Kundenrezension

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2.0 von 5 Sternen Langweiliger gehts definitiv nicht!!!, 23. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: 50 Sommer - 50 Winter (Audio CD)
Hier ist es also, das erste Album der "Nocte Obducta"-Nachfolgeband "Dinner auf Uranos".
Wie man es bereits nach dem letzten Nocte-Album "Sequenzen einer Wanderung" befürchten musste, ist dies leider KEIN Black-Metal-Album!

Was aber zumindest für mich noch schlimmer ist: es ist nicht nur kein Black-Metal-Album, es ist überhaupt kein Metal-Album! Nicht mal zünftiger Hard Rock wird hier dargeboten!
Das ist zwar enttäuschend, aber eigentlich nicht weiters schlimm... wäre diese CD nur nicht so strunzlangweilig!

Anstatt zu rocken, bieten die Jungs um Marcel Breuer hier äußerst ruhige, vorwiegend soft und langsam gespielte Rock-Musik, die auf mich äußerst ermüdend wirkt mich bereits innerhalb weniger Minuten unsagbar nervt.

Aber fangen wir bei der CD ganz vorne an:
- Der erste Song "6786" ist gleich mal der beste... oder sagen wir mal "annehmbarste" Song des Albums, da er wenigstens noch ein klein wenig an Nocte's "Sequenzen..." erinnert, da er ein wenig abwechslungsreicher ist, als all das, was danach noch kommen wird.
- Mit "Zwischen dem Salz und Montpellier" folgt auch gleich im Anschluß der größte Tiefpunkt des Albums: langweiliger und monotoner gehts fast nicht.
- "Texas della Morte" ist wieder ein wenig (!) ideen- und abwechslungsreicher, aber leider auch bei Weitem nicht das Gelbe vom Ei.
- "Frost 1": ein kurzes Intermezzo, das m. E. niemand braucht. Hätte man weglassen können. Vollkommen unnötiges Beiwerk also.
- "Töte das Jahr für mich" ist ein über 22-minütiger Song, bei dem auch hier die Tempiwechsel von "ruhig, langsam und soft", zu "ruhig, etwas weniger langsam und soft", bis hin zu "ruhig, sehr langsam und soft" reichen. Etwas anderes passiert leider auch hier nicht. Und das über 22 endlos lange Minuten!
- "Frost 2" ist dann zum Abschluß noch ein weiterer, vollkommen unnötiger Song, der den Hörer dann endgültig mit einem großen Fragezeichen auf der Stirn zurücklässt.

Ich frage mich: was soll das und wer ist die Zielgruppe dieser Platte?
Den alten Nocte-Fans (wie ich) werden jedenfalls zum größten Teil völlig enttäuscht die Kinnladen herunterfallen.
Freunde sehr (SEHR(!) also wirklich EXTREM) ruhiger und stiller Rock-Musik (selbst die ruhigsten Passagen der Dire Straits rocken mehr, als das, was Dinner auf Uranos hier verzapfen!), die auf die Scheibe vielleicht (!) abfahren würden, werden die CD kaum entdecken, da die Band eigentlich nur den Metal-Fans bekannt sein dürfte.
Was soll dieses Album also???

Daß die ganze Chose natürlich wieder gut gespielt ist, steht außer Frage! Aber die Musik macht das leider auch nicht besser. Ich kann mich wirklich nur wiederholen: ich hab' mich selten so dermaßen beim Anhören einer CD gelangweilt und genervt gefühlt, wie bei dieser.

Konnte ich mich mit Nocte Obducta's "Sequenzen einer Wanderung" noch relativ gut und einigermaßen schnell anfreunden, so habe ich mit "50 Sommer, 50 Winter" doch erhebliche Probleme. Die überall und ununterbrochen vorherrschende Ruhe und die daraus resultierende mangelnde Abwechslung sind mir hier doch um einiges zuviel.

Ich sollte vielleicht zum Abschluss noch kurz erwähnen, daß es keineswegs so ist, daß ich intollerant bin und außer Metal keine andere Musik gelten lasse, bzw. anhöre. Ich denke, ich verfüge über einen recht breit gefächerten Musikgeschmack, der (von allen Sparten von Metal mal abgesehen) von Punk über Blues, bis hin zu Progressive-Rock, Deutsch-Rock, New Wave, bis hin zu Tekkno und diversen Pop-Sachen geht. Nur stoße selbst ich irgendwann an meine Grenzen und das ist genau dann, wenn bei Musik absolut nichts passiert, wie es leider hier der Fall ist.

Lange Rede, kurzer Sinn: wegen mir dürfen sich jedenfalls "Dinner auf Uranos" gerne wieder in "Nocte Obducta" umbenennen und amtlichen Progressive-Black-Metal machen! Das können sie (PERFEKT sogar!) und dafür lieb(t)en sie ihre Fans!
Also, ICH brauche jedenfalls kein zweites "Dinner auf Uranos"-Album und würde mich UNBÄNDIG darüber freuen, wenn das von Marcel Breuer schon vor Urzeiten angekündigte "Schwarzmetall II"-Album (nochmal unter dem Namen "Nocte Obducta") erscheinen würde.
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