Kundenrezension

81 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 37,5 Grad - 'Der Hobbit' leidet noch immer an erhöhter Prequelitis, 9. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Hobbit: Smaugs Einöde (DVD)
--- SPOILERWARNUNG für 'Der Hobbit' und 'Der Herr der Ringe' ---

Ein guter Film zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass er noch Jahre später nachdem der 'Eye Candy' seiner Action Szenen verblichen ist, weiterhin durch das Drama der Geschichte und seiner Figuren das Publikum zu unterhalten vermag. Ob "Smaugs Einöde" auch so ein Film ist? Drehbuchautorin Phillipa Boyens erwähnte bereits im 'Making of' zu "Eine unerwartete Reise", dass der zweite Teil einer Trilogie immer am schwersten zu schreiben ist. Das trifft besonders auf "Smaugs Einöde" zu dessen Dramaturgie offensichtlich gelitten hat, als die ursprünglichen zwei Hobbit Filme zu einer Trilogie ausgebaut wurden.

- Die Reise geht weiter, jedoch treten die Charaktere auf der Stelle -

Es ist nicht leicht sich für 13 Zwerge zu interessieren, die untereinander nicht nur optisch sondern auch in ihrem Handeln schwer zu unterscheiden sind. Manche Zwerge treten als Charakter immer noch nicht in Erscheinung, sondern sind nur für Lacher zuständig (Bombur). Wie schon bei der Flucht aus den Goblin Höhlen im Vorgänger, können die Zwerge bei der Flucht in den Fässern die tollsten Kunststücke vollführen und sind nahezu unverwundbar. Oh, halt! Ein Zwerg wird verwundet, nämlich Kili ... zu einem bestimmten Zweck. Mehr dazu später. Die Erzfeinde der Zwerge - die ewig hinterher laufenden Orks - werden reihenweise und allzu leicht dezimiert und lassen so keine echte Gefahr oder Bedrohung aufkommen. Warum sollte das Publikum mitfiebern, wenn den Figuren sowieso nichts von Substanz passiert?

Ganz besonders Thorin Eichenschild - der wichtigste Zwerg überhaupt - schwächelt an dramaturgischer Zugkraft und Charisma. Mit der im Vorgänger angedeuteten "Drachenkrankheit" wird leider nichts gemacht. Will Thorin seinem Volk den Erebor zurückgeben oder will er im tiefsten Herzen nur den Arkenstein zurück bekommen? Das Zeigen dieser inneren Zerrissenheit wäre ein Faktor, wo man als Zuschauer mitfiebern könnte. Thorin schwärmt zwar bedeutungsschwanger hier und da vom Erebor, aber das war es dann auch schon - sein Charakter ist reduziert auf pathetische Reden und grimmige Blicke. Am Ende von "Eine unerwartete Reise" gab es diese schöne Szene als Thorin zugibt sich in Bilbo getäuscht zu haben und ihn als vollwertiges Mitglied seiner Gemeinschaft akzeptiert. In "Smaugs Einöde" gibt es leider kaum Momente, die diese neue Freundschaft vertieft. Was sehr schade ist, denn Kenner des Buches wissen, dass Thorins und Bilbos Freundschaft noch auf eine harte Probe gestellt wird.

Und Bilbo? Der titelgebende Hobbit tritt oft in Aktion, indem er den Zwergen mal wieder mehrere Male aus der Patsche hilft (Spinnenbefreiung, Fässerflucht, Lösung des Türrätsels). Und natürlich der Dialog mit dem Drachen Smaug (das Highlight des gesamten Films) zeigt Bilbos Cleverness, die er schon beim Rätselspiel mit Gollum unter Beweis stellen durfte. Aber anscheinend hat die Reise zum Erebor kaum noch Auswirkungen auf Bilbo. Anstatt seiner besseren Charakterentwicklung im Buch zu folgen, lässt Peter Jackson ihn lediglich Frodo-artige Ringsucht Symptome spüren, die wir alle schon aus den "Herr der Ringe"-Filmen kennen. Warum? Im Buch bleibt Bilbos Ring relativ unscheinbar. Womit wir beim nächsten Punkt wären.

