Kundenrezension

6 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweiliges DLC - Ärgerlich, 8. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sid Meier's Civilization V: Brave New World Add-on [PC Steam Code] (Software Download)
Vorweg: Ich liebe CIV und spiele es seit der ersten Version. Insgesamt haben mich alle Versionen gut unterhalten und hatten ihre Vor- und Nachteile.
CIV 5 spiele ich gerne, auch wenn mich einiges stört
(Z.B.: Schummelnde KI baut in kürzester Zeit sehr viele Einheiten, Siedler und Weltwunder, obwohl erst wenige Runden nach Spielstart.
Barbaren greifen bei Alternative fast immer den Spieler an, nicht die anderen KI-Völker, auch wenn das aus deren Sicht logischer wäre.
Bündnisse anderer Völker zählen nicht viel.
Stadtstaaten finde ich belanglos umgesetzt.
Einheiten müssen mühsam einzeln gezogen werden, nicht als Verband.
Eigene Einheiten stehen sich häufig im Weg...)

Trotzdem habe ich es sehr, sehr häufig gespielt.

Darum gefällt mir das DLC "Brave New World" nicht:

- Die Gewichtung auf Karawanen / Handelsschiffe fällt zu drastisch aus. Keine Karawane = kein oder nur sehr wenig Geld. Das führt sehr schnell zu einer negativen Bilanz, die nur sehr schwer wieder einholbar sein dürfte.
- Diese Tendenz wirkt sich natürlich auch auf die Kriegsführung aus. Angriff auf die Handelsrouten und der Gegner dürfte im Multiplayer vermutlich schnell erledigt sein.
- Dadurch ist die jeweilige Heeresgröße auch unspassig limitiert, die KI kann jedoch davon sehr früh reichlich aufbringen.
- KI schummelt immer noch. Es nervt! Hatte gehofft, dieses würde durch das DLC verringert, es scheint jedoch nicht so zu sein.
- Da war doch noch der Weltkongress: Schnarch....
- Die neuen Völker haben so banale Boni, dass ich wenig Lust verspüre, die auch noch ausgiebig zu testen

+ Immerhin nerven die Barbaren nicht mehr so extrem: Das Ausbremsen durch Zickzacklaufen vor eigenen Einheiten wurde anscheinend wieder abgestellt.

Ich finde es extrem schade, dass Firaxis das eigentlich gute Spiel in diese - aus meiner Sicht - extrem langweilige Richtung entwickelt hat. Das Spiel zieht sich wie Kaugummi und wirkt mehr und mehr wie eine grafisch dargestellte Excel-Tabelle.

Ich muß jedoch gestehen, dass ich noch keine Partie mit diesem Add-On zu Ende gespielt habe, da es mir immer nach ca. 200 Runden den Puls so runtergezogen hat, dass mich ein intensives Schlafbedürfnis überfiel. Ein späteres Weiterspielen der Partie hätte dann möglicherweise einen Winterschlaf-ähnlichen Reflex oder Duldungsstarre ausgelöst... :)

Echt schade, da mir viele Ideen theoretisch gut gefallen haben. Vielleicht ist meine Taktik (Dominanz in den Bereichen Wissenschaft, Weltwunder und Kultur) auch einfach nicht mehr passend?
Freue mich daher über mögliche Hinweise
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 05.12.2013 12:57:11 GMT+01:00
Andreas Arndt meint:
Sorry, aber dein kompletter Inhalt deines Kommentares lässt vermuten dass du CiV und seine Komplexität nicht mal im Ansatz verstanden hast.

Mit BNW ist CiV richtig geil geworden, hab bisher über 1.000 Spielstunden, und es werden noch einige tausend dazu kommen.

Die KI schummelt NICHT, je nach Schwierigkeitsgrad hat sie Vorteile bei Produktion usw.
Es gibt SG 1 bis SG 8, wobei SG 7 "Unsterblicher" und SG 8 "Gottheit" so konzipiert sind, dass man hier als HI (menschlicher Spieler) kaum oder nur sehr schwer gewinnen kann. Ich spiele aufgrund meiner persönlichen Spielstärke am liebsten SG 7, SG 8 ist schon sehr stressig zum gewinnen. ;-)
Man kann bei BNW/CiV praktisch ALLES einstellen. Will man viel Krieg? Nimmt man ne Standartkarte und packt 2-4 Civ's mehr wie vorgesehen auf die Karte, dann hat man Action ohne Ende.
Flussfelder bringen kein Extragold mehr, dafür aber im Laufe der Zeit Handelswege (per Frachter oder Karawane) umso mehr. Allerdings muss man diese auch entsprechend schützen.
Stadtstaaten sind super umgesetzt, sei es als Handelspartner, Verbündeter, zum "aufleveln" der Einheiten und Bautrupps klauen (wer das so spielen mag), macht echt Spaß.
Das Prinzip pro Feld nur eine Einheit wurde mit CiV eingeführt, Gott sei Dank keine Stacks mehr wie in CiIV. Jetzt muss man seine Kriege strategisch planen, da stehen keine Einheiten "im Wege", wenn man weiß wie man spielen muss.
Der Weltkongreß ist super umgesetzt. Auf hohen SG kann es dir schnell passieren dass die KI gezielt gegen dich vorgeht, mit einem Embargo gegen dich (keiner darf mehr mit dir handeln), oder ein Luxusgut wird verboten und deine Zufriedenheit geht in den Keller.
Die neuen Völker sind der Hammer! Venedig ist außergewöhnlich, da keine Siedler gebaut werden dürfen, mit den doppelten Handelsrouten.
Polen ist für viele eine ihrer neuen Lieblingscivs (nachzulesen im größten Civforum "Civforum.de"), die bekommen einen kompletten Sopobaum umsonst.
Spiele sehr, sehr viel im Multiplayer, und wir haben einen Heidenspaß dabei.

