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Kundenrezension

13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schuss in den Ofen...aber eindrucksvoll, 26. Dezember 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Corsair CP-9020047-EU CX Serie CX500 ATX/EPS 80 PLUS Bronze 500Watt, Netzteil, EU (Zubehör)
Das Corsair sollte ein kaputtes Dragonforce DF-530 mit 530W ersetzen. Dieses war mit einem Yate Loon Billiglüfter ausgestattet, der nach über 4 Jahren Betrieb die Beine hochriss und ausstieg, wodurch das Netzteil den Hitzetod starb.

Der Ersatz sollte nicht teurer als 50 Euro sein, wenigstens 500W Leistung bieten und mindestens 2 PCIe-Anschlüsse für eine Hochleistungsgrafikkarte haben. Nach tagelanger Recherche entschloss ich mich für das Corsair, welches zwar keine glühenden Reviews durch die Profitester in aller Welt erhielt, jedoch als brauchbares Netzteil empfohlen wurde.

Aus Reviews wusste ich, dass dieses Netzteil mit dem selben chinesischen Yate Loon-Lüfter ausgestattet sein würde, wie mein altes Dragonforce. Dieser setzt auf die billigste Bauform, wodurch das Kugellager als eher kurzlebig unter Testern gebrandmarkt wird. Die 4 Jahre, die der Lüfter im DF hielt, sind zwar nichts womit Yate Loon prahlen kann, aber das würde mir bis zum nächsten Ersatz reichen, weswegen ich trotz schlechter Erfahrung den selben grottigen Lüfter in Kauf nahm. Ob der Lüfter meines Dragonforce nun für einen Yate Loon besonders lang hielt, vermag ich nicht zu beurteilen, aber der Lüfter des Corsair fing bereits nach 4 Wochen an, Geräusche zu machen. Der Lüfter ist baugleich zu dem des Dragonforce. Es handelt sich um das selbe Modell.

Die Geräusche lassen sich nur als penetrant laute Schleifgeräusche eines stark zerschlissenen Kugellagers beschreiben. Ähnliche Geräusche kamen vom Lüfter des Dragonforce-Netzteils kurz bevor dieser nach 2 Wochen Leidenszeit den Geist aufgab. Der Unterschied ist lediglich, dass beim Dragonforce das Schleifen nur beim Einschalten auftrat und dann nach einigen Minuten nachließ, während beim Corsair das Schleifen nach Stunden auftrat und dann auch über Stunden anhielt. So oder so betrachte ich das Kugellager als bereits defekt. Nach nur 4 Wochen Betrieb darf so etwas nicht auftreten. Ich hatte in den letzten 30 Jahren ein gutes Dutzend Netzteile und das Dragonforce mit dem Yate Loon-Lüfter war das einzige, bei dem jener ausfiel. Alle anderen, selbst die ganz alten, laufen noch!

Aber das ist nicht das einzige Manko. Mein Rechner hängt als Master an einer Master-Slave-Steckdose und schaltet damit eine ganze Reihe an Perpherie ein. Seitdem ich das Corsair verbaut habe, schaltet die Steckdose nicht mehr ab. Laut Strommessgerät zieht das Netzteil nur wenige Watt bei ausgeschaltetem Rechner. Dennoch scheint es irgendwie die Steckdose zu stören, sodass diese nicht mehr abschalten kann. Ich hatte bereits dutzende Rechner mit zahllosen Netzteilen und Laptops als Master an der Dose und hatte dieses Problem noch nie. Eine Anfrage bei Corsair brachte leider keinen Aufschluss außer der Information, dass dies kein normales Verhalten sei.