- Gandalf ächzt 'Sauron!' ... und das Publikum zuckt mit den Schultern -

Tolkien hat so manche Begebenheit aus gutem Grund in den sogenannten "Anhängen" abgelegt. Sie trugen zur Handlung der Bücher wenig bei und lenkten mitunter von der Geschichte ab. Die "Anhänge" dienen in erster Linie als Hintergrundmaterial, wenn man sein Wissen bezüglich einiger Charaktere und Geschehnisse vertiefen möchte. Und genau aus diesen Anhängen schöpft Peter Jackson zusätzliches Material um seinen Hobbit-Mehrteiler mit mehr Laufzeit zu füllen. Ob das wirklich effektiv ist, veranschaulicht die Nebenhandlung um den Nekromanten.

Was wäre das schön gewesen für die Zuschauer, die sich nicht so sehr mit den Büchern auskennen: da steckt ein gruseliger Hexer mit den Orks unter einer Decke und baut in einer ebenso gruseligen Festung eine Armee auf. Wow, das könnte spannend werden! Und vielleicht am Ende des dritten Teils gibt es einen kleinen Fingerzeig, der den Zuschauern die Scheuklappen von den Augen blässt und alle schreien erstaunt: "Dieser Hexer ... das war Sauron!". Aber leider entzauberte bereits "Eine unerwartete Reise" das Potential einer mysteriösen und spannenden Nebenhandlung. Wir alle sahen den Hexenkönig in seiner Ringgeistform, als er den Zauberer Radagast angriff. Jeder halbgescheite Kinogänger brauchte nur 1 + 1 zusammen zu zählen, wer sich da in Dol Goldur als Nekromant eingenistet hatte. Mit dem bereits entlarvten Wissen verpufft jegliche Spannung bzw. Enthüllung sämtlicher diese Nebenhandlung betreffenden Szenen. Stattdessen gibt es optisch nur alt Bekanntes: Bilbo spürt den Einfluss des Einen Ringes, das lidlose Auge wird mehrmals eingeblendet, Gandalf verteidigt sich erneut mit seinem Balrog-bewährten weissen Schutzschild und Sauron darf sich kurz in seiner bekannten Rüstung aus dem Prolog von "Die Gefährten" zeigen.

Durch die Miteinbeziehung Saurons verliert die Reise von Bilbo und den Zwergen an Bedeutung und Fokus. Anstatt sich stärker auf die Charaktere und Geschehnisse des Buches einzulassen bzw. ihnen mehr Platz einzuräumen, wird eine Menge Laufzeit mit dem uninteressanten Aufbegehren Saurons als Nekromant verschwendet. Gleichzeitig werden die interessanten Passagen des Buches wie z.B. Beorn und der Düsterwald viel zu schnell abgehakt und hastig zu den Elben und weiter in die Seestadt gehetzt. Mehr von der eigentlichen Geschichte und weniger überflüssige und teils sogar plumpe Referenzen an die "Herr der Ringe"-Filme täte Jacksons Hobbit-Mehrteiler gut.

- Das Studio wollte es so: die Tauriel / Kili / Legolas Liebelei -

Von diesen drei Charakteren taucht eigentlich nur Kili im Buch auf. Was machen also die beiden anderen hier? Wie schon unlängst bekannt, ist die weibliche Elbin "Tauriel" eine Schöpfung von Peter Jackson um sagen wir es mal ganz banal: um der frauenlosen Kinderbuchgeschichte eine Frauenquote zu verpassen. Was Legolas angeht ist es schon zwielichtiger. Vielleicht sollte es anfangs nur ein kleiner Cameo-Auftritt werden. Einerseits ist er zweifelsohne der Sohn des Königs der Waldelben, andererseits war Legolas in "Herr der Ringe" besonders beim weiblichen Publikum sehr beliebt. Als "Der Hobbit" auf drei Filme ausgedehnt wurde, benötigte Jackson ein zusätzliches Drama in seinem hobbit'schen Mittelstück. Was hat sich im zweiten Teil einer jeden Trilogie schon immer am Besten bewährt um die Zuschauer zu unterhalten? Richtig, ... Liebe! Evangeline Lilly, die Darstellerin von Tauriel, bestätigte in einem Interview, dass diese Dreiecksbeziehung auf Wunsch des Studios bei den im Jahr 2012 stattgefundenen Re-Shoots hinzugefügt wurde. Das Ganze beginnt so: als Tauriel den Zwerg Kili im Verließ einsperrt, gibt dieser einen "Ich könnte was in meiner Hose haben"-Spruch zum Besten. Tauriel antwortet: "Oder auch gar nichts." Unglaublich aber wahr, Peter Jackson ist auf das Niveau abgerutscht in Mittelerde Unterhosenwitze zu benötigen! Ein paar Szenen später darf Legolas auch noch "eifersüchtig" mitlauschen. Oh la la, durch simple Daily-Soap Mechanismen ist der Film gleich viel interessanter geworden! Später eilt Tauriel Kili zu Hilfe und heilt ihn von seiner Morgul Vergiftung mit Königskraut. Sanft greift Kili nach Tauriels Hand und der Romantik Nonsens ist perfekt.

