2012 16:45:56 GMT+02:00
Daywalker meint:
Hallo,
danke für Deinen Kommentar.
Habe die P7100 im März gekauft und bis vor ein paar Tagen getestet. Bin zu dem Entschluss gekommen, die Kamera zu verkaufen. Im Vergleich zu meiner alten "Casio 5700" macht die P7100 nicht wirklich bessere Bilder. Die Bedienung, die Funktionen und Einstellungen in den Menüs sind wirklich absolute Spitze. Aber ich bekomme keine "astreinen" Fotos hin. Beim Gras auf den Wiesen ist das Grün ständig leuchtend hell und unnatürlich. Habe verschiedene Einstellungen gestestet, z.B. die Belichtungskorrektur am rechten Einstellrad 1-3 Rasten nach unten geregelt. In der Nullstellung sind dunkle Bildbereiche normal aber helle Abbildungsstellen viel zu grell. Wenn man die Belichtung nach unten regelt, sind die hellen Bereiche in Ordnung aber in den dunkleren Bereichen ist nichts mehr zu sehen. Habe das Gefühl, dass hier vielleicht das Objektiv nichts taugt. Aber was nützen mir die vielen Einstellmöglichkeiten, wenn die Fotos nicht gut sind. Und bei diesem Kamerapreis sollte in der werksseitigen Grundeinstellung und der Programm-Automatik schon passable Fotos gemacht werden können. Der hohe Preis für die P7100 lohnt nicht.

Veröffentlicht am 08.05.2012 13:03:29 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.05.2012 18:40:16 GMT+02:00
C_Blunt meint:
Sorry, aber mir ist kein Hersteller bekannt, der seine Kameras mit einer Tasche und einem Erstazakku (oder noch gar mit einer Speicherkarte) ausliefert. Weshalb ich diesen Teil Ihrer Kritik auch reichlich exotisch finde. Zu dem Akku sollte man anmerken, dass er für eine Kompaktkamera eine sehr gute Kapazität hat - nämlich für etwa 250 bis 300 Aufnahmen (wodurch ein Ersatz-Akku verzichtbar wird). Das Aufladen dauert dann etwa 1,5 Stunden. Problematischer finde ich dabei die unhandliche Größe des Ladegerätes, das auf Reisen schon sehr viel Platz einnimmt.

Ihre Bildqualität spielt die P7100 am besten aus, wenn sie - die richtige Bedienung vorausgesetzt - im RAW-Modus betrieben wird. Leider schöpft die beigelegte Software das Potenzial nicht voll aus, sodass ein RAW-Konverter (wie Lightroom oder Capture NX2) schon fast Pflicht ist. Hier liegt für mich auch der größte "Zubehör"-Mangel. Beachtet man diese Punkte, lässt die P7100 allerdings jede durchschnittliche Kompaktkamera weit hinter sich...

Wenn Ihnen die Jpegs der Kamera farblich zu "leuchtend" sind, müssen Sie übrigens nicht am Belichtungsrad drehen, sondern die Picture-Control-Einstellung verändern (weniger Farbsättigung). Hell/dunkel-Kontraste lassen sich über das seperate Activ D-Lighting ausgleichen. (Aber wie gesagt im RAW-Modus steckt noch sehr viel mehr Spielraum).

Allgemein gilt allerdings: Es gibt keine Kamera, die im Automatik-Modus immer und wirklich tolle Bilder macht. Ist leider so ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.05.2012 17:25:29 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.05.2012 17:27:26 GMT+02:00
Marco meint:
@C_Blunt Danke! Das wollte ich auch lesen! Es ist klar, dass das keine "zieh und schieß" Kamera ist... Das tolle daran sollte sein (wenn ich es richtig verstanden habe), dass hier eine Vielzahl an manuellen Möglichkeiten geboten werden, was eben schon ein bisschen mehr Erfahrung mit Fotografieren verlangt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.05.2012 20:52:58 GMT+02:00
Daywalker meint:
Sicherlich ist es angenehmer, wenn eher Positives gelesen wird. Wenn dann in die Richtung argumentiert wird, dass man nicht alles ausprobiert hätte und die Kamera nichts für Anfänger ist, dann ist das nicht objektiv. Habe selbstverständlich auch an der Farbsättigung Einstellungen vorgenommen. Die leuchtende Farbe trifft übrigens nur für das Grün einer Wiese zu. Mit dem RAW-Format habe ich zugegebener Weise nicht experimentiert. Es sollte schon so sein, dass mit der Programmautomatik brauchbare Fotos auch als jpg-Datei machbar sind.
Übrigens hatte ich vor ca. 12 Jahren eine Casio QV3000 (mit der ich mittels Programmautomatik sehr gute Erfahrungen machen konnte) mit serienmäßiger Tasche kaufen können. Diese Kamera war noch für Mignon-Akkus ausgelegt, womit man unabhängig von Werksakkus war.
Wer natürlich mit dem RAW-Modus gut klar kommt und seine Fotos extra bearbeiten möchte, der könnte vielleicht froh mit der P7100 werden.