Aber einen Fehler habe ich noch. Der Rechner besitzt ein ASUS-Board welches mit Überwachungssoftware für alle möglichen Boardwerte daher kommt. Seitdem ich das Corsair benutze, bekomme ich täglich etliche Alarme, die mir Spannungsabfälle von 50% und mehr melden. Die ATX-Spezifikation erlaubt jedoch nur maximal 5%. Dies tritt meistens unter entsprechend hoher Last auf (350-400W). Auch dieses Problem wurde Corsair gemeldet und von der Firma als Defekt am Gerät eingestuft. Vielleicht steht das Spannungsverhalten auch in Zusammenhang mit der Störung der Master-Slave-Steckdose.

Nach all diesen Problemen war die Tatsache, dass das Gehäuse als Erstes nicht ganz in mein ATX-Midi-Gehäuse passte, schon fast eine Lapalie. Lediglich zwei von vier Schrauben konnte ich benutzen. Die anderen Bohrungen waren um einen guten Millimeter oder zwei zu den Bohrlöchern meines Gehäuses verschoben. Genug um diese nicht benutzen zu können. Nach gut 8 Netzteilen, die dieses Gehäuse schon beherbergte, ein absolutes Novum und eine weitere Kerbe auf der Negativliste.

Prinzipiell ist das Netzteil nicht schlecht: Es kommt mit allen notwendigen Anschlüssen um einer ganzen Bandbreite von Computern zu genügen: Vom einfachen Bürorechner bis hin zum Zockercomputer mit 125W CPU und Hochleistungsgrafikkarte. Die Kabelummantelung sorgt für Ordnung im Gehäuse und die Kabel sind selbst für große Midi-Gehäuse ausreichend lang. Selbst Stecker für Retrohardware wie interne 3,5" Floppy-Laufwerke sind vorhanden. Der Lüfter ist hinreichend leise, wenn das Kugellager gerade so funktioniert wie es soll und der Support antwortete auf meine Anfrage innerhalb eines Werktages und bot mir sofort einen Umtausch an.

Alles in allem war dies jedoch ein enttäuschender Kauf. Sicherlich kann ein Gerät auch mal von Anfang an defekt sein, aber dass hier gleich so viele unterschiedliche Mängel auftraten, ist schon äußerst kurios. Ich habe keine Zweifel daran, dass andere Corsair-Netzteile dieses Modells stabile Spannungen liefern und dort auch keine Probleme beim Master-Slave-Betrieb auftreten. Dies sind reparable Mängel und sicherlich nicht Standard dieses Modells.

Wichtig ist vor allem der Lüfter. Wäre der Lüfter meines DragonForce nicht ausgefallen, so würde es heute noch laufen und das vermutlich für noch viele Jahrzehnte. Hier spart Corsair am falschen Ende und setzt gezielt auf das Billigste vom Billigen. Der Modebegriff "geplante Obsoleszenz" drängt sich hier geradezu auf, da dies mehr als offensichtlich ist. Immerhin ist dieses Bauteil das einzige, dessen Verschleiss bisher in den Tests der einschlägigen Stellen nicht getestet wird.

Dass es auch anders geht beweist die deutsche Firma Be Quiet, die in ihrem L8 500W Netzteil einen selbst designten, leichtläufigen und damit sehr leisen Lüfter mit angeblich langlebigem Kugellager verbaut hat. Wenn dies eine kleine deutsche Firma schafft, die in den USA noch fast unbekannt ist, dann sollte dies für eine riesige amerikanische Firma wie Corsair, die überdies billig in Taiwan produziert, wohl auch zu erwarten sein. Dieses Netzteil wird das Corsair ersetzen und ich hoffe, dass es auch so gut ist, wie es in den Reviews klingt. Sollte dies der Fall sein, so sehe ich keinen Grund das Corsair auch nur zu empfehlen.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 12.01.2015 16:52:37 GMT+01:00
A.S meint:
Schließe mich deiner Master-Slave Steckdose an. Habe das selbe Problem, aber es lässt sich darüber hinweg sehen. Ansonsten bisher absolut keine Probleme, selbst nicht mit meinem Asus Board.
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