Kundenrezension

20 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Cross over-zwischen den Stühlen, 15. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Garrett vs. Paganini (Deluxe Edition) (Audio CD)
Gestern bekommt er einen Bambi für "Klassik". Er selbst sich sieht als Geiger, der Klassik kann und verteidigt dies auch agressiv gegen Kritiker.

Es wird ihn nicht wundern, dass diejenigen, die KLassik schätzen und kennen, ihn nicht für einen klassischen Geiger halten.
Wer einen Rabin kennt, würde wegem Paganini NIEMALS zu Garrett greifen. Da fehlt schlicht geigerisches Können. Nur schnell spielen ist sicher kein Qualitätsmerkmal. Der Experte Harad Eggebrecht meint in der SZ"" Es ist wohl die kantenlose Harmlosigkeit seines Spiels - gepaart mit Liebenswürdigkeit und einer sympathisch jungenhaften Erscheinung -, die Garretts Erfolg sichert."

Die Intensität seines Geigenspiels,wenn der Ton nicht elektronisch verfälscht oder verstärkt ist,läßt zu wünschen übrig.

Die Fans wird es nicht stören, sie kennen die Alterntiven nicht,wollen und können es nicht beurteilen.

Mich als KLassik-Freund läßt eine solche Aufnahme kalt. Ich muß sie nicht als schlechteste Aufnahme diskreditieren.Es gibt genügend Menschen, denen so etwas gefällt. Aber es ist cross-over und nicht KLASSIK.

Daß er dafür einen Preis bekommt, läßt tief blicken und zeigt das ganze Ausmaß der Verachtung von Klassik.

Das ist KOMMERZ nicht KLASSIK.
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Kommentare

Von 4 Kunden verfolgt

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1-10 von 18 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 15.11.2013 17:12:11 GMT+01:00
Viola meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.11.2013 17:27:56 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.11.2013 18:19:59 GMT+01:00
Sagittarius meint:
Ich habe ja geschrieben, dass es genügend gibt denen das gefällt. Harald Eggebrecht,den ich zitierte, ist DER deutsche Kritiker-Papst für Geige. Spielt er sie selbt? Wenn nein,hat er keine Fach-Kenntnis?
Trotz aller Kenntnisse nehmen Menschen eine performance sehr unterschiedlich wahr. Andere Meinungen sind immer möglich; sie sollten nicht durch Fragen wie: haben sie denn Abitur...?(Strauß) abgewertet werden.
Andere schreiben bei Süddeutschen u.a.: " Das ist ein unerträglicher Angeber,der in den allerletzten Volksmusiksendungen voller stumpfer Blödheit im Buntfernsehen auftritt,und damit prahlt,der "Schnellste" zu sein!Pah!Es kommt nicht darauf an,in zehn Sekunden eine Milliarde Töne zu spielen,sondern,wieviel Seele diese Töne haben!Mit seinem eiskalten Ton zertrümmert er die Werke,und von Seele keine Spur!Mir hat sehr gefallen,was Thomas Quasthoff gesagt hat,dass das Schlimmste an diesem Typ ist,dass er die Leute glauben machen will,dies hätte noch etwas mit Klassik zu tun!Er sollte sich mal ein Beispiel an der Wärme und Bescheidenheit von Daniel Hope nehmen,da könnte er eine Menge lernen!" Eines solchen Urteils enthalte ich mich.
Aber ein KLassik-Geiger ist er NICHT.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.11.2013 17:03:58 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 04.12.2013 00:34:28 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.11.2013 19:17:26 GMT+01:00
Sagittarius meint:
Wunderte mich bereits,dass es so still an bei den Fans war.Nun ist ja doch zugeschlagen worden: Abwertung,Diffamierung,Unterstellungen, das ist nicht unüblich,mit Stil hat dies nichts zu tun. Einfach nur Aggression.
Ich habe mich aus dem Fenster gelehnt und dann gibt es Watschn, so ist das Leben!

Veröffentlicht am 22.11.2013 00:07:24 GMT+01:00
Darf Klassik nicht kommerziell sein? Komische Ansicht.
Wieso wird ein Geigenspieler eigentlich so berühmt, und das weltweit? Weil er schnell spielt? Glaube ich nicht. Weil er Klassik schlecht spielt? Nein. Ich glaube, weil er wirklich gut spielt, weil er und seine Art Musik den Leuten gefällt. Und selbst wenn er einen Teil seiner Stücke als "cross-over" spielt, was ist daran schlimm? NICHTS. Er begeistert vielmehr Leute von der Klassik, die früher nie auch nur ein Stück Klassik gehört haben.
Auch Peter Hofmann wurde früher entsprechend diskreditiert und war sicherlich der größte deutsche Tenor der letzten Jahrzehnte. Auch wenn er mal in den Rock abgeschweift ist, hat das weder seine Stimme, noch seine klassischen Ergebnisse verfälscht oder ihnen schlecht getan.

