Kundenrezension

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemberaubend, 18. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Sinfonie Nr. 2 (Urfassung 1872) (Audio CD)
Vorliegend wird die Urfassung der zweiten Sinfonie von 1872 in geradezu überwältigender Weise dargeboten. Die Zweite erscheint nicht mehr stiefmütterlich zwischen der Ersten und Dritten, sondern tritt als schlüssiges Werk gleichberechtigt neben die anderen Sinfonien. Bruckner erscheint wie nach einer Katharsis in einer radikalen Eindringlichkeit und Größe, ja mit einer geradezu gewalttätigen Wucht, wie man das nach den anderen Fassungen der Zweiten nicht für möglich gehalten hätte. In Simone Young hat Anton Bruckner eine Anwältin gefunden, wie man sich keine/n bessere/n wünschen kann. Die Philharmoniker Hamburg spielen auf höchstem Niveau. Nicht nur für Brucknerfreunde ein Pflichtkauf.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 07.12.2009 22:01:58 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.12.2009 01:16:54 GMT+01:00
Fidelio meint:
Günter Wand spielte 1981 nicht die Fassung von 1872 (Ed. William Carragan), sondern die Haas-Ed. (1938) der Fassung von 1877 ein. Der Rezensent kann also nur den Vergleich von Einspielungen der Symphonie, nicht dieser Fassung gemeint haben. Dagegen hat bereits Kurt Eichhorn 1991 die Carragan-Ed. der 2. Symphonie in der ersten Fassung (1872) im Vergleich zur etwas kühleren Herangehensweise Simone Youngs besonders schwung- und stimmungsvoll und "idiomatisch" eingespielt, vom Orchester und klanglich aber wohl nicht "besser". Der Musikkritiker Prof. Joachim Kaiser empfahl sie unter den besten drei Einspielungen der 2.Symphonie überhaupt (Karajan, Solti, Eichhorn). Georg Tintner nahm sich (relativ sachlich) der 1872er Fassung an. Klangbild/Orchesterklang sind weniger opulent als auf dieser SACD. Sein Stil erinnert an Wand, obwohl beide unterschiedliche Fassungen verwendeten. Besonderes Aufsehen erregte Riccardo Chailly mit dem Gewandhausorchester 2007 (ORF Rundfunkübertragung, erschienen bei Harvest Classics).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.03.2010 11:27:40 GMT+01:00
Vielen Dank für Ihre klärende Anmerkung. Den mir unterlaufenen Fehler konnte ich auch anhand noch bestehender Übersichten und Textvorlagen nicht mehr rekonstruieren. Am ehesten hätte sich ein Vergleich der Aufnahme von Günter Wand mit dem WDR-Sinfonieorchester (Zweitfassung nach Robert Haas) mit derjenigen von Dennis Russel Davies mit dem Bruckner Orchester Linz (Zweitfassung nach Leopold Nowak) angeboten, die ich ebenfalls rezensiert hatte. Anstelle tiefschürfender weiterer Klärungsversuche meinerseits habe ich den fraglichen Absatz einfach gestrichen.
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Ort: Wiesbaden

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