Warum ist das ein Problem? Studiobosse verstehen vom Drehbuch schreiben meistens soviel, wie eine Kuh vom Eier legen. In erster Linie sind sie an den Einspielergebnissen interessiert und das ein Film (besonders aus dem Fantasy Genre) möglichst alle Zuschauerschichten bedienen kann. Getreu ihrer Konstruierung und ohne Rücksicht auf die ursprüngliche Konstellation der Figuren, wirkt das Liebesdreieck gezwungen und fehl am Platz. Darüber hinaus wird der Charakter von Legolas "beschädigt": der exzellente Bogenschütze und "zarte" Elb ("Es liegen grausame Stimmen in der Luft."/"Eine rote Sonne geht auf. Heute Nacht ist Blut vergossen worden.") aus "Herr der Ringe" verkommt hier zu einem arroganten Schnösel, der nur over-the-top Bewegungsvariationen seiner Olifanten Tötung aus "Die Rückkehr des Königs" zum Besten geben darf. Legolas fühlte sich wie ein echter Charakter an, als sich über drei Filme hinweg eine Freundschaft zwischen ihm und Gimli entwickelte und beide so ihre gegenseitigen Vorurteile überwanden. In "Smaugs Einöde" ist Legolas leider nur Mittel zum Zweck.

Tauriels ursprüngliche Charakterisierung für die Zweifilmstruktur kann man nur erahnen. Man bedenke: es gibt im Film keine eindeutige Aktion seitens Legolas, die den Zuschauern deutlich macht, dass er tatsächlich in Tauriel verliebt ist. Lediglich Thranduil erwähnt es ihr gegenüber, dass Legolas Gefühle für sie hat. Blendet man diesen Dialog aus, erhärtet sich der Verdacht, dass Legolas und Tauriel ursprünglich als Geschwister konzipiert waren! Und die Sache mit Kili bekäme somit eine "großer-Bruder-mag-nicht-den-neuen-Freund-der-kleinen-Schwester"-Dynamik. Alle Szenen mit Legolas, Tauriel und Kili funktionieren in dieser Konstellation. Als das Studio eine zusätzliche Liebelei im Film haben wollte, bedurfte es lediglich der Änderung weniger Dialogzeilen im Drehbuch - z.B. aus: "Dein Bruder macht sich große Sorgen. Er sagte mir, Du wanderst zu oft ausserhalb der Grenzen unseres Reiches bla bla bla" wurde: "Legolas hat Gefühle für Dich." Und sofort bekam dieses Figurendreieck einen anderen Kontext.

- Aus Zwei macht Drei: wir brauchen ein neues Ende! -

Ein weiteres "Opfer" des Hobbit-Trilogie-Umbaus ist das Finale von "Smaugs Einöde". Das Ende des ersten Hobbit Films markierte ursprünglich die Flucht in den Fässern. Durch die neue Drei-Film-Struktur verschoben sich massiv die Spannungsbögen in der Handlung. Für "Smaugs Einöde" benötigte Peter Jackson jetzt ein oder zwei "neue" Höhepunkte, bevor das Licht im Kinosaal wieder angeht: die Erebor Verfolgungsjagd und die Ork Scharmützel in Seestadt. In der ehemaligen Zwei-Film-Struktur, waren diese Szenen nicht vorhanden. So unglaubwürdig wie diese Szenen aussehen und choreographiert sind (besonders die Verfolgungsjagd), wurden sie nahezu komplett vor einem Green Screen im Jahr 2012 bei den oben erwähnten Re-Shoots gedreht. Einige Passagen sind eindeutig in dem online gestellten Re-Shoot Production Blog zu erkennen.

