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Kundenrezension

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klemperers Mahler - zeitlos gültig, 25. Juni 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Great Recordings Of The Century - Mahler (Sinfonie Nr. 2) (Audio CD)
Die zweite Sinfonie von Gustav Mahler zählt zum Besten, was uns die klassische Musik bieten kann. Sie stellt einen der Meilensteine der Spätromantik dar. Das etwa 80minütige Werk ist mitreißend, meditativ und majestätisch zugleich. Otto Klemperer verstand es in seiner Einspielung, sämtliche Nuancen aus diesem Werk heraus zu holen. Sowieso ist Klemperer einer der wenigen Künstler, deren Werke eigentlich immer ausgezeichnet sind.

Vom Hocker reißt den Hörer gleich der erste Satz. Während die meisten Dirigenten für denselben tendenziell getragenere Tempi wählen, so zieht Klemperer das Tempo gewaltig an, drängt damit die musikalische Aussage und feiert mit dem Rezipienten eine pompöse, überwältigende Totenfeier. Das Philharmonia Orchestra spielt hier wie elektrisiert und dank der sehr guten Tonqualität wirkt die sakrale Weihe, die schneidende Wucht greifbar nahe.

Die zurückhaltenderen Sätze Nummer zwei und drei, in denen Mahler etliche Motive aus seinen "Wunderhorn" Liedern aufgreift, lässt Klemperer vom perfekt spielenden Orchester aufpolieren. Mahler wollte in diesen zwei Charakterstücken darstellen, wie der in dieser Sinfonie zu Grabe getragene Held seiner ersten Sinfonie die Errungenschaften und Erfahrungen seines Lebens rekapituliert.

Im vierten Satz dann trifft er auf einen Engel, der von seinem Weg zum ewigen Leben berichtet. Dieses unter dem Namen "Urlicht" berühmt gewordene "Wunderhorn" Lied vertonte Mahler eigens für diesen Monumentalepos. Auf der einen Seite gebart sich dieser Satz sakral, leidenschaftlich und feierlich; auf der anderen erscheint er unglaublich schlicht und mysteriös. Hilde Rössl Majdan verleiht diesem andächtigen Satz die Würze.

Schließlich bricht der Jüngste Tag herein. Mahler lässt das Orchester in diesen enormen, mehr als halbstündigen Satz wild hervorbrechen. Immer wieder wird durch herrliche Steigerungen und ausgelassene, getragene Momenti die Spannung zum Schlusschor gesteigert. Und der ist hoch emotional. Elisabeth Schwarzkopf mit Rössl Majdan und der Philharmonia Chorus machen insbesondere die leisen, wie von ferne wirkenden Stellen zum Erlebnis. Und der Schlusschor ist unheimlich Trost spendend und rührt immer zu Tränen.

Fazit: Diese Musik in dieser Aufnahme möchte ich hören, wenn ich sterbe...
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 20.09.2015 08:57:29 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.09.2015 08:58:24 GMT+02:00
kylie meint:
Bei der letzten Viertelstunde habe ich geheult wie ein Schlosshund - und ich bin Hardrock-Fan.................................................

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.09.2015 16:59:01 GMT+02:00
Andre Arnold meint:
Ja, das ist einfach Musik, die - ähnlich wie die Neunte von Beethoven - tief berührt! Hat verbindende Fähigkeiten! ;)
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Rezensentin / Rezensent

Andre Arnold
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   

Ort: Rödental, Bayern

Top-Rezensenten Rang: 758