Kundenrezension

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blues in Cinemascope, 8. Dezember 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Riding With The King (Audio CD)
Das Cover ist Programm: Ein lachender Eric Clapton als Chauffeur und B.B. King im luxuriösen Fond fleezend. Auf geht's zu einem relaxten, aber dennoch dynamischen Trip durch die verschiedensten Landschaften des Blues. John Hiatt's Titelsong "Riding With The King" ist die richtige Einstimmung für diese Fahrt. Gemütlich geht's vorbei an Big Bill Broonzys "Key To The Highway", um dann mit viel Drive Doyle Bramhall's "I Wanna Marry You" zu genießen. Dann folgt bereits der Höhepunkt der Reise, der King-Klassiker "Three O'Clock Blues", der den beiden Protagonisten genügend Raum lässt, in langgezogenen Soli Gitarrenarbeit der Extraklasse abzuliefern.
Weitere Stationen sind der "Worried Life Blues" (Big Maceo Merriweather) in akustischer Version und Klassiker von B.B. King wie "When My Heart Beats Like A Hammer" oder "Ten Long Years". Die Abstecher hinunter zu "Help The Poor" (King), das auch schon mit deutlich lässigerem Rhythmus zu hören war, oder zu dem etwas krachigen "I Wanna Be" (Doyle Bramhall) erreichen nicht ganz das Niveau der vorangegangenen Tracks, was indes der guten Grundstimmung keinen Abbruch tut, denn mit "Come Rain Or Come Shine", einer schönen (vielleicht allzu gefühlvollen) Ballade von Johnny Mercer und Harold Arlen, bringen uns die beiden Blueser wieder versöhnt und wohlbehalten zurück.
Das Album entfaltet immer dann seine Stärken, wenn sich die beiden Ausnahmegitarristen mit feinsten Blueslicks und gefühlvollen Voices gegenseitig in Sphären steigern, die den Spielspaß und die Klasse der Interpreten hörbar werden lassen. Packender, mitreißender "Call and Response" zwischen zwei Herren, die zusammen 130 Jahre gelebten Blues auf die Waage bringen (King geb. 1925, Clapton geb. 1945). Durch beschränkten Technikeinsatz bei der Produktion - es wird vornehmlich mit Stereoeffekten gearbeitet, die die Gitarren und die Vocals betonen - ensteht eine Clubatmosphäre, die man ansonsten oft nur bei Live-Aufnahmen findet.
Nach der Ankunft bleibt eigentlich nur noch die nebensächliche Frage, ob diese Scheibe unter "C" oder unter "K" ins Regal kommt. Denn dass "Riding With The King" in jede gute Bluessammlung gehört, steht außer Zweifel.
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 13.02.2011 13:42:30 GMT+01:00
Geile Rezension! Ich bin 21, höre hauptsächlich Metal/Rock der alten Schule, aber auch Swing und Blues sind mir sehr wichtig. Diese Scheibe hier ist absolut genial! Die Frage mit dem "C" oder "K" hab ich aber ebenfalls bis heute nicht klären können...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.11.2011 16:10:22 GMT+01:00
Flowerking meint:
da im Grunde die Stammband von Clapton hier aufspielt und auch das Produzententeam auf Clapton's letzten CD's identisch ist, denke ich, die CD ist unter "C" am besten aufgehoben

Veröffentlicht am 20.04.2014 20:00:12 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.04.2014 20:04:26 GMT+02:00
Cineast meint:
Tja, da kann ich mir eine Rezension sparen - ist schon alles perfekt beschrieben.

Eine gute Laune "Platte" die Aufmerksamkeit auf sich zieht, einfach nur neben bei laufen lassen geht kaum, entweder wippt man(n) mit Kopf oder Fuß mit ;-).
Das genannte Live Feeling kann ich bestätigen, so als hätte man eine Aufführung in einem Club.
Ablage unter B.... ähh K.
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