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Kundenrezension

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine nur halb glückliche Liebe, 4. Februar 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Mozart: Don Giovanni (The Originals - Gesamtaufnahme) (Audio CD)
Um es vorweg zu sagen: Ich liebe diese Aufnahme sehr. Denn sie ist ein echtes Dokument der großen deutschen Mozart-Interpretationen der Nachkriegszeit:

Ferenc Fricsay liefert eine auch heute noch moderne Lesart der Oper ab: Schwungvoll, federnd, spannungsvoll und nie akademisch. Dazu kommt eine Besetzung voller Legenden:

Dietrich Fischer-Dieskau sang seinen ersten (und besten) Giovanni auf Platte, intelligent, temperamentvoll und unverwechselbar.

Sehr beeindruckend ist auch Maria Stader: Die eigentliche Konzertsängerin ist eine ebenso energische wie verletzliche Donna Elvira mit einer flirrend intensiven Stimme.

Karl Kohn ist quirliger Leporello mit metallisch-kernigem, wenn auch nicht sehr mediterranem Timbre. Ernst Haefliger singt den Ottavio sehr elegant und stilsicher, allenfalls etwas neutral im Ausdruck - er ist weder jugendlicher Draufgänger (wie Fritz Wunderlich) noch resignierter Schmerzensmann (Anton Dermota).

Bei Walther Kreppels Komtur stört ein wenig die extrem deutsche Aussprache ("Don Tschofanni, a tschenar teeeko"), dazu fehlen seiner bombensicheren, etwas trockenen Stimme die tiefen Resonanzen - er ist kein "schwarzer" Baß und damit auch kein bedrohlicher steinerner Gast.

Etwas problematisch sind für mich Sena Jurinac und Irmgard Seefried: Bei letzterer, eigentlich lyrischer Sopran, stört mich die künstliche Koketterie, die gespielte Einfachheit, mit der sie die Zerlina ausstattet. Das klingt etwas altjüngferlich. Sie wäre als Donna Elvira besser aufgehoben gewesen, was ihr auch immer wieder vorgeschlagen wurde, hielt aber standhaft an der Zerlina fest.

Und die Jurinac als Donna Anna? Eigentlich die Idealbesetzung, eine der schönsten, wärmsten Stimmen der Nachkriegszeit, die die Anna mit aller nötigen Würde, Größe und Verletzlichkeit ausstattet. Allerdings hatte sie sich sehr kurz vor dieser Aufnahme einer schweren Stimmbandoperation unterziehen müssen, was man leider hört: Da sind zwischendurch immer wieder etwas raue, saure Töne zu hören, die gerade einem Liebhaber dieser großen Sängerin, von der es ohnehin viel zu wenige Aufnahmen gibt, wehtun müssen.

Trotzdem - eine große Darstellung der Rolle in einem großartigen Ensemble und einer auch nach Jahrzehnten frisch und lebendig klingenden Aufnahme.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 14.02.2008 10:30:14 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.03.2008 10:07:11 GMT+01:00
S. Bocholt meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.03.2008 22:45:58 GMT+01:00
vully meint:
Herr oder Frau S. Bocholt versteht offenbar den Sinn von Rezensionen nicht. Er/sie möge sie doch einfach ignorieren, statt andere durch unqualifizierte Kommentare zu beleidigen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.03.2008 10:47:46 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.03.2008 10:48:00 GMT+01:00
S. Bocholt meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.05.2008 00:36:38 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.05.2008 00:42:12 GMT+02:00
Greenhill meint:
Ich habe mir diese Aufnahme gerade noch einmal angehört und muß Herrn/Frau Vully rechtgeben: Die "Donnas" sind tatsächlich ein wenig zu zurückhaltend; ansonsten ist diese Aufnahme ohne Abstriche einfach nur wunderbar, ein Genuß von Anfang bis Ende.
Beonders für Opern-Einsteiger sehr empfehlenswert

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.05.2008 00:37:04 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 27.05.2008 00:37:26 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.12.2012 21:05:58 GMT+01:00
lupo meint:
Donna Elvira empfinde ich gar nicht als "zurückhaltend", dagegen sehe ich auch einen Abstrich beim Commendatore. vully "vully" hat sehr richtig bemerkt: er ist kein "schwarzer" Bass.
Überhaupt halte ich das Finale für nicht ganz so gut gelungen (klanglich wie interpretatorisch) wie die anderen Teile.
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Rezensentin / Rezensent

vully
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Ort: Neuhausen

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