Veröffentlicht am 09.06.2012 10:06:56 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.06.2012 10:15:58 GMT+02:00
Lutz Kappey meint:
Hallo,
bei welchem Fotoprodukt ist heute schon eine Tasche dabei-bei keinem!
Wer einen 2. Akku erwartet ist auch nicht von dieser Welt.
Das USB Kabel das man braucht wird ja schließlich mitgeliefert und wer unbedingt einen Fremdakku benutzen möchte unterstützt nur die Umweltpiraten in China.
So nur soviel zu der sonst guten Rezension.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.06.2012 10:09:55 GMT+02:00
Lutz Kappey meint:
Wenn die Kamera nur gut sein kann wenn ein Fremdakku reingeht dann müssen wir neue Kriterien bei der Beurteilung von Kameraprodukten definieren.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.06.2012 23:44:24 GMT+02:00
Daywalker meint:
Ihre Meinung hört sich an wie die Meinung eines Nikon-Firmenvertreters. Andere Akkuhersteller können auch Li-Ion-Akkus herstellen. Sicherlich gibt es immer Toleranzen in der Herstellung. Aber wer es glauben will, dass firmeneigene Akkus die besten sind, der soll sie ruhig kaufen und ordentlich "blechen".
Stellen sie sich z.B. folgendes vor:
Man kauft sich ein Auto und das Auto fährt nur mit dem Benzin des Autoherstellers. Mit Treibstoffen anderer Hersteller aber springt das Auto nicht an (wie z.B. auch die Nikon-P7100 mit Fremdakku nicht angeht). Und der Sprit des Autoherstellers ist natürlich doppelt bis 4x so teuer wie vom alternativen Treibstoffanbieter. Der Fahrzeughersteller behauptet noch, dass sein eigener Sprit der allerbeste sei und anderer/fremder Sprit schaden würde.
Wer würde so ein Fahrzeug kaufen ?
Das könnte noch so geil fahren aber wenn es an den Geldbeutel geht, dann hört der Spaß auf.
Oder verstehen sie nicht die Taktik mancher Hersteller von Profit und Abhängigkeit ?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.06.2012 15:47:37 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.06.2012 16:30:15 GMT+02:00
Lutz Kappey meint:
Daywalker hat natürlich vollkommen Recht. Selbstverständlich ist zwischen dem "original- und dem Fremdakku kein Unterschied was die Umweltpiraten anbelangt. Nur finde ich, daß es trotzdem Jammern auf hohem Niveau ist wenn wir uns jetzt noch xmal über den Akku austauschen. Es kann mir keiner glaubhaft machen, daß er mit so einer Kamera so viele Fotos am Stück macht daß das einzige Problem ist, den Akku leerzuschießen. Wer mehrere hundert Fotos in Folge macht hat ein anderes Equipment! Meine Erfahrung mit meinen Mitmenschen, und das sind 100 bis 200 Kunden pro Tag, zeigt mir allerdings daß alles möglich ist, auch daß sie ein Auto kaufen das nicht mit jedem Benzin fährt. Ich persönlich finde es schön wenn der Austausch über solche Themen zwischen den Diskutierenden fair, respektvoll und objektiv bleibt. Deshalb möchte ich mich bei allen entschuldigen die sich persönlich angegriffen fühlen. Das war nicht meine Absicht. Sehrwohl verstehe ich die Taktik von Profit und Abhängigkeit, aber trotzdem haben Originalteile eine für mich nicht zu leugnete Anziehungskraft. Nur wo Nutella draufsteht........In dem Sinne
schönen Sonntag noch.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.06.2012 18:54:42 GMT+02:00
Daywalker meint:
Hallo "Lutz Kappey",
möchte noch mal kurz antworten.
Sicherlich ist so einiges Ansichtssache, obwohl nicht zu leugnen ist, dass man sich hier in eine (für zahlungsschwächere Kunden) teure Abhängigkeit begibt, denn so ein Akku hält auch nicht sooo lange und die Leistung nimmt mit den Ladezyklen u. dem Alter ab. Und dem treuen Kunden gegenüber ist es nicht gerade fair wenn das Vorgängermodell noch Alternativakkus akzeptiert hat (gleicher Akkutyp).
Wenn man ein gutes und spezielles Ladegerät hat, mit dem man Akkus direkt ansteuert, kann man die Kapazität selbst austesten und schwache Kandidaten aussortieren. So könnte man z.B. den Originalakku immer in der Kamera belassen und den Alternativen als "Übergangsakku" bzw. Notreserve mitnehmen.
Um auf den Punkt zu kommen, meine P7100 habe ich wieder verkauft und noch einen guten Preis bekommen. Irgendwie hatte mir die Bildqualität im Vergleich zu meiner alten "Casio QV5700" nicht zugesagt. Vielleicht lag es auch daran, dass ich nicht die optimalen Einstellungen gefunden hatte und mit dem RAW-Format nichts "am Hut" habe.
Und so habe ich es in den letzten Tagen mit der Fujifilm Coolpix X10 versucht, mit der ich voll zufrieden bin. Wenn sie meine Rezension von der X10 lesen...
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