Kundenrezension

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5.0 von 5 Sternen Noch immer einer der besten Abenteuerfilme, die es gibt, 7. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Jäger des verlorenen Schatzes (DVD)
Es gibt wohl nur wenige Filmfiguren, die mit einer einzigen Szene nahezu ihr ganzes Wesen entfalten, wie das bei Indiana Jones gelingt. Wenn jemand hinter seinem Rücken eine Waffe zieht, Indy seine Peitsche schwingt und aus dem Schatten eines Baumes tritt. Unrasiert, grimmiges Gesicht und dazu John Williams basslastige Musik als Betonung der Dramatik und als Aussage, mit diesem Typ ist nicht zu spaßen. Das und die darauf folgende, schon legendäre Szene im Tempel sind die wohl besten ersten zehn Minuten der Filmgeschichte.
Doch tat man gut daran, Indy nicht zu markig zu machen, lernt man doch schnell, dass er Angst vor Schlangen hat und auch einen normalen Beruf hat - Professor für Geschichte.
Dieser Wechsel ist hier sehr glaubwürdig, wenn der Abenteurer Indy nur wenig später in der Kluft von Professor Jones steckt, um wenig später wieder zu Indy zu werden, wenn es auf die Suche nach der Bundeslade geht.
Man WILL sich einfach nicht mehr vorstellen, dass als Indy ursprünglich Tom Selleck vorgesehen war (Er musste wegen "Magnum" absagen). Denn hier muss man wirklich sagen, Harrison Fort IST Indiana Jones. Indys Schlitzohrigkeit und sein Humor werden von Ford genial gespielt. In gewisser Weise ähnelt er natürlich von der Art her Han Solo, was der Grund war, das Lucas zuerst gegen Ford votierte, aber Spielberg setzte sich durch.
Der Indy Charakter ist einfach gut geschrieben, kommt glaubwürdig rüber, weil er eben nicht unfehlbar und ohne Makel ist, wie man sieht, wenn er sich prompt eine Ohrfeige von Marion einfängt wenn er sie aufsucht.
Doch setzt der Film auch dort schon wieder auf Action, Spannung und Dramatik, was sich wie ein roter Faden durch den Film zieht, wenn Indy von einer brenzligen Situation in die nächste gerät. Spielberg tat gut daran, mehrere gelungene kleine Actionsequenzen zu nehmen, sei es die Kneipenschlägerei in Tibet, eine Verfolgungsjagd in Kairo, die Prügelei an einem Flugzeug oder die Truckverfolgung der Bundeslade, um nur vier zu nennen, ohne das eine besonders herausstechen würde, sondern jede toller Storybestandteil ist.
Wie jemand kritisieren kann, dass es unglaubwürdig ist, was Indy überlebt, ist mir unverständlich. Gerade das ist ja der Sinn. Spielberg und Lucas orientierten sich an Serials der 30er und 40er und das waren stets so zehn Minuten Filme als Vorfilme zu großen Kinofilmen, die mit einem Cliffhanger endeten, der neugierig machen sollte, wie es weiter geht und das erlebte man meist eine Woche später im Kino. Hier hat man eben lauter solche Szenen aneinander gereiht. Und wie gesagt, dass er wie viele Menschen auch etwas hat, vor dem er Angst hat, macht ihn bodenständig.
Was Indy hier eben noch anders macht ist, dass er keinen Gold- und Juwelenschätzen nach jagd, sondern bedeuteren Dingen und es ihm um mehr geht, als Ruhm und Profit. Und der Film bezieht gerade daraus seine Spannung, dass man stets gespannt ist, was IN der Bundeslade sein könnte. Und man wird mit einem mystischen Element belohnt, das auch heute tricktechnisch noch genial ist.
Der erste Indy ist einfach ein solches Füllhorn an verschiedenen Dingen, die perfekt zusammenpassen, dass er noch heute einer der besten Abenteuerfilme ist, die es gibt und an dem sich Zöglinge wie "Die Mumie"-Trilogie, "Tomb Raider" oder auch die TV-Trilogie "The Quest" messen lassen müssen.
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