Und erneut rennen und hüpfen die Zwerge unverwundbar durch die Szenerie und Smaug ist erstaunlich leicht auszutricksen - Smaug der Unbeholfene! Es entsteht kaum Spannung und nur der pure 'Eye Candy' der Effekte hält die Zuschauer bei Laune. Das Ganze mündet in einem Versuch den Drachen mit einem riesigen Zwerg (!) aus Gold zu ertränken. Parallel dazu darf sich Legolas an einer Strassenecke (wie episch) mit dem CGI-Ork Bolg prügeln. Smaug befreit sich aus dem flüssigen Gold und "wäscht" sich mit wenigen Flügelschlägen komplett davon rein. Aber anstatt weiter die paar Zwerge und den "Fassreiter" im Erebor zu jagen ... fliegt er lieber Richtung Seestadt. Warum? Dieses unlogische Verhalten von Smaug ist ein verräterisches Anzeichen für die ursprüngliche Zwei-Film-Struktur: Smaug hätte nach Bilbos Verschwinden und ohne zu wissen wo sich die Zwerge verstecken, aus Frust und Rache das nächstbeste Ziel angegriffen: die "Fassverhökerer" vom See. Klingt nachvollziehbar. Die jetzige Fassung wirkt so, als ob Smaug nach der Golddusche spontan einfach keine Lust mehr auf die Zwergenjagd hat.

Was bleibt sonst noch? Bilbo darf mal wieder den letzten Satz sprechen und dann Schnitt, Dunkelheit, Abspann. Insgesamt fühlt sich das Ende zusammengestückelt, übertrieben und vor allem unbefriedigend an. Am Schluss von "Die Zwei Türme" wurden die Zuschauer belohnt: Rohan wurde von der Unterdrückung Sarumans befreit. Das Thema bzw. der Konflikt innerhalb des zweiten Film wurde gelöst und die Sorge um liebgewonnene Charaktere hatte sich ausgezahlt. "Smaugs Einöde" hingegen belohnt die Zuschauer mit nichts außer Schauwerten und vertagt (oder sollte man sagen "verjährt") alle etablierten Konflikte auf den dritten "Hobbit"-Film.

- FAZIT -

Es ist schon faszinierend, wenn ein Regisseur zum zweiten Mal das gleiche Material anfasst. Er schafft es nicht vollends die Magie des Erstlingswerks erneut einzufangen, sondern eher den Ruf der Filmreihe und seiner eigenen Reputation in Zweifel zu ziehen - vergleichbar mit Steven Spielberg und "Indiana Jones 4", Ridley Scott und "Prometheus" und den "Star Wars Prequels" von George Lucas. Zugegeben ist Peter Jackson weit von den Regieschwächen eines George Lucas entfernt, jedoch kranken die ersten beiden Filme seiner "Hobbit"-Trilogie an ähnlichen Symptomen, wie die "Star Wars Prequels": wenig bis gar keine Charakterentwicklung (Bombur), der Hang zu albernen Elementen (Radagast), statt praktischer Effekte verstärkt auf CGI zu setzen (Orks) und der Drang den Zuschauern die Verbindung zur ersten Trilogie unmissverständlich unter die Nase zu reiben (Sauron).