Lies dir mal einiges im Forum durch. Ich bin eher der Builder, und setzte viel auf Kultur, Weltwunder und Forschung.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.12.2013 20:23:00 GMT+01:00
Ungelenk meint:
Danke für diesen Kommentar. Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass es mir wichtig ist, möglichst eine sachliche Diskussion zu führen. Der erste Satz deiner Antwort führt zunächst mal in die völlig falsche Richtung. Woraus schließt Du denn bitte, dass ich die Komplexität von CIV nicht im Ansatz verstanden habe?
Wenn ich geschrieben hätte, es sei mir zu schwer oder ich kann verschiedene Auswirkungen nicht nachvollziehen, ist das ja OK. Nur ist dem ja nicht so.
Wenn Du die Neuerungen alle besser findest, ist das Deine Meinung. Mir fällt auf, dass der Spielfluss gegenüber der Ursprungsversion sehr stark abgenommen hat.
Insbesondere die Schummeleien der KI nerven!!! (Nebenbei bemerkt: Wenn die KI Vorteile bei z.B. der Produktion hat, sehe ich dieses bereits als Schummeln des Programms an.)
Beispiele:
- KI hat nur noch eine Stadt, ist pleite und alle strategischen Rohstoffe sind geplündert. Trotzdem kann die KI rundenlang neue Schwertkämpfer bauen! Die Stadt verliert anscheinend auch nicht merkbar an Produktivität.
- In der Anfangsphase kann die KI massiv Einheiten, Weltwunder und auch noch Siedler bauen. Hat aber nur 2 zusätzliche, relativ junge Städte...
- Fast Immer nachdem eine KI-Einheit dreimal angegriffen wurde, ist diese in der Lage, sich +50 Leben zu generieren (Erfahrungsbonus immer zum gleichen Zeitraum).
- KI-Einheiten sind deutlich stärker. Ich erinnere mich an eine Partie, wo mir Montezuma mit vier Jaguarkriegern eine 5er Stadt zerlegt hat. Versuche es bitte selber! Die doppelte Menge wird dafür nicht genügen.
- Hat der Spieler einen eklatanten Wissensvorsprung, wird wie durch Zauberhand die Produktion des Spielers runtergesetzt (ohne negative Zufriedenheitsbilanz o.ä.).

Weiterhin würde es mir besser gefallen, wenn es zu einer ausgeprägteren Lagerbildung unter den Völkern kommen würde. Ich finde es z.B. schade, wenn man mit einem anderen Volk über Jahrhunderte Freundschaft pflegt und dieses einen dann doch denunziert, nur weil das Spiel eben gegen den Menschlichen Spieler handelt. Dieses findet auch dann statt, wenn die KI ein Volk ähnlich dominant wie der Spieler hervorgebracht hat. Schwächere Völker werden die KI unterstützen, egal wie bedrohlich die Lage des schwächeren Volkes durch das dominantere ist.

Die Handelswege eröffnen sicher neue strategische Möglichkeiten, nerven mich aber dennoch. Außerdem kann man ja auch ohne Karawanen oder Frachter handeln. Das ist für mein Empfinden inkonsequent umgesetzt.
Wenn bei Dir keine Einheiten im Weg stehen, scheinst Du nur auf Karten mit Ebenen ohne Gebirge zu spielen. Grundsätzlich ist es ja richtig, dass es an engeren Passagen leichter ist, die Regionen zu verteidigen.

Interessant finde ich, dass Du die Stadtstaaten als besonders gut umgesetzt empfindest. Mir geht es eher so, dass es mich langweilt, wenn diese alle gleich reagieren und man immer darauf achten muß, den Einfluß z.B. mit Geld zu halten.

Und dann der Weltkongreß! Ich bitte Dich! Ausreichend Stadtstaaten im Rücken und schon bestimmst Du die Lage. Da habe ich deutlich mehr erwartet.

