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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
= Spaßfaktor:
Rezension bezieht sich auf: Okami (Videospiel)
Als Okami auf der PS2 erschien, gingen mir sofort zwei Dinge durch den Kopf:1. WOW, was für eine hübsche Optik 2. Verflixt, dieses ganze Konzept mit den Pinseltechniken wär doch perfekt für Nintendos Wii Als dann schließlich bekannt gemacht wurde, dass es tatsächlich eine Wii-Umsetzung geben solle, war ich natürlich restlos begeistert. Nicht weniger begeistert war ich, als ich es dann zum ersten Mal spielen durfte. Ich mochte Capcom schon immer, besonders auch Viewtiful Joe, da es mal was erfrischendes Neues war(Cel-Shading, etwas abgedreht, ungewöhnliches Spielkonzept). Das war bei Okami auch nicht anders, denn hier zeigt Capcom mal wieder wie kreativ und ideenreich man ein Spiel gestalten kann. Wir haben bisher schon viele Games im "Cel-Shading-Mantel" gesehen, aber Okami hebt sich nochmal etwas von anderen Spielen ab, da das Ganze wirklich wie ein lebendiges Gemälde wirkt. Genauso liebe ich das Konzept Schüsselfiguren aus der japanischen Mythologie aufzugreifen, Okami ist optisch, sowie storytechnisch also genau meine Wellenlänge. Außer dass die Wii-Version etwas farbenfroher zu sein scheint und 16:9 unterstützt, gibt es zur PS2-Fassung keine Unterschiede. Dass es für Nintendos Konsole keine extra Boni gibt, stört mich im Prinzip ja nicht, nur man schaue sich mal die ganzen PS2-Umsetzungen an, die alle neue Features erhalten haben (Viewtiful Joe, Tales of Symphonia, Resident Evil 4 usw.) Naja aber was will man machen... Als wiedergeborene Göttin Amaterasu müsst ihr in Wolfsgestalt die Welt retten, die von dem Dämon Orochi in Dunkelheit gestürzt wurde. Um dies zu bewerkstelligen könnt ihr auf insgesamt 13 Techniken eures "göttlichen Pinsels" zurückgreifen. So könnt ihr Pflanzen und Bäume wieder erblühen lassen, zerstörte Brücken reparieren, die Sonne aufgehen lassen, das Wetter beeinflussen und und und... Außerdem verfügt ihr über 3 Arten von Nahkampfwaffen, mit denen ihr Dämonen, welche in Form von Schriftrollen über die Landkarte fliegen, bekämpfen könnt. Euer Arsenal besteht aus Spiegeln, Perlen und Schwertern, die ihr jeweils als Primär- und Sekundärwaffe nutzen könnt. Während euch die Perlen als Zweitwaffe erlauben, diese aus der Entfernung auf eure Wiedersacher zu feuern, könnt ihr mithilfe des Spiegels blocken, sowie einen verhehrenden Kontermove ausführen, mit dem ihr den Gegner regelrecht in den Boden stampft. Euer ständiger Begleiter namens Issun, der sich selbst als reisenden Künstler sieht, gibt euch immer wertvolle Tipps, (etwa wie Navi aus Zelda) kann jedoch hin und wieder genauso nervig sein, vor allem da auf Sprachausgabe verzichtet wurde(ok mich störts nicht)und stattdessen alle Charaktere irgendwelche Murmellaute von sich geben. Die Steuerung ist zwar gut, aber nicht perfekt, man muss sich beim zeichnen doch eher geduldig zeigen und sollte die Wiimote möglichst gerade halten. Viele Spiele benötigen gewisse Eingewöhnungszeit, bei Okami kann man im Vergleich zu anderen Spielen ruhig noch 20 Minuten Zeit draufschlagen, bis man 100%-ig mit der Steuerung klar kommt. Aber ist diese Hürde erst genommen kommt man auch mit der zunächst etwas störrisch wirkenden Kampfsteuerung zurecht. Das beste Ergebnis konnte ich persönlich mit einer lockeren, abwechselnden links-rechts-Bewegung erzielen, somit waren dann nach gut 1 - 2 Stunden Spielzeit auch längere Combos kein Problem mehr. Letztendlich funktioniert die Steuerung dann doch ganz gut, einzig und allein die Technik des "Flammeninfernos" machte mir Schwierigkeiten, denn hier standen die Chancen auf erfolgreiche Ausführung wirklich 3:1 Alles andere jedoch haut mit der Zeit hin, ob ihr mit geraden Linien (empfohlen mithilfe des Z-Buttons) Hindernisse zerstückelt oder mit simplen Kreisen Bomben plaziert. Habt ihr aus einem Gebiet die Dunkelheit vertrieben und den Normalzustand wieder hergestellt, erwatet euch ein Feuerwerk wild wuchender Pflanzen und schillernder Farben. Das sieht wirklich sehr beeindruckend aus und man kann sich daran kaum satt sehen. Somit habt ihr immer wieder nach Abschluss eines Gebietes ein tiefes Zufriedenheitsgefühl und ein grinsen auf den Lippen. Neben den Hauptaufgaben, gibt es unsagbar viele Nebenquests zu erfüllen, Gebiete zu erkunden und Geheimnisse zu entdecken. Näher darauf einzugehen würde nur dazu führen, dass diese Rezension viel zu lang werden, und sie wahrscheinlich keiner mehr lesen würde :) Absolut gelungen ist auch der Humor, der an vielen Stellen im Spiel Prarallelen zu anderen Capcom-Spielen zieht. Zum Beispiel führt eine Omi beim Krischkuchenbacken Bewegungen aus, die starke Ähnlickeit zu einem Special-move des Kämpfers Akuma (Vielen sicherlich aus der Street Fighter-Serie bekannt) aufweist. Genauso der Dojo-Meister, der euch neue Techniken lehrt und vor jeder Übungsstunde Viewtiful Joe's eigens entworfene Kampfpose zeigt. Auch wenn die Leute Okami gerne mal mit Zelda vergleichen, sind es doch zwei völlig verschiedene Spiele. Eins jedoch haben beide gemeinsam, sie machen beide unglaublich viel Spaß. Für mich ist Okami ein absolutes Meisterwerk und ich habe jede Sekunde genossen. Es bietet für locker mehr als 40 Stunden ein packendes Abenteuer mit einigen "Twists & Turns". Allen potenziellen Interressenten sei so viel gesagt, wer Zelda mochte, wird Okami lieben! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen Kommentare
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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag:
25.12.2008 20:45:40 GMT+01:00
Kyle Hyde meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]
Antwort auf einen früheren Beitrag vom
01.01.2009 22:11:02 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 03.01.2009 22:21:36 GMT+01:00]
Veröffentlicht am
13.12.2009 18:01:51 GMT+01:00
Thomas meint:
Das stimmt so leider nicht. Die Wii erschien in Japan am 2. Dezember 2006 und in Europa am 8. Dezember 2006. Okami für Ps2 kam hingegen erst am 9. Februar 2007 in Europa auf den Markt.
Veröffentlicht am
18.02.2011 01:30:50 GMT+01:00
Bananenbrot meint:
also capcom ist ja eher verleger als spieleentwickler, daher würde ich das lob für die gestaltung des spiels doch eher an das entwicklerteam richten als gleich an den ganzen konzern.
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