Peter Jackson vermeidet in "Smaugs Einöde" größtenteils die Albernheiten und den Slapstick des Vorgängers, liefert aber im Gegenzug nur spannungsarme und übertriebene Action Szenen ab. Erneut versucht er die epische und emotionale Tiefe der "Herr der Ringe"-Filme zu erreichen, scheitert jedoch daran die kleine Kinderbuchgeschichte zu etwas Größerem aufzublasen. 'Der Hobbit' darf nicht er selbst sein, sondern wird dazu genötigt die viel zu großen Fussstapfen der ersten Trilogie zu füllen. Es wäre interessant zu erfahren, wer für die Ausdehnung des Hobbits auf drei Filme verantwortlich ist. War es das Studio, um (Achtung Klischee) mehr Geld an den Kinokassen zu verdienen? Oder war es Peter Jackson der annahm, dass der Hobbit Geschichte ein vergleichbar episches Potential innewohnt wie den "Herr der Ringe"-Filmen?

Eine Sache hat mich von Anfang an irritiert: das Erste was wir in "Smaugs Einöde" sehen ist ... Peter Jackson. Wie damals in "Die Gefährten" futtert er in Bree eine Karotte. Vielleicht ist es ein augenzwinkernder Cameo-Auftritt für die Fans ... oder aber die filmische Visualisierung eines Regie Egos, welches mittlerweile etwas zu selbstsicher mit Tolkiens Vermächtnis herum hantiert. Subtil sieht anders aus.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
 

Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
11-20 von 22 Diskussionsbeiträgen
Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.01.2014 13:17:18 GMT+01:00
@Saint Sam

Vielen Dank für Ihr Lob und dass Ihnen das Lesen meiner Rezension Freude (und Schrecken) bereitet hat ;-)

Meine 3-Sterne-Wertung betrifft die Kinofassung von "Smaugs Einöde". Luft nach oben (2 Sterne) habe ich frei gelassen, falls die 'Extended Edition' den Film etwas runder gestalten sollte.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.01.2014 14:05:42 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.01.2014 14:06:57 GMT+01:00
Saint Sam meint:
Ich wage einen Blick in die Zukunft:

Die zusätzlichen 25 Minuten der Extended Edition bieten noch mehr Spektakel! Noch mehr Monster! Noch mehr Spinnen! Noch mehr Schmetterlinge! Noch mehr Charaktere! Noch mehr Romanze! Noch mehr Eifersucht! Noch mehr Wasserrutsche! Noch mehr Orks! Und verlängerte Schlachten! Zu einem runderen und in sich stimmigeren Ergebnis führen sie allerdings nicht. ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.01.2014 19:26:46 GMT+01:00
Alesius meint:
ach das würde ich so garnicht sagen. Ich fand die Extended Edition von HdR - Rückkehr des Königst ausgesprochen gelungen und hätte mir z. B. Sarumans Tod auch in der Kinoversion gewünscht.

Allerdings glaube ich auch nicht, dass wir ein paar mehr "echte" Orks oder gar ein richtiges Pferd für Legolas sehen werden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.01.2014 21:44:35 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.01.2014 21:57:42 GMT+01:00
Ein erste Liste der zusätzlichen Szenen, welche in der 'Extended Edition' von "Smaugs Einöde" vorkommen könnten, ist hier aufgeführt:

http://www.herr-der-ringe-film.de/v3/de/news/tolkienfilme/news_112169.php

Veröffentlicht am 16.01.2014 13:23:08 GMT+01:00
Steve meint:
Zu dieser Rezension gibt es nur ein Wort: Exzellent!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.01.2014 06:42:12 GMT+01:00
@Steffen Burkhardt

Vielen Dank :-)

Veröffentlicht am 23.04.2014 12:54:48 GMT+02:00
BvE meint:
Ich stimme im Großen und Ganzen zu.

Am Handlungsverlauf zum Schluss hat mich allerdings weniger gestört, dass Smaug sich von den Zwergen/dem Hobbit abkehrt und stattdessen zur Seestadt wendet, um dort Rache zu nehmen. Da es der Rasselbande in Jacksons(!) Geschichte ja in der Viertelstunde davor tatsächlich gelingt, Smaug erst ganz schön zu piesacken, schließlich sogar zu schocken (mit der "Vergoldung" - auch wenn er sich davon schnellstens wieder befreit und physisch anscheinend völlig unbeschadet bleibt), finde ich es schon ganz plausibel, dass er sich danach in rasender Wut erst mal einem leichteren Ziel zuwendet. Um sich abzureagieren UND im Bewusstsein, dass er damit auch den Zwergen/Bilbo eins auswischen kann.