Bei den neuen Völkern gefällt mir Pocahontas derzeit am besten. Hast Du mal eine Partie mit Venedig durchgespielt? Ich habe es nicht durchgehalten, weil es mich derart gelangweilt hat.

Das ich CIV V immer noch spiele, liegt einfach daran, dass mir interessante Alternativen fehlen. Nach wie vor bin ich der Meinung, dass BNW in die falsche Richtung entwickelt wurde. Ich gehe mal davon aus, dass es noch ein DLC mit Zukunftssetting geben wird. Dieses hätte Firaxis anstelle BNW rausbringen sollen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.06.2014 20:18:38 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.06.2014 20:28:10 GMT+02:00
user0815 meint:
Hallo,

Mir geht es teilweise ähnlich wie dir: Zum Beispiel finde auch ich das 'Lategame' eher weniger spannend und manchmal zäh wie Kaugummi. Auch die Karawanen finde ich eher störend und könnte drauf verzichten.

Aber nun zum 'Schummeln': Natürlich tut die KI das! Wenn sie das nicht täte, würde man doch jedes Spiel mega easy gewinnen und es würde garkeinen Spaß machen. So ein komplexes Spiel lässt sich nun mal nicht einfach durch KI steuern, die MUSS Boni haben. Wie soll das sonst funktionieren? Ich mein, ich gucke mir manchmal 10 Minuten lang den Forschungsbaum an und überlege mir, in welche Richtung es gehen soll. Dann wäge ich ab, wie lange mein Bautrupp noch braucht, wann ich meinen nächsten Siedler bauen werde und wo die nächste Stadt hinkommt, ich gucke ob ich genug Hämmer für Weltwunder habe und ich die Technologie wohl als erster erforsche etc etc. Wie soll eine KI sowas bitte alles berücksichtigen?

Zu den Stadtstaaten: Finde ich ganz gut. Man kann durch geschicktes Erfüllen von Missionen sehr gut Freunde machen, die einen entscheidend unterstützen. Man kann sich Güter sichern, die man zufällig nciht im eigenen Land hat. Man kann sich Allies kaufen, die einem wesentlich im Krieg helfen (weil zB zwischen Gegner und eigenem Land platziert). Das Scouten ist viel wichtiger als früher und Barbarenjagen ergibt nun auch einen Sinn und man hat etwas Action neben dem Aufbauen.

Das Einheitensystem, also wie die über die Karte ziehen, ist doch VIEL VIEL besser als bei vorherigen Teilen der Reihe! Man kann richtig strategisch vorgehen; Berge, Wälder, Flüsse nutzen, Städte clever platzieren, dass sie kaum einzunehmen sind und man kann nicht mehr einfach mit einem Riesenstack Units jede Stadt überrennen. Einheiten können im Weg stehen, ja, und das ist genau die Herausforderung. Wenn dir deine eigenen Einheiten im Weg stehen, dann machst DU was falsch. Das Kämpfen ist viel interessanter und nicht mehr so primitiv wie früher (obwohl im Lategame auch echt anstrengend und langwierig, da hast du Recht).

Wenn man die Finessen alle in Erwägung zieht, kann man echt viel herausholen aus dem Spiel und die CIVs auch auf hohem Schwierigkeitsgrad besiegen (spiele derzeit auf Immortal).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.06.2014 18:18:18 GMT+02:00
Ungelenk meint:
Hurra, ich bin nicht alleine! ;)
Zum "Schummeln": Wenn ich das richtig beurteile, funktioniert das bei Europa Universalis 4 besser und das ist nicht weniger komplex!

Das Einheitensystem finde ich definitiv besser als bei den vorherigen Versionen, ABER jede Runde 20 Einheiten einzeln ziehen ist schon nicht sehr motivationsfördernd, wieso kann ich nicht die gesamte Armee mit einem Mausklick verschieben? Dazu kommt dann noch, dass sich die Einheiten eben behindern. Hier würde ich mir wünschen, dass man da etwas mehr Möglichkeiten hätte, so dass z.B. eine Kampfeinheit auf einem Feld einer anderen nach Zugende verweilen, jedoch nicht kämpfen kann.

In diesem Zusammenhang fällt mir noch ein, dass ich nicht verstehen kann, warum immer die letzte Einheit automatisch am Zug ist, die dann meistens auf das Feld ziehen muß, auf dem die vorletzte zu bewegende steht. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Entwickler sadistisch veranlagt sind. 8)
Wo ich mal wieder mecker: Seit dem letzten Update werden Bananen nicht mehr als Luxusgut gewertet und führen nicht zu mehr Zufriedenheit, ist Dir das auch aufgefallen?
Weiterhin ist die Variation an Luxusgütern verringert, so dass es schwieriger ist, schnell zu expandieren. Auch das ist m.E. ein Schritt in die falsche Richtung.

Nach wie vor sehe ich allerdings keine Alternative. EU 4 ist für mich viel zu eintönig. Sollte Dir spontan etwas einfallen, freue ich mich über Tipps!
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