Mir scheint einfach, Sie haben eine Abneigung gegen David Garrett und versuchen dies hinter dem Deckmantel eines Experten zu verstecken. Auch Marcel Reich-Ranicki war wohl der beste Kritiker der aktuellen Literatur. Aber hatte er immer Recht? Nein, auch wenn er seine Meinung gut vertreten hat. Genauso falsch kann auch Ihr Experte liegen!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.11.2013 05:53:24 GMT+01:00
Sagittarius meint:
Hofmann ging es in der Tat so wie Garrett heute. Wer sagt, er sei der größte Tenor gewesen? Sicher nicht diejenigen, die sich damit intensiv beschäftigen,wie zB Herr Kesting( unser deutscher SängerInnen -Papst).
Es ist immer bemerkenswert, dass man, vertritt man eine abweichende Meinung,mit abwertenden Unterstellungen überzogen wird. Ich habe nicht gegen die Bedeutung eines Garrett geschrieben. Vielleicht interessiert er Menschen für diese Musik, die sonst davon nie etwas mitbekommen hätten. Er selbst glaubt es Und vielleicht stimmt es.
Mir geht es nur um die Qualität des Spiels. So wie sich Hofmann an anderen Wagner-Sängern messen lassen muß gilt für de Garrett mit anderen großen GeigerInnen. Wenn beide die Menschen aus der Klassik weniger begeistern,kann das an der Arroganz dieser Menschen liegen oder an ihren Erfahrungen im Umgang mit dieser Musik. Nur weil einer Erfolg hat, ist diese Frage nicht entschieden. Ich denke, die Menschen hören ihn gerne, weil die Musik, die er "normalerweise" macht, vielen gut gefällt. Das ist bei André Rieu ebenso. Ist er deswegen ein Spitzen-Geiger?
Ich habe zwar die Aussagen über Garrett zitiert,mir aber diese Abwertungen nicht zu eigen gemacht. Es ist trauriger Ausdruck einer Diskussions-Unkultur, mit viel Abwertung zu arbeiten. Das sind reine Vermutungen, sie sollen den anderen treffen,de eigenen Argumente machen sie nicht besser.
Ob ich "Recht" habe, wei0 ich nicht. Ich habe blß meine Meinung geäußert und weiß, dass andere andere haben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.11.2013 15:21:29 GMT+01:00
Peter Rieger meint:
"Klassik" ist kommerziell. Das ist ja keine Frage. Auch "ernsthaftere" Instrumentalisten, die nicht cross-over, sondern komplette Werke spielen, werden von den Produzenten gnadenlos vermarktet. Ist aber eigentlich irgendwo die Hypothese belegt, dass jemand über David Garretts Scheiben den Weg zur "klassischen Musik" gefunden hat? Meines Erachtens schafft sich Garrett sein eigenes Publikum, das nur zum kleinen Teil den Blick über den Tellerrand tun wird. Das ist auch völlig in Ordnung, da Geschmäcker verschieden sind. Bemerkenswert und für mich unglaubwürdig ist lediglich, dass Garrett - wie neulich in seinem ZEIT-Interview - so beharrlich auf seinem Status als seriöser Geiger besteht. Sei's drum, so lange Nischenproduktionen der DECCA für ein Kleinstpublikum, zu dm ich gehöre, durch Garretts Aufnahmen querfinanziert werden, soll mir sein Erfolg lieb und recht sein.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.11.2013 20:27:56 GMT+01:00
Sagittarius meint:
Guten Abend,

ich habe nichts gegen seinen Erfolg.Nur dagegen, dass er in der Riege klassischer Geiger eingeordnet wird. Ein wunderbarer Frank Peter Zimmermann wird eher nicht wahrgenommen und Garrett geht als klassischer Geiger durch? Nein, dagegen schreibe ich.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.11.2013 21:39:56 GMT+01:00
Peter Rieger meint:
"Nein, dagegen schreibe ich." Und das zu Recht, da sind wir uns einig. Als klassischer Geiger wird er allerdings ja wohl nur von ihm selbst und von seinen Fans wahrgenommen. Beim - zahlenmäßig unterlegenen - "Klassik"-Publikum dürfte Garrett gegen Zimmermann alt aussehen.

Veröffentlicht am 26.11.2013 21:49:28 GMT+01:00
Ich habe etwas gegen Päpste, ob für Literatur oder Geige. Sie eint eines: Selbstherrlichkeit. geboren aus Neid, weil man nicht so viel Erfolg hatte oder es nicht geschafft hat, die 1. Geige zu spielen?
Dies ist auch der Ton Ihrer Kritik.
Es gab schon andere, berufenere, die David Garret bereits als Kind bescheinigt haben, dass er zu den Größten gehören wird.
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