Höchst unglaubwürdig bleibt dagegen, dass es der Bande überhaupt in so kurzer Zeit gelingen kann, jenen güldenen RIESEN-Zwerg zu gießen (so muss man das doch wohl verstehen?) ... Und dramaturgisch ist sowohl die Dauer des vorangegangenen Katz-und-Maus-Spiels als auch der Umstand, wie verlässlich die "Mäuse" jeder noch so verzweifelten Notlage unversehrt entkommen, problematisch - so viel Glück (und Talent zu Extrem-Stunts..) aufseiten unserer Helden provoziert zwangsläufig bei jedem halbwegs wachen Zuschauer zumindest "Irritationen", und Smaugs Unfähigkeit, irgendwem auch nur ein Härchen zu versengen, lässt ihn tatsächlich immer weniger bedrohlich, ja fast ein bisschen trottelig erscheinen.

DAS halte ich für das Hauptproblem des Films: Die Action- und Special-Effects-Schraube wird permanent überdreht, andere, "normale" filmische Inhalte kommen darüber zu kurz. Und das bei bei einer gegenüber der Buchvorlage so extrem aufgeblähten Film-REIHE!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.04.2014 16:27:54 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.04.2014 01:42:28 GMT+02:00
Ich fand es halt merkwürdig, wieso Smaug nach der Viertelstunde "Katz & Maus"-Spiel wieder die Leute aus Seestadt erwähnt. Vorher verdächtigt er noch Eichenschild hinter dem Ganzen (wieso kennt der Drache Thorin beim Namen?) und wurde sogar eben gerade (!) von ihm und seinem Gefolge in der Schmiede an der Nase rumgeführt. Wer Bilbo geschickt hat, sollte dem Drachen doch jetzt klar sein. Wieso geht er gedanklich zurück zu den Seestädtern? Wieso greift er nicht weiter die Zwerge an?

Womöglich verlief die ursprüngliche Szene in der Zweifilmstruktur so: Bilbos & Smaugs langes Gespräch kommt zum Ende und Bilbo entkommt mithilfe des Rings - zurück bleibt ein frustrierter Smaug. Dieser vermutet ein Komplott von Zwergen (weil Bilbo nach ihnen riecht) und den Leuten aus Seestadt (weil Bilbo sich "Fassreiter" nannte). Das sind die einzigen Anhaltspunkte, die Smaug hat. Aber weder Bilbo oder die Zwerge sind jetzt greifbar für ihn. Smaug ist wütend und wählt das nächstbeste Ziel um seine Wut auszulassen: Esgaroth. Dem unsichtbaren Bilbo brüllt Smaug noch hinterher, dass er jetzt zur Seestadt fliegt. Bilbo (noch unsichtbar) ruft Smaug zu: "Nein, Du darfst nicht zur Seestadt! Sie haben nichts damit zu tun!" Smaug erkennt Bilbos Sorge und will ihn mit Esgaroths Zerstörung für seine Unverfrorenheit bezahlen lassen.

Veröffentlicht am 23.04.2014 17:06:12 GMT+02:00
DirkRaimi meint:
Also... sehr treffende und ausführliche Rezession... kann ich nur bestätigen...bis auf die Szene mit dem Drachen... die hat mir persönlich überhaupt nicht gefallen...selbst im engl. Originalton konnte mich das nicht begeistern... naja... Geschmäcker sind eben verschieden...

Ich denke nur es wäre besser, wenn du vielleicht ne Spoilerwarnung oben mit dran schreibst für die die den Film noch nicht gesehen haben.

gruß raimi

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.04.2014 17:10:58 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.04.2014 17:33:11 GMT+02:00
Danke sehr :-) Eine Spoilerwarnung steht aber gleich zu Beginn der Rezension ;-)

Details

Artikel

4.2 von 5 Sternen (878 Kundenrezensionen)
5 Sterne:
 (558)
4 Sterne:
 (108)
3 Sterne:
 (73)
2 Sterne:
 (75)
1 Sterne:
 (64)
 
 
 
EUR 19,99 EUR 7,97
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Rezensentin / Rezensent


Top-Rezensenten Rang: 41.222